Schimmel in der Dusche entfernen?

Diskutiere Schimmel in der Dusche entfernen? im Fliesen und Kacheln Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo lieber Heimwerker, gibt es irgendein Mittel, dass man einfach gegen Schimmel in der Dusche einsetzen kann? Freue mich wie immer über gute...

  1. #1 tim_anders, 10.07.2018
    tim_anders

    tim_anders Neuer Benutzer

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    Hallo lieber Heimwerker,
    gibt es irgendein Mittel, dass man einfach gegen Schimmel in der Dusche einsetzen kann?
    Freue mich wie immer über gute Tips und werden dann ein Fotos vom Resultat senden.
    LG Tim
     

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  3. helaba

    helaba Neuer Benutzer

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    Schimmelspray, Chlorreiniger
     
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  4. #3 tim_anders, 12.07.2018
    tim_anders

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    Vielen Dank, werde ich morgen einkaufen gehen
     
  5. pinne

    pinne Erfahrener Benutzer

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    Das alte Silikon entfernen !
    Eine neue Phase einbauen und schräg abziehen , nach dem Duschen die Fliesen an Wand und Boden abziehen und trocken wischen .
    Nur bei Feuchtigkeit entsteht "Schimmel" !!
     
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  6. #5 Fliesenlegermeister_Fulda, 24.07.2018
    Fliesenlegermeister_Fulda

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    Die schwarze Verfärbung bekommst du nicht aus dem Silikon raus. Du musst die Silikonfuge heraus schneiden und neu einsetzen. Diese Art Schimmel entsteht durch Spore, Feuchtigkeit und Wärme. Selbst ein trocken machen der Wandbeläge nach dem Duschen musst nicht unbedingt helfen, denn wenn im Bad zu wenig gelüftet wird, reicht die hohe Luftfeuchtigkeit und die Wärme aus, damit solche Schimmelflecken entstehen.
     
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  7. #6 Selbst-ist-der-Mann, 07.12.2018
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    Beim Erneuern von Siliconfugen ist es wichtig zu wissen, daß auf altem Silicon kein neues haftet. Die alte Siliconfuge muß äußerst gründlich mit Schaber und Klinge vom Untergrund entfernt werden. Dann mit Aceton die Oberflächen gründlich reinigen und die Fugen mit speziellen Primer einstreichen. Nach dessen Trocknung kann man dann eine neue Siliconfuge aufziehen. Dabei mit der schräg abgeschnittenen Spitze der Tülle eine schräge Siliconraupe auftragen und diese dann mit Wasser dem ein kräftiger Spritzer Spülmittel zugesetz ist die Siliconraupe benetzen und mit dem Finger oder einem Kunststoffspatel die es zu diesem Zweck im Baumarkt zu kaufen gibt, glatt abziehen. Nach dem Durchtrocknen des Silicons, was nach ca. 24h erfolgt sein sollte, kann man wieder duschen. Ausreichend lüften des Bades bei geöffneter Duschabtrennung kann das Entstehen neuer Schimmelflecken verzögern, wenn nicht sogar verhindern.
    Wenn man dem Entstehen von Schimmel vorbeugen möchte, kann man die Siliconfugen mit Alkohol oder kräftigem Essigwasser regelmäßig reinigen. Dazu benötigt man keine speziellen Chemikeulen, die nur viel Kosten, die Umwelt schädigen und die Gesundheit sicher auch.
     
  8. #7 selfmademan, 07.12.2018
    selfmademan

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    Dazu fällt mir direkt die Frage ein:
    Wie führt man den Kunststoffspatel geschickt über die Fuge.
    wenn man doch nicht in die Vertiefung rutschen möchte und die
    Fuge dann eine unschöne Senkung hat.?
     
