Verkofferung Rohre an der Decke

Diskutiere Verkofferung Rohre an der Decke im Trockenbau Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, ich möchte in meinem Keller aus einem Zimmer ein Gästezimmer zaubern:-) Hierzu habe ich einige Fragen und hoffe, dass ihr mir weiterheölfen...

  1. boeder

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    Hallo, ich möchte in meinem Keller aus einem Zimmer ein Gästezimmer zaubern:) Hierzu habe ich einige Fragen und hoffe, dass ihr mir weiterheölfen könnt!!!

    1. Verkofferung Rohre an der Decke
    Oben an der Decke verlaufen an 2 Wänden Heiz- bzw. Wasserleitungen, die bereits isoliert sind. Diese gilt es nun zu verkleiden. Ich tendiere derzeit dazu nur diesen Bereich, d.h. ca. 80cm von der Seitenwand entfernt die Decke abzuhängen und nicht den kompletten Raum. Grund ist, dass ich sonst eine Deckenhöhe von ca. 2m hätte:-( So habe ich nur an den Stellen eine Deckenhöhe von 2m und im restlichen Raum 2,2m. Da ich hierfür eine komplizierte Unterkonstruktion bauen muss (Rohe verlaufen über Eck), tendiere ich zu einer Holzunterkonstruktion.

    - spricht etwas dagegen?
    - kann ich jedes beliebiger Holz nehmen (z.B. auch günstigere Holzlatten)?
    - Welche Maße sollte das Holz haben (48*24mm)?
    - muss der Bereich gedämmt warden (Rohre sind bereits gedämmt)?
    - an Seite soll eine Öffnung/Schattenfuge für passives Licht entstehen, sodas dort auch Luft eindringen kann -> ist das ein Problem?

    2. Ich habe an den Wänden eine Luke zum Kriechkeller, die ich ganz normal mit Metallständerwerk verkleiden will. Um in den Kreichkeller bei Bedarf zu kommen, will ich eine Öffnung (ca, 60*60cm) lassen, vor die ich spatter einen Spiegel/Bild hänge.

    - kann es hier durch die Öffnung Probleme geben?
    - ich würde hier nicht dämmen?

    3. Desweiteren habe ich einen Sicherungskasten (innenliegende Wand), den ich ebenfalls verkoffern will. Analog der Luke zum Kreichkeller.

    4. Des Weiteren habe ich an der Wand entlang laufende Rohre, die ich ebenfalls verkoffern will. Hierzu setze ich einfach eine Trockenbauwand über die komplette Seite vor die andere Wand (Wand zum Nachbarn).

    Ich will keine Probleme mit Schimmel oder ähnliches haben, daher habe ich davor am meisten Angst. Insofern frage ich euch, im Allgemeinen, ob die Änderungen, ggf. dazu beitragen? Ergänzend soll auch ein Heizkörper installiert werden.
     
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  3. #2 Schnulli, 10.09.2018
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    Ja, kannst du so machen. Wenn ich aber auch inzwischen die Trockenbauprofile verwenden würde. Alternativ eben vernünftige gerade Latten. Dämmen musst du da nichts mehr, wenn die Rohre ausreichend mit entprechendem Dämmstoff umwickelt sind. Ich würde den Kasten auch so dicht wie möglich an die Rohre dran bauen.

    Zu den ganzen anderen Punkten:
    Das klingt für mich so als möchtest du alle Wände mit einer Trockenbauwand/Vorsatzschale verkleiden? Das sollte man meiner Meinung nach nur machen, wenn man sich sicher ist, dass die Mauer absolut trocken ist.
     
  4. boeder

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    Hmm, das ist ein altes Haus bzw. die Feuchtigkeit liegt etwas über dem empfohlenen Grenzwert. Folglich unterstelle ich, das MINDESTENS die Außenwände etwas feucht sind:-( Bisher ist geplant, ca. 1m einer Außenwand zu verkoffern. Die anderen Wände sind alles Innenwände, bei denen ich hoffe/unerstelle, dass sie trocken sind (würde ich noch einmal prüfen).

    Hast du eine Idee, wie ich trotzdem die eine Außenwand verkoffern kann? Öffnungen zur Belüftung?
     
