Trockenbauwand Badezimmer

Diskutiere Trockenbauwand Badezimmer im Trockenbau Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, Unser Bad wird flächenmässig verdoppelt. Hierzu hab ich eine Wand entfernt und möchte nun die neue Wand mit Metallprofile erstellen...

ma4er

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Hallo,

Unser Bad wird flächenmässig verdoppelt. Hierzu hab ich eine Wand entfernt und möchte nun die neue Wand mit Metallprofile erstellen.
Die Wand sollte gut Schallisoliert sein.
Auf der Badseite mach ich ne 2-Fachbeblankung+Fliesen.
Auf der anderen Wandseite habe ich an eine Einfachbeblankung gedacht.

Hierzu noch ein paar Fragen:
1. Welche Ständerbreite sollte ich wählen 50, 75 oder 100.
2. Und welche Dämmwolle wäre geeignet?

Danke schon mal im Voraus.
Gruß
 
harekrishnaharerama

harekrishnaharerama

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Wir hatten uns glaube ich noch nicht - Willkommen im Forum :)

Die Ständerbreite ist nicht so wichtig. Für Schall gilt immer das Gewicht und die Spannung als entscheidend. Da sind die Platten natürlich nicht so gut geeignet. Sie sind leicht und bieten eine gute Schallfläche.

Es gibt von Knauf neue blaue Platten, die zu unterst bei Doppelbeplankungen gesetzt werden. Darauf achten, daß die Fugen nicht übereinander liegen und die Platten einen geringen Abstand von einander aufweisen - meist ein Millimeter.

Die Entkopplung von Rohren, Wänden und Boden ist zudem wichtig, damit sich der Schall nicht überträgt.

Wenn Du mehr Schallschutz haben möchtest, solltest Du eventuell über Leichtbetonsteine (Yton) nachdenken - dann lohnt sich auch breite Steine zu nehmen ;)
 

ma4er

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Hi!:)

Also würde ein 50er Profil ausreichend sein?
Was meinst du mit Spannung?

Für die Entkopplung nehme ich so Klebeband das es dafür gibt.

Wie kann man die Rohre entkoppeln?
 
harekrishnaharerama

harekrishnaharerama

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Wie gesagt, das Gewicht ist entscheidend, das Volumen so gut wie egal, da die Wände ja hohl sind - überträgt die Bässe halt besser je größer der Hohlraum ist, das ist eigentlich der ganze Unterschied.

Ein Versuch zur Erklärung der Spannung: Nimm mal eine dünne Holzplatte oder eine Gipskartonplatte und klopfe dagegen, dann nimm eine Dachpappe oder ein Stück Gummi und versuche einen Ton heraus zu bekommen -> bei labberigen, nicht unter Spannung stehenden Gegenständen funktioniert das nicht, deshalb sind die Entkoppler alle aus nahezu "spannungsfreien" Materialien hergestellt, wie zB. Gummi.
Ferner versucht man die Platten zu versetzen, damit die Klangflächen nicht übereinander liegen und die Tonübertragung gehemmt wird - neben der Verbesserung der Stabilität

So auch für Rohre, da gibt es Entkoppler zu. Entweder die Aufhängung ist aus Gummi oder bei Durchführungen das ganze Stück bzw. das Rohr selber beim Abwasser ;)
 

ma4er

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Hi:)

Danke für die hilfreichen Tips!
Wenn man jetzt aber von einer normalen Trockenbauwand spricht. Mehrfach beplankt und gedämmt mit Mineralwolle z.B.
Welche Profile nimmt man "normalerweise"? Langen da die 50er ? Was spricht die praxis?

Und noch ne Frage gleich hinterher:
Welche Profile nimmt man bei Vorsatzwänden die nur halb hoch sind . z.B. für hängende Toiletten?
Nimmt man da die gleichen CW und UW Profile wie für die Ständerwand oder andere?

gruß
 
harekrishnaharerama

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Die erste Frage habe ich nicht verstanden. Wie soll denn die Wand genau beschaffen sein? Nur 8-10cm breit mit beidseitiger Beplankung?

Für eine Toilette reicht das Ständerwerk nicht aus - die benötigt einen richtigen festen Halt an einer Vollwand oder Decke und Boden ;)

Hier die Installation eines normalen Vorwandelementes zum Verständnis:

 
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ma4er

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Das ist halt ne neue Wand die das Bad vom Raum daneben trennt.
Auf der einen Seite einfach peplankt und Tapeziert. Auf der Badseite doppel Beplankt und gefliest.
Dazwischen kommt eine Metallständerwand mit Mineralwolle.
Als Metallprofile gibt es ja 50mm, 75 und 100mm. Meine Frage war nun welche nehme ich?

