Vollsickerrohr oder Teilsickerrohr

Diskutiere Vollsickerrohr oder Teilsickerrohr im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, ich bin gerade dabei meinen Keller freizulegen und habe eine etnscheidungsfrage. Ich möchte nebend er Abdichtung mit Dickschicht und einer...

  1. #1 jMeister, 11.08.2016
    jMeister

    jMeister Benutzer

    Dabei seit:
    28.01.2016
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    2
    Hallo,
    ich bin gerade dabei meinen Keller freizulegen und habe eine etnscheidungsfrage.
    Ich möchte nebend er Abdichtung mit Dickschicht und einer Dämmung mit XPS einmal Drainage an das Fudnament legen um das Sickerwasser fern zu halten was mir nach langen Regenphasen von unten durch den Keller kommt.
    Ich habe es mir so gedacht, dass die Drainage das meißte wasser dass sich von außen um das Haus sammelt abführt und so den Wasserpegel der dann von utnen in den Keller drück niedrig genug hält um das zu verhindern.

    Eignet sich hier besser Vollsickerrohr doer Teilsickerrohr.

    Nach meiner Theorie würde das Teilsickerrohr das Waser ja sofort abführen was dort reinsickert und nicht erst das Erdreich darunter sättigen wie das vollsickerrohr

    Andererseits würde der Pegel des Wassers ja eh soweit steigen bis die Sickerrohre erreicht sind und die würden dann fleissig abführen daran müsste das Teilssickerrohr nichts ädnern können.

    LG
    Nils
     
  2. #2 harekrishnaharerama, 13.08.2016
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.05.2011
    Beiträge:
    5.869
    Zustimmungen:
    91
    Hallo :)

    Der Unterschied zwischen den beiden genannten Drainagerohrtypen besteht in der Lochung. Das Teilsickerrohr ist nur oben, das Vollsickerrohr rundherum eingelocht.

    Mit anderen Worten, das Wasser muß beim Teilsickerrohr höher steigen, als beim Vollsickerrohr, jedoch kann das Teilsickerrohr auch örtlich Wasser abführen, während das Vollsickerrohr das Wasser durchaus erstmal verteilen würde.

    Heißt in der Praxis:
    Teilsickerrohre müssen etwas tiefer gesetzt werden.
    Wenn man Ortswasserprobleme hat - wie ein unterirdischer Wasserlauf oder drückendes Wasser von der Wetterseite, sollte man das Teilsickerrohr nutzen, um das Problem nicht auf das ganze Fundament zu übertragen. Es lohnt sich sowieso die Drainage so zu planen, dass das Problemwasser abgeführt wird und nicht der ganze Boden trocken gelegt wird - das kann dann auch wieder zu Problemen im Garten führen.

    Man sollte sich bei der Gelegenheit auch über eine Zisterne Gedanken machen, um sich dort Wasser für den Garten oder auch den Grauwasserkreislauf zu sichern
     
  3. #3 jMeister, 13.08.2016
    jMeister

    jMeister Benutzer

    Dabei seit:
    28.01.2016
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    2
    Hallo,
    danke für die Antwort. Das mit der verteilung des wassers hab ich garnicht bedacht.
    Ich bin jetzt an der unterkante des Fznfaments angekommen und werde nun eine kies schickt aufbauen und darin kommen dan doe Rohre. Versthe ixh das rixhtig, dass die Teilsickerrohre dan auf den kies darunter verzichen könnten? Tiefer als Fundament Unterkante kann ich ja leider nicht. Beim Teilaickerrohr würde das ja bedeuten das erst das wasser abgeführt wird, das bis zur niedrigsten Lochung steigt. Während das vollsickerror schon deutlicj früher entwässert aber gleichzeitig in trockenere Bereiche im verlauf der leitung wieder verieselt.

    So wie ich das jetzt veratehe gibt ea also keine optimal Lösung. Ich hab zb Virbe am hais alles superfeucht im Boden znd hinten eher trocken. Daa spräche ja für ein Teilsickerrohr.

