Seitenmarkise bzw. Windschutzwand - taugt das was?

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  1. #1 schottenrock, 23.01.2011
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    Liebe Experten,

    unsere Dachterrasse ist an zwei Seiten offen, an zwei Seiten grenzt die Wohnung an. Eine der offenen Seiten soll nun gegen Wind geschützt werden. Die Seite ist 3,40 m lang und mit einer 0,93 m hohen Mauer begrenzt. Fest montierte Glaselemente mit Edelstahl-Streben wollen wir nicht, weil wir tagsüber im Hochsommer ohne Windschutz sitzen wollen.

    Ins Auge gefasst haben wir eine sogenannte Seitenmarkise, manchmal auch Windschutzwand oder Markisen-Seitenwand genannt. Die funktionieren wie ja ähnlich wie ein Springrollo, nur in der Horizontalen.

    - Gibt es andere Vorschläge für einen Windschutz, den man mit wenigen Handgriffen entfernen kann?
    - Weiß jemand aus der Praxis, ob so eine Seitenmarkise bei 3,40 m Länge im Wind flattert oder sich im Wind einwölbt?
    - Empfiehlt es sich, die Seitenmarkise nur mit 1,30 m Höhe AUF der Mauer anzubringen? Oder sollte man eine Seitenmarkise mit 2,30 m Höhe NEBEN der Mauer anbringen, um eine winddichte Überlappung zu haben und die Seitenmarkise von unten gegen Einwölbung zu stabilisieren?
    - Macht es Sinn, die Seitenmarkise mit einer dritten Strebe in der Mitte gegen Einwölbung zu stablisieren?
    - Kennt jemand einen Anbieter für Seitenmarkisen, die oben und unten über einen gespannten Draht o.ä. stabilisiert werden?

    Besten Dank im Voraus für alle Empfehlungen und Anregungen.

    Viele Grüße, Martin.
     
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  3. #2 MacFrog, 23.01.2011
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    Hi , also im wind Einwölben und Flattern wird sie höchstwarscheinlich! ICh mache HErbst/Winter unsere Überdache Terrasse (4mx8m) an den seiten immer mit Gewebeplane zu als Wetterschutz (da dort auch der Haupteingang ist). Schau mal nach Sichtschutzwänden , die wie eine Zieharmonika zusammengefaltet werden können , die sind windstabiler .
     
  4. #3 schottenrock, 24.01.2011
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    Hallo MacFrog, danke für den Tipp. Aus welchem Material sind den die Ziehharmonika-Wände? Und wie werden sie im eingeklappten Zustand fixiert? Gibt's die auch bei den großen Markisenherstellern oder wo kann ich danach schauen?

    Bin weiterhin an Praxiserfahrungen mit Seitenmarkisen interessiert. Denn anders als bei einer Gewebeplane werden die ja über eine Feder gestrafft.

    Viele Grüße, Martin.
     
  5. #4 schottenrock, 30.01.2011
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    Hallo,

    ich notiere mal die Ergebnisse weiterer Gespräche und Recherchen:
    - Einen Seitenmarkise ist primär ein Sonnenschutz und nur bedingt als Windschutz geeignet. Konstruktionsbedingt hat man unterhalb des Tuchs einen Spalt von 5 +/- 2 cm. Der örtliche Markisenfachbetrieb hat mir abgeraten.
    - Faltwände und Faltfenster, wie sie in Wintergärten eingesetzt werden, wären eine Alternative. Dann hat man allerdings auch bei geöffneter Wand den Querbalken.
    - Bei Schiebedrehfenstern/Drehschiebefenstern hat man auch den Querbalken.
    - So genannte Paravents wären eine Alternative. Das sind mit Stoff bespannte Leichtmetallrahmen, oft aus mehreren Elementen und faltbar. Da der Stoff aber nie ganz glatt ist, wirkt das für mich nicht edel.
    - Es gibt hochwertige Faltwände aus Alu und Acryl, wahlweise in bunten Farben und mit Mustern bedruckt. Sie sind an einer Seite an der Wand montiert. So etwas wird in Krankenhäusern und Praxen eingesetzt. Ist bei uns nur daran gescheitert, dass die Faltwand zusammengeklappt zu viel Platz weg nimmt.
    - Bei viel Platz kann man auch Stellwände aus Alu/Acryl verwenden.
    - Ein Alu-Messestand könnte ein "flache" Alternative zur o.g. Acryl-Faltwand sein.

    Bei uns läuft es wahrscheinlich nun doch auf eine dauerhafte Konstruktion aus Edelstahl und Glas hinaus.

    Viele Grüße, Martin.
     
Thema: Seitenmarkise bzw. Windschutzwand - taugt das was?
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