Probleme Montage Markise

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Jetzt ist mir doch gerade der Browser abgestürzt .....und mein schöner langer Text ist.
Also beginne ich nochmals von vorne.
Ich habe bereits auf der Südseite über der Terrasse ein elektr. 5 m Markise, die mit 3 Haltern mit jeweils 2 Schrauben befestigt ist.
Nun ließ sich mein Weib einfallen, sich über unser 3 m breites Wo-zi-Fenster (Südseite) eine Markise zu wünschen. An sich aus meiner Sicht Nonsens, weil wir über moderne Kunststofffenster mit 3fach-Verglasung und davor gedämmten Rollläden verfügen.
Nun ja, was tut man nicht alles um den Wünschen des Partners entgegen zu kommen.
Es waren also mehrere Anbieter da, die Kosten jenseits von gut und böse "produzierten".
Letztendlich haben wir uns für eine elektrische Vollkassettenmarkise mit Sonnen-/Windsensor, funk- und solargesteuert mit Fernbedienung entschlossen.
Die kam dann Anfang Jan. 2021, weil der Verkäufer partout darauf bestand, obwohl wir sie erst gerne hätten im März/April 2021 liefern lassen wollen. Also auf Halde genommen und eingelagert.
Bei dem jetzigen schönen Wetter dann mal angefangen die beiden Halter einzumessen. Die sind mit jeweils 4 Schrauben, zwei links zwei rechts übereinander, zu befestigen.
Schien uns auch kein Hexenwerk, weil wir uns an der bereits montierten 5m-Markise über der Terrasse orientierten, davon ausgingen, dass die M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker eh in der Betondecke EG felsenfest sitzen würden. Schon beim Einmessen kam uns die ganze Sache nicht ganz geheuer vor, weil es sich teilweise gerade auf der einwandfrei ermittelten Höhe der Betondecke hohl anhörte. Viel bis gar keine Möglichkeiten mit den beiden Haltern hin und her zu rutschen gibt es bei 3,50 m Breite (Fenster 3 m) der Markise nicht.
Also mal angefangen die Löcher zu bohren. Was soll ich sagen, die rechts am Halter stießen auf die Betondecke und es dürfte kein Problem sein, die Schrauben dort sicher einzubringen. Die links stießen aber offenbar auf eine Mörtel-Putztasche, warum auch immer die dort ist. Wir haben das Haus nicht gebaut und auch nicht bauen lassen, denn ich habe wohl schon Häuser gebaut bzw. mitgewirkt und auch umgebaut und hätte mir derartige Besonderheiten im Bauplan final vermerkt.
So jetzt habe ich das Problem - was ich gerne mit Euch diskutieren würde - dass ich diese Mörteltasche "überwinden" muss, um die Schrauben sicher einbringen zu können.
Was würdet ihr da an meiner Stelle tun?
Ich habe schon an Siebhülsen mit speziellem Injektionsmörtel + Gewindestangen gedacht, aber ob das dann wirklich Belastungen aushält - ich fürchte fast nicht.
Die Mörteltasche weitestgehend ausräumen und mit hoch belastbarem Zementmörtel (vielleicht auch Blitzbeton) schichtweise ausfüllen, darin dann die ben. Schrauben einbringen. Hier ergibt sich die Frage wie das sicher zu gewährleisten ist und ob sich der hoch belastbare Zementmörtel mit der offenbar durchaus vorhandenen Betondecke so verbindet, dass die Schrauben halten.
Jeder brauchbare und umsetzbare Vorschlag ist mir willkommen, denn ich will die Investition absolut nicht in den Sand setzen und die Montage schnellstmöglich umsetzen.
Rückgabe der Markise nebst Zubehör ist wegen der Frist von 30 Tagen nicht mehr möglich.
Habe mal eine Fotomontage, die einer der Anbieter erstellt hat, hoch geladen, damit ihr ungefähr eine Vorstellung von dem "Projekt" habt
 

