Rollladenkasten braucht Reparatur - aber wie?

Dieses Thema im Forum "Rollläden und Markisen" wurde erstellt von Meerbie, 26.08.2013.

  1. #1 Meerbie, 26.08.2013
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    Weil unsere Rolllade im Schlafzimmer eines Tages schief hing, musste ich den betreffenden Rollladenkasten nun erstmalig öffnen. Die Revisionsklappe (innen, unten) ließ sich weder durch Messer, Spachtel oder gute Worte zum Öffnen bewegen, also half nur leichte Gewalt. Dabei haben die "Wandwinkel" an den Laibungen, Schaden genommen (also die Abschlüsse zum Mauerwerk). Sie sind letztlich zerbrochen. Die Rolllade selbst war schnell repariert. Ich habe die Stahlbandaufhänger ersetzt und eine defekte Lamelle entnommen. Dann kam mir die Idee mit dem Motor, man wird ja nicht jünger und dieses zugige Loch mit dem Gurt stopft man ja auch gleich ganz gerne. Und wo das Teil schon auf war, dachte ich mir, das machen wir auch noch "mal eben". Motor bestellt, Lager bestellt und da kam das nächste Problem: Die Welle lässt sich nur entnehmen, wenn man den kompletten Rollladenkasten entfernt. Das allerdings ist gar nicht so einfach, wie gedacht. Nebenbei sei noch erwähnt, dass ich im Zuge dieser Reparatur gleich noch die kompletten Tapeten runtergeholt habe - wie das halt so ist. Allerdings konnten wir die Blümchentapete schon lange nicht mehr sehen - andere Bausetelle.

    Die Rollladen (diese hier ca. 2,90m breit) sind hier in der Anlage wohl ein spezielles Problem. Sie waren ursprünglich nicht geplant und wurden dann in einer Hau-Ruck-Aktion nachträglich ausgeführt. Das sieht und merkt man auch. Unser direkter Nachbar, mit identischer Ausführung der Wohnung, berichtete auch von Handwerkern, die beim Anblick der Rollladen (es gibt noch deutlich schlimmer verbautere) die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und fluchen. Denn zunehmend müssen Rollladengurte getauscht werden oder andere Problemchen treten auf.

    Problem 1: Ich muss das Ding zunächst von der Decke bekommen. Der Rollladenkasten ist links und rechts mit je einem Schwerlastdübel gesichert, die man aber locker rausschrauben kann (klar, die Hülsen in denen die Stecken, bleiben zunächst drin) und hängt an der Decke an einer Leiste mit Schlagdübeln. Die dazugehörigen Schrauben habe ich inzwischen mit Müh' und Not rausbekommen, aber trotzdem bewegt sich das Ding nicht. Die Dübel werde ich evtl. losschneiden (müsste durch den Schlitz zwischen Rollladenkasten und Decke evtl. gehen), aber ich verstehe echt nicht, warum sich das so gar nicht bewegen will. Bevor ich nicht weiß, wie ich den Rest repariere (solange ich also nicht einen Plan habe), will ich aber noch nicht so richtig mit Gewalt ran.

    Problem 2: Diese "Wandwinkel" (Spanplatte) sind nach meinem Verständnis (blutiger Laie) unmöglich befestigt. Sie sind wohl mit dem Rollladenkasten verklebt und die Verbindung zur Wand wurde dann mit Silikon und Montageschaum hergestellt.

    Ich möchte aber für die Zukunft eine Lösung, die ich - z. B. im Falle eines Motordefekts - mit überschaubarem Aufwand demontieren kann. Montieren heißt für mich, schrauben, evtl. Silikonfugen entfernen. Den Kasten möchte ich gerne übertapezieren oder weiß lackieren. Nach Möglichkeit würde ich die Reparatur gerne kostengünstig halten, d. h. das vorhandene Material nutzen. Mir schwebt da eine Lösung vor, aber ich würde vorher gerne mal hören, ob jemand eine brauchbare Idee hat.

    Das Problem, dass ich dort oben Strom benötige, wäre da natürlich auch noch, aber ich denke, dafür wird es relativ einfache Lösungen geben. Das Kabel darf zum Schalter runter auch ruhig auf dem Putz in einem Kabelkanal verlegt sein. Da kommt ohnehin ein Vorhang vor.

