Perimeterdämmung/Dämmplatten verputzen, Anschluss Pflaster/Boden

Dieses Thema im Forum "Fassade" wurde erstellt von etcpp, 20.09.2016.

  1. etcpp

    etcpp Benutzer

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    Hallöchen,
    ich würde vor dem Winter gerne noch die aus dem Erdreich ragende Perimeterdämmung verputzen.

    Mir ist aber unklar, wie der Anschluss an das Pflaster geschieht (seinerzeit sagte man uns, erst die Einfahrt pflastern, dann die Dämmplatten verputzen).
    Jedenfalls kommt auf die Dämmplatten noch Armierungsgewebe drauf, dann eben der (Münchner? aber noch nicht sicher Rau)Putz. Nur wie eben der Anschluss ans Pflaster.

    Außerdem:
    2. Wie würdet ihr hinter die Regenrinne arbeiten.
    3. Wie würdet ihr den Anschluss an die weiße Wand hinten machen?
    4. Wie würdet ihr unter der Alufensterbank aufhören (die für die Arbeiten natürlich abmontiert wird;-)

    Danke schön!
     

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  3. #2 HolyHell, 20.09.2016
    HolyHell

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    Ich weiß ja nicht, wer das gesagt hat, aber das ist Nonsens.

    Pflaster aufnehmen und bis 15cm unter UK Dämmung ausschachten
    Dämmung anrauhen (geht gut mit einem Kratzputzigel)
    Fallrohr ab - Fensterbank bleibt dran
    In der Innenecke den Schaum abschneiden und eine Fuge zur angrenzenden Wand herstellen
    In die Fuge ein Komprieband fummeln (hätte da schon bei der Montage der Platten hin gehört)
    Wenn die Dämmung unten nicht schräg geschnitten ist (wofür ich wetten würde), diese schräg schneiden
    Alles armieren
    Filzputz oder was auch immer drauf
    Alles mit Dichtschlämme gemäß den Angaben abdichten
    Anstrich
    Von mir aus noch eine Noppenbahn davor
    Pflaster passend schneiden und ansetzen (wobei ich kein Freund von Pflaster direkt an einem Putzsockel bin - führt meist zu Schäden)
     
  4. etcpp

    etcpp Benutzer

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    Das hat u.a. die Firma gesagt, die letztlich auch gepflastert hat.


    Wie meinst du das mit Dämmung unten schräg schneiden?
    Was alles mit Dichtschlämme abdichten?

    Ich glaube, die Sachlage habe ich nicht richtig erklärt.
    Die Perimeterdämmung haben wir bis zum Fundament (ca. 2.80m) selbst angebracht, mit Bitumendickbeschichtung und Noppenschutzfolie... Die Dämmung schaut oben raus, damit zwischen UG, das nicht gedämmt war, und EG (mit Innenwanddämmung) ein gedämmter Übergang ist und keine Wärmebrücke entsteht.

    Das mit dem Kompriband geht soweit klar, nur überputz ich das Kompriband dann?

    Könnte zwischen Pflaster und Putzsockel noch eine Leiste. Bzw. Das Pflaster zurechtschneiden ist auch ne Arbeit.
     
  5. #4 HolyHell, 20.09.2016
    HolyHell

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    Ok, ich hatte mir unter den Bildern tatsächlich eine andere Grundlage vorgestellt.

    Vergiss das dann mal mit unten schräg!
    So kannst Du hergehen und nimmst eine Reihe vom Pflaster raus. Dann die Dämmung anrauhen. Dann armieren. Wenn Du den Sockel streichen willst, einen Filzputz. Darauf die Dichtschlämme und dann den Anstrich.

    Ja, das Komprieband wird überputzt. Das stellt sicher das es an dem Abriß (der unter Garantie entsteht - also direkt einen Kellenschnitt setzen) kein Wasser hinterlaufen kann.
    Um es optisch etwas anzuhübschen die Fuge vor dem Anstrich mit Acryl schließen.