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Holzwurm50189

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Gibts Maße zur nötigen Bohrtiefe/Verankerung ? Wie weit geht die "Luft" ?
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #3

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wie geschrieben: M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker - davon bleiben 2,9 = runde 3 cm, die aus dem Bohrloch heraus schauen, um den Halter zu befestigen, innen sind als 150 mm

Habe es heute mal weiter getestet .....und haben meinen eigenen Überprüfungen nicht getraut.
Die haben da einen richtigen "Batzen" Mörtel (ich gehe vom Außenverputz aus) reingedrückt, die so mindestens 10 cm dick ist und dahinter ..............hohl!!!
Habe mal einen 30 cm langen Schraiubendreher genommen und durch ein linkes Bohrloch durchgeschoben. Die 30 cm verschwinden komplett im Bohrloch und stoßen dann an! Wo, kann ich natürlich nicht sagen, denke aber mal an der Betondecke.
WARUM dieser Hohlraum kann ich auch nicht sagen. Scheinbar haben die sich da die Schalung für die Betondecke und den Beton gespart ;-) !?
Der Klopftest sagt mir, der Hohlraum ist ca. 15 x 15 cm groß ist
Was meint ihr: wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben als mal von den beiden linken Bohrlöchern mal 10 cm x 10 cm aufzustemmen, mit der Hand durchzureichen um die Dimensionen dieses Hohlraumes zu ertasten, mal rein zu leuchten und dabei mal heraus zu bekommen, WARUM überhaupt.
Wie dann aber wieder befüllen, wenn der Hohlraum nicht noch größer ist.
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #4

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stelle mal morgen ein Bild oder auch zwei von den bereits gesetzten Bohrlöchern rein. Das Aufstemmen stelle ich zunächst zurück.
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #5

Kaffeetrinker

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Aber nach 150mm kommt doch weder die Betondecke nochdas Hi Hintermauerwerk?
Markisen sollen entweder im Hintermauerwerk oder in der Betondecke verklebt werden.
Was für eine Wandstärke ist vorhanden? Ovt ja um die 400mm, somit könnte man locker 350mm bohren.
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #6
eli

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Ich habe das neue Thema mal abgekoppelt, der Übersicht zu liebe
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #7

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gem. Architektenplan - der (2.) Vorbesitzer hatte noch einen solchen und hat ihn beim Verkauf des Hauses an uns übergeben -.handelt es sich um 24er-Mauerwerk, gehe mal von Hohlblock aus.
Habe innen peinlich genau gemessen und die Betondecke ist dort 43. cm über dem Fenstersturz. Deshalb auch die Bohrlöcher 50 cm über dem Fenstersturz, mithin sollten die doch voll in der Betondecke sein - ist das richtig so?
Wieso dann ein mind. 30 cm tiefer Hohlraum - also 6 cm größer als der tragende Hohlblock darunter - dort befindet? Gibt es da eine Erklärung?
Schächte für Versorgungsleitungen IM Mauerwerk und so etwas sind ja denkbar, aber deswegen muss doch die Betondecke nicht 6 cm zurück genommen werden, zumal es im EG-Raum innen gar nicht erkennbar ist und auch im DG-Drempel - geht da äußerst eng zu - KEINE Öffnung erkennbar ist, damit von da aus verfüllt werden könnte. Im vakanten Bereich kommen zwei Heizungsrohre aus dem Estrich
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #8

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@Kaffeetrinker

theoretisch wäre es möglich eine 12er Gewindestange mit einer Länge von rund 350 mm einzubringen. Aber wie soll die dann in der nach dieser Strecke wieder erreichbaren Betondecke befestigt werden?
Deshalb meinte ich nach Möglichkeit den Hohlraum bis hin zum auf die Wand aufgesetzten Markisenhalter mit hoch festem Material verfüllen und nach dem Austrocknen desselben dann die M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker einbringen.
Wäre das was?
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #9

