Sickerschacht planen

Dieses Thema im Forum "Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme" wurde erstellt von jMeister, 21.09.2016.

  1. #1 jMeister, 21.09.2016
    jMeister

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    Hallo,
    Amateur am Werk!!!

    Ich habe jetzt meine Hausdrainage an einer Wadn in zwei Metern Tiefe an der Kellersohle verlegt. All das endet in einem Revisionsschacht und muss dringen weiter in eine Versickerung die ich ca 7 m Vom Haus einbauen will.

    Der Boden ist superlehmig bietet aber eine mittelmäßige Versickerung.

    Ich gehe davon aus, dass ich den Schacht tiefer machen muss als die Dranage (tiefster Punkt 2m) inkl. des Gefälles zum Sickerschacht 210cm.

    Meine Frage ist:

    wie viel tiefer muss/darf der Schacht?
    Ich habe vor, 1m Brunnenringe zu verwenden, die 50cm hoch sind, dabei habe ich mal grob 4m Schachttiefe gedacht, nach dem Motto viel hilft viel, unten soll ein Vlies rein und der Schacht soll dann 1m mit Sickerkies gefüllt werden, außen rum n paar cm Splitt usw. Der untere ring ist perforiert, damit er wasser auch nach außen abgibt, der splitt wird auch mit Vlies ummantelt.

    Schieße ich dabei mit Kanonen auf Spatzen und es rechen auch 3 bzw 2,5m Tiefe?

    Nils
     
  2. AdMan

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  3. Maggy

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    Gibts bei Dir noch keinen Kanalanschluß?
     
  4. #3 jMeister, 21.09.2016
    jMeister

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    Die Gemeinderichtlinien verbieten es Drainage wasser in die Kanalisation zu leiten, sonst hätte ich das sofort gemacht.

    Regenwasserabführung haben wir nicht.

    Bleibt nur versickern.

    nils
     
  5. Maggy

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    Gibt doch immer wieder was neues. Ich faß es nicht. Es wird immer wieder ein neuer Weg gefunden den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Bin gespannt was die sich dann mal einfallen lassen gegen REGEN. Der Unterschied ist dann ob es auf privates oder öffentliches Gelände fällt.

    Zum Thema wie es richtig ist kann ich leider nichts beitragen. Gegoogelt hast Du sicherlich schon? Da kann man einiges finden.
     
  6. #5 jMeister, 21.09.2016
    jMeister

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    Hi,
    was meisnt Du genau damit? Die Tatsache, dass ich kein Regenwasser in die Kanalisation einführen darf kann ich verstehen, wenn nun ejder sein Dachwasser unter die sch**ße msichen würde, dann wäre ejdes Klärwerk überfordert oder nicht? Zu meienr Drainage kommt ja noch dazu, dass ich je nachdem ob ich sie gut gemacht habe oder nicht auch noch schlamm beimischen könnte.

    Gegoogelt habe ich seit Wochen aber über die Tiefe noch nicht wirklich viel gefunden.

    Nils
     
  7. Maggy

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    Ich habe mich mit dem Thema ehrlich noch nie befaßt. Ich weiß nur, daß die Drainage bei uns an die Regenrinne (unten in der Erde, nicht oben auf dem Dach *G*) angeschlossen ist und das ganze dann früher in die Klärgrube ging. "Dickes" setzte sich ja und das haben wir dann abfahren lassen. Alles flüssige ging in den Überlauf und von da in den Kanal....
    Inzwischen wurde die Klärgrube verfüllt (mußten wir) und es wurde oben in der Klärgrube ein Durchlauf montiert mit Reinigungsklappe und da geht jetzt alles ab... Wir haben hinten auf dem Grundstück noch mal einen Schacht... Reinigungsschacht?? der ist komplett leer, am Boden sieht man eine Rinne und als wir mal ein Miniproblem im Haus hatten habe ich oben in die Toilette eine Kippe (Zigarette) geschmissen, die schwimmt schön oben, abgezogen und 2 Eimer Wasser hinterher - und mein Mann hat es nach 30 Sekunden dort in dem Schacht durchfließen sehen...

    Vielleicht ist das ja nur noch auf dem Dorf so? Weil hier weniger Aufkommen ist? Aber dann wird ja auch kleinere Kläranlage gebaut. Ich bin da überfragt. Sinn macht das was Du schreibst schon, nur SAUBER ist kein Wasser.

    Ich grad mal gegoogelt. Wirklich sinnvolles wird da wirklich nicht kund getan. Immer wieder an Fachleute verwiesen.
     
  8. #7 MacFrog, 21.09.2016
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    Also Regenwasser und Schmutzwasser ist Grundsätzlich getrennt zu legen (in den meisten Regionen) , um die Kläranlagen nichtzu überlasten. Entweder es liegt ein RW Kanal unter der Straße , ode rman läßt es auf dem Grundstück versickern. Wo dies noch nicht ist , wird es auf dauer kommen.

