Niveauausgleich eines schiefen Fußbodens im Altbau

Dieses Thema im Forum "Bodenbeläge" wurde erstellt von Sebnitzer, 18.01.2015.

  1. #1 Sebnitzer, 18.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 18.01.2015
    Sebnitzer

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    Hallo,
    ich habe ein Problem mit dem Fußboden in meinem Haus (3-geschossig, Altbau, BJ 1885)
    In der oberen Etage sind sie Fußböden teilweise extrem schief. Ich bin gerade im Ausbau und möchte die Fußböden ausgleichen. In einem Raum von 5m Länge habe ich einen Niveauunterschied von etwa 4cm von einer Zimmerwand zur anderen.
    Es handelt sich und Holzdielenböden auf Balken 24x20cm.
    Durch die im obenen Stockwerk auch sehr niedrige Raumhöhe von 2,25m kann ich natürlich nicht ohne Rücksicht auf Verluste irgendetwas auf den Fußboden aufbauen.
    Ich dachte nun an eine Lösung mit Trockenschüttung und OSB-Platten.
    Um Raumhöhe zu "sparen" müsste ich bei dieser Lösung folglich auf der einen Seite des Raumes ohne Schüttung anfangen und dann allmählich bis zur anderen Raumseite auf diese etwa 4cm aufschütten.
    darauf kämen dann die OSB-Platten.
    Geht das so?
    Können die Platten einfach auf der Schüttung liegen oder benötigt es ein zusätzliches Lattengerüst auf dem die Platten lagern und Quasi nur die Zwischenräume aufgefüllt werden? Wenn die Platten nur auf der Schüttung liegen, wäre der Fußboden dann ja schwimmend verlegt.

    Ich habe dazu ein Video gefunden, ungefähr so stelle ich mir das vor:
    https://www.youtube.com/watch?v=Yf_cSU3BH_s

    Wie würdet ihr vorgehen?
     
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  3. #2 harekrishnaharerama, 19.01.2015
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    Hallo :)

    Soweit ich weiß sind die Schüttungen immer an eine Mindesthöhe gebunden - 10mm soll funktionieren.
    Es wird also einen Zentimeter höher ausfallen müssen

    Flexible Ausgleichsmassen können auf 2mm glatt gezogen werden ;)
     
  4. #3 Schnulli, 19.01.2015
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    Hallo,

    es gibt Ausgleichsschüttungen, die sich auf "0mm" abziehen lassen; also ohne Mindestschichtdicke. Du musst im Baustoffhandel mal schauen, in den Baumärkten gibt es oftmals nur die mit einer Mindestschichtstärke ab 10mm. Ich habe vor einigen Jahren eine solche schon mal verwendet, weiß aber leider die Marke/Typ nicht mehr.

    Die abgezogenen Fläche bildet die tragende Schicht wo dann direkt Verlegeplatten drauf gelegt werden können.

    Gruß
    Thomas
     
  5. #4 Sebnitzer, 19.01.2015
    Sebnitzer

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    Ok, Danke für Deine Antwort.
    Der eine Zenti wird das Kraut nicht fett machen denke ich, damit könnte ich leben.
    Mit Ausgleichsmassen habe ich keine Erfahrung, schon gar nicht auf Dielenböden. Ich könnte mir vorstellen dass das reißt und mit dem Eigengewicht der Masse denke ich auch dass ich deutlich über dem von Schüttung und OSB liege. Keine Ahnung ob das überhaupt eine Rolle spielen würde, denn die Balken sind ja doch ziemlich massiv.
    Ich konzentriere mich also mal auf die "trockene" Variante.
     
  6. #5 Sebnitzer, 19.01.2015
    Sebnitzer

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    Oh Danke, langsam kommen wir der Sache näher... :)
     
  7. #6 Schnulli, 19.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 19.01.2015
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    Es gibt faserverstärkte Ausgleichsmassen speziell für Holzböden. Dann reissst auch nichts. Das ist aber alles eine gute Ecke teurer wie die Variante mit der Trockenschüttung.

    Eh du die Schüttung aufbringst achte drauf, dass keine Astlöcher oder Spalten in den Dielen sind; auch umlaufend an den Wänden. Da sollte dann noch ein Rieselschutz drunter, sonst ist das Abgezogene irgendwann in der darunterliegenden Decke verschwunden :D

    Gruß
    Thomas
     
Thema: Niveauausgleich eines schiefen Fußbodens im Altbau
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