"Zusatzwand" hinter Bett mit indirekter Beleuchtung

Diskutiere "Zusatzwand" hinter Bett mit indirekter Beleuchtung im Trockenbau Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo Heimwerkerfreunde, Ich bin neu in dieses Forum gekommen, weil ich mein erstes, großes Projekt vor mir habe. Es geht darum eine...

TimDerHeimwerkerkönig

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Hallo Heimwerkerfreunde,

Ich bin neu in dieses Forum gekommen, weil ich mein erstes, großes Projekt vor mir habe. Es geht darum eine "zusätzliche" Wand hinter dem Bett im Schlafzimmer zu bauen, die rückseitig noch eine indirekte Beleuchtung hat. Das ganze soll etwa die Maße 2,2 x 2 m haben und die Front möchte meine Frau mit einer hochwertigen Tapete bekleben.

Was ist jetzt mein Plan? Ich dachte daran in meinem Baumarkt 2 große Platten Sperrholz Seekiefer II/III zu holen und zuzuschneiden. Als "Unterkonstruktion", also damit diese kleine Zusatzwand etwas Abstand zur Zimmerwand bekommt, reicht ja ein Rahmen aus KVH Balken. Diese mit Pocketholes versehen und schon ist die Wand ordentlich verschraubt. Rückseitig wollte ich die Wand umlaufend mit einer Nut versehen, mithilfe meiner Oberfräse. Darin findet dann der LED Streifen Platz. Eventuell wollte ich die Rückseite und den Rahmen noch weiß lackieren, damit es auch ordentlich aussieht.

Soweit so gut. Jetzt meine Frage an euch, wie ich denn das ganze am besten und wenn möglich auch unauffälligsten an der Wand verschraube?

Eine weitere Frage betrifft die Beleuchtung: Ich möchte dafür auf die Philips HUE Lightstrips + verwenden, damit diese auch mit weiteren Produkten der Reihe kombiniert/geschaltet werden können. Jetzt habe ich gelesen, dass der Basis Lightstrip von 2 m mit einem Trafo kommt, der ausreichend ist, um diesen 2 m Strip und eine Erweiterung von 1 m zu befeuern. Alles was an Länge dazu käme, würde viel an Leuchtkraft kosten. Ich bräuchte aber für die gesamte Wand gute 6 m. Hat damit schon jemand Erfahrungen gemacht? Muss ich jetzt 2 Basis Sets mit 2 m Strip und je 1 Erweiterung von 1 m dafür verwenden?

Habt ihr sonst noch weitere Tipps für mich, oder etwas das ich noch nicht bedacht habe?

Schon einmal vielen Dank für eure Hilfe.
 

Future

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Tapezieren auf Holz erfordert eine etwas andere Vorgehensweise als auf mineralischen Untergründen. Man sollte dabei immer drauf achten dass das Holz nicht zu nass wird. Also den Kleber nur grade so duick wie nötig. und evtl. das Holz vorher grundieren, damit es nicht mehr so stark saugen kann. Dann am besten Vliestapete, weil die sich beim trocknen nicht zusammenzieht und somit das Holz nicht verbiegen kann.

Das beileigende Netzteil hat meines Wissens auch nur rund 20 Watt und 1m Stripes brauchen bei maximaler Luechtstärke etwas über 10 Watt. Also schon wenn du das nur um den 1 Meter verlängerst hast du nicht mehr die maximale Leuchtstärke. Philips hat wohl auch nur diese Netzteiel, so daß du bei 6 Metern eigentlich 3 Basissets kaufen müsstest. Aber du solltest natürlich erstmal ausprobieren ob du wirklich 3x20W brauchst oder ob du auch mit weniger Licht auskommst.