    Ich füge mal ein paar Bilder ein, denn die sagen ja meist mehr als viel Gerede von mir:

    Bild 1 Rolllade_01.jpg
    Bild 2 Rolllade_02.jpg
    Bild 3 Rolllade_03.jpg
    Bild 4 Rolllade_04.jpg

    Hat einer eine ungefähre Hausnummer, wie lange ein Schreiner / Rollladenbauer für eine einfach Lösung benötigt, vorausgesetzt da wäre alles demontiert? Natürlich wäre theoretisch auch eine wandbündige Lösung denkbar und möglich, aber das wäre wohl mehr Arbeit. Dann müssten auch die Platten, die die Lager halten raus und müssten gekürzt werden.

    Ich gehe mal davon aus, dass da Fachleute dran waren, die weit, weit mehr davon verstehen, als ich ahne. Ich verstehe aber nicht, warum man so eine eigenartige Lösung gewählt hat, bei der die Welle nur zu entnehmen ist, wenn man das ganze Ding runterreißt. Und ich habe es versucht, es ging nicht, dabei ging es auch nicht um Millimeter. Irgendeinen fachlichen Grund mag das haben, aber ich ahne ihn nicht.

    Danke für eure Geduld beim Lesen.

    *********************************
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  2. AdMan

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  3. #2 harekrishnaharerama, 26.08.2013
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    Ich muß ein wenig Lachen, weil ich diese kleinliche Aufzeigen von Mängeln gegenüber Profis sehr gut kenne. Die Ausführung liegt jedoch völlig im Rahmen des Üblichen.

    Mal sehen, was man da machen kann, melde mich spätestens morgen nochmal ;)
     
  4. #3 Schnulli, 27.08.2013
    Schnulli

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    Lässt sich das Rollo selbst nun nicht aushängen und nach unten schräg hindurch entfernen? Wie ist die Rollowelle an der Wandseite befestigt? Die Lager sind normalerweise nur mit Spanplattenschrauben fest gemacht, die Welle selbst ist darin nur eingehängt.

    Zum Entfernen: erst den ganzen Panzer weg machen, dann hast du mehr Platz. Das sollte doch nun schon gehen. Vielleicht muß ja die große Platte vorne gar nicht ab.

    Für um die 100 Euro bekommst du übrigens schon den kompletten Rolladenpanzer mit neuem Wellenset für Altbaurollokästen.

    Gruß
    Thomas
     
  5. #4 Olli 850, 27.08.2013
    Olli 850

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    ich glaube nicht das erst das Rollo montiert wurde und dann der Kasten drum rum montiert wurde !Normalerweise den ganzen Rolladen (Lamellen) demontieren dann kann man indem man die Welle an einer Seite aushängt schräg nach oben weg ziehen und mit Ausnutzung jedes Zentimeters die Welle entnehmen :cool:
     
  6. #5 harekrishnaharerama, 27.08.2013
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    Ich würde eine einfachere Konstruktion bauen, die Klappe von vorne öffnen und unten geschlossen halten.
    Das kann man alles sehr einfach über Möbelverbinder lösen oder auch noch einfacher über Holzrunddübel einfach aufstecken.

    Die Rolladenmotoren gibt es auch als Einbau in der Gurtaufwicklung, da kann man auch bei Stromausfall per Hand die Rollade runterlassen und hochziehen ;)
     
  7. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Doch das sieht so aus als wenn der Kasten um den Rollladen gebaut wurde, das er die Welle nicht raus bekommt weil zu wenig Platz hat wird er schon Überprüft haben
    demnach ist die Welle wohl wesentlich breiter als wie der Panzer, Lamelle bekommt er ja nur raus wenn er den Panzer durch die Kastenöffnung zurück zieht um sie seitlich zu entfernen..............

    sep
     
  8. #7 Meerbie, 27.08.2013
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    Danke für euer Feedback.

    sep sieht das richtig: Ihr könnt mir glauben, dass ich versucht habe, die Welle zu demontieren. Den Panzer hatte ich ja schon gelöst, als ich die defekten Aufhängungen bzw. eine defekte Lamelle getauscht/entfernt hatte. Ich hatte auch den Gurt los, die Welle aus dem Lager, hatte auch auf beiden Seiten jeweils eine Art Verschiebesicherung auf der Achse gelöst. Aber da war nichts zu machen. Das mit dem "nachträglichen Einbau" ist so auch korrekt. Die Dinger waren nie geplant und wurden auf den letzten Drücker "reingebastelt". Und dieser Typ Kasten ist auch eher ein einfacher Fall. Es stimmt auch, dass Monteure in anderen Wohnungen ebenfalls die Krise kriegen.