    Abee sifern das Vollsickerrohr das problem im vergleuch zu jetzt schon verbessert dann soll es mir reichen.
    Das wasser komnt ja in jeder hausexke gleich doll rein.

    Blöd nur mit dem Gefälle. Der tiefste Punkt darf ja leider nicht unter Fundament sein, so dass dee höchste schon deutluch höher als das ist.
    Seufz.
     
  4. pinne

    pinne Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    09.02.2012
    Beiträge:
    2.838
    Zustimmungen:
    268
    Bei unserem Altbau von 1896 wurden die Ringdrainage unter der Kellerfundamentebene eingebracht und zu einem Schacht mit Hebepumpe geleitet . Dadurch wurde der Kellerboden entfeuchtet und es schimmelte nach knapp einem Jahr nichts mehr .
     
  5. #5 harekrishnaharerama, 14.08.2016
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.05.2011
    Beiträge:
    5.869
    Zustimmungen:
    91
    Die Rechtschreibung ist mir gerade zu wild, sodaß ich da nicht genau weiß, was gemeint ist.

    Aber ja, das Drainagebett soll die Öffnungen von Verunreinigungen frei halten, insofern braucht das das Teilsickerrohr nicht unterhalb der Öffnungen - aber es handelt sich ja auch gleichzeitig um die "Sauberschicht". Insofern würde ich darauf nur zum Teil verzichten, schon vollständig im Kies betten. Das Vlies nicht vergessen ;)

    Weniger wegen der Preise, als wegen der Infos und Bilder:
    http://installationsbedarf.de/drain...undwasser-ableiten-versickern-entwaessern.htm

    [​IMG]
     
  6. #6 jMeister, 14.08.2016
    jMeister

    jMeister Benutzer

    Dabei seit:
    28.01.2016
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    2
    Entschuldige, ich habe das auf dem Handy in eienr 180cm tiefen grube geschrieben :)

    hier nochmal:

    Hallo,
    danke für die Antwort.
    Das mit der Verteilung des Wassers hab ich gar nicht bedacht.
    Ich bin jetzt an der unterkante des Fundaments angekommen und werde nun eine Kiesschickt aufbauen und darin kommen dann die Dränrohre.
    Verstehe ich das richtig, dass die Teilsickerrohre dann auf den Kies darunter Verzichen könnten?
    Tiefer als Fundament Unterkante darf ich ja leider nicht , sonst würde ich die Rohre noch viel tiefer legen.
    Beim Teilsickerrohr würde das ja bedeuten das erst das Wasser abgeführt wird, das bis zur niedrigsten Lochung steigt.
    Während das Vollsickerror schon deutlich früher entwässert aber gleichzeitig in trockenere Bereiche im Verlauf der Leitung wieder verieselt, was doof wäre.

    So wie ich das jetzt verstehe gibt es also keine optimal Lösung. Ich hab zB vorne am Haus alles superfeucht im Boden und hinten eher trocken. Das spräche ja dafür ein Teilsickerrohr zu verwenden.

    Abes sofern das Vollsickerrohr das Problem mit dem Feuchten Gesamtkeller im Vergleich zu jetzt schon verbessert dann soll es mir reichen.
    Das Wasser kommt ja in jeder Hausecke gleich doll rein. Dort habe ich Dränpumpen die alle gleich beschäftigt sind

    Blöd nur mit dem Gefälle. Der tiefste Punkt darf ja leider nicht unter Fundament sein, so dass der höchste Punkt schon deutlich höher als das ist.
    Seufz.

    Gruß
    Nils

    ps.: mit deiner Antwort beschäftige ich mich gleich, vielen Dank dafür
     
  7. #7 jMeister, 14.08.2016
    jMeister

    jMeister Benutzer

    Dabei seit:
    28.01.2016
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    2
    So,
    Bild analisiert.