Alternativ gibt es auch Netzteile anderer Hersteller, da muss man dann aber evtl. etwas basteln.
https://100prznt.de/how2/hue-lightstrip-powersupply/
 
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Ich dachte daran in meinem Baumarkt 2 große Platten Sperrholz Seekiefer II/III zu holen und zuzuschneiden
Da würde ich mit MDF Platten arbeiten die auf die UK geschraubt, verspachtelt, geschliffen, grundiert und dann tapeziert werden. Der Vorteil von MDF ist die sehr glatte Oberfläche, die das tapezieren einfacher macht. Bei Seekiefer drückt sich die Struktur des Holzes durch, wenn der Kleister der Tapete trocknet.
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Da würde ich mit MDF Platten arbeiten die auf die UK geschraubt, verspachtelt, geschliffen, grundiert und dann tapeziert werden. Der Vorteil von MDF ist die sehr glatte Oberfläche, die das tapezieren einfacher macht. Bei Seekiefer drückt sich die Struktur des Holzes durch, wenn der Kleister der Tapete trocknet.

Diese ganze Arbeit wollte ich mir eigentlich ersparen und habe deswegen schon die Sperrholz Seekiefer anstatt von OSB gewählt, da die Oberfläche sehr glatt aussieht. Wäre Multiplex dann vielleicht geeigneter?



Tapezieren auf Holz erfordert eine etwas andere Vorgehensweise als auf mineralischen Untergründen. Man sollte dabei immer drauf achten dass das Holz nicht zu nass wird. Also den Kleber nur grade so duick wie nötig. und evtl. das Holz vorher grundieren, damit es nicht mehr so stark saugen kann. Dann am besten Vliestapete, weil die sich beim trocknen nicht zusammenzieht und somit das Holz nicht verbiegen kann.

Das beileigende Netzteil hat meines Wissens auch nur rund 20 Watt und 1m Stripes brauchen bei maximaler Luechtstärke etwas über 10 Watt. Also schon wenn du das nur um den 1 Meter verlängerst hast du nicht mehr die maximale Leuchtstärke. Philips hat wohl auch nur diese Netzteiel, so daß du bei 6 Metern eigentlich 3 Basissets kaufen müsstest. Aber du solltest natürlich erstmal ausprobieren ob du wirklich 3x20W brauchst oder ob du auch mit weniger Licht auskommst.

Alternativ gibt es auch Netzteile anderer Hersteller, da muss man dann aber evtl. etwas basteln.
Link

Super, danke schon mal für den Link. Das werde ich dann auf jeden Fall beachten.
 

Future

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Diese ganze Arbeit wollte ich mir eigentlich ersparen

Grundieren und Bohrlöcher spachteln musst du bei jedem Material wenn Tapete drauf soll. Egal ob du MPX, MDF oder Gipskarton nimmst. Bei einer stark gemusterten tapete fällt es vielleicht nicht so auf, aber wenn es was glänzendes ist, dann sieht man später auch minimale Vertiefungen bei den Schraublöchern.

Als Alternative kannst du vieleicht ein anderes Material statt Tapete verwenden. Ich hab für meine Kids mal ein XXL-Poster drucken lassen auf 3mm-Hohlkanmmerplatte. 200x220 müsste man vielleicht aus zwei Stücken zusammensetzen je nachdem was die als Maximalgröße noch leifern, aber das würde auch nicht mehr als 50-60€ kosten und du hättest ein ganz individuelles Motiv, das man mit doppelseitigen Klebeband auf jeder Art von Untergrund befestigen kann
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Das ist nicht viel Arbeit, denn du muSt ja nur die Schraubenlöcher sauber verspachteln. OSB und MPX würde ich auch nicht nehmen, weil da die Strucktur ebenfalls durchdrücken kann. Ihr würdet euch insbesonders bei einer hochwertigen Tapete ärgern.

Eigentlich wollte ich die Wand ja mithilfe von Pocketholes an die Unterkonstruktion schrauben, also von hinten. Somit hätte ich vorne keine Schrauben und könnte bei Bedarf die Wand jederzeit beschädigungsfrei demontieren.

Ich habe mit MDF auch noch keine Erfahrungen gemacht, weil ich am liebsten mit Holz arbeite. Lässt sich da auch problemlos der Kanal für die LED einfräsen? Wie sieht es denn mit den Kanten aus? MDF ist ja eher nicht zum "Frei stellen" gedacht.