    Aber wie auch immer, ich brauche eine Lösung. Und zwar eine für "Laienbastler". Ich bin deshalb so unsicher, weil ich nicht genau weiß, wo da wirklich Dämmung sein darf/muss/soll und ob ich fröhlich Dübel und Schrauben in die Wand setzten darf ... von wegen irgendwelcher Wärmebrücken. Die Idee, den Kasten unten zu schließen und nur noch von vorne zu öffnen ist (harekrishnaharerama) ist ja eigentlich nur konsequent.

    Ich habe in meinem laienhaften Leichtsinn an so eine Lösung gedacht, wie gleich folgend skizziert. Da gäbe es zwar immer noch eine Revisionsklappe unten, was aber nur daran liegt, weil ich möglichst viel Material erhalten möchte. Und diese Klappe hat fensterseitig eine "Stufe", die man nur mit einer Oberfräse vernünftig hinkriegen würde - habe ich nicht. Also will ich sie nach Möglichkeit erhalten, ebenso die Rollladenkastenfront ("Deckel").

    Im Prinzip will ich einen kleinen Rahmen um die Öffnung legen, auf dem dann der "Deckel" festgeschraubt wird. Sähe dann etwa so aus:

    Bild 5: Rolllade_05.jpg

    Frage 1: Da die Deckenleiste oben vermutlich mit dem "Deckel" vertackert ist, werde ich da evtl. ein Problem bekommen, die beiden Teile voneinander zu lösen. Und wenn es klebt, dann weiß ich es auch noch nicht. Ich würde den Deckel später gerne von vorne auf diese Leiste schrauben. Spricht etwas gegen diese Verschraubungslösung?

    Frage 2: An "Position 2" im Bild ist derzeit eine Dämmung zu finden. Die wäre bei meiner Lösung nicht mehr da, weil ich hier den Rahmen an der Laibung verschrauben möchte. Ist das ein Problem?

    Frage 3: Das mit dem Rahmen ist die Theorie. Die Realität ist, die Laibung ist nicht gerade. Die zu schließende Lücke zwischen Laibung und Revisionsklappe (da, wo ich das gelbe Holzstück skizziert habe, bzw. "Position 1") hat vorne und hinten unterschiedliche Breiten (Differenz ca. 3-4 mm) und das hat der Erfinder mit Silikon/Schaum zwischen Laibung und Wandwinkel (siehe oben Bild 1) ausgeglichen. Diese Lücke würde dann in meinem Modell zwischen Revisionsklappe und meinem Rahmen (--> gelb skizziertes Holzstück) auftreten. Spräche (außer optischen Gründe) etwas dageben, das hier mit Silikon auszugleichen (öffnen will ich ja nur im Notfall - d. h. in 10 Jahren 1x)? Oder wäre es besser, das "gelbe" Holzstück hier einigermaßen anzupassen? Wäre es tragisch, wenn hier eine Lücke von ca. 1 mm bliebe (Dämmung über diesem Schlitz wäre ja oben im Kasten)?

    Und ich frage auch nochmal: Was denkt ihr, wie lange ein Schreiner hier für ein praktikable Lösung benötigt? (Der Tipp einen Profi zu beauftragen wäre sicherlich richtig, aber dann wäre ja so ein Forum weitestgehend obsolet).
     
  9. #8 Schnulli, 27.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 27.08.2013
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    Ganz ehrlich? Ich hätte wahrscheinlich nun schon den Hammer genommen und das komplette Teil zerlegt anstatt mir so große Gedanken darüber zu machen :D
    Dann in Ruhe das alte Rollozeug raus und am Ende mal sehen, was da wirklich an Klappe neu gebaut werden muß. Zur Not eben erwähnter Holzrahmen vorgedübelt und ein neues Brett draufgeschraubt, eventuelle Lücken mit Acryl verschlossen. Tapezieren, fertig.