Bei der Toilette, oder jede x-Beliebige andere Vorbauwand, war meine Frage wie erstelle ich die Wand ansich?
Ich muss ja erst die Profile stellen und ein Gerüst bauen bevor ich dieses mit GKP beplanke. Bei ner Wand die vom Boden bis zur Decke geht ist mir das klar. Da schraub ich unten auf dem Boden ein UW und an der Decke ein UW Profil, und dazwischen CW Profile.

Aber wie geht das bei einer halbhohen Wand? Weist wie ich meine?
 
harekrishnaharerama

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Tut mir Leid, ich brauch eine Zeichnung :eek:

Auf der Höhe der halbhohen Wand muß auch ein Rahmen gesetzt werden, der mit den Profilen am Hauptständerwerk verbunden wird, also praktisch vorgesetzt
 
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ma4er

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moin!:)

ok. ein neuer Versuch:D
hier hab ich mal nen Link. Hoffe das is erlaubt:confused:
http://www.trockenbauexpress.de/WebRoot/Store20/Shops/61731431/48E8/E6E3/8BE6/94C1/E21D/C0A8/28BB/CB5E/vorsatzschalehalbhoch.jpg
So ähnlich meine ich das, nur das links und rechts keine rechtwinklige Wand ist wo man die Profile anstossen kann, sondern die Wand ist links und rechts auch noch mit GKP zu gemacht. Die Trockenbauwand ist also nur an der Rückseite an einer massiven Wand befestigt.
Welche Profile nimmt man da?

Wenn es immer noch nicht klar ist werd ich heute zuhause mal ne Zeichnung hochladen.
 

ma4er

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Hier nochmal eine Zeichnung.
Trockenbauwand halbhoch.jpg
gruß
 
harekrishnaharerama

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Die festeren Profile werden Aussteiffungsprofile genannt. Gibt es in unterschiedlichen Größen, wenn man kleinere nimmt, dann halt im Zweifel noch ein paar mehr und man hat genügend Stabilität. Die Verbinder gibt es dazu im Zubehör ;)
 

ma4er

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Hmh.
Ich tu mir grad richtig schwer nachzuvollziehen wie mann so ne halbhohe Wand vor eine Massivwand aufbaut.
Auf dem Boden kommt ein UW-Profil. Als Ständer nehm ich CW-Profile. Soweit klar.
Was kommt an die Wand? denn ich muss die GKP ja vorne UND hinten festschrauben.
Und wie mache ich die Aussteifung vom vorderen Profil zum hinteren an der Wand?

Ich such jetzt schon einige Zeit im Web und auch bei Youtube, finde aber keine Anleitung oder so was.

Anbei mal eine Skizze. Wie geht man nun weiter vor? Sorry für die blöde Fragerei:rolleyes: steh grad aufm Schlauch
Trockenbau halbhoch 2.jpg
 
harekrishnaharerama

harekrishnaharerama

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Ich glaube wir haben hier ein grundsätzliches Verständigungsproblem.

Es gibt kein genormtes Konzept so eine Wand aufzustellen, die Systeme sind auch von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

Erstmal wird das Vorwandelement an der hinteren Wand und dem Boden befestigt, dann kommt das Ständerwerk um das Element herum.
Die Aussteifungsprofile werden - je nach System - in die normalen Profile eingesetzt oder ersetzen diese, damit das Teil tragfähig wird - ich weiß ja nicht, wieviel auf dem Teil stehen soll. Diese dickeren Profile werden zum Beispiel für Türzargen genommen, um der Tür genügend Halt zu geben, die Vibrationen und Schwingungen der Wand zu reduzieren.

Alternativ kann man auch immer Kanthölzer (Kontruktionsholz) nehmen, wenn die Profilgeschichten zu kompliziert oder teuer werden ;)
 
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harekrishnaharerama

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Du kannst die Konstruktion auch ohne Verbinder hinbekommen. Alle drei Seitenteile als Rahmen ausführen und die U-Bleche von den Seitenteilen mit denen der Frontseite einseitig verschrauben - nimmst' statt den Blechschrauben Poppnieten oder Metallschrauben, damit das alles sitzt.