  9. #8 Selbst-ist-der-Mann, 07.12.2018
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    Einer meiner früheren Chef´s hat mich einmal gefragt, wie ich die Siliconfuge so gleichmäßig hin bekommen und ob ich das nicht den anderen beibringen könne. Leider konnte ich ihm dazu nur sagen, daß ich das Niemandem beibringen könne, weil das einfach an den Leuten selbst liege, wie die Siliconfugen hinbekommen. Das ist einfach nur Geschick, eine gute Hand-Augen-Koordination und Gefühl für das Material.
    Deshalb rate ich Dir die Ausbildung der Siliconfugen erst einmal zu üben. Eine Kartusche solltest Du dafür schon opfern, dann solltest Du die Siliconfugen hinbekommen.
    Wichtig ist in allererster Linie, daß Du niemals auf alten Siliconresten ohne Primer eine neue Fuge hinbekommst. Dann muß der Untergrund wirklich bis auf den letzten Rest frei von allen Belägen von Reinigungsmitteln und Konservierungsmitteln sein.
    Wenn Du eine dieser Spachtel nutzen möchtest, die ich nie benutzt habe und die mir verhasst waren, dann mußt Du sie etwas schräg ansetzen und die abgewinkelte Seite in die entgegengeseetzte Fugenrichtung halten. Dann mußt Du immer mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit und dem gleichen Winkel den Spachtel über die Fuge führen. Jede Veränderung der Geschwindigkeit oder des Haltewinkels hat Dellen in der Fuge zur Folge.
    Also das Wichtigste sind Sauberkeit, Gleichmäßigkeit beim Ausbringen des Silicons und Gleichmäßigkeit bei der Fugenausformung.
    Die Fuge erst vollkommen mit Silicon verfüllen und erst dann mit dem Ausbilden der Fuge anfangen. Weil das aufgebrachte Spülmittelwasser, was Du zur Ausbildung der Fuge unbedingt reichlich benötigst, die Haftung des Silicons auf der Grundlage beeinträchtigen kann.
    Also dann übe, übe und übe. Dann wirst Du die endgültige Siliconfuge hin bekommen.
    Achte immer dabei auf die Gleichmäßigkeit Deiner Bewegungen, egal ob beim Ausbringen des Silicons in die Fuge, oder bei der Ausformung. Jedes Zögern oder jede Ungleichmäßigkeit bei der Ausformung wirst Du später sehen und Dich ärgern.
    Nun wünsch ich Dir viel Erfolg!
     
  10. xeno

    xeno Erfahrener Benutzer

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    Ich habe im Prinzip keine Ahnung und mache das nicht beruflich, aber das ist mein Vorgehen (nach viel Recherche damals) zum neu versiegeln, mit dem ich bisher auch gute Erfahrungen gemacht habe:

    Es gibt extra Glättmittel für Silikon. Spülmittel sollte man nicht verwenden, weil da wohl organische Bestandteile drin sein können, die eine Nahrungsgrundlage für Schimmelbildung bieten.

    Den Fugenbereich kurz vor dem Versiegeln nochmal mit Spiritus entfetten und desinfizieren.

    Im besonders beanspruchten Nassbereich nimmt man am besten gar kein Glättmittel und zieht den Silikon nur mit einem Silikonabzieher (gibts im Set, taugen total unterschiedlich gut, das beste war bisher "FugenASS") ab. Wenn auch nur ein bisschen Glättmittel unter das Silikon gelangt, ist die Fuge nutzlos. Also höchstens am Ende nochmal aufsprühen und mit dem Finger die letzten kleinen Unebenheiten Beseitigen.

    Auf keinen Fall sollte man Hohlkehlen (Finger, Spachtel) ausbilden, sondern ausreichend große dreieckige Formen (stabilere Fuge mit wenig Angriffsfläche).

    Die Wanne sollte belastet sein (z.B. mit Zementsäcken), bis das Silikon ausgehärtet ist, vor allem wenn sie sich auf einem Styroporträger befindet und etwas nachgeben kann. Sonst reißt die Fuge schnell wieder durch das Absenken beim Betreten.

    Die Silikongeschichte ist wie eine Religion und jeder erzählt dir was anderes. Schön und schnell sind viele, aber bei den Meisten schimmeln die Fugen dann auch schon nach kürzester Zeit (wieder). Nur ganz wenige Handwerker machen das wirklich ordentlich, habe ich das Gefühl.

    Eine "Reparatur" habe ich noch nie gemacht aber wie schon gesagt muss das alte Silikon restlos entfernt werden und die Fugen müssen dann bestmöglich austrocknen und desinfiziert werden (Alkohol).
     
