Traglast Kellerabgang

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  1. #1 G-Ultimate, 02.06.2020
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    Hallo zusammen,

    kurze Frage: Ich möchte am Kellerabgang/-aufgang statt des derzeitigen Geländers eine Mauer mauern. Da die Mauersteine doch ein ordentliches Gewicht haben, wollte ich hier kurz mal nachfragen.
    Kann es durch das Gewicht der neuen Wand zu irgendwelchen Beeinträchtigungen der ursprünglichen
    Wand kommen? Die Kellerabgangswand ist ja eine massive Wand. Da sollten die Mauersteine in Summe dann ca. 750kg (ca. 25kg pro Stein bei 30 Steinen etwa) kein Problem darstellen oder?
    Höhe der Mauer beträgt etwa 80cm.

    Danke euch für die Hilfe.

    Hier noch ein Beispielbild eines Kellerabgangs. So sieht es auch bei uns aus. Auf die schwarze Fläche würden die Mauersteine kommen.
    Kellerabgang.jpg
     
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  3. Future

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    Da wird dir keiner eine Absolution erteilen können, weil keiner weiss, wie das Fundament ist und wie das umgebende Erdreich. Aber grundsätzlich trägt so eine Mauer schon einiges an Gewicht und höchstwahrscheinlich auch die 750kg. Wenn du dir trotzdem unsicher bist, dann bau die Mauer doch aus Ytong. Da wiegt deine 80cm-Mauer vielleicht 70-100kg pro Meter, also vermutlich nur die Hälfte von dem was du planst.
     
  4. #3 G-Ultimate, 02.06.2020
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    Also im örtlichen Fachmarkt (also nicht Obi oder Ähnliches) sagte man mir, ich solle statt Ytong Steine (war die erste Idee) normale Betonmauersteine nehmen. Der hatte auch das Bild des Kelleraufgangs gesehen. Er meinte Ytong würde sich preislich nicht lohnen, da ja eh anschließend verputzt wird.

    Ich glaube eh, dass ich mir schon wieder zu viele Gedanken mache.
    Klar kann mir hier keiner sagen, ob es in meinem individuellen Fall passen wird. Mir geht es eher darum, ob es grundsätzlich ok wäre bei solchen Grundmauern. Ich hab da als "Freizeithandwerker" nicht die Erfahrung. Man macht das ja eher selten ;)

    Danke trotzdem für deinen Hinweis.
     
  5. #4 G-Ultimate, 03.06.2020
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    Habe jetzt noch ein Bild von meinem Kelleraufgang gefunden. Das vorherige Bild war nur ein Ähnliches aus dem Internet:
    Kellerabgang2.jpg
     
  6. #5 Niedersachse, 03.06.2020
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    Idealerweise erstellst Du die Mauer aus dem gleichen Material wie die vorhandene Wand und verankerst sie auch fachgerecht an dieser. Wegen der Traglast befragst Du einen Statiker.
     
  7. swara

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    bedenke, dass sich die Licht-Situation für die tieferliegenden Räume drastisch ändern wird.
     
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  8. Maggy

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    Und das Treppengeländer muss dann wohl auch neu. Sieht doch ok so aus. Mit Mauer sieht es wie ein Schacht aus und verleitet Kinder womöglich noch sich darauf zu setzen....und schon liegt eines unten.
     
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  9. #8 simonjohannes, 03.06.2020
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    Wenn keine absolute Notwenigkeit bestehen würde, würde ich keine Mauer bauen.

    Die Mauer müsste meiner Meinung nach mindestens so hoch, wie das Geländer sein und Maggy muss ich auch zustimmen. Kinder werden durch die Mauer eher zum Draufklettern verleitet, wie durch das vorhandene Geländer. Das Geländer in den Kellerabgang müsste dann auch zumindest umgebaut werden (Halterung oben). Ob das so einfach zu bewerkstelligen ist?

    Dann ist noch zu klären, wie Du den Anschluss der Mauer an die Hauswand hinbekommen möchtest. Wäre das Haus gerade in Bau und Du würdest dort eine Mauer wollen, hätte man vielleicht einfach mit den Hausziegeln weitermachen können. Ich erachte die Verbindung von der geplanten Mauer und der Hauswand als zusätzliche "Archillesferse". Auch wenn die Stabilität gegeben wäre / ist, ist das ein Punkt den man bezüglich der "Verwitterung" im Auge behalten müsste.

    Mir wären das insgesammt zuviele Faktoren, die ich nicht abschätzen kann.
     
