Quarzsand in die Beete, egal bei welchen Pflanzen?

Diskutiere Quarzsand in die Beete, egal bei welchen Pflanzen? im Beete Forum im Bereich Der Garten; Hallo, Ich bin im Moment durch einen Test im Rosenbeet beeindruckt von den erlangten Eigenschaften des Bodens bezüglich der Bodenlockerung, wenn...

  1. #1 Comm-Pjuter, 09.07.2018
    Zuletzt bearbeitet: 09.07.2018
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    Hallo,

    Ich bin im Moment durch einen Test im Rosenbeet beeindruckt von den erlangten Eigenschaften des Bodens bezüglich der Bodenlockerung, wenn man diesem Quarzsand hinzufügt. Hab irgendwo gelesen, dass Rosen auch besser gedeien würden.

    1.) Welches Mengenverhältnis wäre denn ideal? (5 oder 10% Sand?)
    2.) Kann der Sand bei "jeder" Bepflanzung (als nur bei Rosen) beigemengt werden, oder kann dies bei anderen Pflanzen sogar schädlich sein? Ich würd den Boden der Beete gerne etwas einheitlich gestalten, wenns möglich ist.
    3.) Gibt es möglicherweise "sinnvollere" Lösungen für die Bodenlockerung?

    Vielen Dank vorab für Antworten.

    Lg
     
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  3. pinne

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    es reicht auch normaler sand um lehmigen/klebrigen boden zu "lockern" , Blähton -Granulat schon probiert ?
     
  4. #3 Egon Zweihand, 12.07.2018
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    Du kannst auch zerstoßene Hoklzkohle nehmen. Oder einfach Kompost, wenn der Boden sehr Lehm- oder Tonreich ist.
    Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Terra_preta
     
  5. #4 Comm-Pjuter, 12.07.2018
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    Probiert habe ich bisher nur: Blumenerde und selbsthergestellte Humuserde.

    Im Moment scheint man hier aber eher auf "Alternativen" einzugehen. Sand scheint wohl nicht so beliebt zu sein? Hats doch Nachteile?

    Dachte, der Sand könnte noch Mineralien an die Pflanzen abgeben, die in Düngemittel nicht enthalten (falls es Bedeutung hat?).

    Einen "größeren" Test wollte ich in den Beeten nicht machen, nicht das mir alles eingeht,....
     
  6. #5 Egon Zweihand, 12.07.2018
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    Sand bindet keine Nährstoffe sondern lässt sie passieren. Das macht das Düngen schwieriger. Die Holzkohle kann sowohl Nährstoffe als auch Wasser binden, das hilft den Pflanzen mehr als der Sand.

    Quarzsand ist haptsächich Siliziumdioxid. Das ist zum einen sehr hart und verwittert kaum, zum anderen nicht besonders nahrhaft für die Planzen. Andere Sande können Eisen und andere Mineralien enthalten, das ist vermutlich wertvoller. Aber Sand gilt als "magerer" Boden. Manche Pflanzen mögen das, einige Kräuter stehen da drauf, andere kümmern auf mageren Böden.
     
  7. #6 Comm-Pjuter, 12.07.2018
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    Danke für deine Meinung und auch die der anderen..... ;)
     
  8. swara

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    Geht das nur mit frischer Holzkohle oder auch mit Asche?
     
  9. #8 Comm-Pjuter, 14.07.2018
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    Ich bin selbst doch auch noch nicht ganz weiter mit der Kohle. Du meinst echt einfache Holzkohle wie zum Grillen?

    Oder was Spezielles zum Pflanzen düngen, wie genannt "Pflanzenkohle" (siehe Wikipedia, ich darf hier noch keine Links einbinden), die wohl speziell zu diesem Zweck hergestellt wird.

    Lg
     
  10. Maggy

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  12. #10 Comm-Pjuter, 14.07.2018
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    Ok danke sehr. Zum Düngen scheint es wohl sinnvoll zu sein. Zum Zwecke der Bodenlockerung (wie im Verlauf des Threads ersichtlich) wohl kaum, denn 30 gr Asche auf 1 m² bringt da nicht viel, da setz ich dann doch eher auf Torf/Blumenerde mit min. 30% Anteil. Ich krieg halt selbst im Sommer bei trockenen Verhältnissen das Unkraut fast mühelos mit samt Wurzeln raus, unter Umständen sogar nur mit alleinigem dran ziehen.

    Düngen tue ich im Moment mit Bio Langzeitdünger (aus Hühnermist sozusagen *gg*). Aber das erste Mal im EInsatz. Mich würde hier bestenfalls noch die Gefahr der Überdüngung interessieren bei Bio Düngern, oder ob das nur bei chemischen Düngern schwierig ist...
     
  13. #11 Egon Zweihand, 15.07.2018
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    Wie @Maggy schon sagte, Asche enthält viele Mineralien und kann als Dünger dienen. Das ist (leider) auch der Grund für Brandrodung, die neu gewonnenen Ackerflächen sind durch die Asche schön fruchtbar, und nach ein paar Jahren wird dann eben das nächste Stück Wald abgebrannt, weil der Boden "verbraucht" ist.

    Ich habe normale Holzkohle zum Grillen verwendet. Kann sein, dass die spezielle Pflanzenkohle besser ist.

    Rein zum mechanischen Lockern ist Sand in Ordnung. Ich habe anfangs in meinen Lehmboden auch Sand untergearbeitet. Lehmböden können durch den Tonanteil Dünger recht gut halten, der wird auch bei einem Anteil Sand nicht so schnell ausgewaschen.

    Das Tongranulat, das @pinne erwähnte hat übrigens ähnliche Eigenschaften wie die Holzkohle, das kann ebenfalls Wasser und Nährstoffe aufnehmen und speichern.

    Es kommt auch darauf an, was dort wachsen soll. Kohl kommt mit schweren Böden relativ gut klar, Rettiche mögen einen lockeren Boden, da hilft viel Sand. Manche Pflanzen vertragen Staunässe, andere mögen gut drainierte Böden, da ist Sand dann wieder wichtig. "Eine Größe passt für Alle" gibt es auch bei Pflanzen nicht. Erdbeeren z.B. kümmern in meinem Lehmboden und haben deshalb in großen Kübeln bessere Erde bekommen (niedriger pH Wert). Salbei findet meinen Boden jedoch klasse und wuchert ohne Ende. Rosmarin mag die extrem trockene Ecke, auch Lavendel fühlt sich dort wohl.
     
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