  11. #10 Selbst-ist-der-Mann, 08.12.2018 um 01:11 Uhr
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    Xeno, diese speziellen Glättmittel beinhalten auch nur Seifen. Das Spülmittel nicht genutzt werden soll, weil es dem Schimmel als Nahrungsgrunlage dienen kann, halte ich ehrlich gesagt für ein Gruselmärchen, um die Vermarktung der Glättmittel zu forcieren.
    Das Reinigen mit Alkohol ist nicht so gründlich und effektiv, als wenn man Aceton verwendet. Keine Angst, Kunststoffwannen und alle Wandbeläge können das Reinigen mit Aceton ab.
    Im Gegenteil zu Dir Xeno habe ich mein Geld Jahrzehnte unter anderem mit Siliconfugen verdient. Meine Wanne, die ich selbst eingebaut und versiegelt habe, hat nach über 20 Jahren noch keinen Schimmel angesetzt und hält auch noch sicher in der Fuge fest.
    Klar gibt es viele "Fachleute" die sich irgendwas im Netz angelesen haben und nun meinen, daß sie das Rad neu erfunden haben, nur weil sie mal eine Kartusche mit Silicon im Baumarkt in der Hand gehalten haben.
    Die Spachtel, die man im Baumarkt findet, sind für einen einzigen von Vorteil. Das ist der Verkäufer, denn der macht mit solchen Wundermitteln, genau wie mit dem Glättmittel ein riesiges Geschäft!
    Aber bitte, da halte ich es wie der alte Fritz: "'Jeder nach seiner Fasson!".
     
  12. swara

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    Den Tipp lese ich mehrfach, verstehe ihn aber nicht. Wenn sich die Wanne so stark bewegt, ist es doch egal, ob die Fuge unbelastet aufgebaut wird und beim Belasten reißt, oder ob man sie belastet aufbaut, und sie reißt beim Entlasten?
     
  13. #12 Selbst-ist-der-Mann, 08.12.2018 um 01:41 Uhr
    Selbst-ist-der-Mann

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    Das Problem ist bei neu aufgestellten Wannen, daß man sie mit Wasser füllt, damit die Wanne sich in ihren Befestigungen setzt. Auch kann es vor allem bei Altbauten mit Dielenfußboden zu Senkungen der Wanne kommen, die dann zu Rissen an den Siliconfugen führen. Aber swara, wenn die Wanne auf so flexiblem Boden steht, daß sie beim Wassereinfüllen und -ablassen sich auf und ab bewegt, dann hat man bei der Installation und dem Aufstellen einen eklatanten Fehler gemacht. Ich hatte auch einmal einen Künstler als Fußbodenleger und Fliesen-"meister", der hat den gesamten Badbereich mit WEDI-Platten ausgelegt und ich sollte dann die schwere Eckbadewanne mit 2m Schenkelmaß auf diese wackeligen WEDI-Platten stellen. Wenn er wenigstens den Boden unter der Wanne mit gefliest hätte. Aber er wollte Fliesen sparen und die Wanne sollte dann auf diese wackelige Konstruktion gestellt werden. Aber als ich mich dann in die Wanne gestellt hatte und die Füße in der WEDI-Platte versanken, wußte er was er falsch gemacht hatte.
    Es ist soweit richtig, die Wanne nach dem Aufstellen mit Wasser zu füllen, dami man sie auch richtig ausrichten kann. Weil das für mich erstens für eine Reparatur nicht in Frage steht, ob die Wanne fest und sicher steht, da geh ich von aus, habe ich das nicht erwähnt.
    Bei einer neuen Wanne, die siliconiert werden soll, gehe ich davon aus, daß sie bereits mit Wasser gefüllt ist und sich gesetzt hat.
     
  14. xeno

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    @swara Eine neu aufgebaute Wanne setzt sich noch, vor allem mit Styroporträger und wenn das Setzen nach dem Versiegeln geschieht, reißt die Fuge eben wieder. Eine Badewanne kann man mit Wasser füllen, bei einer Duschwanne geht das schlecht, daher Zementsäcke zum "Vorspannen". Bei einer Reparatur sollte das eigentlich nicht nötig sein, schadet aber auch nicht.
    Eine Silikonfuge hält einen "drückenden" Wannenrand besser aus als einen "ziehenden", ohne zu reißen bzw. undicht zu werden.