Holzwurm50189

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Aber wie soll die dann in der nach dieser Strecke wieder erreichbaren Betondecke befestigt werden
16mm Loch bohren.Tox16mm Siebhülse 1.00m lang entsprechend ablängen, 1 Ende Klebemörtel von Tox rein, Ende etwas zusammendrücken und rein ins Bohrloch. 12mm Gewindestange entsprechend abgelängt, direkt hinterher. Trocknen lassen, feddich. Idealwerweise Kleber vorher in Kühlschrank/Gefrierschrank runterkühlen, dann hast du eine längere offene Zeit. Umso wärmer das Zeugs ist oder wird, umso mehr reduziert sich die offene Zeit. So plane und verkaufe ich seit über 20 Jahren Terrassenüberdachungen (OHNE Pfosten an der Wand), Befestigungsabstand ca. 80cm
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #10

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habe ich das jetzt richtig verstanden? 1 m (= 100 cm!!!) Siebhülse ins Bohrloch implantieren und eine ebenso lange Gewindestange?
Nur, wo sollen die 1m hin?
Ich hänge hier jetzt mal die angekündigten Bilder rein.

Mal noch eine Frage: wenn ich den Bereich aufstemme und in dem Hohlraum dahinter befinden sich tatsächlich Heizungsrohre, kann der Hohlraum dann ohne weiteres entsprechend verfüllt werden oder ist darauf zu achten, dass das Füllmaterial KEINEN Kontakt zu den Heizungsrohren bekommt?
 

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Holzwurm50189

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  • Probleme Montage Markise Beitrag #12

Kaffeetrinker

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Genau so wie @Holzwurm50189 es beschrieben hat wird es Fachgerecht, somit sicher gemacht.
Eine Markise darf heutzutage nicht mehr einfach nur im Vordermauerwerk befestigt werden.
Und mit Dübel wird auch nicht mehr gearbeitet, da verboten.
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #13

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mir kommen da aber erhebliche Bedenken, wenngleich auch die beiden rechten Verschraubungen im Beton mit den M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker fest verankert, wären die beiden linken lediglich HINTER einer 10 cm Putztasche mit der von Euch beschriebenen Vorgehensweise "gesichert".
Dübel in einem solchen Fall verbieten sich "natürlich" allemal ......wengleich mir scheint, dass die Profis bei der 5 Meter-weinor-Markise doch tatsächlich die 2 Schrauben pro Halter in Dübel versenkt haben
Schaun mer mal ...........
 
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  • Probleme Montage Markise Beitrag #14
Maggy

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Unsere wurde mal am Dachsparren aufgehangen... bestimmt 25 Jahre her. Durch den Dachüberstand sieht die immer noch gut aus, sogar ohne Kassette. Und durch die nachträgliche Überdachung.... die wird älter als wir.....
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #15

Holzwurm50189

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HINTER einer 10 cm Putztasche
Ich habe keine Ahnung was das ist ... aber stelle mir das als Hohlraum vor. Wieviele cm sind das bis zur Deckenplatte oder Mauerwerk ? Vielleicht geht sogar ein langer Rahmendübel ... ?
Nochmal mit Siebhülse und Gewindestange, wenn ich heute eine Terrassenüberdachung mit BSH und Stegplatten plane: von innen nach aussen: Mauerwerk/Decke, 12cm Luftschicht/Kerndämmung, 12cm Klinker, 6-8cm Leimbinder. Das befestigt wie weiter oben schon beschrieben. Hält seit Jahrzehnten ... Vergleiche mal das Gewicht der Überdachung (OHNE Pfosten an der Wand) und dann guckst mal auf die paar Kilos deiner Markise ...
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #17