Grundieren und Bohrlöcher spachteln musst du bei jedem Material wenn Tapete drauf soll. Egal ob du MPX, MDF oder Gipskarton nimmst. Bei einer stark gemusterten tapete fällt es vielleicht nicht so auf, aber wenn es was glänzendes ist, dann sieht man später auch minimale Vertiefungen bei den Schraublöchern.

Als Alternative kannst du vieleicht ein anderes Material statt Tapete verwenden. Ich hab für meine Kids mal ein XXL-Poster drucken lassen auf 3mm-Hohlkanmmerplatte. 200x220 müsste man vielleicht aus zwei Stücken zusammensetzen je nachdem was die als Maximalgröße noch leifern, aber das würde auch nicht mehr als 50-60€ kosten und du hättest ein ganz individuelles Motiv, das man mit doppelseitigen Klebeband auf jeder Art von Untergrund befestigen kann

Auch keine schlechte Idee, aber die Regierung will eine Tapete. :rolleyes:
 

Future

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Eigentlich wollte ich die Wand ja mithilfe von Pocketholes an die Unterkonstruktion schrauben, also von hinten. Somit hätte ich vorne keine Schrauben und könnte bei Bedarf die Wand jederzeit beschädigungsfrei demontieren.

Ich versteh die Vorgehensweise noch nicht so ganz, aber das hört sich für mich so an, als würde das eine ziemliche Fummelei. Dann vielleicht eher das ganze Konstrukt komplett fertig bauen un ddann erst wie ein Bild an die Wand hängen. Natürlich nicht mit einem Haken sondern mit einer Keilleiste wie für Küchenschränke.
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Nein, das ist eigentlich total easy. Ich darf leider noch nichts verlinken, deswegen habe ich mal als Beispiel ein Google Bild angehängt, wie die Bohrung dann aussieht, die ich in die Unterkonstruktion setzen möchte, um diese Wand anzuschrauben: 102088822.jpg
 

Future

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ich wollte nur deine Reihenfolge verstehen:

1) Erst die Unterkonstruktion an die Wand schrauben und dann die Platte drauf schrauben, was den Vorteil hat, das das wirklcih bombenfest an der Wand sitzt
oder
2) Unterkonstruktion und Platte verschrauben und das dann an die Wand hängen - nicht ganz so stabil, aber dafür leicht wieder abzunehmen.
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Durch die Pocketholes wäre ich ja flexibel. Die Wand soll zwar nicht sonderlich weit von der Zimmerwand entfernt sein, aber mit einer kleinen Ratsche lassen sich die Schrauben problemlos rein- und wieder rausdrehen. Zumindest bei Holz. Wie das mit MDF aussieht, weis ich ja nicht.

Bei einer Verschraubung von vorne, müsste ich die komplette Konstruktion wirklich mit Keilleisten versehen, weil man jede andere Befestigung von der Seite sehen würde.
 

Future

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Für Pocketholes brauchst du aber vermutlich Seekiefer in mindestens 15mm, oder? Das wären dann ohne Unterkonstruktiuon schon rund 40kg Holz. Wenn du von vorne verschraubst bzw nur klebst kannst du bei entsprechender Unterkonstruktion auch MDF mit nur 4-6mm verwenden und locker die Hälfte an Gewicht einsparen.

Aber das soll jetzt keine echte Kritik sein - massivere Bauweise ist durchaus auch schön und es fühlt sich auch anders an, wenn da eine "richtige" Holzplatte an der Wand hängt.

Wie gesagt, zum befestigen an der wand würde ich eine Keilleiste nehmen oder halt eine entsprechende Aufhängschiene aus Metall. damit hängt das Gewicht dann erstmal mit wenigen Handgriffen sicher an der Wand.
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Ja genau ich dachte an 12-15 mm, damit das auch entsprechend stabil ist. Das ganze soll ja sowieso bis runter auf den Boden gehen. Somit muss die Befestigung es "nur" an der Wand halten sozusagen.

Kann ich das MDF denn auch genauso ausfräsen? Wie sieht es denn mit den Kanten aus? Gibt es dafür auch entsprechende Bänder oder Blenden? Mittig wo sich beide Platten treffen, werde ich wohl keine sonderliche Verbindung brauchen, sondern nur verspachteln oder?
 