    @Selbst-ist-der-Mann
    Erstmal: Ich finde es toll, wenn ein Berufshandwerker hier sein Wissen teilt und das ist sehr hilfreich! Bitte fühl dich nicht persönlich angegriffen.

    Mindestens 3/4 aller Silikonfugen die ich je gesehen habe, die in der Regel von Berufshandwerkern erstellt wurden, waren mangelhaft und irgendwie hingepfuscht.
    Aceton würde ich unbedingt fernhalten von Kunststoffwannen, weil viel zu agressiv. Alkohol reicht völlig. Spüli und Glättmittel sind eben nicht komplett das Gleiche, in Spüli ist ja nicht nur Seife. Wenn du natürlich genau weißt, welchen Spüli du sicher dafür verwenden kannst, darfst du das gerne tun. Dann solltest du aber auch genau schreiben, welcher Spüli.
    Ich weiß das nicht und mache dann lieber keine Experimente. Da gehe ich dann auch das Risiko ein, der Glättmittelmafia mein Geld in den Rachen zu werfen ;)
    Es stellt sich eben auch die Frage, warum ein Profi unbedingt irgendwelche Experimente mit Haushaltsmittelchen machen will und nicht einfach das vom Hersteller zugelassene und empfohlene Mittel nimmt. Gilt ja in jedem Bereich und das kenne ich von Profis eigentlich auch nur so.

    Nix gegen dich und deine Kompetenz, du hast schon einige sehr gute Beiträge geliefert hier. Aber reine Praxiserfahrung im Handwerk ist leider oft keine ausreichende Qualifikation. Gehst du regelmäßig auf Weiterbildungen/Schulungen zu dem Thema? Hast du dich auch mit der theoretischen Seite beschäftigt? Oder machst du einfach seit 20 Jahren das, was dir irgendwann mal von irgendjemandem gezeigt wurde und was für dich in der Praxis gut funktioniert?

    Dass es im Baumarkt viel Müll zu kaufen gibt, da sind wir uns einig ;)

    Dass das Thema eine Religion ist habe ich ja auch schon geschrieben. Es ist extrem schwierig, sich über "das richtige Vorgehen" zu informieren, weil jeder was anderes sagt. Aber alles was ich für mich behalten habe, finde ich logisch und plausibel. Wenn du irgendwas davon schlüssig widerlegen kannst, ändere ich meine Meinung gerne und bin dir sehr dankbar für die Wissenserweiterung!

    Der Vorteil bei einem Heimwerker ist, dass er fehlende Routine durch besonders sorgfältiges Arbeiten und viel Zeit ersetzen kann. Kein Handwerker würde da je so einen Aufwand betreiben, außer vielleicht bei sich selbst zu hause.

    ..so ein Geschiss wegen dem bisschen Silikon :D
     
  15. swara

    swara Erfahrener Benutzer

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    Verstehe, danke.
     
  16. #15 Selbst-ist-der-Mann, 08.12.2018 um 20:16 Uhr
    Selbst-ist-der-Mann

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    xeno, ich frage mich das auch, was diese Selbstdarstellung wegen dem bisschen Silicon darstellen soll.
    Ich muß mich Dir gegenüber nicht rechtfertigen, auf alle Fälle habe ich noch keine Siliconfuge hinterlassen, die nicht vernünftig ausgesehen und auch Jahre gehalten hat.
    20Jahre? Träum weiter.
    Den Zinnober mit dem Glättmittel gibt es ja auch schon soooo lange!
    Dumm nur, daß der Vertreter einer dieser Zaubermittelchen selbst zugeben mußte, daß das Glättmittel keine besseren Ergebnisse bringt, als mit irgendeinem Spülmittel. Und nein, ich werde hier keine Werbung für irgend ein Spülmittel machen.
    Wenn eine Berufsausbildung und Jahrzehnte Praxiserfahrungen keine ausreichende Qualifikation darstellt, was denn dann? Doch nicht Deine Dampfplauderei hier?
    Ständige Weiterbildung? Wenn Du Dich heute nicht ständig auf dem Laufenden hälst, dann bist Du gaaanz schnell vor der Tür!
    Das Ganze ist mir eigentlich zu dumm, um mich hier für mein Wissen rechtfertigen zu müssen!
    Mein alter Meister hätte jetzt gesagt: Riech erst mal da hin , wo ich hingesch... habe!
     