    Andere Idee: Der Panzer lässt sich so nach unten weg entfernen? Wenn du den Kasten erhalten willst: Was spräche dann dagegen, die Welle durchzusägen und dann herauszunehmen? Die Wellen der Wellensets, die ich aus dem Internet kenne, sind meist zweiteilig. Die solltest du dann rein bekommen.
    Wenn das alles nicht klappt kannst du den Kasten immer noch zerlegen.

    Hast du einen Fensterbauer/Bauelementehandel in der Nähe? Vielleicht ist es letzten Endes preiswerter/sinnvoller, das gesamte Ding rauszuboxen und gegen einen komplett neuen Rollokasten zu ersetzen. Fragen kostet nix.

    Gruß
    Thomas
     
  10. sep

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    Habe bei mir auch den ein oder anderen Kasten wo das Seitlich etwas verspringt und wo auch keine Isolierung ist
    im Grunde ist das ja auch keine direkte Außenseite, was das Anpassen der Öffnung angeht machst Du das am besten
    das der Deckel gegen die Seiten gleichmäßig sitzt am Wandanschluss lässt sich das besser ausgleichen am besten spritzt Du
    das dann mit Acryl aus und nicht mit Silikon, Acryl wird zwar etwas Einfallen so das Du nach dem Trocknen nochmal etwas
    nach spritzen muss.
    Hast Du da noch genügend Platz wenn Du den Rahmen und den Deckel drauf setzt zum öffnen des Fensters.
     
  11. #10 Meerbie, 14.09.2013
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    So ... inzwischen ist etwas Zeit vergangen und ich habe eine Lösung für mein Rolladenproblem gefunden. Einfache Atombombensicherheit sollte das Ding haben. Ich bin zwar noch nicht ganz fertig - dazu gleich mehr - aber ich habe den Kasten erstens so gebaut, dass ich jederzeit von unten über die Revisionsklappe (die ich erhalten habe) Zugang habe, aber auch über einen dreigeteilten Deckel von vorne. Das Ding ist zusammen 3.70m breit und ich wollte einzeln Zugang zu den Lagern und zum Stromanschluss. Für die Zukunft werden sich also die Schäden bei notwendiger Öffnung (und die wird notwendig sein) vergleichsweise gering (im besten Fall nur ein wenig Tapete) und vor allem vergleichsweise wenig aufwändig halten. Ein Motor ist auch eingebaut und funktioniert.

    Was ich jetzt noch anliegt:

    - Dämmung (mit Styrodur und Schaum)
    - Tapezieren des Kastens
    - Kabel vom Kasten durch die Wand zur Steckdose legen (bzw. zum Strom) - aber das ist wohl hier eine andere Abteilung im Forum

    a) Ich benötige einen Kleber, um das Styrodur mit Styrodur, mit Tischlerplatte und mit glattem Putz zu verbinden. Was für einen Kleber könnt ihr mir da empfehlen?

    b) Was für einen Dämmschaum nehme ich, um Lücken zu füllen und benötige ich da eine Pistole oder bieten die Schäume eine Lösung in diese Richtung?

    c) Ich habe eine "streichfähige Tischlerplatte" für den Kasten benutzt. Ich will später mit weißem Vlies tapezieren. Muss/Kann ich mit Tapeziergrund streichen? (Ich habe da noch einen Viertel Eimer rumstehen).

    d) Nehme ich Silikon, um die äußeren Lücke noch zu schließen (oder sagen wir, die Schönheitsfehler zu kaschieren)? Gibt es bei der Auswahl was zu beachten?

    e) Sollte man eigentlich die sichtbaren Schraubenköpfe mit irgendwas zuschmieren oder sogar weiß lackieren oder sieht man die hinterher nicht/kaum unter der Tapete?
     
  12. #11 Schnulli, 14.09.2013
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    Hallo,

    Da du so schön buchstabierst mache ich das auch mal :)

    a)
    schau mal nach einen guten Konstruktionskleber aus der Kartusche. PU-Kleber würde ich wohl nehmen.

    b)
    Was sind das für Lücken? Grundsätzlich sollte normaler Montageschaum ausreichend sein.

    c)
    Ich würde auf jeden Fall farblich grundieren, damit die Wände allersamt einigermassen gleich hell sind

    d)
    Acryl wäre besser, da es überstereichbar ist und auch Tapetenkleister besser haftet.

    e)
    Ich habe die Schrauben immer gut versenkt und dann mit Acryl zu gemacht. Je nachdem was du für Schrauben verwendet hast kann es auch schonmal Rostflecken o.ä. geben.

