Sicherung fliegt bei Gerät mit hoher Leistungsaufnahme an einer bestimmten Steckdose raus

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  1. Kai_SP

    Kai_SP Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    auf dem Balkon mit einer dort installierten Steckdose ist ein Elektrogrill betrieben worden. Nach ca. 1 Stunde flog eine zur Leitung entsprechende Sicherung (nicht der FI) raus. Der Elektrogrill wurde daraufhin vom Netz genommen, Sicherung wurde wieder eingerastet und versucht erneut den Grill in Betrieb zu nehmen, was sofort wieder mit der herausfliegenden Sicherung quittiert wurde. Der Grill wurde daraufhin an andere Steckdosen betrieben was problemlos möglich war. Andere Geräte mit einer ebenfalls hohen Leistungsaufnahme wie beispielsweise ein Staubsauger brachten das gleiche Ergebnis an der Problemsteckdose (herausfliegenden Sicherung).

    Da wir in einer Wohnungsgesellschaft wohnen, wurde nach der Sachverhaltsschilderung mit dem Vermieter ein Elektriker mit dem Problem beauftragt. Dieser erklärte uns nach eingehender Prüfung an der ursächlichen Dose, dass wahrscheinlich ein Kontaktproblem zu anderen Steckdosen im gleichen Stromkreis vorliegt. Da die betreffenden anderen Steckdosen teilweise mit Mobiliar zugestellt waren, vereinbarten wir einen weiteren Termin, wonach es ihm dann möglich ist, die anderen Steckdosen zum gleichen Stromkreis zu prüfen. Gleichzeitig erklärt er uns dann noch kurioserweise in dem Abschlussgespräch, dass es häufig ein Kontaktproblem an den Klemmen der Steckdosen gäbe und damals zu kleine Leitungsquerschnitte der Kabel verbaut wurden (schwächstes Glied der Kette) und es generell daher nicht ratsam ist, Elektrogeräte mit einer hohen Leistungsaufnahme bspw. >2.000 Watt zu betreiben und dass dies an die damals übliche Elektroinstallation liegen würde (Baujahr ca. 1970).

    Da ich kein Fachmann in dem Bereich bin, weiß ich nicht so wirklich was ich von den Aussagen des Elektrikers halten soll und bitte deshalb Euch um Rat. Hat der Elektriker bspw. recht? Da das Unternehmen hauptsächlich für die Wohnungsgesellschaft arbeitet, gehe ich eventuell von einer gewissen Befangenheit in dem Bereich aus, ist aber nur eine Vermutung.

    Ich freue mich über Antworten bis dahin und nette Grüße

    Kai
     
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  3. eli

    eli Erfahrener Benutzer

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    Wenn du diese Aussage schriftlich hast, dann Bingo und jubel weil er damit die Whng/Gebäude wohl zu einer Mietfreien Zone erklärt hat

    Ich weiß nicht was geraucht und getrunken wurde, aber diese Aussagen stimmen so nicht wirklich aber lassen sich u.u. erklären

    Hast du mal Bilder von der Verteilung, anzahl der Steckdosen und ca. m² zahl der Whng. und wo das Gebäude Steht ( Bundesland )
    Anhand dessen kann man schon evtl was deuten was der gute Mann wohl meinte

    Betrifft dieser Fehler den gesamten Stromkreis oder nur diese Steckdose ?
    Irgendwelche anderen Auffälligkeiten wie Licht flackern oder so ?
     
  4. #3 Kai_SP, 08.05.2019
    Zuletzt bearbeitet: 08.05.2019
    Kai_SP

    Kai_SP Neuer Benutzer

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    Hallo und Danke für Deine Antwort, super dass ich hier eine Resonanz bekomme.

    Das wäre genial, aber ich glaube nicht, dass ich dies vom Monteur schriftlich bekomme und vom Vermieter schon einmal erst recht nicht. Eigentlich schade, ich hätte einen unabhängigen Zeugen einladen sollen, hätte den schriftlichen Nachweis zumindest teilweise ersetzen können.

    Ich erklärte dem Elektriker mehrere Male das für mich ein Mangel vorliegt, sollte ich nicht Geräte einer höheren Leistung auch genau an dieser Problemsteckdose betreiben können. Selbstverständlich ist ab einer gewissen Leistung die aus dem Stromnetz entnommen wird das Stromnetz auch irgend wann einmal überlastet und die Sicherung sollte dann reagieren. Aber meines Erachtens nicht schon bei ca. 2000 Watt.