  17. xeno

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    Haha, ich hab doch geschrieben, dass du dich nicht persönlich angegriffen fühlen sollst :)
    Du bist erstmal nur ein Name im Internet und ich habe keine Ahnung, wie fundiert deine Aussagen sind und wie qualifiziert du bist. Das weißt du von mir ja auch nicht. Wenn ich bei einer Aussage anderer Meinung bin, schreibe ich das eben. Das ist so in einem Forum.

    Um Selbstdarstellung geht es mir nicht, ich habe mich mit dem Thema einfach nur lange theoretisch beschäftigt, bevor ich es praktisch umgesetzt habe. Und um diese Arbeit anderen zu ersparen, teile ich die Erkenntnisse hier mit, die sich dann auch praktisch bewährt haben. Wenn sich etwas nicht bewährt hat, sage ich das natürlich auch. Dafür ist ein Heimwerkerforum doch da, denke ich ;)

    Wenn du der Meinung bist, dass Hohlkehlen besser sind als Dreiecksprofile und es für eine gute Idee hälst, Kunststoffwannen mit Aceton zu reinigen, dann kannst du das gerne tun. Wenn du mich mit sachlichen Argumenten davon überzeugst, dass das besser ist, ändere ich gerne meine Meinung. Ansonsten bleibe ich bei meinem Standpunkt.

    Was ich schon alles für einen Unfug von irgendwelchen Handwerkern gehört und gesehen habe, die irgendwas seit X Jahren so machen. Die lassen sich dann auch in keiner Weise von irgendwelchen Argumenten überzeugen. Deswegen reagiere ich auf solche Aussagen "ich mache das beruflich schon immer so und deswegen muss es richtig sein" etwas allergisch ;)
     
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  19. #17 Selbst-ist-der-Mann, 09.12.2018 um 03:01 Uhr
    Selbst-ist-der-Mann

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    Nun, ich bin ein Mensch, der sich weder im echten Leben noch im virtuellen Leben mit fremden Federn schmücken würde und es auch nicht mache.
    Zum Thema Aceton habe ich mich auch zuerst dagegen gesträubt damit Kunststoffwannen zu reinigen. Doch habe ich mich vom Kundendienst eines Herstellers von Duschtempeln eines besseren belehren lassen müssen.
    Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. Styropor z. B. würde ich nicht empfehlen mit Aceton zu nahe zu kommen, da ist es nämlich weg. Die Acrylwannen die ich bisher bearbeitet habe, zeigten keine Veränderungen beim Reinigen mit Aceton. Allerdings feuchte ich das Reinigungstuch nur mit Aceton leicht an, also nicht die Wanne mit Aceton einweichen, so daß kein Film auf der Wanne zurück bleibt. Es soll ja auch nur die letzten Fettreste entfernen.
    Ich habe keinesfalls behauptet, daß Hohlkehlen besser sind als Dreiecksprofile.
    Nur, daß man auf diese Spielereien, die von den Siliconherstellern angeboten werden verzichten kann. Ich hab mich nun noch einmal in der Fachliteratur wegen dem Glättmittel schlau gemacht und siehe da es wird ein verdünntes Seifenwasser verlangt. Das wird in dem ominösen Glättmittel auch nur drin sein.
    Das ist wie mit dem Tafelwasser in Flaschen. Da wird auch Leitungswasser in Flaschen abgefüllt und ein bisschen CO² zugegeben und als teures und besonders reines Wasser verkauft! Die Menschen wollen halt betrogen werden.
    Was Du persönlich machst, tangiert mich peripher.
    Du kannst meinen Rat befolgen oder nicht. Das ist wie ein Sack Reis, der in China umfällt.
    Ich empfinde, daß Du mir mein Fachwissen absprichst, ohne mich zu kennen, als eine Beleidigung.
    Damit ist für mich das Thema erledigt.
     
  20. Schnulli

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    Gerne dürft ihr beide eure Nutzerprofile vervollständigen, wenn ihr wollt. Dann weiß man ungefähr, wie man die Beiträge einschätzen kann und vermeidet eventuell solche unnötigen Diskussionen. :)
    Und nu lasst gut sein....
     
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