Solarstrom vom Nachbarn nutzen?

Diskutiere Solarstrom vom Nachbarn nutzen? im Elektroinstallation und Elektrotechnik Forum im Bereich Der Innenausbau; Fiktives Beispiel Jemand hat eine Solaranlage mit Akku und Wallbox. Die Wallbox benötigt er zurzeit nicht. Auf der anderen Seite einer Wohnstraße...

DHWF

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Fiktives Beispiel

Jemand hat eine Solaranlage mit Akku und Wallbox. Die Wallbox benötigt er zurzeit nicht. Auf der anderen Seite einer Wohnstraße mit einer Entfernung Haus zu Haus von ungefähr 20 Metern würde ein Nachbar wohnen, der überschüssige elektrische Energie abnehmen könnte.

Gibt es eine Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom abzugeben?
 
Sulzknie

Sulzknie

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Klar ,mit ner‘ Kabeltrommel, Verlängerungskabel .
Auf keinen Fall fest einspeisen, das geht garantiert in die Hose.
 

DHWF

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Danke für die Antworten!

- Technisch
- Zwischen den Häusern ist eine Wohnstraße. Ein Kabel auf der Straße kommt nicht infrage.
 

xeno

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Freileitung von Dach zu Dach spannen? Dürfte man das eigentlich? Vermutlich nicht... 🤔
 

jaybee

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Dürfte man das eigentlich?
Nur, wenn die Grundstücke nebeneinander liegen, bzw sie ausschließlich über Privatgrund geht.
Über öffentlichem Grund nicht.
Wobei ich mich eh frage, wie "Auf der anderen Straßenseite" und "Kabel kommt nicht in Frage" zusammenpassen.
Laserstrecke?
:)
 
Nyne1526

Nyne1526

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Teslaspulen. Eine bei ihm und eine bei dir, ist die einzige Möglichkeit.

Aber ansonsten ist das Technisch absolut nicht machbar. Und die Technik würde den Geldbeutel sprengen.
 
realHans

realHans

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Fiktives Beispiel
...
Gibt es eine Möglichkeit, überschüssigen Solarstrom abzugeben?
Praktisch nein, die Kommentare sind alle gequirlte Kacke.

1. Der, der den Strom abgibt, ist dann ein Stromversorger mit allen Rechten und Pflichten. Riesiger bürokratischer Aufwand, Rechnungen stellen, Bundesnetzbehörde usw ...
2. Wenn Strom abgegeben wird, dann fließt der, wenn der Empfänger die Verbraucher einschaltet. Also nicht nur wenn die Sonne scheint. Wolken, Sonne, Wolken, Sonne, das dann kommt im Minutentakt der Strom aus dem Netz oder vom Dach.
3. Vermutlich meinst Du, dass Du den Überschuss abgreifen willst. Der ist auch im Minutentakt vorhanden - oder auch nicht. Das geht maximal für Verbraucher die das erlauben (Elektroauto, Batterie, Brauchwasser erhitzen)

Fazit: Man könnte maximal einen Stromzähler anschließen, aber Du hast ja selber Strom auf dem Grundstück.

Meine Lösung:
Werde erwachsen, und lege dir selber eine Photovoltaikanlage zu. Je größer die Anlage ist, desto finanziell besser ist das für dich. (Eine kleine Photovoltaik Anlage kostet wesentlich mehr pro kWP, also eine große Anlage)

Ich könnte gerade Purzelbeume machen vor Freude da Elektroauto geladen und Brauchwasser geheizt, kostenlos vom Dach kommt. (Natürlich kommt im Winter bei meiner Ost-West Anlage recht wenig ...)

Kuckst Du meinen Chart von jetzt(!):


1656162123161.png
 
realHans

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Echte Fakten sind bei dir wohl nicht erwünscht 😇 Kennen wir ja zuhauf aus den Medien, die inzwischen die Handlanger des Rot-Grünen Narrenschiffs.

Aber das soll hier nicht das Thema sein 😅
 
pinne

pinne

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Natürlich darf der eine Nachbar den anderen bei sich " Tanken" lassen ! Wer was berechnet ist privatsache - nichts für Forenmitmacher !
Nur die gequirlte Verlängrung ist technischer nonsens !
 

DHWF

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Zu realHans : In dem angenommenen Haushalt gibt es kein Elektroauto. Das Benzinauto wird kaum benutzt. So wurde zwischen Dez. und März nur einmal getankt.

Annahme: Jahresverbrauch: 2100 kWh.
Tagesverbrauch ungefähr: 5,8 kWh.

Die Einspeisevergütung beträgt zurzeit 6,7 Cent/kWh.

Hier sieht die Rechnung wesentlich anders als bei Ihnen aus. Der Anteil der Eigenverbrauch ist sehr gering.

Hohen Investitionskosten steht ein niedriger Nutzen gegenüber.
 

DHWF

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Was wäre bei diesem Verbrauch eine entsprechende Anlage? Und wie groß sollte ein Speicher sein?
Danke
 

jaybee

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Was wäre bei diesem Verbrauch eine entsprechende Anlage?
Ein endloses Thema. Dazu musst du dir überlegen, was genau du erreichen willst und vor allem evaluieren, zu welchen Zeiten du wieviel Strom verbrauchst.
Dann wo du wohnst, wieviel Platz für Panels du hast, wie der ausgerichtet ist, wie die Beschattung ist, etc.

Und wie groß sollte ein Speicher sein?
Ein Speicher kann nie groß genug sein :)
Das ist momentan einfach nur eine Kostenfrage.
Soll die Anlage sich schnell (oder überhaupt) Preislich amortisieren?
Oder siehst du es als Hobby, bzw die (auch Anschaffungskosten mäßig) Bestrebung, Autark zu sein, weils "ums Prinzip" geht?

Ich habe eine Grundlast von etwa 140 Watt.
Angefangen mit einem 300W Balkonpanel.
Dann 1200W Panels mit einem 9kWh Bleiakku kombiniert.
Als Nächstes wird auf 6 Panels, also 2,4kW erweitert.
Alles als komplette Inselanlage. Etwas Tricky mit viel Eigenbastel.
Endziel ist, dass nurnoch der DLE über Netzstrom läuft.
Heizung geht momentan über Luft/Luft WP. Wird aber wohl in nem Jahr auf Luft/Wasser umgebaut.
Wahrscheinlich kommt dann auch noch ein Brauchwasser Pufferpeicher dazu, der mit überschüssigem Solarstrom aufheizt.
Der DLE heizt dann nurnoch den Rest mit "Bezahlstrom" nach (über eine selbst gebaute Steuerung).

Das ist aber alles nichts von der Stange und wenig Repräsentativ...
 
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