    So nun zum Fragesteller , je mehr Wasservolumen dein Speicher schluckt , umso besser , denn es versickert ja nicht alles aufeinmal. Manche haben da auch einen Notüberlauf eingebaut zum Kanal (mit Klappe , gegen Rauchbomben ;) ) , da dies meist nicht so im sinne des Erfinders ist.

    Das Drainagerohr nimmt ja nichtnur Wasser auf , sondern gibt es ja auch ab. LEhmboden ist aber immer etwas schwierig (Löcher/Schlitze der Drainage verstopfen gern) , daher in einem Kiesbett verlegen (Da gibt es Anleitungen zu , die Körnung habe ich nicht im Kopf.;) )
     
  9. #8 jMeister, 23.09.2016
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    Danke für deine Antwort,
    meine Drainage ist bereits an einer Hausseite in ein schönes vliesumwickeltes Kiespacket verlegt. Also werde ich die Grube auf 3 oder vier meter Tiefe ausheben lassen.
    Der örtliche Gartenbauer will dafür 2190€ für 3m inkl. allem Zubehör wie Ringen und Kies und Abtransport des Aushubs haben. Der Preis hat mich zunächst erschreckt, ist aber wenn ich darüber nachdenke wohl gerechtfertigt.

    Ich werde auf 4m gehen, damit ich etwas Luft habe zum versickern wie du sagst.

    Auf der gegenüberliegenden Seite werde ich nochmal einen 2m Sickerschacht anlegen für das Regenwasser.

    Gruß
    Nils
     
  10. #9 Mr.Ditschy, 23.09.2016
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    Es kommt auf die Höhe des Grundwasserspiegels und auf die Abdichtung des Hauses an?

    Und hast du evtl. einen Garten, wo du das Regenwasser nutzen könntest (würde dann z.B. auch eine Pumpe mit einplanen)?

    Weiter denke ich, dass zur Versickerung, Breite besser ist als Tiefe.
     
  11. #10 jMeister, 23.09.2016
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    Hi,

    meinst Du mit breite, dass ich größere Brunnenringe nehmen soll?
    ich habe einen Trinkwasserbrunnen im Garten, so dass ich an der Nutzung des Regenwassers keinen Vorteil hätte. Ausserdem geht es in diesem Fall um das Drainagewasser das in 2m Tiefe anfällt.
    Der Keller ist bis zum Fundament wasserdicht angepinselt. Wenn die Wände fertig sind,w erde ich einen neuen Boden reinmachen und evtl. eine Horizontalsperre durch Verkieselung einziehen.

    Nils
     
  12. #11 jMeister, 04.10.2016
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    Hi,
    jetzt hab ich ein Problem, mein Nachbar weigert sich, dass ichd en Großen Bagger auf sein Grundstück lasse und somit habe ich keine Möglichkeit mit einem großen Bagger diesen Schat auf meinem Grundstück anzulegen.

    Ein Kollege hat das Stück für Stück händisch gemacht indem er die Betonrigne nachrutschen lassen hat. Bei 4m finde ichd as seeehr gefährlich abgesehen davon, dass es eine Schweinearbeit ist.

    Ich dachte nun daran, mit einem Minibagger eine Grube 2m tief mit Böschung anzulegen, in die ich dann mit dem Bagger reinfahre um dann die Schachtringe plaziere um dann die restlichen 2m auszulöffeln.

    Habt ihr eine alternative Idee?

    Nils
     
  13. #12 Mr.Ditschy, 04.10.2016
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    Ja, es kommt ja nur auf das aufzufangende Volumen an.

    Brunnen hast du, wie tief ist den dieser und in welcher Höhe liegt der Grundwasserspiegel?
     
  14. #13 jMeister, 04.10.2016
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    hm, ich denke so 8m (?)

    da ist ein Riesendeckel drauf und ich hab den mal kurz zur Seite geschoben, besonders tief ist er nicht. Hab da angst wegen der Kidner deswegen lass ich ihn lieber zu.

    Der Nachbar hat einen Sickerschacht der sit über 10m Tief, da er eine alte Villa hat mit entsprechender dachfläche, da aht er etwas wasser unten stehen laut eigener aussage, aber ich kann das nochmal nachmessen.

    nils
     
  15. #14 Mr.Ditschy, 04.10.2016
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    Worauf ich hinaus will ... wenn du tiefer wie der Grundwasserspiegel geht's, bringt dies nichts, daher lieber in die Breite gehen.
     
  16. #15 jMeister, 04.10.2016
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    Hallo,
    danke für den tipp,
    am Wasserstand im Brunnen sehe ich den Grundwasserspiegel oder?

    Nils
     
  17. #16 Mr.Ditschy, 04.10.2016
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    Eigentlich ja ...
     
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