Strom abgeschaltet - von Nachbarn per Kabel ins eigene Stromnetz einspeisen

Diskutiere Strom abgeschaltet - von Nachbarn per Kabel ins eigene Stromnetz einspeisen im Elektroinstallation und Elektrotechnik Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, unseren Nachbarn ist durch Irrtum (falsche Adresse, Mahnungen kamen nicht an) vorhin der Strom abgeschaltet worden und wird wohl erst...

franc

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Hallo,

unseren Nachbarn ist durch Irrtum (falsche Adresse, Mahnungen kamen nicht an) vorhin der Strom abgeschaltet worden und wird wohl erst morgen wieder angeschaltet.
Ich habe ihnen über das Fenster eine Kabeltrommel gelegt, dabei kam mir der Gedanke, dass man den Strom ja eigentlich in deren Stromnetz einspeisen könnte.
Also per speziellem Kabel mit Stecker an jedem Ende, einen Stecker in die Kabeltrommel und den anderen Stecker in eine Steckdose stecken.
Dabei natürlich beachten, dass man nicht die Phase (von unserer Wohnung) mit dem Nullleiter der dortigen Wohnung verbindet (wie auch immer man das rauskriegen will).
Je nach dem an welcher Phase die Steckdose hängt, hätte dann der Zweig der Wohnung wieder Strom.
Die Krönung wäre dann, im Sicherungskasten alle drei Phasen zu verbinden ;)

Klingt nach unmöglichem Pfusch, oder?

Aber abgesehen davon, dass man beim Einstecken nicht Phase auf Null setzen darf und man unbedingt vor Wiedereinschalten des Stroms die Brücke entfernen müsste (wg. evtl. verschiedener Phasen => 380 Volt!!!) fällt mir spontan nichts ein, das absolut dagegen spräche.

Was könnte noch schiefgehen?

franc

PS.: natürlich habe ich das nicht gemacht! Ich bin ja kein Elektriker, war nur so eine Idee, die ich durchgespielt habe, zum besseren Verständnis.
 

Schnulli

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Hallo,

Also per speziellem Kabel mit Stecker an jedem Ende, einen Stecker in die Kabeltrommel und den anderen Stecker in eine Steckdose stecken. .

Ein tolles Selbstmordgerät. Wenn irgendwer warum auch immer am falschen Ende des Kabels zieht hat er den gegen Berührung ungeschützten Phasenkontakt in der Hand. Zumal dürfte es bei angeschalteten Verbrauchern einen schönen Funken beim Ziehen des Steckers geben.

Die Krönung wäre dann, im Sicherungskasten alle drei Phasen zu verbinden ;)
Klingt nach unmöglichem Pfusch, oder?

Ja. Zumal deine Sicherung irgendwo bei ca. 3600 Watt sich mal entschließt, abzuschalten.

...fällt mir spontan nichts ein, das absolut dagegen spräche.
Was könnte noch schiefgehen?

Es kann dir keiner verbieten, es nicht zu tun. Im Schadensfall bist du aber voll Haftbar für dein Tun.
Es gibt Lösungen, die einen Notstrombetrieb im Haus ermöglichen. Das geht aber nicht mal eben so auf die Schnelle mit einfach ein Kabel legen und fertig. Z.B. muß die Hausversorgung zunächst auch vollständig getrennt werden, eh du da irgendwo Strom extern einspeisen willst. Auch darfst/kannst du im Verteilerkasten selbst nichts irgendwie umklemmen, da das Teil korrekterweise verplombt seien sollte. OK, wie bereits erwähnt, es kann keiner explizit verbieten. Eben solange bis was passiert. Oder der Versorger den Pfusch bemerkt und die Anlage komplett stillegt.

natürlich habe ich das nicht gemacht! Ich bin ja kein Elektriker, war nur so eine Idee, die ich durchgespielt habe, zum besseren Verständnis.

Ich hoffe auch, es bleibt dabei und das Thema wird in deiner gewünschten Ausführungsart hier nicht weiter durchdacht und für gut befunden :eek:.

Gruß
Thomas
 

franc

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...Es kann dir keiner verbieten, es nicht zu tun...
Das stimmt allerdings ;)
Schon eher kann mir jemand verbieten, es zu tun :)

Abgesehen von aller Experimentierfreude wäre mir das aber wirklich eine zu gefährliche Geschichte.
Allein schon weil ich es nicht überblicken kann.

...Auch darfst/kannst du im Verteilerkasten selbst nichts irgendwie umklemmen, da das Teil korrekterweise verplombt...
Der Sicherungskasten in der Wohnung (nicht der Verteilerkasten im Treppenhaus) ist nicht verplombt.
Das ist nicht mehr Sache der Stadtwerke.
 

Schnulli

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Das stimmt allerdings ;)
Schon eher kann mir jemand verbieten, es zu tun :)

Blöde doppelte verneinung :) Ich meinte, es kann dir keiner verbieten, daran rumzubasteln. Dagegen gibt es kein Gesetz. Erst im Schadensfall bist du dann sowas von der Dumme. :)
 

gast

Stromsperre

Allein die Idee der Koppelung zweier Wohnungen ist aus Sicht der Versorger strafwürdig.

Ich hab einen Superschlaumeier kennenlernen müssen: der hat die Wohnungsversorgung vor die Hauptsicherung gelötet. Strafanzeige wegen Hinterziehung und wegen Gefährdung des Lebens der anderen Hausbewohner. (später Suizid )
 

Mason2

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Musste ein wenig Schmunzeln beim Lesen dieses Threads :cool:
Bei "Achtung Kontrolle" hatten die einen solchen Fall schonmal gezeigt. Nur war die Konstellation ein wenig anders: Hausbewohner, dessen Strom abgestellt wurde, hat sich einfach von woanders per Kabel Strom organisiert.

Möglich ist es ganz sicher. Ob es sinnvoll ist...wage ich zu bezweifeln. Ob man es machen sollte? Auf kein Fall. Wüsste auch nicht, wie man auf eine solche Idee kommt, außer man hat Dreck am Stecken und bekommt kein Strom mehr^^
 

Blueskorpion

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Ich sag mal die meisten Leute die Dreck am Stecken haben kommen auf solche Ideen, die haben doch warscheinlich auch nichts mehr zu verlieren.

Ich habe vor ein paar Tagen so ein fall, das bei meiner Arbeitskollegen ihr Nachbar aus dem Keller, Strom in seine Wohnung eingespeist hat.

Wo sie in dadrauf angesprochen hat, meinte er (Fernsehkabel), also selbst sie kann ne Koax Leitung von einer Kabeltrommel unterscheiden.

Oder hat schon mal jemand von eich eine Koax Leitung mit einem Schuko-Stecker gesehen????:D

MFG Blue
 
MacFrog

MacFrog

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wieso , das war eine Multifunktionssteckdose für Strom , Tv und fließend Wasser.... :D
 

Schnulli

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Und viele Netzwerkgeräte unterstützen doch schon "Power over Ethernet"


Gruß
Thomas
 

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