Undichter Keller

Dieses Thema im Forum "Fassade" wurde erstellt von SantaClaus, 19.10.2012.

  1. #1 SantaClaus, 19.10.2012
    Zuletzt bearbeitet: 19.10.2012
    SantaClaus

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    Hallo Allerseits,

    ich habe ein Problem mit dem Keller.
    Das Haus ist ~50 Jahre alt, der Keller relativ klein. Er besteht lediglich aus einem Raum, mit einer richtigen Außenmauer, die anderen 3 Seiten sind unter dem Fundament.
    Nun hatten wir vor einigen Jahren einen Rohrbruch im hinterem Hausteil, ca 50cm tief in der Erde. Das wurde allerdings erst sehr spät bemerkt und meine Großmutter meint, seitdem fing es an in den Keller zu lecken. Ich kann dazu nichts sagen, da ich mich einfach nicht genau erinnern kann.
    Nun liegt die Vermutung nahe, dass der Leitungsbruch Schuld am Ganzen ist, aber ich weiß nicht so recht.
    Hier eine Grafik dazu:

    haus.png

    Ich habe zur besseren Übersicht einfach grob die Räume des Erdgeschosses eingetragen, sowie den Standort des Kellers. Keller ist identisch mit dem darüberliegendem Raum, dem Flur. Wie man sieht, ist der Leitungsbruch relativ weit entfernt vom Keller, ebenso sind beide Lecks in den Ecken der Außenmauer.

    haus2.jpg
    Auf diesem Foto erkennt man bereits den in der Zeichnung erwähnten Vorbau. Die beiden schwarzen Balken sollen den Mauerverlauf im Haus verdeutlichen. Genau dort verläuft die Mauer des Flurs, als auch im Erdreich des Kellers.

    haus3.jpg
    Rot makiert ist in dem Falle die Stelle des ersten Lecks. (Hab das letzten Winter ein wenig aufgeschlagen)
    Wie man sieht, ist das Leck direkt am Lichtschacht und ich denke, dass dieses Leck durch eben jenen verursacht wird.
    Der Schacht ist relativ alt und kaputt, sprich es tritt im Winter Wasser ein, durch sehr hohen Grundwasserpegel nach starkem Regen. Da auch der Sims schon mehrfach ausgebessert wurde, und das nicht umbedingt gut, hat sich das Wasser wohl einen Weg gesucht.
    Für den Schacht habe ich bereits eine Verschalung gebaut und werde die Tage sämtliche Schachtwände mit Beton neu gießen. Danach sollte zumindest das Leck dicht sein.

    haus4.jpg
    Hier das 2. Leck, welches auf der ersten Zeichnung näher am Rohrbruch liegt.
    Dort trat anfangs relativ wenig Wasser aus, nachdem ich die "weicheren" Stellen der Wand entfernt und es aufgehauen hatte, trat anfangs doch schon stärker Wasser aus. Es war kein reißender Bach, aber doch ein stetiger Wasserfluss.
    Wie man auch an den Wänden sieht, fällt der Putz teilweise sehr leicht ab, die Außenwand ist zudem leicht grün.Nach eigenem Ermessen würde ich aber sagen, dass die Wände momentan wieder furztrocken sind.

    Nun denke ich, einfaches zuschmieren des Loches wird wohl kaum eine Lösung sein. Einfach die Außenwand freilegen ist aufgrund des Vorbaus aber auch nicht, denn wie man auf dem 2. Bild sieht, liegt die Rechte Wand (die mit dem Leck) tatsächlich noch etwas unterhalb des Vorbaus.

    Und genau da brauche ich nun ein wenig Rat. Die finanziellen Mittel sind sehr sehr knapp bemessen, zudem gehört das Haus meiner Großmutter, die das Problem nicht sieht und meint, ein wenig neuer Putz im Inneren würde genügen.
    Aus jenen Gründen kann der Vorbau auch nicht entfernt werden, da er ja noch "gut" ist, ein Wiederaufbau nur mit einigem Geld möglich wäre.
    Komme ich denn wohl trotzdem von außen an die Stelle, wo es im Inneren leckt? Ich habe da so meine Sorgen, was die Statik des Vorbaus angeht, möchte den ungern über mir zusammenfallen sehen.
    Könnte es unter Umständen tatsächlich durch den Rohrbruch entstanden sein? Wie könnte ich sonst herausbekommen, wo das Wasser herkommt? Mir fällt da nichts überragendes mehr ein.
    Wichtig wär vielleicht noch: Es leckt immer nur im Winter. Meistens nach starker Schneeschmelze oder starkem Regen. Da in den letzten Jahren viel um unser Grundstück gebaut wurde, und jeder Neubau auf erhöhtem Grund steht, sind wir nun natürlich relativ tief gelegen und haben wohl so einiges an Wasser im Grund, welches von der Umgebung hergedrückt wird.


    Ich hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen, Belehrungen über finanzielle Rücklagen und Dergleichen könnt ihr euch allerdings sparen.

    Besten Dank und gute Nacht. :)
     
  2. AdMan

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  3. #2 howie67, 19.10.2012
    howie67

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    Hallo!
    Ich glaube kaum das das Wasser im Keller von dem schon länger her liegenden Rohrbruch stammt. Der ist aber auch ordentlich rep. worden?
    Da eher drückt jetzt das steigende Grundwasser. In welcher Gegend wohnt ihr denn?

    Nur leider kann ich Dir da auch nicht mehr sagen als das man da leider wirklich nur aussen aufgraben kann um dann von aussen die Wand abzudichten.
     
  4. #3 SantaClaus, 21.10.2012
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    Ja, der Rohrbruch ist fachmännisch repariert worden. Wohnen im nördlichen Niedersachsen.
    Ich befürchte es ja auch mit dem Ausgraben, was aber wohl nicht passieren wird.
     
  5. #4 MacFrog, 21.10.2012
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    Nunja ,das kann durchaus am damaligen Rohrbruch gelegen haben ! Wenn damals teile des Fundamentes ev. hinterspült wurden , ist es für das Grundwasser natürlich leichter , dort durchzusickern!Man kann auch ohne Ausschachten abhilfe schaffen durch einen Schacht mit Pumpe,um den Grundwasserspiegel abzusenken ! Eine reine Putzschicht oder Farbe von INNEN ist nicht im Sinne des Erfinders , da das Mauerwerk/Fundament hierbei ja Feucht bleibt!
     
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