Die grünen Platten sind für Feuchträume und vergiss nicht, eventuell die Ecken nochmal zu armieren, wenn die Pappe draufsitzt und Du spachtelst, dann ist das alles nochmal was fester.

Ich hoffe das hat jetzt geholfen ;)
 

Grumpf

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Hallo erstmal...

ich hatte das gleiche Problem mit meinem Bad: 2 neue Wände und halbhohe Vorwandinstallation.

Genommen habe ich ein 100er Ständerwerk für die beiden Wände. Als Platten die Knauf Diamant, auf beiden Seiten beidseitig beplankt. Als Dämmmaterial wurde Isover Akustic verwendet.Für die halbhohe Wand reichte mir eine 50er Wand. Aber vom Aufbau gleich.

Schallschutz war mir sehr wichtig, deshalb die 100er u.a. weil ich davon ausgehe, daß zumindest der Luftschall durch die dickere Wolle besser gedämmt wird. Aber es musst auch Platz in der Wand sein für die Trinkwasser-, Abfluss und Heizungsinstallation. Das ging so gerade gut.

Für die halbhohe Vorwand ging ich so vor:
Boden UW-Profile, in diese UW-Profile wie gehabt die CW-Profile. Auf die CW-Profile waagerecht wieder UW-Profile gelegt, damit die Platten obenauf wieder geschraubt werden können.
An der Wand in gleicher Höhe wieder UW geschraubt (90 Grad gedreht, offene Seite in den Raum) um Auflagefläche für die Platten zu haben. Außen im Prinzip wieder dasselbe: An die Wand senkrecht UW.

Die ersten Platten sind zwar etwas fummelig, aber sobald eine Grundstabilität vorhanden ist, klappt das eigentlich ganz gut.

Aus dem Bad heraus kann man nicht mehr viel hören. Die gößte Schwachstelle ist im Moment nur noch die fehlende Tür.

Grüße
 
harekrishnaharerama

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Hallo, Willkommen und Danke für Deine Mithilfe :)

Bei uns im Bad wurde nur doppelt beplankt; für die typischen Rohrklänge sind die Dämmmatten schon in Ordnung, aber Gespräche und echter Krach wird kaum gedämpft. Es geht auch hauptsächlich um die Wärmedämmung dabei und da sind die - wenn der Hinterraum nicht richtig dicht ist - auch wichtig, beim Dachausbau unter der Unterspannbahn zum Beispiel, sonst genügt der Hohlraum - Luft dämmt ja am besten. Bei Zwischenwänden kann man eigentlich darauf verzichten, da ist die Doppelbeplankung besser und dann noch die blauen Platten nutzen, die sind neu für den Schallschutz

Aber wie Eingangs schon geschrieben, lieber mauern dann, wenn man wirklich Ruhe haben will ;)
 

Grumpf

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Hallo,

gemauerte Wände sind leider nicht immer möglich. Wir haben z.B. Holzbalkendecken und bei der Masse einer gemauerten Wand hätte ich arge Bedenken bezüglich der Statik. Zum anderen verändern Installationen (Rohre, Leitungen) stark die Eigenschaften einer gemauerten Wand. Ich bin mir auch sicher, daß die Haustrennwand auch gemauert wurde und kann trotzdem - wenn es sehr leise ist - hören, wenn der Nachbar telefoniert. Hilfe brachte nur eine Vorsatzschale mit Gipskartonplatten.
Die Dämmung ínnerhalb des Ständerwerks würde ich nie weglassen. Alleine wenn man nur gegen die Wand klopft, hört sich eine leere Wand unangenehm hohl an.

Schall ist nicht einfach zu dämmen, es gibt den Körperschall, den Luftschall. Schallbrücken können jedes Bemühen sofort zugrunde richten. Bei der alten Deckeninstallation war es z.B. so, daß die Deckenplatten auf den Platten der Wände auflagen. Schall von oben hörte man geschickterweise auch über die Wände und nicht nur durch die Decke. Aber das ist auch schon Geschichte.

Die blauen von Knauf (Diamant) kann ich auch nur empfehlen. Feuerschutz, Schallschutz, Imprägniert ...

Aber der Ersteller wollte eigentlich etwas anderes wissen :)

Grüße
 

ma4er

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Danke für die Infos!

Eine Frage hab ich noch. Wenn ich so ne Vorwand an die Aussenwand mach, muss/darf ich die Vorwand dämmen?
 
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