Schwarzschimmel in Küche und Speisekammer - Kalkputz, Dämmung etc.

Diskutiere Schwarzschimmel in Küche und Speisekammer - Kalkputz, Dämmung etc. im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Guten Tag, vor neun Jahren trat bei uns in der Küche (Außenwand nach Westen) und der angrenzenden Speisekammer (Außenwand nach Norden mit und...

  1. #1 Momo1999, 05.09.2018
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    Guten Tag,
    vor neun Jahren trat bei uns in der Küche (Außenwand nach Westen) und der angrenzenden Speisekammer (Außenwand nach Norden mit und Westen ohne Fenster) erstmals Schimmel auf. Dieser ist trotz Bekämpfung mit Schimmel-Ex immer wieder gekommen. Besonders stark ist der Befall in den äußeren Raumecken und am Rolladenkasten zu sehen. Ich habe jetzt die Initiative ergriffen und in der Kammer sämtliche Tapete entfernt. Als nächstes werde ich die Wände mit 99%igem Isopropanol desinfizieren und den Raum dann neu verputzen. Die doppelte Schicht Raufasertapete hat die meiste Feuchtigkeit absorbiert (keine Ahnung wer auf diese Idee kam, die alte Tapete an der Wand zu lassen und überzutapezieren). Der darunterliegende Sand-Zement-Putz ist nicht betroffen. Für mich stellt sich jetzt die Frage, ob es ausreicht einen neuen Oberputz aus Kalk aufzutragen, oder ob der ganze Putz runter muss um dann komplett neu mit Kalk zu verputzen. Das Haus ist erbaut in 1962 und hat keine Fassadendämmung.

    Danke für die Hilfe.
     
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    Sicher? Pilze sind Sporenbildner. Diese sogenannten Hyphen sind mit dem blosen Auge nicht sichbar. Du solltest das prüfen lassen.
     
  4. #3 Momo1999, 05.09.2018
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    Klaro, Test (Abklatschprobe u.Ä.). Wir müssen allerduinfsgs leider sehr auf's Geld achten, deshalb läuft die Aktion auch in Eigeninitiative. Fachpersonal ist bekanntlich teuer und die Kredite sind ausgereizt. Um verstecktem Befall entgegenzuwirken trage ich zur Sicherheit nach der Desinfektion ca. drei Millimeter Putz ab. So hat es mir ein sehr netter Bausachverständiger telefonisch angeraten.
     
  5. #4 Momo1999, 05.09.2018
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    Entschuldigt bitte das Zeichen-Chaos im vorherigen Beitrag. Habe den auf dem Handy verfasst und die Autokorrektur ist manchmal etwas ... speziell :rolleyes: Nun, zurück zum Thema!
    Am sichersten wäre es ja, nach der Dekontaminierung des Wandbelags, diesen bis auf das Mauerwerk abzutragen und von „Grund auf“ mit Schimmel-hemmendem Kalkputz neu zu verputzen.
    Die Frage ist, ob dies auch zwingend erforderlich ist, um den Schimmel in den Griff zu bekommen. Reicht es nicht beispielsweise schon aus die oberen paar Millimeter Putz abzutragen (nachdem diese intensiv Desinfiziert wurden) und dann ein paar Lagen Kalkputz aufzutragen? Natürlich muss vorher alles penibel gereinigt werden (Feinreinigung). Damit möglichst wenig Schimmelsporen beim Verputzen präsent sind. Die Räume werden derzeit auch kontinuierlich belüftet, um die Schadstoffbelastung und die Luftfeuchtigkeit zu minimieren. Natürlich sind dabei alle anderen Fenster verschlossen und die Räume sind abgeschottet.

    Ich hänge hier mal ein paar Fotos an, damit ihr einen besseren Eindruck der Situation bekommt. Die ersten paar Fotos sind noch vor dem Entfernen der Tapete (der Schimmel wurde mit Haarspray an der Tapete fixiert um weiteren Sporenflug zu unterbinden). Die letzten drei Fotos zeigen den Zustand der Wand unter den Tapeten.

    Falls ihr noch weitere Informationen / Aufnahmen benötigt, einfach schreiben - ich möchte diese unansehnliche Problematik wirklich nachhaltig und gründlich beseitigen - für eine Fachfirma fehlt uns aber leider einfach das Geld, da ist dieses Forum denke ich eine gute Anlaufstelle.

    Liebe Grüße Maurice
     

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    Von der Ferne das zu beurteilen ist unmöglich und es wäre M. E. vermessen zu empfehlen ja, neu verputzen hilft. Nach den Bildern zu urteilen sieht das aber schon übel aus. Ich glaube nicht, dass das Problem durch neu verputzen behoben wird, zumindest nicht dauerhaft.

    Auch das vermute ich, würde das Problem nicht dauerhaft beseitigen.

    Einzig was dauerhaft hilft, ist einen Sachverständigen zu beauftragen, der zunächst mal die Ursache erforscht, denn die muß zwingend beseitigt werden. Auch wenn dein Budegt knapp bemessen ist und du machst das wie von dir beschrieben und es kommt wieder weil einfach die Ursache nicht beseitigt wurde, hast du Geld in den Sand gesetzt.
     
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  8. #6 Momo1999, 07.09.2018
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    Wir haben die Wände und Decken fachgerecht auf Feuchtigkeit und eventuelle Leckagen prüfen lassen - die sind trocken (auch im Keller). Die Thermografie hat Wärmebrücken in der Ecke und in der nähe des Rolladenkastens festgestellt. Der Bausachverständige meinte, Klakputz reiche in unserem Fall aus, da die Ursache Kondensation sei. Man muss dazu sagen, es wurde jahrelang nichts gemacht um den Schimmel einzudämmen. Er konnte sich also ungehindert ausbreiten.
     
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    Und was meinte denn der Sachverständige dazu, wie die Wärmebrücken zu beheben wären? Entschuldige, aber m. E. reicht es da nicht aus einfach die Wände mit Kalkputz zu verputzen. Da gilt es doch, zunächst die Wärmebrücken zu vermeiden.
     
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