Tür zumauern und mit Durchreiche versehen

Diskutiere Tür zumauern und mit Durchreiche versehen im Trockenbau Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, habe bei meinen Recherchen im Netz nicht wirklich etwas passendes gefunden, daher frage ich einmal hier. Wir möchten eine Tür...

  1. #1 reglohln, 09.04.2015
    Zuletzt bearbeitet: 09.04.2015
    reglohln

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    Hallo,

    habe bei meinen Recherchen im Netz nicht wirklich etwas passendes gefunden, daher frage ich einmal hier.

    Wir möchten eine Tür zumauern. Sie grenzt an die Küche und wir möchten diese stattdessen zur Durchreiche umfunktionieren. Grundsätzlich würde ich behaupten, dass ich mir die Arbeiten zutraue. Wichtige Details und generelle Anleitungen findet man ja genügend.

    Die Wand ist eine tragende, wobei das ja eigentlich weniger eine Rolle spielt, da wir ja zumauern und keine neuen Durchbrüche schaffen wollen. Aktuell hapert es etwas am Verständnis.

    Ich werde von unten mit Yton bis zur gewünschten Höhe zumauern (Wandverankerung, ect. pp. halt). Nur wie mauere ich von oben zu?

    Nun bin ich dann irgendwann in der gewünschten Höhe von unten angelangt, aber wie geht es weiter? Ich dachte es mir so, dass ich dann ein Ständerwerk aus Holz in der gewünschten Höhe auf die untere Wand stelle und ein horizontales Brett dann quasi als Stütze auf das Ständerwerk lege und links und rechts in der Wand einklemme, also auf Press. Darauf werden dann weitere Steine plaziert und weiter hoch gemauert. Vermutlich werde ich links und rechts Stützsteine (oder wie man das auch immer nennt) setzen müssen. Diese haben dann die Höhe der späteren Durchreiche. Darauf liegen dann die Steine von oben auf. Sollte da ein Sturz drauf oder was meint ihr?

    Hoffe, ich konnte mein Anliegen einigermaßen verständlich ausdrücken.

    Edit: Habe mal noch ein Bild angefügt, wie ich mir das vorstelle. Ich habe es mal mit Sturz gezeichnet. Ich denke, den werde ich wohl benötigen. Reicht es da, wenn dieser links und rechts je ca. 10cm Auflagefläche hat? Schmaler möchte ich die Durchreiche nicht wirklich machen und die Betonwand werde ich wohl nicht in dem Maße bearbeiten können, dass ich den Sturz in diese einarbeiten kann.

    Grüße
     

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  3. #2 Schnulli, 09.04.2015
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    Hallo,

    da ich mal vermute, dass das alles hinterher verputzt wird:

    Die Durchreiche soll so breit werden wie die bisherige Tür? Was spricht dann gegen Stemmen jeweils eines Lochs bzw. entfernen von Steinen rechts und links auf Höhe der oberkante der Durchreiche. Dort einen billigen Ziegelsturz mit Mörtel in Waage eingelegt und fertig ist die komplette obere Kante.

    Gruß
    Thomas
     
  4. #3 reglohln, 09.04.2015
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    Ja es soll danach komplett verputzt werden. Bisher ist noch garnichts verputzt, also kann die hochgezogene Wand dann bündig mit der bestehenden Wand abschließen.

    Da es eine Betonwand ist, kann ich keine Ziegel einfach so rausbrechen. Geht das aufstemmen bei Betonwänden so einfach?
     
  5. #4 Schnulli, 09.04.2015
    Zuletzt bearbeitet: 09.04.2015
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    Hallo,

    Kommt auf dein vorhandenes Werkzeug an :). Und auf den Dreck und Staub, den du bereit bist, zu erzeugen.

    Grundsätzlich musst du sowieso in die vorhanden Wände irgendwo hinein, um die "neue Mauer" mit der "alten Mauer" auf irgendeine Art und Weise zu verbinden. Bei einer Ziegelwand wäre eben der triviale Ansatz gewesen, einfach rechts und Links ein paar Steine zu entfernen, um dort die Anbindung mit einem Stein in die neue Wand her zu stellen.

    Wenn das mit dem Betonaufstemmen nichts wird dann setz zum Beispiel erst die beiden "Seitenteile", wie auf dem Foto von dir abgebildet. Ein schmaler langer Ytong- oder Kalksandstein wäre hier dienlich, prinzipiell müsste ein entsprechendes Stück eines Ziegelsturzes aber auch als Senkrechte funktionieren. Ist wohl aber nicht die ganz feine Art, was mich aber auch noch nie abgehalten hat :D. Das Problem dürfte hier eine gute Anbindung mit Verankerung an die vorhandene Wand sein.

    Danach einen Ziegelsturz auf diese Teile drauf gelegt und darauf weiter gemauert.

    Gruß
    Thomas
     
  6. #5 reglohln, 09.04.2015
    Zuletzt bearbeitet: 09.04.2015
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    Vorhandenes Werkzeug ist nahezu 0 :D Sind (noch nicht amtliche) Hausbesitzer geworden und somit muss erstmal alles angeschafft werden, was man so braucht. Und ich weiß nicht so recht, ob das Aufstemmen einer massiven Betonwand bei einer kleinen Durchreiche wirklich nötig ist. Klar wäre es dann "bombensicher", aber nötig? Hmm - fehlen mir allerdings auch die Erfahrungen.

    Wäre es eine Ziegelwand, würde ich wahrscheinlich auch nicht lang überlegen ;)

    Und klar muss ich die neue Wand mit der bestehenden verbinden. Aber da sollten ja Bolzen reichen, die ich in die bestehende Wand eindüble. So habe ich es zumindest im Netz gefunden. Quasi Anker. Der Kleber tut dann den Rest. Aber ich werde keine Ytong-Steine in die bestehende Wand einlassen.