    Letztendlich hätte in einem Zusatzschreiben, Wohnungsabnahme, Mietvertrag wie auch immer auf den Mangel hingewiesen werden müssen, was nicht der Fall war. Insofern können und sollen auch für mein Verständnis Geräte mit einer höheren Leistungsaufnahme an dieser besagten Steckdose betrieben werden dürfen.

    Von der Verteilung kann ich leider keine Bilder liefern. Aber die Anzahl der Steckdosen beläuft sich für diesen Stromkreis auf 7 Stück. Wobei nicht unerwähnt sein soll, dass zu dem Zeitpunkt keine anderen Verbraucher (außer vielleicht den Standby-Betrieb einiger Geräte) Strom entnommen haben.

    Die Wohnungsgröße beläuft sich ca. auf 72 m², das Bundesland ist NRW.

    Nur diese Steckdose, sie wurde von ihm geprüft und keine weitere Aussage dazu getätigt. Ein Staubsauger mit ebenfalls einer relativ hohen Leistung wurde an einigen anderen Steckdosen des besagten Stromkreises ausprobiert aber auch hier reagierte die Sicherung nicht. Hierzu erklärte er uns, dass erst alle anderen Steckdosen beim 2. Termin geprüft werden (wie eingangs erklärt, Mobiliar stand noch im Weg). In Erwartung also dann des 2. Termins …

    Sonst gibt es keine Auffälligkeiten auch flackert das Licht in der Wohnung nicht. Wobei wir in der gesamten Wohnung bis jetzt keine LED Beleuchtung nutzen. Im Keller nutze ich einen LED-Baustrahler, dieser flackert zeitweise mal aber nicht durchgehend.

    Eine andere Auffälligkeit die mir doch noch einfällt, die Problem-Steckdose löst seit diesem Vorfall die Sicherung sofort aus wenn ein Verbraucher mit höherer Leistung angeschlossen wird.

    Einmal löste die Sicherung ebenfalls ohne dass Verbraucher liefen aus. Das war‘s bis jetzt mit den Auffälligkeiten.

    Vielleicht kannst Du mit den Informationen schon etwas anfangen. Würde mich freuen wenn Du mich an Deinen Gedanken teilhaben lässt.

    Bis dahin und nette Grüße
     
  5. eli

    eli Erfahrener Benutzer

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    Mit einer 16A Sicherung kannst du 3640W ziehen, dauerhaft und für den Zeitraum X auch erheblich mehr
    Eine Steckdose ist nach Norm auch mit 16A abzusichern bzw dafür auszulegen das man es kann (ausnahmen mal außen vor)

    Wenn der Fachmann nun sagt das dies nicht möglich sei muss er zumindest auch handeln , den VM Informieren und dieser muss dann z.B die Absicherung herab setzen lassen um Schäden usw zu vermeiden bzw die Stromkreise / Elektrik sanieren.
    Als Mieter hat man den Anspruch darauf das eine Mietsache einwandfrei und sicher zu nutzen ist


    Es ging mir nur darum einschätzen zu können wie die Installation in etwa aussieht und was für Leitungen verwendet wurde sowie welche Installationsart. Auch die Sicherungen sagen mir dann wie alt die Anlage wirklich ist und ob der FI für alles sein könnte usw

    So würde ich auf eine defekte Klemmstelle / verschmorte Leitung oder sogar die Steckdose selbst tippen die man wahrscheinlich mit Messgeräten bzw Sichtkontrolle lokalisieren kann, im Zuge dessen würde ich einen E-Check fordern um evtl weitere "Zeitbomben" aufdecken zu können
    Es sollte Zeitnah gehandelt werden

    Hättest du gesagt das auch das Licht ab u an flackert müsste man auch eine N Unterbrechung in Betracht ziehen usw aber dies scheint es nicht zu geben
     
  6. swara

    swara Erfahrener Benutzer

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    wenn eine Klemmstelle schlecht ist oder der Querschnitt zu gering, dann schmort diese Stelle durch, aber es fliegt doch keine Sicherung?
     
  7. eli

    eli Erfahrener Benutzer

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    Es kann aber zu über bzw durchschlägen usw kommen die je höher die last dann auftreten.
    Deshalb macht man die Fehlersuche auch nicht mit nem Multimeter sondern u.a speziellen Geräten die eine Belastung für die Leitungen erzeugen können
     
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