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  10. #9 G-Ultimate, 03.06.2020
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    Danke euch für eure Tipps.
    Kind ist bereits alt genug, dass er da nicht mehr drauf klettert. Außerdem kommen dann oben drauf Pflanzen (so will es die Frau).
    Das mit der Lichtsituation hatte ich mir auch schon gedacht. Unten ist aber nur der Werkzeug-/Bastelraum mit guter Ausleuchtung. Dort bin ich ohnehin nicht so oft.

    Das vorhandene Geländer wird an den drei mit der Wand verbundenen Stäben nur zur hälfte entfernt und mit eingemauert so dass eine Verbindung zum Grund vorhanden ist (siehe Bild).
    Hierzu vielleicht noch eine Frage: Wenn der Stahl mit eingemauert wird und mit Beton/Mörtel aufgefüllt (also die Kammer des Steins in der sich dann der Stab befindet) kann dass dann zu Rissen führen durch die unterschiedliche Ausdehnung von Metall und Beton/Mörtel bzw. Stein?

    Der Grund für die Mauer ist, dass ich das Geländer bereits vor drei Jahren bis auf den Grund abgeschliffen und neu grundiert und lackiert habe. Dennoch kam nach einem Jahr bereits wieder Rost durch. Das Geländer ist nun bestimmt ca. 60 Jahre alt. Ein Schlosser sagt, wenn da einmal Rost ist und das Material schon so alt, dann bekommt man den nicht mehr weg. Neues Geländer wäre eine Alternative gewesen aber mir gefällt die Mauerlösung doch recht gut.

    So hat man auch noch eine visuelle Abtrennung für den Bereich davor. Dort soll noch eine neue Terrasse gebaut werden.

    Handlauf für den Kelleraufgang werde ich entweder ganz weglassen, da wir den nicht benutzen oder aus dem vorhandenen etwas basteln oder eben einen neuen kaufen der zum Gesamtbild passt.
     
  11. Future

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    Wenn du das Geländer mit einmauern willst solltest du Schalungssteine aus Beton verwenden. Von denen wirst du dann noch ein paar Teile der Stege wegschneiden müssen, aber dann kannst du vermutlich das komplette Geländer mit einmauern und in Beton giessen. Da wiegt die Mauer pro Meter aber auch rund 300kg.bei 17,5cm Stärke.
     
  12. #11 simonjohannes, 03.06.2020
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    Sorry, aber das halte ich ehrlich gesagt für einen der gröbsten Fehler, die man begehen könnte. Einen bestehenden Handlauf entfernt man (meiner Meinung nach) nicht. Bei diesem Gedanken bekomme ich ganz üble Bauchschmerzen. Da könnte ich mir vorstellen, dass das zu einem Streitfall vor Gericht ausartet, wenn die Versicherung dann im Falle eines Unfalles nicht zahlen will. :eek::eek::eek::eek:
     
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  13. Maggy

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    Ich bin mir nicht sicher aber ab 3 oder 5 Stufen ist das Pflicht. Aber irgendwo schrieb er auch was von neuem, passenden Handlauf.

    Und das die Kinder groß sind heißt gar nix. Man bekommt Besuch, später Enkelkinder. Die Blumentöppe ja, auch toll, wenn da einer dran kommt. Gibt mindestens Kopfweh, wenn da zufällig einer unten steht.

    Sorry, nicht meine Baustelle.
     
  14. Future

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    Im privat genutzten Einfamilienhaus greifen die detaillierten Vorschriften der DIN 18065 oder der MBO meist garnicht oder nur in Ansätzen. Da kann man sich dann z.B. beim handlauf recht frei austoben.

    Und Kinder finden immer einen Weg sich weh zu tun. Ob die jetzt auf der Mauer oder dem Geländer klettern ist doch ziemlich egal. Sonst kann man glcih nur noch ebenerdig ohne Keller bauen, dann gibt es keine Stufen mehr und man kann im schlimmsten Fall über die eigenen Füsse stolpern ...
     
  15. Neige

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    @Future
    Du überlegst schon bevor du was schreibst? Klar kannste bei dir machen was du willst, solange nichts passiert. Und wenn, dann wirst du sehr plötzlich mit DIN Normen und Vorschriften konfrontiert, von denen du gar nicht wusstest das es die alle gibt.
     