Future

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Kann ich das MDF denn auch genauso ausfräsen? Wie sieht es denn mit den Kanten aus? Gibt es dafür auch entsprechende Bänder oder Blenden? Mittig wo sich beide Platten treffen, werde ich wohl keine sonderliche Verbindung brauchen, sondern nur verspachteln oder?

Für Fräsungen im Randbereich ist das vermutlich tatsächlich nicht so gut geeignet, aber da muss man bei jedem Holz aufpassen wenn die Fasern so liegen, dass es leichter ausbrechen kann.

Wie willst du denn die Kanten machen? Blankes Holz, Aluprofil, Tapete um die Kante kleben? ist halt eine Designfrage - ein schöner Alurahmen wäre vermutlich am stabilsten und würde auch die Tapete schützen.

Wenn du 2 Platten auf Stoß aneinader leimst und über die komplette Länge eine UK-Leiste drunter hast wird der Übergang vermutlich auch ohne Spachteln nicht sichtbar sein. MDF gäbe es aber in der von dir gesuchten Größe z.B. bei Bauhaus auch an einem Stück.
 
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Nein, das ist eigentlich total easy
Stimmt, wenn die Bohrschablone vorhanden ist.
Für Fräsungen im Randbereich ist das vermutlich tatsächlich nicht so gut geeignet
Das ist nicht richtig, MDF lässt sich hervorragend fräsen.
aber da muss man bei jedem Holz aufpassen wenn die Fasern so liegen, dass es leichter ausbrechen kann.
Auch das ist nicht soooo ganz richtig, wenn der Fäser sehr scharf ist, bricht auch nichts aus.

Zudem lässt man eben ringsherum einen Plattenüberstand, dann braucht man auch nicht zu fräsen und klebt die LED Strips von hinten auf., 3 Leisten vertikal an die Wand schrauben, darauf MDF 10 od. 12mm, spachteln und dann Tapete drauf. Wenn man dann möchte
ein schöner Alurahmen wäre vermutlich am stabilsten und würde auch die Tapete schützen.
 

asconav6

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Wegen der Beleuchtung. Wenn Du 6m benötigst, dann besorge Dir eine 10m Rolle (meine es gibt nur 5 oder 10m) und einen Trafo der für die 6m Ausreichend ist. Vermute mal du möchtest die Beleuchtung von hinten relativ weit am Rand einmal herum führen. Dann solltest Du den LED Streifen in den Ecken am besten auseinander schneiden und mit 2 Drähten wieder verlöten. Dann kommst Du besser um die Ecke. Wenn Du den nämlich nur aufklebst und biegst den in den Ecken rum, dann löst der sich dort als erstes und löst sich mit der Zeit immer weiter. So ist zumindest meine Erfahrung.
 

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Dann solltest Du den LED Streifen in den Ecken am besten auseinander schneiden und mit 2 Drähten wieder verlöten.

Heute haben die meisten LED-Streifen ja passende Verbinder, die ganz ohne Löten auskommen. Einfach die Streifen in die Plastikklemme einlegen und feste zudrücken.Ich hatte damals mal Streifen bei Aldi gekauft, da waren bei den 5 Metern mehrere Verbinder bei. Philips hat in dem 3m-Set anscheinend nur einen einzelnen Verbinder, das find ich ehrlich gesagt etwas sparsam ...
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Für Fräsungen im Randbereich ist das vermutlich tatsächlich nicht so gut geeignet, aber da muss man bei jedem Holz aufpassen wenn die Fasern so liegen, dass es leichter ausbrechen kann.

Wie willst du denn die Kanten machen? Blankes Holz, Aluprofil, Tapete um die Kante kleben? ist halt eine Designfrage - ein schöner Alurahmen wäre vermutlich am stabilsten und würde auch die Tapete schützen.

Wenn du 2 Platten auf Stoß aneinader leimst und über die komplette Länge eine UK-Leiste drunter hast wird der Übergang vermutlich auch ohne Spachteln nicht sichtbar sein. MDF gäbe es aber in der von dir gesuchten Größe z.B. bei Bauhaus auch an einem Stück.

