Wagner Paintcrew

Dieses Thema im Forum "Werkzeuge im Test" wurde erstellt von donnerhugo, 23.03.2009.

  1. #1 donnerhugo, 23.03.2009
    donnerhugo

    donnerhugo Neuer Benutzer

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    Tach,

    im Rahmen meiner Werkzeugkaufserie gehts nun um Farbsprühgeräte

    Frage 1:
    Taugen die was?
    Muss man mehr abkleben als mit Rolle und co.?

    Frage 2:
    welches Gerät kommt ganz gut in Frage?
    Wagner Project 115 oder Paintcrew?

    Mit dem Gerät soll nicht nur jetzt einmal ne Wohnung gemalert werden.
    Ich hab die Vorstellung demnächst ne Wohnung, in ein zwei drei Jahren mal ein EInfamilienhaus innen mit Farbe renovieren
    Vielleicht in den nächsten 10 Jahren ab und an ne weiß Wand gelb und ne andere grün, wieder weiß usw.
    Eben flexibel nach Laune fix ma was neu mit Farbe versehen.

    Stephan
     
  2. AdMan

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  3. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Hallo!
    Ganz ohne Abkleben geht es auch hier nicht, vom System her gibt es ja keinen Farbenebel durch Luft Farbgemisch, aber ich denke das man auch hier nicht nur mit einem Streifen Papier an der Wand vorbei auskommt, in den Demos von Wagner wird das aber auch sichtbar das man großzügig abdeckt (abklebt).
    Das Gerät Project 115 macht keinen schlechten Eindruck zumal man damit wohl etwas bequemer unterwegs ist mit den Rädern für den Platz zu wechseln.
     
  4. #3 belzebu, 21.04.2009
    belzebu

    belzebu Neuer Benutzer

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    Hallo donnerhugo,

    ich bin auch an dem Project115-Gerät interessiert.

    Wenn/Falls Du Dir das anschaffst, lass uns mal wissen, wie es taugt.

    nix für ungut
    belZebu
     
  5. #4 KlausMolli, 27.08.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.08.2011
    KlausMolli

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    Wagner Paint Crew / Project 115

    Hallo,

    spiele auch mit dem Gedanken mir ein Farbspritzgerät von Wagner anzuschaffen. Habe schon ein paar gute Infos zum Gerät bekommen, aber vielleicht können einige von Euch noch ein paar praktische Erfahrungen einbringen. Hat bei Euch das Gerät den Praxistest bestanden? Kanntet ihr gut damit arbeiten? Waren die Arbeitsergebnisse wie gewünscht?

    Vielen Dank,
    Klaus
     
  6. #5 Unregistriert, 05.10.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.10.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Guest

    Paintcrew

    Also hier mal Erfahrungen mit der Wagner Paintcrew ( Das viereckige Ding ohne Räder) :

    Ich habe damit Tiefgrund auf Gipskartonplatte im Rahmen eines Dachgeschossausausbaus versprüht ( Achtung: Unbedingt vernünftigen Amtemschutz tragen, einfache Staubmaske reicht nicht), was sehr schnell ging. Ein kleiner Flur mit 4 qm war in zwei
    ( 2)Minuten fertig, Decke, Wände, Boden.
    Abkleben von fenstern empfehle ich , weil einer feiner Nebel entsteht.


    Beim anschließenden Dispersionsfarbe versprühen wurde es dann heikel, was daran liegt , dass die Wagner Anleitung vollkommener Scheisskram ist.
    DORT wird einem nämlich nicht erzählt, dass mann die Farbe mit etwas Wasser aufrühren sollte und vor dem Befüllen in den Tank mit einem Farbfilter oder einem doppelt gelegten Damennylonstrumpf filtern m u s s.
    Farbfilter kann man in Läden für Kfz Schrauber kaufen, die Filtern immer Ihre Lacke.

    Wer das nicht macht, hat ggf. ein Problem mit ständig verstopfter Düse- egal wie teuer die Farbe war.
    Die Düse lässt sich zwar einfach in der Pistoile drehen, nervt aber doch, wenn man das alle halbe Minute machen soll.

    Eine Farbepfehlung oder Angabe der permiisablen Partikel gibt Wagner nicht, ist aber auch egal, weil es auf den Farben auch nicht draufsteht- also unbedingt Filtern.
    Alle im Netz zu findenden Negativurteile haben damit zu tun- schuld ist die schlechte Kommunikation von Wagner und die schlechte Gebrauchsanweisung. Dispersionsfarben m ü s s e n gefiltert werden, bei allen anderen Farben würde ich das auch empfehlen.

