Terrasse: Wie Verlegequalität beurteilen?

Dieses Thema im Forum "Pflaster und Wege" wurde erstellt von neshudad, 27.12.2015.

  1. #1 neshudad, 27.12.2015
    neshudad

    neshudad Neuer Benutzer

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    Moin Moin,

    eigentlich bin ich völlig falsch hier im Forum, da ich keine großen handwerklichen Fähigkeiten besitze und in dieser Hinsicht auch kaum aktiv bin. Aber ich habe ein Problem und mit Foren oft gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht könnt ihr mir einen Ratschlag geben.

    Wir haben unseren Garten von einem Gartenbauunternehmen bearbeiten lassen. Die Vormieterin hatte diverse Bambuspflanzen ohne Wurzelschutz entlang der Terrasse gepflanzt und diese hatten sich dann unter der Terrasse und auch schon zum Nachbarn ausgebreitet. Das Gartenbauunternehmen war beauftragt die Pflnzen inkl. der Wurzeln zu entfernen und die Terrasse mit neuen Platten wieder zu verlegen.

    Wir waren leider nicht dabei als die Arbeiten ausgeführt wurden. Uns ist von Nachbarn mitgeteilt worden, dass die Platten schon ein paar Tage verlegt gewesen wären bevor Sand für die Fugen aufgebracht wurde.

    Das Ergebnis scheint mir irgendwie nicht gut zu sein. Die Platten wirken nicht plan und weisen jetzt schon teilweise Kanten von 2-3 mm untereinander auf. Ich befürchte, dass sich die Platten mit der Zeit weiter verschieben. Ich habe die Firma auch wegen einiger anderer Punkte angeschrieben und die Antwort erhalten "„Stolperkannten: 3 mm normale Massabweichung der Betonplatten in der Preisklasse sind." (man könnte meinen da war Yoda am Satzbau beteiligt). Es soll ein Ortstermin vereinbart werden.

    Ich bin jetzt etwas hilflos und habe schon versucht ohne Erfolg Hinweise im Netz und verschiedenen Foren zu finden. Sind wir zu pingelig und der Handwerker hat recht? Ich habe leider niemanden im Bekanntenkreis, den ich zu Rate ziehen kann.

    Vielleicht hat jemand von euch einen Tipp oder Hinweis für mich, wie die Sache einzuschätzen ist oder was ich tun oder an wen ich mich wenden kann.

    Wäre total klasse ;)
     
  2. AdMan

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  3. #2 harekrishnaharerama, 28.12.2015
    harekrishnaharerama

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    Hallo und Willkommen im Forum :)

    Ich meine mich erinnern zu können, daß es im Innenbereich tatsächlich über der Norm (von 2mm?) läge, aber in einer Gartenanlage vielleicht nicht schön, aber noch im Bereich von 5mm Oke ist.

    Auf ein Erdfundament zu setzen ist natürlich auch nochmal etwas anderes, als auf ein - womöglich armiertes - Betonfundament. Man muß dort sowieso alle Jubeljahre die Platten nachkorrigieren.

    Also liegt alles im Grünen vielleicht haptisch im Gelben Bereich.

    Man sollte sich einfach auch mal Gartenanlagen anschauen und dort auf die Verarbeitung achten. Dann beruhigt sich das vielleicht auch ein wenig.

    Viele moderne Gartendesigner bzw. Landschaftsarchitekten berechnen sowas mittlerweise mit ein und nutzen diese vermeintliche Schwäche als Stilelement aus. Es wirkt dann natürlicher, wohnlicher.

    Wenn man zum Beispiel einen Stein nimmt, der keine scharfen sondern abgeflachte Kanten nimmt, dann fällt das schon garnicht mehr so stark auf, wirkt vielleicht sogar lebendig
     
  4. #3 Mr.Ditschy, 28.12.2015
    Mr.Ditschy

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    Kommt auch darauf an, was zuvor besprochen wurde?

    Wie groß sind die Platten? Könnte man da ggf noch drüber rütteln?
    Der spätere Sand dürfte da nichts ausgemacht haben .... liegt ja sicher auf Split?

    Aber sag ja immer: Erst wenn man es selbst erledigt, hat man es so, wie man es sich wünscht .... oder man sieht, dass es nicht, oder auch besser geht!
     
  5. swara

    swara Erfahrener Benutzer

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    2 bis 3mm Stolperkanten ... Ich würde da erst mal abwarten, ob sich noch etwas setzt. Dann wäre es wohl auch nicht korrekt verarbeitet. Alternativ könntet Ihr euren Garten auch durch eine maßgefertigte Glas- oder Edelstahlwanne ersetzen.
     
  6. Maggy

    Maggy Erfahrener Benutzer

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    Mach doch mal ein Bild davon, daß man mal was sieht. So kann man sich immer nur schwer was vorstellen. 2-3 mm im Außenbereich ist nicht wirklich viel.
    Und das wird mit der Zeit sicherlich auch noch mal mehr. Weil der Regen ja dahinter laufen kann, Untergrund weg wäscht. Achte mal drauf, wenn Du irgendwo lang läufst. Wenn dann noch Autos drüber fahren, gibts auch schnell Spurrillen, leichte Vertiefungen.

    Manchmal schmeißen die Häuslebauer auch Bauschutt in die Gruben. Da sickert Jahrzehnte! die Erde nach. Ob man rüttelt oder nicht. Bei uns vor dem Eingang haben wir bestimmt schon 3 x die Verbundsteine gehoben, dick Splitt drunter gegeben, daß es sogar leicht aufwärts ging. Nach ein paar Jahren hatte es sich wieder gesetzt. Wir müßten es schon wieder machen.
     
  7. #6 Mr.Ditschy, 28.12.2015
    Mr.Ditschy

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    Hmm, aber wie das Ganze nach ein paar Jahren ausschaut ist eigentlich Nebensache, wichtig ist ja das jetztige Ergebnis?!

    Denn klar, nach Jahren schaut alles nicht mehr "neu" aus ...
     
  8. Maggy

    Maggy Erfahrener Benutzer

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    Klar, der Jetztzustand ist entscheidend. Man müßte dann aber auch wissen was hinsichtlich des Untergrundes vereinbart war. Ob gerüttelt wurde oder nur abgezogen.
     
  9. #8 Mr.Ditschy, 29.12.2015
    Mr.Ditschy

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    Ja (hab dies auch in #3 gefragt), doch warten wir mal dessen Antwort ab ... wenn eine Antwort kommt.
     
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