Tüftler und Bastler gesucht

Diskutiere Tüftler und Bastler gesucht im Off-Topic Forum im Bereich Sonstiges; Hallo liebe Heimwerker-Community, erstmal kurz zu meiner Person: Ich heiße Julien, bin 25 Jahre alt, und handwerklich tatsächlich nur...

  1. #1 Sinn-Kontor, 26.04.2019
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    Hallo liebe Heimwerker-Community,

    erstmal kurz zu meiner Person: Ich heiße Julien, bin 25 Jahre alt, und handwerklich tatsächlich nur durchschnittlich begabt. Ich habe mich allerdings auch nicht hier registriert, weil ich einen Ratschlag beim Umbau meiner Küchenleiste benötige, sondern weil ich nach begabten Heim- und Handwerkern suche, die eventuell Lust auf ein interessantes Projekt haben.

    Die Idee ist ein Online-Shop, bei dem wir von unserer Seite nicht darauf abzielen, Gewinn zu machen. Ziel ist es stattdessen, zusammen mit Handwerkern, Tüftlern und Erfindern Produkten eine Plattform zu bieten, die der Nachhaltigkeit dienen. Das alles mögliche sein, das clever ist und im Alltag für eingesparte Energie, weniger Müll oder eine bessere Öko-Bilanz sorgt. Dafür suche ich Leute, die entweder selbst Ideen haben, oder Lust hätten an unseren Ideen zu arbeiten und vor allem auch den praktischen Teil zu übernehmen. Produkte, die beispielsweise geplant sind, sind ein Camping-Klapptisch mit Photovoltaik-Platten, oder ein Holzaufsatz, der alte PET-Flaschen in praktische Vogelfutterstationen umwandelt. Falls ihr euch vorstellen könnten, an so etwas mitzuarbeiten, könnte ihr euch gerne bei mir melden. Natürlich ginget ihr auch nicht finanziell leer aus, aber ich möchte nicht den Eindruck erwecken, dass das Geld bei diesem Projekt an erster Stelle steht.

    Ich hoffe, ich bin mit diesem speziellen Anliegen hier nicht völlig fehl am Platz.

    Auf ein gutes Miteinander
     
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  3. #2 Schnulli, 26.04.2019
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    Klingt irgendwie gegensätzlich....

    DaWanda/Etsy? eBay Kleinanzeigen?

    Gegen Bezahlung.... :D Aber das passt nicht zu dem Shop, der keinen Gewinn machen soll.... Und ihr braucht ja dann auch eine Rechnung von dem der es fertigt. Ein steuerlicher Teufelskreis, merkste was? ;)
    Aber warum sollte man sowas auch für Andere machen, die das dann nur weiterverkaufen, wenn man das Zeug selber mit besserer Marge verhökern könnte?
     
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  4. #3 Sinn-Kontor, 30.04.2019
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    Es gibt einen Unterschied zwischen Gewinn und Umsatz. Es ist keine Geschenkausgabe, aber wir wollen nicht unbedingt Profit aus dem Projekt schlagen. Es ist das Nebenprojekt eines größeren Unternehmens, dessen Chef die Idee hatte und sie nun mit zwei Studenten (einer davon bin ich) umsetzt.

    Und dabei geht es uns um die ausgefallenen Ideen, mit denen man vermutlich eh nicht groß verdienen könnte. Ich meine, wie of gehst du auf Ebay o.ä. mit dem Gedanken "Och heute such ich mal nach einem Gartentisch, der via Photovoltaik Energie generiert. Oder wie wärs mit einer Vogelfutterstation aus alten PET-Flaschen?" Jaa, das denke ich mir auch nicht so oft.
     
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    Wenn du aber schreibst
    wird sich das mit
    nicht mit obigem veeinbaren lassen.
    Das Vorhaben in allen Ehren, aber warum glaubst du/ihr, sollte ich meine Ideen eurer Firma zur Verfügung stellen, die es dann doch gewinnbringend weiterverkauft. Ganz ehrlich, die Aussage nicht finanziell leer auszugehen klingt für mich etwas schwammig. Meine Idee und mein Produkt würde ich doch nicht für einen "kleinen Obulus" zur Verfügung stellen wollen, mit dem dann ein anderer Geld verdient/verdienen muß.