    Werde die 10cm Kies schond rin lassen, wa ja eher hypotetisch gemeint. Ich werde die wand mit nem neuen Ultrament Perfect Dicht behandeln und dann XPS 60mm davor sowie evtl eine Noppenpahn, wenn sie Sinn macht..

    Dann kommt Filtervlies in die Sohle und darauf Kies, Drainage, Kies, man empfahl mir die Rohre noch mit Vlies zu umwickeln, mach das Sinn? Natrülich kommt auch um die Kies schicht Vlies drumrum.

    Ein bisschen sorgen mach mir die Verrieselung des Dränwassers, da ich 50m Hauswände verrieseln möchte hab ich ja eine große Grube zu buddeln, die auch noch tiefer als 180cm sein muss. Das wird ja noch was. erstmal werde ich aber jetzt die Wand trocknen lassen und dann die Beschichtung und Dämmung anbringen.

    Nils
     
  8. #8 harekrishnaharerama, 15.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 15.08.2016
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    24.05.2011
    Beiträge:
    5.869
    Zustimmungen:
    91
    Einmal eine geschlossene Schicht Vlies reicht theoretisch - praktisch bietet eine zweite Schicht eine gewisse zusätzliche Sicherheit, falls die erste versagt, nicht sauber verlegt wurde
     
  9. Alex P

    Alex P Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    28.08.2017
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    ich hole dieses ältere Thema noch einmal hervor, weil es ähnlich zu meinem gegenwärtigen Vorhaben ist.

    Ich habe 2 Seiten um mein Haus (Bj 1956) bis 10 cm unter dem Fundament ausgeschachtet.
    Der Anschluss für die Drainage befindet sich etwa 15 cm unter der Fundamentkante.
    Es wurden etwa 100 Tonnen Lehmboden abgetragen und entsorgt.

    Nun mein Anliegen.
    Ich plane eine Oberflächenentwässerung (ca. 40 cm unter der Geländeoberkante) und eine Drainage auf Höhe des Fundamentes (ja, Gefälle wird beachtet) mit Teilsickerrohren als Stangenware vorzunehmen. Diese Teilsickerrohre werde ich mit einem Filterschlauch umziehen.
    Vorab werden die Wände neu verputzt und Aquafin 1K und später dreilagig Aquafin RS 300 verarbeitet.
    Zum Schutz (keine Wärmedämmung) der Abdichtung werde ich 2 cm starke XPS-Platten mit Hilfe von Kombidick 2K bis kurz unter die Geländeoberkante an der abgedichteten Wand anbringen. An die XPS-Platten werde ich 2lagig PE-Folie anbringen um so die XPS-Platten und somit die Abdichtung vor sich setzendem Erdreich zu bewahren.

    Schachtaufbau: wie bereits erwähnt befinde ich mich 10 cm unter dem Fundament. Auch hier ist nichts als Lehmboden zu sehen.

    Meine Frage(n):
    1. ich packe auf die Sohle meines Grabens Vlies?
    2. Dann etwa 5 cm Drainagekies (Körnung 16/32)
    3. Dann das Drainagerohr mit Filterschlauch Teilsicker
    4. Auf das Rohr mit Filterschlauch kommt wieder Vlies
    5. Nach oben kommt etwa ein Meter Drainagekies
    6. Wieder Vlies
    7. Drainagerohr mit Filterschlauch (Oberflächenentwässerung)
    8. Vlies
    9. Drainagekies
    10. ganz oben Zierkies

    Bitte um Korrektur und Ratschläge. Vielen Dank!
    Sind all die Vliesschichten notwendig?

    Vielen Dank und Grüße,
    Alex
     
  10. #10 jMeister, 28.08.2017
    jMeister

    jMeister Benutzer

    Dabei seit:
    28.01.2016
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    2
    Hi,
    ich würde den Filterschlauch weglassen. und auf jedenfall stangenware benutzen. Leichter zu verlegen und zu handeln.