    Bei Rauhfaser ist es so, dass der Farbfilm sich nicht richtig in die Täler legt, was aber nicht so schlimm war, weil man mit einer Rolle nachrollen kann, was sehr schnell geht, weil die Farbe ja schon an der Wand ist.
    Ein bischen Üben kann auch nicht schaden, weil die Maschine einiges durchrotzt, was Tränen bilden kann.

    Das Gewicht der Maschine im befüllten Zustand ist eigentlich egal, weil der Hochdruckschlauch in rot etwa 6-8 Meter lang ist, das reicht für die meisten Räume. Damit entfällt das unfallträchtige Maschine auf die Leiter stellen, die bleibt einfach unten stehen.

    Für "mal eben ein Brett lackieren" sollte man sich das Teil auf keinen Fall zulegen, ist eher was für Großprojekte, der Reinigungsaufwand ist auch nicht unereheblich, weil der Farbbehälter ( 10 Liter Tank) auszuwaschen ist und die Druckgarnitur gespült werden muss. Am besten funktioniert das Gerät mit wasserbasierten Substanzen ( andere (brennbare) Lösemittel sind ,glaube ich, gar nicht freiggeben, da ist Wagner mal wieder unklar), die nicht groß gefiltert werden müssn, weil die PArtikel so klein sind. Wer also eine große Holzscheune hat, 50 Meter Gartenzaun, 20 Teakholzstühle und diese mit Holzschutzlasur /-öl behandeln will sollte über die Anschaffung nachdenken- es geht unglaublich schnell.

    Wie immer bestimmt also der Zweck des Kaufes die Eignung des Geräts.

    Bei mir steht Sie nun im Keller und wird mangels Großprojekten nicht mehr gebraucht, weil es wegen der Reinigung, Farbe filtern etc. insgesamt schneller ist, mit Rolle und Pinsel zu arbeiten. Für einen Raum hol´ ich das Monster nicht aus dem Keller.


    Ersatzteile ( Düsen aller Größen, Schläuche) gibt es überall da, wo es Wagner gibt , z.B. dieser überteuerte Baumarkt voll Ahnungsloser mit Drei Buchstaben- muss bestellt werden - oder elektro- bucht.
    Bei mit hatte der HD Schlauch eine Beule bekommen, stand mit der Leiter drauf, was aussah wie eine vollgefressene Eierschlange ( gibt es wirklich).


    Olli

    Edit : Ich habe den schönen Testbericht mal verschoben in die Test-Abteilung :)
     
  7. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Ja für einige Projekte angebracht aber mal nachgedacht weshalb die meisten
    Maler vor Ort mit Rolle und Pinsel Arbeiten, Antworten stehen mitunter im vorherigen Beitrag.:)
     
  8. #7 tom der bär, 06.10.2011
    tom der bär

    tom der bär Neuer Benutzer

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    Wagner Project 115 -Probleme erwartet- no problem -Begeisterung

    Nachdem ich einige Decken und Wände in meinem "Schrottibunker" mit Pinsel und Rolle mühsam hinter mich brachte, spielte ich mit dem Gedanken mir eine Airlessanlage zu gönnen. Wie immer hab ich erstmal in etlichen Diskussionsrunden Infos eingeholt, unter anderem auch hier. Die Bucht hat unzählige Airless-Händler von denen ich auch einige kontaktierte und nach 2 Wochen war ich genervt und frustriert weil ich jetzt noch weniger wußte was ich tun sollte als vorher.
    Das Fazit der eingeholten Info´s sollte wohl lauten.
    Wenn Airless, dann eine Profianlage ab 2.000 Euronen plus diverses Zubehör, die beste und teuerste Farbe die dann noch aufwenig filtern, aufwendig abkleben, aufwendig reinigen, oder doch das beste nehmen, den Pinsel und die Rolle!
    Häääh??
    Also die Fragestellung war ja eigentlich nicht, dass ich einen Malergroßbetrieb eröffnen wollte, mit dem ich hunderttausende von qm Farbe aufbringen mußte und auch nicht dass ich ein Mini-WC von 2,5 qm streichen möchte.
    Ich wollte eine schnelle Lösung für ca 400-500 qm Innenräume plus Decken mit Farbe verschönern. Räume meist leergeräumt und Abkleben ist ja auch klar, muß ich bei Rolle und Pinsel ja auch.

    Nach langen hin und her hab ich mir dann die Wagner Project 115 gekauft.
    Alles was ich für Innendispersion brauchte war dabei (Düse, Filter usw).