    Ein Online-Shop lebt doch nunmal von Umsatz aus dem ein Gewinn generiert wird. Stell dir mal als Beispiel vor, einer hier hat die Lösung für einen Camping-Klapptisch mit Photovoltaik-Platten gefunden, der genug Strom für ne Herdplatte liefert. Nun schlägt das Teil wie ne Bombe unter den Campern ein. Ganz plötzlich sollen mal nicht ein oder zwei der Teile auf den Markt kommen, sondern gleich tausende produziert werden......so mal rumgesponnen, wie gehts weiter, was verdiene ich mit meiner Idee...u.s.w.
     
  6. eli

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    Abgesehen davon das jeder dann Hersteller ist, somit den Gesetzen unterliegt und sich verdammt gut überlegen muss was er da macht

    Als Firma Ideal um alle Risiken abzutreten und wenn es gut ist dann wir ein wenig Nestwärme (wahrscheinlich erzeugt durch die Reibungswärme wenn man über den Tisch gezogen wird) erzeugt ;)
     
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    Zudem scheint mir das einfach so dahin geworfen zu sein, ohne wirklich konkret zu werden. Mir fehl hier eine konkrete Auskunft darüber, wie denn der Businessplan aussehen soll, wie wer finanziert was, welcher Kundenkreis soll angesprochen werden, welche Marketingmaßnahmen sind vorgesehen, Chancen und Risiken abgewogen u.s.w.
     
  8. #7 Schnulli, 30.04.2019
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    Der Businessplan ist irrelevant. Da steht ja ne Firma dahinter, dessen Chef sich wohl mit was anderem selbstverwirklichen will. Insofern weiß er was er da betriebswirtschaftlich macht, wenn auch die Homepage wohl noch im Aufbau ist und weder Impressum noch AGB usw... vorhanden ist.
    Nun werden also Produkte gesucht die Nachhaltigkeit widerspiegeln und die man da verkaufen kann. Da selber machen nich is bleibt nur der Zukauf oder die Spende. Spenden wird wohl niemand was und Zukauf geht nur, wenn derjenige der es herstellt ein Gewerbe anmeldet. Alles Anderen halblegalen Konzepte wollen wir nicht weiter durchspielen, denke ich.
    Also baut geneigter Hobby-Selbständiger nun 20 solarbetriebene Vogeltränken oder was auch immer und freut sich über das Geld was er bekommt. Er stellt aber nach zweikommadrei Nanosekunden fest, dass er sein Zeug bei eBay oder Etsy selber besser verkaufen kann. Nun die große Frage: Warum also sollte man euch etwas zuliefern, was man selber verkaufen kann? Und was passiert wenn ein Gewährleistungsfall eintritt. Und hast du schon mal in das Produkthaftungsgesetz geschaut? Man stelle sich mal vor ein Hobbylöter häkelt ein paar Solarzellen fehlerhaft zusammen und irgendwas fängt an zu kokeln. Und die WEEE-Richtlinie? Und man könnte hier noch ewig weiter schreiben. Um es kurz zu machen: Das Konzept ist meiner Meinung nach fatal für alle Beteiligten
     
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  9. Sinn-Kontor

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    Hey, also, ich versuche mal zu antworten auf alles.

    Über den Tisch ziehen wollen wir niemanden, das kann ich sagen. Ansonsten versteh ich aber die Skepsis zum Konzept. Die Idee ist es, dass wir diese Produkte zukaufen, teilweise aber auch selbst herstellen. Kaufen wir etwas an, dann übernehmen wir eine feste Stückzahl und damit dann auch alle Verantwortungen und Risiken. Das Argument für den Tüftler wäre also die Sicherheit, die durchaus nicht alltäglichen Produkte auch wirklich alle loszuwerden, garantiert und umgehend.