    Da sich das Pflaster bewegt ist es besser eine möglichst Breite Fuge zu lassen. Noch besser wäre es das Pflaster überhaupt nicht bis an den Putz zu führen (also meinetwegen durch einen Kiesstreifen trennen).
     
  6. etcpp

    etcpp Benutzer

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    Wie tief unter Unterkante des Pflasters würdet ihr raten zu putzen?

    Gibt es denn keine "Putzschiene" die ich zwischen Pflaster und Dämmung klemmen kann, die mir die Entnahme und den Zuschnitt der Pflastersteine erspart?!

    Greetz
    Uli
     
  7. #6 HolyHell, 29.09.2016
    HolyHell

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    So tief das das Pflaster den Übergang abdeckt. Also ca 10cm tiefer.

    Du kannst da gerne eine Abschlußschiene zwischen klemmen. Wird nur nicht halten, da sich das Pflaster bewegt und Dir dann den Putz (inklusive Schiene) kaputt drückt.

    Ich hab es zwar schon öfter geschrieben, und es wird ja jedesmal ignoriert. Aber trotzdem nochmal:
    Generell ist Pflaster bis an den Putz zu führen Fehleranfällig
     
  8. etcpp

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    Ok.
    Das Pflaster müsste zurechtgeschnitten werden, da wir ja Platz für die Fuge, besser den Kiesstreifen benötigen. Den Zuschnitt würde ein Steinlieferant in meiner Nähe für 1€/Stein durchführen.

    Der Kiesstreifen soll möglichst schmal bleiben. Zum befüllen denke ich an Splitt - oder sehr kleine Kiesel (0,4-1cm). Oder wie eignet sich Sand?

    Also:
    Wie breit muss die Fuge sein, damit sie ihren Zweck effektiv erfüllt, die Fehleranfälligkeit am Putz zu verringern.
    Mit welcher Füllung bekommt man die Fuge/den Kiesstreifen am schmalsten gefüllt bzw. welche Füllung hat Nachteile?
     
  9. #8 HolyHell, 07.10.2016
    HolyHell

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    Wie breit würde ich von der Optik abhängig machen. Theoretisch würden 10cm reichen, würde dann aber wohl recht bescheiden aussehen.
    Du schaffst damit ja nur eine Dehnungsfuge, damit Dir das Pflaster den Putz nicht kaputt drückt.
    Weiterhin ist es so das das Regenwasser bei Kies nicht so hoch spritzt. Also hast Du den Dreck auch nicht so hoch an der Fassade.
    Und der dritte Punkt ist das Regenwasser in Kies schneller versickert, also nicht so lange an der Fassade stehen bleibt.
     
  10. etcpp

    etcpp Benutzer

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    Würden denn nicht 2cm reichen?!
    Optisch wäre schmal (2cm) m.M. nach schöner als 10cm. Für mehr wiederrum ist gar kein Platz, da unsere Einfahrt rel. schmal ist.
     
  11. xeno

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    Das ist dann aber kein Kiesstreifen sondern eine Randfuge :D
     
  12. etcpp

    etcpp Benutzer

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    Und erfüllt so eine Randfuge ihren Zweck?
    Angenommen sie wäre 90% sicher im Gegensatz zum 10cm Kiesstreifen, würde ich das Risiko in Kaufnehmen (nicht allerdings wenn das bedeutet, auf 90% der Fläche entsteht kein Schaden;-)

    Mit anderen Worten: Ich will verputzen (nach möglichkeit nicht nächstes Jahr schon ausbessern) und möglichst wenig Fuge. Unter diesen Prämissen lässt sich doch eine optimale Fuge definieren - oder liegt die dann wirklich bei 10cm?

    Danke für wiederholte/weitere Einschätzung.
     
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Perimeterdämmung/Dämmplatten verputzen, Anschluss Pflaster/Boden

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