    Stellt sich halt nur die Frage, ob der Sturz (lieber Ziegelsturz oder geht auch ein tragender aus Ytong?) es aushält, wenn er links und rechts ca. 10cm aufliegt und die restlichen Ytong-Steine von oben drücken.
     
  7. pinne

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    Die 100 mm Auflage

    reicht um den Gasbeton-Träger [ Hebel o. Ytong ]zu fangen .
     
  8. #7 Schnulli, 09.04.2015
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    ... welcher dann auch nicht notwendigerweise der tragende Sturz von Ytong o.ä seien muß. Da würde ich mich eher an den benötigten/vorhandenen Wandmaß orientieren.

    Gruß
    Thomas
     
  9. #8 HolyHell, 09.04.2015
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    Wie ist es denn die Geschichte in Trockenbau zu erstellen. Geht schneller und ist einfacher
     
  10. #9 Mr.Ditschy, 09.04.2015
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    ... und man kann die ganze Breite als Durchreiche nehmen.
     
  11. swara

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    ... und man kann die Durchreiche auch wieder leicht zurückbauen, wenn man doch wieder eine Türe will ...
     
  12. #11 reglohln, 10.04.2015
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    Danke für eure Antworten.

    Also ein tragender Sturz sollte nicht nötig sein? Ok, dann weiß ich da erstmal bescheid.

    Ich habe bei Trockenbau die Befürchtung, dass es auch bei Gipskarton Spannungsrisse im Putz geben würde. Die ganze Wand soll dann natürlich als ganzes verputzt werden. Oder was meint ihr?
     
  13. pinne

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    Gipskarton

    wird im Regelfall nur gespachtelt - zwischen den Putzflächen - auf Höhe der Betonbeputzung .Rissoptionen durch Materialtrennung ( 0,01mm) mit Papierstreifen im rechten Winkel.
     
  14. #13 Mr.Ditschy, 10.04.2015
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    Armierungsgewebe würde ich egal ob Massiv oder Trockenbau bei beiden Varianten an den Übergängen einspachteln, für Kanten gibt es auch Eckschienen mit Gewebe.
     
  15. #14 HolyHell, 10.04.2015
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    Hast Du denn Befürchtungen in Bezug auf Poroton und Beton?


    Generell mußt Du mal rausrücken was Du denn für einen Putz auf die Fläche aufbringen willst.
    Und dann könne wir gerne weiter überlegen was denn nun Sinn macht, und was nicht.
     
  16. #15 reglohln, 10.04.2015
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    Putzen werde ich nicht selbst, von daher wird der Putzer (er wird sich das ganze am Wochenende mal anschauen) sicher auch noch einiges sagen können. Armierung klingt natürlich einleuchtend.

    @ HolyHell: Wie meinst du das mit den Befürchtungen. Ich habe Befürchtung, wenn ich es mit Trockenbau löse, da ich da von mehr "arbeitendem Material" ausgehe. Kann mich natürlich auch arg täuschen :p Aber ich mag Gasbeton einfach meher. Keine Ahnung, warum. Auch Zwischenwände würde ich immer lieber damit machen.

    Und wie gesagt: Putzen werde ich nicht selbst, von daher kann ich nichtmal sagen, was es für unterschiedliche Putzarten gibt. Will einfach schönen Putz für Innenräume :D
     
  17. #16 HolyHell, 11.04.2015
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    Die Frage war schon etwas neckisch gemeint :D
    Unterschiedliches Material dehnt sich unterschiedlich aus. Heißt also das egal ob Gasbeton - Beton oder GK - Beton immer ein Abriß entstehen wird wenn man keine Gegenmaßnahmen trifft.

    Bei der gemauerten Variant muß entkoppelt werden, und bei der Gk variante würde ich mit dem Putz gegen den GK putzen (mit Trennstreifen). Aber da soll sich Dein Putzer einen Kopp drum machen ;)

    Und nur mal nebenbei (und auch bitte nicht denken das ich Dir da etwas schlechtreden will):
    Ich sehe nicht besonders viele Vorteile bei der Gasbeton wand (jetzt auf komplette Wände bezogen): Schlechterer Schallschutz, mehr Gewicht auf der Decke, mehr Feuchtigkeit während der Bauphase, dauert länger, längere Trocknungszeiten, ect
     
  18. #17 reglohln, 11.04.2015
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    Ja da hast du wahrscheinlich recht. Im Endeffekt reicht für die GK-Variante einfach eine Lattung rund um die Laibung (ggf. Metallprofile), Querverstrebungen rein und dann die GK-Platten draufschrauben und Wolle dazwischen.

    Muss ich mal meinen Putzer morgen fragen, was er für sinnvoller hält.

    Danke euch :)
     
  19. #18 HolyHell, 11.04.2015
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    Kannst ja gerne mal schreiben wie Er sich das vorstellt.
    Kann ja sein das er da auch noch eine andere Idee zu hat.
     
  20. #19 reglohln, 13.04.2015
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    Also Putzer war gestern da. Er schlägt auch Gipskarton vor. Hat natürlich auch den Vorteil, dass man die gesamte Breite der Tür als Durchreiche nutzen kann.

    Gegen Rissbildung ganz normale Armierung. Bin da nun also guter Dinge.
     
  21. #20 HolyHell, 13.04.2015
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    Die Gk Variante ist halt in Deinem Fall die Einfachere.
    Und Du wirst -wenn das denn dann fertig ist- keinen Nachteil gegenüber der gemauerten Variante feststellen.
     
Thema: Tür zumauern und mit Durchreiche versehen
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