    @Schnulli, könntest du mir eventuell nähere Infos geben zu der Aussage, dass diese Bastler dann ein Gewerbe anmelden müssten? Ich glaube nämlich, dass mein Chef das selbst nicht bedacht hat :confused:
     
  10. #9 Neige, 17.05.2019 um 10:17 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.05.2019 um 10:26 Uhr
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    Ich sehe das so. Der Bastler ist da der Hersteller, der die Ware an einen Händler verkauft, der diese an den Endkunden weiter veräussert. Das ist Gewerbe und muss entsprechend angemeldet werden.
     
  11. Schnulli

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    Du hast es dir doch schon selber beantwortet: du willst zukaufen. Wie also stellst du dir das in der Praxis vor? Und für nachfolgende Logikkette benötigt man noch nichtmal ein BWL-Studium:

    Jemand stellt etwas her, verkauft es mit Gewinnerzielungsabsicht, somit liegt grundsätzlich ein steuerpflichtiges Gewerbe vor. Geld für den Hersteller gibt's dann auf eine zu erstellende Rechnung, die durch eure Buchhaltung muss. Gleichzeit ist er als Hersteller eines Artikels vollumfänglich verantwortlich für sein Produkt. Wenn ihr das weiterverkauft hat der Kunde zwei Jahre Gewährleistung, geht es kaputt sendet er es euch zurück und ihr könnt es wiederum beim Hersteller reklamieren. Soweit so einfach.

    Nun kommen aber noch diverse Besonderheiten ins Spiel, die ihr abklären müsst. Zum Beispiel: Darf der Bastler das Teil überhaupt zusammenbauen oder liegt ein zulassungspflichtiges Handwerk vor (Beispiel: Möbelherstellung - Tischlermeister/Schreinermeister o.ä. notwendig)? Sind das so exotische Kleinserien, dass es evtl. als Freiberufler (Künstler) zu führen wäre? Dann müsste der Hersteller kein Gewerbe anmelden, muss aber selber zuvor mit der Handwerkskammer abklären, ob der gebaute Stuhl ein Kunstwerk oder ein serienreifes Möbelstück ist.
    Zur Produkthaftung usw.. habe ich es ja oben schon geschrieben. Der Hersteller kommt da nicht heraus, wenn er als solcher irgendwas falsch verdrahtet und danach irgendwo eine Bude abfackelt. Und wenn da was elektrisches verbaut wird müsst ihr und der "Hersteller" sich mit dem Elektrogesetz auseinandersetzen.

    Für euch selbst kommen noch alle Regelungen aus dem Internethandel dazu (Widerrufsrecht, Informationspflichten im Fernabsatz bei B2C, DSGVO usw...)

    Und die o.g. Stichpunktaufzählung ist sicherlich nicht vollständig.
     
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  12. eli

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    Schlimmer ist noch,
    ich als Hersteller muss gleichzeitig noch die Komponenten die ich verbaue mit abdecken. Wird der Lack den ich verwende zurückgerufen wg Gesundheitsschädlich bin ich ebenso in der Pflicht.. Sprich ich brauche eine gute Dokumentation, alle Datenblätter usw.. Daraus muss ich dann ne Stkliste erstellen, eine BDA und oder Wartungshinweise, evtl Warnhinweise für den Endverbraucher uvm, Wenn es E-Komponenten hat dann noch ne Prüfung nach VDE usw.
    Auch muss ich es einschränken ob rein Deutschland oder EU oder sogar International vertrieben wird. Ich habe oftmals mehr Papierkram als Arbeit an einer Anlage die ich baue

    Das ganze Thema ist net einfach, selbst ich als "Endkunde" habe mehrmals im Jahr Geräte usw auf dem Tisch die ich wieder zurück sende zum Händler aufgrund mangelhafter Dokumentation, Fehlern usw. die zu hauf am Fluss u Co angeboten werden und der normale Endverbraucher oft net mal merkt was er da hat
     
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