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  16. Future

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    Vorschriften gelten nur wenn sie für den jeweiligen Fall formuliert sind. Und nur weil es Vorschriften zu Treppen und Handläufen gibt heisst das nicht, dass die im selben Maß im Krankenhaus, Mehrfamilienhaus oder Einfamilienhaus Anwendung finden. In vielen Bundesländern gilt die besagte DIN z.B. nicht für Einfamilienhäuser, oder nicht für "nicht notwendige Treppen", wie es die Aussentreppe zum Keller meist ist. Bevor man hier jetzt Vorschriften zitiert, nach denen ein fehlender Handlauf bei dieser Kellertreppe ein kapitaler Gesetzesverstoss ist sollte man halt einfach mal nachlesen, statt einfach mal alle Vorschriften zu befolgen, die man weltweit zu Treppen finden kann.
     
  17. #16 simonjohannes, 03.06.2020
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    @Future:
    Ich möchte Dir keine Vorschriften machen, aber ich habe da ein sehr schlechtes Bauchgefühl bei der Sache, wenn man einen Handlauf von der Treppe entfernt.

    Es ist mir klar, dass wir hier im privaten Bereich sind und man da nach dem Motto "Wo kein Kläger, da kein Richter" vieles tun und lassen kann, wie man will. Aber spätestens dann, wenn jemand zu Besuch kommt und dort stürzt (unabhängig davon, ob er dort was zu suchen hat oder nicht), stellt die Krankenversicherung der verletzten Person unangenehme Fragen....
     
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  18. #17 Niedersachse, 03.06.2020
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    Kann nicht nur, wird es sogar mit ziemlicher Sicherheit. Lösung s. u.

    Mit Verlaub, da hat besagter Schlosser Unfug erzählt. Wenn Du das Geländer entfernen kannst, gib es zum Galvanisierbetrieb oder zu einem Metallbauer, der einen solchen regelmäßig beauftragt. Dort wird das Geländer im Säurebad entrostet und dann verzinkt. Danach wirst Du viele Jahrzehnte Ruhe haben.

    Läßt es sich nicht einfach entfernen, Flex und Drahtbürste, danach mit einer hochwertigen Rostschutzgrundierung behandeln, z. B. Bleimennige und dann streichen. Lösung 2 hält bei mir schon über 20 Jahre.

    Wenn Du unbedingt eine Mauer willst, muß das Geländer komplett weg, keinen Pfusch mit halb einmauern etc. Dann die gleichen Steine wie für die Hauswand verwenden und die kraftschlüssige Zugverbindung zu selbiger mit verschraubbaren Mauerankern herstellen.

    Die hier vorgebrachten Einwände (herunterfallende Blumentöpfe, spielende Kinder, Licht etc.) sind alle gut und richtig und ich würde ebenfalls von einer solchen Mauer absehen. Wenn es unbedingt eine optische Trennung sein soll, könntest Du auch über eine am (dann restaurierten) Geländer befestigte nachdenken, Holz z. B.
     
  19. #18 G-Ultimate, 03.06.2020
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    Danke erst mal für die rege Diskussion wegen des Handlaufs. Der alte ist ab und ein neuer Handlauf kommt nach Fertigstellung auch ran. Hier im Beitrag soll es lediglich um die Mauer an sich gehen. Aber dennoch danke für den Hinweis. Manchmal übersieht man ja doch mal das ein oder andere.

    Die erste Reihe der Mauer steht übrigens seit heute :) Und noch ist die Wand darunter intakt ;)
     
  20. #19 G-Ultimate, 03.06.2020
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    Das Geländer ist einbetoniert und daher nicht transportierbar. Flex und Drahtbürste habe ich verwendet und bis auf den Grund (!) alles weggemacht - wirklich alles.
    Grundierung dreifach drauf (natürlich jeweils trocknen lassen) und dennoch kam der Rost wieder durch. Bleimennige ist - soweit ich mich erinnern kann - nicht erlaubt oder?

    Es ist doch kein Pfusch, wenn man die bereits einbetonierten Eisenstäbe nicht wegflext und als "Bewehrung" nutzt oder?
    Ich meine, in vielen Mauern wird doch gerade solch ein Bewehrungsstahl mit einbetoniert um die Stabilität zu gewährleisten. Daher bin ich ein wenig über deine Aussage verwundert, dass es dadurch zu Rissen kommen kann.

    Leider ist es mir nicht möglich, die gleichen Steine zu verwenden, da ich nicht weiß, welche das sind. Die wurden vor 60 Jahren eingebaut und man kann das nicht erkennen.
     
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    Darf man dass mal sehen?
     
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