Die LEDs sollen natürlich nicht ganz an den Rand der Platten sondern ein paar cm nach innen versetzt. Dann hält das Material die Fräsung hoffentlich aus.

Die Kante ist ja die Frage. Wenn man die Tapete herumzieht, hält sie dann auf den Seiten? Ansonsten würde ich wohl zu einem Aluprofil greifen. Sind ja auch günstig zu haben.


Stimmt, wenn die Bohrschablone vorhanden ist.

Habe ich. ;)

Das ist nicht richtig, MDF lässt sich hervorragend fräsen.

Das höre ich gerne.

Auch das ist nicht soooo ganz richtig, wenn der Fäser sehr scharf ist, bricht auch nichts aus.

Bosch Professional Fräser. ;)

Wegen der Beleuchtung. Wenn Du 6m benötigst, dann besorge Dir eine 10m Rolle (meine es gibt nur 5 oder 10m) und einen Trafo der für die 6m Ausreichend ist. Vermute mal du möchtest die Beleuchtung von hinten relativ weit am Rand einmal herum führen. Dann solltest Du den LED Streifen in den Ecken am besten auseinander schneiden und mit 2 Drähten wieder verlöten. Dann kommst Du besser um die Ecke. Wenn Du den nämlich nur aufklebst und biegst den in den Ecken rum, dann löst der sich dort als erstes und löst sich mit der Zeit immer weiter. So ist zumindest meine Erfahrung.

Ich habe mich bewusst für die Philips Hue entschieden, damit ich die dann mit den anderen Lampen steuern und anpassen kann.
 

TimDerHeimwerkerkönig

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Für Pocketholes brauchst du aber vermutlich Seekiefer in mindestens 15mm, oder? Das wären dann ohne Unterkonstruktiuon schon rund 40kg Holz. Wenn du von vorne verschraubst bzw nur klebst kannst du bei entsprechender Unterkonstruktion auch MDF mit nur 4-6mm verwenden und locker die Hälfte an Gewicht einsparen.

Aber das soll jetzt keine echte Kritik sein - massivere Bauweise ist durchaus auch schön und es fühlt sich auch anders an, wenn da eine "richtige" Holzplatte an der Wand hängt.

Wie gesagt, zum befestigen an der wand würde ich eine Keilleiste nehmen oder halt eine entsprechende Aufhängschiene aus Metall. damit hängt das Gewicht dann erstmal mit wenigen Handgriffen sicher an der Wand.

Also ich war jetzt eben in 2 Baumärkten und habe mich für MDF entschieden. Auch werde ich wohl 2 Platten verwenden und die nebeneinander auf meine UK schrauben. Preislich gibt sich das nicht viel, aber ich kann sie leichter handlen. Nur bei der Stärke bin ich mir noch uneins. Du schreibst 4-6 mm, aber das kam mir arg dünn vor. Zwischen 12 und 16 mm sind es nur 0,70€/m² Unterschied, weshalb ich zum 16er tendieren würde.

An Keilleisten habe ich auch gedacht. So kann ich das ganze Konstrukt einfach von der Wand nehmen. Das wäre ja mit Verschnitt von der MDF Platte machbar. Allerdings hätte ich schon gerne so ca. 5 cm Abstand.

Welche Grundierung brauche ich denn für diese MDF Platten, bevor ich tapezieren kann? Als Spachtelmasse wäre wohl die Molto Schnell Trocken am besten geeignet.
 

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Das dünne MDF wird auch stabil wenn man eine ordentlich Unterkosntruktion drunter macht und man spart halt ordnetlich Gewicht. Wenn dich das etwas höhere Gesamtgewicht nicht abschreckt kannst du natürlich auch 16mm verwenden.

Ich würde als Grundierung fertige MDF-Grundierung aus der Farbabteilung nehmen. Die ist zwar eigentlich dazu da um die Saugfähigkeit vor dem Streichen zu reduzieren, aber zum tapezieren sollte die genau so gut klappen.
 
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