    Ich habe an der Sohle die Ringdrainage in dem mit Vlies umwickeltne Drainagekies (5cm darunter und 15cm bis 20cm darüber, insgesamt 50cm breit) und darüber Füllsand bis nach oben. Der Rest meines Bodens außen ist Lehm.
    Oben hab ich direkt am Haus eine 30cm Breite Rinne mit Zierkies und daneben Bruchsteinplatten. Das Wasser sickert bis runter in die Drainage. Selbst wenn es ansteht ist die Wand ja dicht, drückendes Sickerwasser ensteht sicher nicht mehr und selbst wenn.


    Deine Zusätzliche Oberflächenentwässerung halte ich als Laie jetzt für Overkill, lasse mich aber gerne belehren. (Aber ich grab das hier nie wieder aus, eher kipp ich den Keller voll Zement ;-) )

    Ich bin mittlerweile mit dem Haus fertig und muss nur noch die Bruchsteinplatten legen. Selbst eine Terrasse ist fertig.

    Gruß
    Nils

    ps.: Bitte untergrabe das Fundament nicht, bzw geh nicht tiefer -> Thema Grundbruch!
     
  11. Alex P

    Alex P Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    28.08.2017
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Vielen Dank für die Antwort!

    Das drückende Sickerwasser hat bei mir dafür gesorgt, dass der Putz (logisch bei all den Jahren in denen nichts unternommen wurde) teilweise nicht mehr fest an der Wand saß bzw. abgeplatzt war. Umso leichter für das Sickerwasser ins Mauerwerk einzudringen.

    Den Fortschritt des eintretenen Wassers sieht man auch schon im Innenraum.


    Kann mir jemand noch eine Einschätzung bzgl. der geplanten Oberflächenentwässerung geben?


    Grüße,
    Alex
     
  12. Alex P

    Alex P Neuer Benutzer

    Dabei seit:
    28.08.2017
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Nachtrag: Hast Du Voll- oder Teilsickerrohre verwendet, Nils?
     
  13. #13 jMeister, 29.08.2017
    jMeister

    jMeister Benutzer

    Dabei seit:
    28.01.2016
    Beiträge:
    78
    Zustimmungen:
    2
    Ich habe vollsickerrohre mit leichtem Gefälle verwendet. Das wasser steigt dann auf und wird bei starkem Anstieg durch die Rohre abgeführt. Teilsickerrohre sind wohl eher geeignet wenn du Oberflächenwasser schnell abführen willst. Also in deinem Fall für die Oberflächen Entwässerung. Vollsickerrohre würden das wasser einfach nach unten durchsickern lassen.

    Nils
     
Thema: Vollsickerrohr oder Teilsickerrohr
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. teilsickerrohr

    ,
  2. drainage aufbau

    ,
  3. vollsickerrohr

    ,
  4. drainagerohr blau unterschied,
  5. vollsickerrohr teilsickerrohr,
  6. drainagerohr unterschiede,
  7. Teilsicker und vollsickerrohr,
  8. sickerrohr oder drainagerohr,
  9. gefälle für vollsickerrohr,
  10. unterschied dränrohr Vollsickerrohr,
  11. aufbau drainage bilder,
  12. drainage hauswand aufbau altbau,
  13. halbsicker rohr,
  14. teilsickerrohr richtig verlegen,
  15. teilsickerrohr oder vollsickerrohr,
  16. drainage haus aufbau,
  17. drainagerohr teilsicker,
  18. teilsickerrohr mit vlies,
  19. teilsickerrohr vollsickerrohr,
  20. unterschied tunnel sickerrohr vollsickerrohr,
  21. teilsickerrohr/ vollsickerrohr,
  22. unterschied vollsickerrohr drainagerohr,
  23. teilsickerrohr vlies,
  24. unterschied drainage und teilsickerrohr,
  25. was ist ein vollsickerrohr