    Gruß
    Thomas
     
  13. sep

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    a. "Montagekleber" Lösungsmittelfrei.

    b. "Montageschaum" gibt es in der Dose brauchst keine Pistole.
    wird eh nicht viel sein was Du da benötigst.

    c. wenn das Holz unbehandelt ist am besten mal Grundieren
    aber mit einer Lösungsmittelhaltigen Grundierung nichts auf Wasserbasis.

    d. sieh Schnulli

    e. wenn die Schrauben vorstehen könnte es sein das man das auch nach dem Spachtel
    noch sieht und sind sie bündig nun sollte man in der Verlegenheit kommen nochmal da ran
    zu müssen.....weiß lackiern brauchst Du nicht, wenn wie beschrieben in c. weiß Grundiert wird.
     
  14. #13 Meerbie, 15.10.2013
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    Nur noch ein Feedback, weil ihr mir ja auch geholfen habt. Danke dafür. Den Rollladenkasten habe ich inzwischen - pünklich zur kälteren Jahreszeit - soweit fertig, dass jetzt das Tapezieren ansteht.

    Was ich wollte, habe ich geschafft: Im Grunde habe ich das alles um die alte Revisionsklappe herumgebaut, was die Sache sehr erschwert hat. Motor ist eingebaut, Verteilerdose liegt oben im Kasten "ums Eck" unter der Frontklappe. Von da an liegt das Kabel zum Schalter runter unter Putz. Die Frontklappe habe ich dreigeteilt (im Bild ist der Kasten natürlich noch offen), ich habe so einzeln Zugang zu den Lagern und zur Motoreinstellung (klar, die Tapete müsste dran glauben, aber das ist ja ein kleineres Problem). Die Laibungen habe ich halbwegs sauber begradigt und konnte so auch die ganzen Verblendungen sauber und abschraubbar befestigen. Die Revisionsklappe von unten funktioniert sauber und "spack", zuschmieren werde ich da aber wohl nichts, solange der Wind nicht durchpfeift. Dafür habe ich eine elende Schnippelei bei der Dämmung gehabt weil ich die Teile schön ineinandergreifen lassen wollte.

    Ich habe einige Fehler gemacht und auch unsauber gearbeitet, mir fehlt halt eine vernünftiger Arbeitsplatz mit Kreissäge und das saubere Zuschneiden der Dämmung ist auch nicht so einfach. Und ich konnte den Strom auch nicht unter Putz bis zur nächsten Steckdose (ca. 2 Meter) legen, sondern nur runter und dort habe ich das Kabel aus der Wand in eine Aufputzdose geführt, von der an ich dann über einen Kabelkanal zur nächsten Steckdose gehen werde (ohnehin hinter Möbeln). Beim Bohren einer Dose stieß ich nämlich hauchzart an ein Kabel, dass ich dort nie und nimmer erwartet hätte. Beim weiteren Aufstemmen der Wand stieß ich dann noch auf ein zweites Kabel. Das alles lag dann noch hinter einer Armierung und knapp oberhalb einer ... Bitumen?schicht ... und an der Stelle habe ich mir gesagt, das ist mir a) zu windig und b) zu dreckig (laufender Wohnbetrieb), also kleiner Kabelkanal.

    Insgesamt darf man nicht zu nah hinschauen, aber ich hoffe, dass Tapete, Acryl und Gardine einige Schandflecken verdecken können. Jedenfalls, trotzdem die Wandanschlüsse noch kein Acryl gesehen haben, merkt man keinen Wind und es ist spürbar wärmer (na ja, waren ja auch einige Wochen mit allabendlich nur notdürftig verschlossenem Kasten).

    20131011_123044-2.jpg

    Wenn also in den nächsten 5 Jahren die Rolllade den Geist aufgibt, kann ich an dieser Rolllade deutlich gelassener an die Sache rangehen. Dann muss ich im Grunde nur die Front abnehmen (Tapetenschaden) und vermutlich einen Teil der Dämmung zerstören, aber das ist eine Sache von drei, vier Abenden und kostet auch nicht die Welt.
     
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