Taktproblem mit Wolf-Therme (CGW-2-14/100)

Diskutiere Taktproblem mit Wolf-Therme (CGW-2-14/100) im Heizung und Klima Forum im Bereich Der Innenausbau; Liebe Forengemeinde, ich habe ein kleines Anliegen, welches ich nicht gelöst bekomme: Ich habe ein Haus mit bestehender Heizungsanlage...

  1. #1 Spiegelbild, 27.11.2017
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    Liebe Forengemeinde,

    ich habe ein kleines Anliegen, welches ich nicht gelöst bekomme:

    Ich habe ein Haus mit bestehender Heizungsanlage übernommen. Die Kupferverrohrung liegt vermutlich schon einige Jahrzehnte in den Wänden, tut ihren Job jedoch gut. Die Therme ist erst vor einigen Jahren ausgetauscht worden. Nun wird das Haus von einer Wolf CGW-2-14/100 Therme beheizt.

    Die Heizkörper werden warm und das Warmwasser auch.

    Mir ist schon seit längerem aufgefallen, dass in einer bestimmten Ecke im Wohnzimmer Klack-Geräusche auftauchen, wenn das Warmwasser aufbereitet wird. Das stört mich vom Geräusch her nicht weiter, jedoch habe ich herausgefunden, dass die die Therme nicht nur den Wasserkreislauf umschaltet, sondern der Brenner komplett ausgeht. Ich habe dann mal über einen längeren Zeitraum die Anzahl der Brennerzündungen statistisch erfasst und komme durchschnittlich auf ca. 20 Zündungen pro Tag. Im reinen Heizbetrieb geht der Brenner nie aus, erst wenn das Warmwasser zubereitet wird.

    Ich habe schon einige Werte im Brennermenü verändert und bei Misserfolg jeweils wieder auf den vorherigen Wert zurückgestellt, welche in anderen Forenbeiträgen als mögliche Ursache angesehen wurden. Leider habe ich bisher nicht die richtige Lösung gefunden.

    Die letzte Wartung ist nicht so lange her, da habe ich den Techniker nicht drauf angesprochen, weil ich da noch nichts vom „Takt-Problem“ wusste bzw. ich das Klacken nicht dem Takten zuordnen konnte.

    Es scheint also keinen sauberen Übergang zwischen „Warmwasser ist ausreichend heiß“ und „Heizkreislauf wird weiter aufgeheizt“ zu geben. Stattdessen schaltet der Brenner immer ab.

    Gibt es möglicherweise eine einfache Lösung des Problems durch Einstellen bestimmter Werte?

    Meine HG-Parameter sind folgende:

    HG01 - 29,5°C - (Schalthysterese Brenner)
    HG02 - 18% - (untere Brennerleistung Wärmeerzeuger in % (Gebläseansteuerung))
    HG03 - 75% - (obere Brennerleistung WW (Gebläseansteuerung) maximale Brennerleistung Warmwasser in %)
    HG04 - 77% - (obere Brennerleistung HZ (Gebläseansteuerung) maximale Brennerleistung Heizung in %)
    HG07 - 6 Min - (Nachlaufzeit Heizkreispumpen)
    HG08 - 75°C - (Kesselmaximaltemperatur HZ (gültig für Heizbetrieb) TV-max)
    HG09 - 30 Min - (Brennertaktsperre gültig für Heizbetrieb)
    HG10 - 1 - (eBus-Adresse des Wärmeerzeugers)
    HG12 - Nat.Gas- (Gasart)
    HG13 - keine - (Funktion Eingang E1 )
    HG14 - Zirk50 - (Funktion Ausgang A1 (230VAC))
    HG15 - 8°C - (Speicherhysterese Schaltdifferenz bei Speichernachladung)
    HG16 - 45% - (Pumpenleistung HK minimal)
    HG17 - 70% - (Pumpenleistung HK maximal)
    HG19 - 5 Min - (Nachlaufzeit SLP (Speicherladepumpe))
    HG20 - 120 Min - (max. Speicherladezeit)
    HG21 - 20°C - (Kesselminimaltemperatur TK-min)
    HG22 - 85°C - (Kesselmaximaltempeatur TK-max)
    HG23 - 65°C - (Warmwassermaximaltemperatur)
    HG25 - 21°C - (Kesselübertemperatur bei Speicherladung)
    HG33 - 22 Min - (Laufzeit Brennerhysterese)
    HG34 - Aus - (eBus Einspeisung)
    HG37 - Lin. - (Typ Pumpenregelung (Festwert / Linear / Spreizung))
    HG38 - 20°C - (Soll-Spreizung Pumpenregelung (Spreizung))
    HG39 - 3 Min - (Zeit Softstart)
    HG40 - 01 - (Anlagenkonfiguration (siehe Kapitel „Parameterbeschreibung“))
    HG41 - 65% - (Drehzahl ZHP WW)
    HG42 - 12,5°C - (Hysterese Sammler)
    HG43 - 0 - (Absenkung IO Basiswert)
    HG44 - 28,7% - (GPV Kennlinie Offset)
    HG45 - 2,5% - (Abgaslängenanpassung)
    HG46 - 10,0°C - (Kesselübertemperatur Sammler)
     
  2. #2 Gerold77, 27.11.2017
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    Muss denn der Brenner nach der Speicheraufheizung nicht sogar völlig aus gehen, weil die Vorlauftemperatur unmittelbar nach der Speicheraufheizung für den Heizbetrieb einer Niedertemperaturheizung ja doch viel zu hoch wäre? Erst nach dem Absinken der Vorlauftemperatur unter die erforderliche Vorlauftemperatur muss doch der Brenner erst wieder in Betrieb treten, um dann im Heizbetrieb - mit sehr wenig Leistung und deshalb niedriger Vorlauftemperatur - durchgängig zu laufen. Bis dann - bei Unterschreitung der Speicherwassertemperaturuntergrenze - der Heizbetrieb wieder unterbrochen wird und zwecks Speichererwärmung wieder auf die - sehr hohe - Speicherladetemperatur hoch gefahren wird.

    Meine Speichererwärmungsrate habe ich übrigens durch die Zeit begrenzt: Der WW-Speicher wird bei mir nur einmal am Tag, und zwar nachts zwischen 4 und 6 Uhr, aufgeladen. Damit kommen wir in der Regel sehr gut zurecht, und bei Bedarf wird halt zwischendurch noch mal erwärmt. :)
     
  3. #3 Spiegelbild, 06.12.2017
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    Vielen Dank für die Antwort. Das Prinzip der Erwärmung ist mir grundlegend klar, jedoch ging ich davon aus, dass statt einer kompletten Abschaltung der Therme eher ein "geregelter Übergang" zwischen Warmwasserbereitung und Heizkreis stattfindet. Wenn das mehrfache, vollständige Abschalten so in Ordnung ist, habe ich mich wohl umsonst durch andere Beiträge irritieren lassen. Wenn ich es recht in Erinnerung habe, war dort die Rede von erhöhtem Gasverbrauch und schnellerem Bauteilverschleiß. Wird irgendwas "verschlissen", was der Monteur nicht 'eh im Rahmen der jährlichen Wartung austauscht?
     
  4. MacFrog

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    Das ist normal , das machen andere Geräte auch. Im Warmwasserbetrieb fährt das Gerät auch 100% LEistung , da kann es schon mal zum takten kommen . Das passiert zb. dadurch , das die Wärme des Brenners nicht schnell genug über den Wärmetauscher für das Warmwasser ebgegeben werden kann.
     
Thema: Taktproblem mit Wolf-Therme (CGW-2-14/100)
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