Zimmerhöhen im OG unterschiedlich. Decke anheben?

Diskutiere Zimmerhöhen im OG unterschiedlich. Decke anheben? im Dach Forum im Bereich Der Aussenbereich; Hallo zusammen, ich war jetzt seit einer geraumen Zeit nicht mehr hier. Es hat damals mit dem Kauf eines Hauses nicht geklappt und ich habe weiter...

  1. #1 Fischbrezel, 25.01.2019
    Fischbrezel

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    Hallo zusammen,
    ich war jetzt seit einer geraumen Zeit nicht mehr hier.
    Es hat damals mit dem Kauf eines Hauses nicht geklappt und ich habe weiter gesucht.
    Jetzt habe ich eine schöne Doppelhaushälfte gefunden, die sowohl meiner Frau, als auch mir gefallen hat.
    Es gibt das einiges was man machen müsste, aber die Liste scheint bis jetzt auch ein Ende zu haben und bis auf zwei Punkte, kann man die Liste auch nach und nach abarbeiten.

    Mir geht's gerade darum, dass im OG die Deckenhöhe der einzelnen Zimmer unterschiedliche hoch sind.
    Das Haus wurde 1900 als Fachwerk erbaut und im nachhinein nochmal als Massivbau hoch gezogen. Die andere Hälfte des Nachbarn blieb zu 100% ein Fachwerkhaus.
    Der Dachstuhl ist wirklich groß. Das müsste eine Bodenfläche von ca. 50-60qm sein und müsste etwas über 4m höhe haben.
    Ist es Grundsätzlich möglich, die Höhe der Decken anzupassen? Und was müsste man bei so einer Unternehmung beachten? Alleine würde ich eh nicht machen wollen, da ich aus dem Satteldach wohl schnell ein Flachdach machen würde. ^^

    Mir wäre es in diesem Fall wichtig, dass der Boden auf dem Dachstuhl eben und ohne Stufen ist, da ich im Fall eines Kaufs, den Dachstuhl in vielleicht 3-5 Jahren ausbauen würde.
     
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  3. pinne

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    Das wird nichts werden mit dem anfälligen Flachdach ! Bauordnung ihrer Kommune !
    Mit einem Mansarddach können sie ev. Genehmigung bekommen !
    Was ist denn " im nachhinein nochmals als Massiv hochgezogen" ? Haus im Haus ?
     
  4. #3 Fischbrezel, 25.01.2019
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    Das mit dem Flachdach war nur ein Scherz.

    Laut Makler würde das Haus zuerst als Fachwerk errichtet und im Laufe der Zeit entkernt und mit Steinen „aufgefüllt“.

    Also äußerlich wollte ich nichts verändern. Höchstens wenn der Dachstuhl ausgebaut wird, vier Fenster einsetzten.
     
  5. #4 omega2031, 27.01.2019
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    Rein aus Mitleseinteresse - bei einem Fachwerkhaus wurden also die Holz-Fachwerkwände mit dem Putz und den Balken usw entfernt und durch eine ehrliche Ziegelmauer ersetzt?
     
  6. #5 Fischbrezel, 29.01.2019
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    Die Holzkonstruktion besteht weiterhin. Diese wurde lediglich mit Steinen befüllt.
     
  7. #6 omega2031, 29.01.2019
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    Wie kann man sich das genau vorstellen? Worauf und wie halten diese Steine bzw was für Steine sind das? Ziegel?
     
  8. #7 Fischbrezel, 29.01.2019
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    Diese Frage kann ich aktuell nicht beantworten.
     
  9. #8 Fischbrezel, 08.02.2019
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    Ich habe mich nochmal erkundigt und es handelt sich um Ziegelsteine, die in die Ausfachung "gemauert" wurden. Das Fachwerk ist nicht sichtbar. Die Rückseite ist gründlich verschiefert und die Vorderseite verputzt. Während dieses "Umbaus" (Von Strohlehm zu Ziegelsteinen) wurde ebenfalls das Dach mit zusätzlichen Balken noch stabiler gemacht. Man erkennt den Unterschied zur anderen Haushälfte. Dort wird das Dach immer "welliger". Die Dachbalken haben einen Abstand von ca. 40-50cm.
     
  10. #9 neunziger, 08.02.2019
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    Das heißt dann aber doch, dass die tragende Konstruktion in den Wänden weiterhin die Holzkonstruktion ist. In diese sind wahrscheinlich auch die Holzbalken für die Deckenkonstruktion eingelassen und somit weitgehend unveränderbar. Eine Veränderung der Deckenhöhe geht für mich somit nur mit Abhängen der Decken (und damit verminderter Raumhöhe). Für evtl. andere Veränderungen würde ich zuerst einen Statiker fragen.
     
  11. Bartel

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    Ist das nicht gerade das Charmante an einem 120 Jahre alten Fachwerkhaus, dass nicht alles gerade und rechtwinklig, stattdessen krumm, uneben und nicht normiert ist?! Und das bedeutet dann vielleicht auch, dass nicht alle Zimmer dieselbe Deckenhöhe haben. Mit dieser Attitüde solltest du die Sache betrachten. (Abgesehen davon, dass ich gar nicht verstanden habe, wie du dir dieses Anpassen der Decke eigentlich genau vorstellst …)
     
  12. #11 Fischbrezel, 08.02.2019
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    Meine Idee war ursprünglich, die Decke komplett raus zu nehmen, die Wände zu erhöhen (Entweder längere Balken einsetzten oder eine Reihe Stein drauf zu setzten) mit Aussparungen für die neuen Deckenbalken und auf der "Dachseite", die Balken dann an den Dachbalken zu befestigen. Aber das hat sich dann wohl erledigt.

    Im Grunde ja. Der Stein kann und wird an manchen Stellen bestimmt belastet, aber ist halt Tragfähig. Aber die Hauptlast trägt dennoch das Balkenkonstrukt.
     
  13. Bartel

    Bartel Erfahrener Benutzer

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    Auf jeden Fall eine recht sportliche Grundidee. Da hätte – bei einer Fachwerk-Doppelhaushälfte – dein Nachbar von nebenan ja auch noch ein Wörtchen mitzureden gehabt. Oder gar die Leute vom Denkmal- oder anderen Ämtern, Stichwort Ensembleschutz.
    Besser ist das. ;)
     
  14. #13 omega2031, 08.02.2019
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    Bei uns in Österreich gibt es meines Wissens kaum Fachwerkhäuser. Deshalb weiß ich da nicht soviel darüber, was etwa den Aufbau angeht. Wurde da also auf Holzbalken drauf gemauert? Also Mörtel/Ziegel auf Holz?
    Oder welche Schichten sind da übereinander? Wie halten die Ziegel? Und sind Ziegel nicht zu schwer für Holzbalken? Oder sind die noch gut trotz des Alters, sodass sie das Gewicht aushalten?
     
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