Unterschiedliche Meinungen bei Dämpfung Kellerdecke

Diskutiere Unterschiedliche Meinungen bei Dämpfung Kellerdecke im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo zusammen, wie schon in meinem anderen Thread kurz erwähnt, möchte evtl. anfangen meine Kellerdecken zu dämmen. Das Haus stammt aus den...

  1. #1 bob-rooney, 29.01.2016
    bob-rooney

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    Hallo zusammen,

    wie schon in meinem anderen Thread kurz erwähnt, möchte evtl. anfangen meine Kellerdecken zu dämmen.
    Das Haus stammt aus den 1960er, die Decke ist eine geschalte und somit relativ uneben. Von daher schließe ich für mich die üblichen zum kleben geeigneten Dämmmaterialien aus. Zudem ist von der alten Vertäfelung noch eine Ebene Lattung (2 cm stark ) vorhanden
    Mein Plan lautet wie folgt:
    Auf die vorhanden Lattung wollte ich 3-4 cm starke Styrodur Platten legen (ein Baustoffhändler hat mir gesagt, dass die Dämmung nicht direkt unter die Decke sollte, sondern 2-3 cm Luft zum zirkulieren lassen?).
    Über die Dämmung wollte ich eine Kreuzverlattung schrauben (74x22cm) und daran die Deckenpanele.
    Jetzt habe ich gesehen, dass das Styrodur relativ teuer ist (ca.6 €/m2) der andere Baustoffhändler hat etwas von 4cm starken Mineraldämmplatten (ca. 1,80 €/m2) erzählt.

    Nun meine Fragen:
    - Macht eine Dämmung überhaupt Sinn (über dem Kellerraum befindet sich Wohnraum ), hier scheiden sich ja die Geister?
    - Kann man das überhaupt so machen wie ich es mir vorgestellt habe?
    - Welche Dämmung würdet Ihr empfehlen?
    - Gibt es günstigere Alternativen zum Styrodur?
    - Ist das richtig so, dass mann die Isolierung nicht direkt auf der Decke anbringen sollte?

    Fragen über Fragen, wäre trotzdem froh über Eure Meinungen /Erfahrungen.

    MfG
    bob-rooney
     
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  3. Maggy

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    20151206_120422.jpg 20151208_175201.jpg 20151208_175219.jpg Sinn macht es natürlich. Gerade weil oben Wohnraum ist. Sonst ist doch der Fußboden durch den kalten Keller immer kalt. Ist die Decke gedämmt, wird automatisch der Fußboden wärmer = weniger Heizkosten. 3-4 bringen jedoch kaum was.

    Schaub auf die 2 cm noch 2 x Dachlatten auf, daß Du 10 cm hast. Dann kauf Glaswolle. In die Zwischenräume damit. Dampfsperre drauf, Luftdicht verkleben, nochmal 1 Lattung von 2 cm quer drüber (immer alle Latten ca. 55-60 cm Abstand) da dann die Holzdecke.

    Wir haben das selbst vor wenigen Wochen so gemacht. Der Kellerraum kam vorher kaum auf 17° danach locker auf 23°. Bei uns kam die Kälte von oben, Garage. Unter der Garage ist ein Wohnraum. Aber die Arbeit ist gleich.
     

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  4. #3 harekrishnaharerama, 30.01.2016
    harekrishnaharerama

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    Man sollte sich immer vorher fragen, ob man nicht lieber den Keller von außen dämmt und dabei gleich noch gegen Wasser und Wurzeln dicht macht.

    Wenn das nicht in Frage kommt, dann lohnt sich erst die Dämmung der Kellerdecke.
    Eine Dampfsperre nur von Warm nach Kalt, umgekehrt benötigt man diese nicht, denn die Luftfeuchte kondensiert ja nicht am Warmen

    Insofern kann man ganz locker mit Matten oder Flocken arbeiten (Hohlraumdämmung) genauso wie mit Platten - je nachdem was ich anbietet. Eigentlich dämmt schon ein Hohlraum, aber das Zirkulieren der Luft in der Kammer soll durch die Füllungen unterbunden werden.
     
  5. Maggy

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    Na, jetzt hab ich auch wieder was gelernt. Ich dachte immer Dampfsperre kommt IMMER. Aber stimmt, was Du schreibt @Hare macht Sinn. Danke.
    Keller von außen dämmen heißt meist Keller vorher "ausgraben". Wer macht das nach zig Jahren schon noch.
     
  6. #5 harekrishnaharerama, 31.01.2016
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    Das wird häufiger als man denkt gemacht, insbesondere wenn der Keller (teilweise) als Wohnraum genutzt werden soll
     
  7. #6 HolyHell, 31.01.2016
    HolyHell

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    Frag Ihn mal bitte wie die Luft in einer horizontalen Ebene zirkuliert?
    Würde mich interessieren.
     
  8. #7 bob-rooney, 31.01.2016
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    Also ist das quatsch mit den 2-3 cm Luft.
    Wenn ich Glaswolle nehme, rieselt dann nicht immer wieder was von der Decke herunter?
    Wie sieht es mit Steinwolle aus?
     
  9. pinne

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    Rockwool in Platten , wird zur Wärmedämmung genutzt. -- Gebrauch und Anwendung bei Dem Hersteller --. Glas schmilzt über 1000° - Stein nicht !
     
  10. Maggy

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    Glaswolle ist aber sehr viel günstiger... und wenn es 1000° "warm" wird ist es auch schon egal ob das Zeug schmilzt oder nicht. Und rieseln? Nicht mehr als Steinwolle. Jucken tut das heute übrigens NICHT mehr. Das Bild das ich eingestellt habe ist 10 cm Glaswolle, ich meine es war von Isover.
     
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  12. #10 harekrishnaharerama, 31.01.2016
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  13. #11 bob-rooney, 22.02.2016
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    Habe mich jetzt für 4cm Glaswolle Dämmplatten entschieden.

    Gruß
    bob-rooney
     
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