  5. #4 Schnulli, 10.09.2018
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    Wenn die Mauer feucht ist: Nein, aber damit habe ich auch keine Erfahrung. Ich bin mir aber in folgenden Aussagen sehr sicher:

    Ein Vorsatzschale vor feuchter Wand verhindert das Verdunsten der Feuchtigkeit. Ergebnis: Staunässe und Schimmel.
    Das Anbringen von Lüftungsgittern in der vorgesetzten Verkleidung verstärkt den Effekt noch, da nun feuchtwarme Raumluft hinter die Verkleidung gelangen kann und dort die Luftfeuchtigkeit auf der kalten Aussenwand kondensieren kann. Ergebnis: noch mehr Feuchtigkeit und noch mehr Schimmel.
     
  6. Maggy

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    Was hälst du davon statt Holz oder andere feste Materialien eine Stoffbespannung zu machen? Da könntest du Schaumstoff hinter machen, da atmen die Wände weiter und du brauchst keine große Angst vor Schimmel haben. Ich hab mal nach Nee Anleitung gesucht, die mir machbar erscheint.

    https://www.polstereibedarf-online....machen-ndash-Anleitung-in-11-Schritten/b-118/
     
  7. boeder

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    Den Vorschlag mit dem Vorhang finde ich gut:)

    Bleibt an der leicht feuchten Außenwand noch das Problem der um ca.15-20cm abzuhängenden Decke. Löse ich das Problem, wenn ich die Decke mit einer Schattenfuge abhänge und einen 1-2cm breiten Spalte zur Außenwand lassen?
     
  8. Maggy

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    Wir haben im Keller auch eine Holzdecke. Da mussten wir am Rand wegen der Gasleitung auch mit Schattenfuge arbeiten. Das darf man nicht zu machen. Wir haben da bestimmt 5 cm frei gelassen und dann die Fuge schwarz gestrichen. Das sieht man somit fast gar nicht. Ich denke daher das geht. Die Luft kann weiter zirkulieren.
     
  9. boeder

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    Hi, noch einmal eine Frage zu Holz- und Metallprofilen.

    Da ich nicht die komplette Decke abhänge sondern nur einen Teil, tue ich mich schwer, die Konstruktion aus den Metallprofilen zu bauen. Holz last sich in diesem fall leichter mit einander verbinden. Allerdings habe ich vereinzelt gelesen, dass es oft zur Rissbildung kommen kann, da Holz arbeitet. Wie sind eure Erfahrungen? Sollte ich die Finger von Holz lassen?
     
  10. #9 boeder, 09.10.2018
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2018
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    Planänderung:) Ich habe nun vor, aus einem zwei Räume zu machen. Der Raum ist derzeit 4x3m groß und ich möchte an einer Seite einen kleinen Raum abtrennen. Der größere von beiden Räumen soll ein Gästezimmer mit ca. knapp 10m² werden und der kleine von beiden mit ca. 2,5m² soll als Abstellraum dienen (Details siehe Bild). Der große Raum bekommt einen Heizkörper und die Tür zum kleinen soll idR offen bleiben (wenn keine Gäste da sind), sodass dieser mitgeheizt wird bzw. in beiden Räumen dieselbe Temperatur.

    Denkt ihr, dass ich durch diese Änderung Probleme mit Schimmel bekomme?
     

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  12. #10 Schnulli, 09.10.2018
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    die Trennung eines Kellerraums in zwei Räume ist sicherlich nicht das Problem, vor allem wenn die Tür dazwischen eigentlich ständig offen ist. Das Problem ist immer noch die feuchte Wand. Evtl. behebst du das Problem ja schon mit der geplanten (dauerhaften ?) Beheizung.
     
  13. boeder

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    Das ist der Plan, d.h. die Feuchtigkeit mit dem Heizkörper zu reduzieren. Wobei es sich um ein altes Haus handelt, in dem lt. Gutachter die Wände feuchter sind als in neuen Haus. Da ich derzeit keinen Schimmel im Keller habe, ist das oberste Ziel durch meine Änderungen, auch keinen zu bekommen:) Solange ich keinen Schimmel habe, ist alles gut:) Oder ist meine Denkweise für euch als Experten falsch?
     
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