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so, nun bin ich doch ein ganzes Stück weiter.
Ich habe mit dem Lieferanten/Hersteller der elektrischen 3,50 m Markise gesprochen und dabei stellte sich heraus, dass ich die Halter sowohl MAX. 5 cm nach außen wie auch zur Mitte hin versetzen u. an der Wand mittels den bekannten M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker schrauben kann. Ich habe mal nachgemessen und dabei festgestellt, dass ich den linken vakanten Halter nach rechts zur Mitte hin versetzen kann, d.h. die beiden rechten Schraubenlöcher sind dann die linken und die rechten werden neu gebohrt. Dann bekomme ich die Markise einigermaßen mittig über dem Fenster zu hängen. Die 4 M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker sind dann allesamt im Beton!
Jetzt nochmals kurz zu den M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker - bin bei dieser Rumeierei etwas aus dem Rhythmus gekommen. Die werden doch in 12er-Bohrlöcher versenkt - oder?
Würdet ihr die noch in Zweikomponenten Injektionsmörtel setzen, einfach so zur doppelten Sicherheit?
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #19

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da gibt es richtige Probleme. 2 über Eck liegende M12x180 Schwerlast-/Bolzen-/Schlaganker haben wir gesetzt ....und die sind seltsamerweise leicht schräg drin sitzend, obwohl es anfänglich alles gut aussah. Dann waren sie trotz aller Bemühungen bei dem einen bis auf 3 cm und dem anderen bis auf 5 cm nicht mehr reinzubekommen. Wenn ich weiter drauf schlage, egal wie groß der zuletzt Vorschlaghamer war, nichts ging mehr. Können wir die absägen/-flexen?
Wie bereits ausgeführt fehlen auf die 12 cm Abstand zu den Halteröffnungen, die die gegenüberliegenden haben 1 cm, mithin links und rechts einen halben Zentimeter.
Gibt es da einen Vorschlag oder nur den, die Halteröffnungen diesbezüglich zu erweitern?
Wir haben da augenscheinlich auch einen Fehler gemacht, nämlich: zuerst hätte EIN Loch bohren, der Halter ausgerichtet und nach dem ersten alle anderen ausgerichtet, wobei der Halter mit den 3 restlichen Öffnungen dann sozusagen als Schablone dient - nicht wahr!?
 
  • Probleme Montage Markise Beitrag #20

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Leider bisher keine Rückantwort.
Trotzdem komme ich nochmals auf die Sache zurück, weil ich wirklich JEDES mögliche Input benötige, um in der Sache weiterzukommen und das Projekt erfolgreich beenden zu können, die Markise an die Wand zu bekommen.
Der linke Halter ist dran und das 1. Bohrloch des rechten Halters (oben links) wurde mit einem Laser im Hinblick auf die linke obere Schraube des linken Halters eingerichtet.
Dann die obere linke Bohrung des rechten Halters gesetzt und die Schwerlastschraube mit den üblichen Problemen eingebracht. Den Markisenhalter darauf eingerichtet und die restlichen Bohrlöcher nach den Verschraubungsöffnungen zunächst einmal eingezeichnet. Nach den entsprechenden Vorarbeiten den 12er-Bohrer in den Einhell-Bohrhammer eingespannt und mit Schlagwerk gebohrt. Nach rund 6 cm war Schluss, ich kam nicht mehr weiter, egal wie lange ich den Bohrer darauf rumhämmern ließ. Das rechte obere Bohrloch war wieder normal zu setzen, die rechte untere das gleiche wie bei der linken unteren. Rd. 6 cm und dann ist Schluss. Ich gehe von Armierung aus.
Was kann ich tun? Was könnt ihr mir raten?
Lediglich als Hinweis: ich kann den bei alledem mühsam eingemessenen rechten Halter nicht nach oben oder gar nach unten oder nach rechts oder links setzen. No Chance.
Ich habe mal mit einer Schieblehre mit einer digitalen Anzeige die M12 Schwerlastschraube ausgemessen. Die dickste Stelle ist an der Metallhülse, die ja mittels des Kegels am Ende der Schraube dann beim Festschrauben gespreizt wird. 12,1 cm! Der Bohrerkopf hat genau 12 cm. Kann es wirklich sein, dass diese 0,1 cm diese Probleme beim Reinschlagen verursachen. Es war auch so, dass lediglich zwei (von 4) dieser Schrauben derartig heftige Probleme verursachten.
 
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