    Ich holte mir die Aldi-Angebotsfarbe für 11€ pro 11 ltr. 2 Damenstrümpfe zum filtern, einen großen Eimer und begann die Räume abzukleben. Aus Zeitmangel verzichtete ich auf das Filtern der Farbe.
    Abtöner rein, 10% Wasser dazu, gut umrühren, in die Wagner gekippt, Luft raus, Düse dranmontiert und auf gut Glück losgelegt.

    Was dann passierte trieb mir ein Lächeln ins Gesicht, welches bis jetzt anhält und wohl noch einige Zeit da bleiben wird.

    Nur mal so, ein wenig provokativ, zusammengefasst.

    Eine Hobbyairlessmaschine für nicht mal 250 Euronen plus Aldifarbe für 11 Euronen der Eimer, Abtöner für 6 Euronen pro Flasche und Wasser. Das sind die Zutaten.

    Das Ergebnis nach 1,5 Stunden:

    ca. 100 qm Decke plus 120 qm Wände einmal komplett und erstaunlich gut deckend gespritzt.
    Auf eine verstopfte Düse wartete ich bis zum Schluss, war aber nix.
    Die Pistole in einen Eimer mit Wasser gelegt, 3 Stunden Pause mit Dauergrinsen gemacht und auf zur zweiten Runde.
    Für das zweite mal spritzen brauchte ich nur noch knapp eine Stunde, da ich jetzt nicht mehr so verkrampft auf die überall angekündigten Probleme wartete.
    Auch dieser Akt ging problemlos von der Hand.
    Das intenive und fast liebevolle Reinigen der Maschine hat ca. 15 min gedauert, sieht wieder aus wie neu.

    Fazit:

    Aus meiner persönlichen Sicht ist die "Wagner Project 115" nach dem ersten Versuchsprojekt die beste Anschaffung seit langem. Die geschilderten Probleme mit der Maschine kann ich nicht bestätigen. Sie lief und läuft hoffentlich auch morgen tadellos.
    Die Zeitersparnis ist enorm und wenn man die Wände und Decke leicht nachrollt ist das Arbeitsergebnis besser als bei den Wänden die ich voher mit Pinsel und Rolle fertigstellte.
    Bei groben Putzen ist sie der Rolle weit überlegen.
    Einen Farbmehrverbrauch kann ich auch nicht bestätigen, ich hab jedenfalls pro Eimer mehr Fläche geschafft als mit Rolle.
    Übrigens, die Sauerei war mit der Rolle definitiv größer. Bei der Airless legt sich einer leichter Farbnebel auf die Fläche im Raum und auf die streichende Person :). Der Farbnebel beim spritzen hält sich angenehm in Grenzen und ist erheblich geringer als bei einer Lackierpistole.
    Ein Atemschutz sollte getragen werden, da man ja sicherlich größere Flächen bearbeitet und man Zug und Lüftung beim Spritzen vermeiden sollte.

    Wer jetzt behauptet, dass er bei größeren Räumen die leicht leerzuräumen sind mit der Rolle schneller ist als mit einer Airless, der hat wohl andere Interessen als schnell und sauber ein Ergebnis zu erhalten.
    Vielleicht liegt es ja den Abrechnungsmethoden mancher Profis. Bei größeren Flächen bei der die Arbeiten nach Stunden berechnet werden ist mir schon klar warum ein Profi auf eine Airless verzichtet. Warum er immer gerne die teuerste Farbe verkaufen will, wohl auch.
    Das kann aber jeder entscheiden wie er will.

    Wenn jemand wie ich, die Arbeit nicht scheut, aber nicht sinnlos Stunden kloppen möchte, sein Geld noch selber verdienen muß und daher auf die Kosten schaut, der ist mit preiswerter Farbe und einem "Hobbyairless" wie der Wagner Project 115 auf einem Weg der preiswert gute Ergebnisse erzielt.
    Oder anders gesagt:
    Wer auf dem Lande seine Frühstücksbrötchen für seine geliebte Frau vom Bäcker aus dem nächsten größeren Ort holen möchte, der kann mit einem Porsche Cayenne Turbo S wohl schnell, sicher, angesehen und teuer dieses tun, man kann auch mit dem Fahrrad 2 Stunden lang rumgurken und zum Mittagessen mit den Brötchedn erscheinen:
    Ich nehm halt einfach meinen bescheidenen Familienwagen, habs damit billiger als im Porsche und komm rechtzeitig und unverschwitzt zum Frühstück.

    Ich hoffe ich konnte so manchem mit meinen Erfahrungen helfen, eine Entscheidung will ich damit nicht abnehmen, das müsst ihr wohl nach Gusto selbst machen.

    Noch eine gute Zeit...
    Tom der Bär
     
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