Nasse Wand im Keller /Altbau

Diskutiere Nasse Wand im Keller /Altbau im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Moin zusammen, wir haben uns Mitte 2019 ein EFH gekauft. Baujahr ist 1960. Das Haus selbst ist in einem guten Zustand, steht mittig und leicht...

  1. #1 Ostfriese90, 21.02.2021
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21.02.2021
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    Moin zusammen,
    wir haben uns Mitte 2019 ein EFH gekauft. Baujahr ist 1960.
    Das Haus selbst ist in einem guten Zustand, steht mittig und leicht erhöht auf moorigem Grund, sodass das Wasser vom Haus abgeleitet wird. An der Nordseite haben wir einen einzelnen Kellerraum durch den die Anschlüsse für Wasser und Gas laufen. Dieser ist noch im Originalzustand also nur weiss verputzt und war bisher immer trocken.
    Zur Info: Wir hatten hier in den letzten Tagen/Wochen keine besonderen Witterungsverhältnisse.
    So nun das Problem:
    Gestern Abend habe ich im Keller an der nördlichen Wand eine kleine Wasserpfütze entdeckt. Nach kurzer Sichtung stellte ich fest, dass die Wand ein Stück unterhalb der Hauptwasserleitung nass war und von dir die Feuchtigkeit auf den Boden lief. Mittags war das Problem noch nicht vorhanden.
    Kennt jemand das Problem? Kann das evtl von der Wasserleitung kommen oder durch das Mauerwerk. Der restliche Keller ist komplett trocken.
    Mittlerweile wird das Wasser weniger, also die Pfütze ist über Nacht kleiner geworden.

    IMG_20210220_185026885.jpg IMG_20210220_185050255.jpg

    edit by eli: bilder angepasst
     
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  3. #2 Spaxoderwas, 21.02.2021
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    Hallo,
    das dürfte drückendes Wasser sein, hervorgerufen durch etwas höheres Oberflächenwasser zur Zeit. Der frisch gestrichene Keller und die vorgesetzte Ecke, könnten darauf hin deuten, dass da was kaschiert werden sollte. Der Wasserstand war die letzten Jahre sehr niedrig und ist auch jetzt noch nicht sonderlich hoch. Sollte das Wasser wieder höher steigen, könnte es sein, dass das Problem größer wird. Richtig dran machen, kannst Du eigentlich nichts, der Aufwand ist groß. Der Schaden wird hinter der vorgemauerten Ecke liegen.
     
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  4. #3 Ostfriese90, 21.02.2021
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    Moin, danke für die Antwort.
    Also der Keller ist die letzten zwei Jahre nicht gestrichen oder saniert worden und mich wundert es, dass es nur diese kleine Ecke betrifft. Dort ist auch kein Fenster oder so. Die restlichen 2,5meter der Wand sind (so wie der Rest des Kellers) komplett trocken.
    Darüber hinaus hatten wir letztes Jahr zum Beispiel eine zeitlang Starkregen mit Orkan (für uns im ostfriesischen Raum nix neues *lach*). Da fiel so viel Wasser dass der Rasen an der nördlichen Kellerwand 2 Tage unter Wasser stand aber drinnen war die Wand trocken. Wir hatten nun auch nicht viel Schnee in den letzten Wochen, was das plötzliche Auftreten der feuchten Stelle erklären könnte.
    Ich werde das mal die Tage beobachten ob weiter Wasser durch die Stelle an der Wand drückt.
    Mfg
     
  5. pinne

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    Da das die Zuleitung ist könnte das Rohr undicht geworden sein ? Bleibt nur freibuddeln und mit euren Stadtwerken / Zweckverband mal reden .
     
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  6. #5 Ostfriese90, 21.02.2021
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    Ja ist bzw war auch mein Gedanke.
    Ich rufe die morgen Mal an, vorher tue ich da nix, sonst heißt es ich hätte da was beschädigt.
    Merkwürdig nur, dass es weniger wird. Die Wand ist zwar noch nass, allerdings ist keine Pfütze mehr auf dem Boden.
    Wenn das Rohr undicht ist würde es ja zumindest konstant weiter Durchnässen glaube ich.
    Naja morgen erstmal mit dem Versorger telefonieren.
    Es bleibt spannend :D
     
  7. #6 Spaxoderwas, 21.02.2021
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    Hallo,
    Starkregen mit Orkan hat nur sehr begrenzt was mit drückendem Wasser in Höhe der Kellersohle zu tun. Wenn Du das Haus Mitte 2019 gekauft hast, hast Du hohe Grundwasserstände in dem Haus noch gar nicht erlebt. Auch zur Zeit ist das Wasser im Boden noch nicht wirklich hoch. 2016/17 war der Grundwasserstand im Winter hier in Oldenburg einen Meter höher als heute. Und so weit weg sind wir nicht.
     
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  8. #7 Ostfriese90, 21.02.2021
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    Hmm okay...
    Also wenn es das Grundwasser ist, kann man da etwas gegen tun?
    Wahrscheinlich wäre das eine sehr kostspielige Angelegenheit oder?
     
  9. #8 Spaxoderwas, 21.02.2021
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    Hallo,
    auf jeden Fall nicht mal eben so. Ich würde da erstmal mit leben. Sollte es jetzt im Frühjahr noch mehr regnen, dürfte das wieder auftreten. Dann mal auf den Bauch legen und versuchen herauszufinden, wo genau das Wasser herkommt. Dann im Sommer versuchen, eine Lösung zu finden. Ich glaube weder, dass das Wasser aus dem Rohr, noch aus dem Futterrohr kommt.
    Zurück zum Grundwasser. Das ist in Wirklichkeit kein Grundwasser, das ist immer noch Oberflächenwasser auf dem Weg nach unten. Ich habe eine Ringdrainage in Höhe der Kellersohle rings ums Haus. Die mündet in einen Pumpenschacht. Da ist normalerweise eine Tauchpumpe drin. Im genannten Winter und auch in den Jahren davor, lief die Pumpe im Winter stündlich oder öfter. Im Moment ist so wenig Wasser da, das ich die Pumpe gar nicht eingebaut habe. Auch wenn im Moment das Wasser auf den Wiesen steht, in zwei, drei Meter Tiefe ist noch nicht ganz viel angekommen.
     
  10. #9 Ostfriese90, 21.02.2021
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    Hi spaxoderwas.
    Also es kommt definitiv aus der Wand. Auf den Fotos sieht man das, es fängt direkt oben an der Spitze des bräunlichen Flecks an und läuft nach unten. Ich hatte im putz eine kleine Blase entdeckt, die hab ich mit dem Finger zerdrückt und daraus tropfte ein Wassertropfen. Ringsherum um den bräunlichen Fleck ist die Wand trocken also sickert es nur an dieser einen Stelle durch. Ich weiß, dass wir auf der Südseite des Hauses eine Drainage liegen haben, soweit geht der Kellerraum allerdings nicht. Die läuft einerseits zum Brunnen und auf der anderen Seite zum Schlot. Auf der Nordseite weiß ich es allerdings nicht, das müsste ich bei Zeiten mal prüfen.
     
  11. #10 Spaxoderwas, 21.02.2021
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    Hallo,
    wie man die Leckstelle richtig repariert, wissen entweder Fachfirmen oder alte Maurer. Wenn es eine Drainage gibt, auch noch mit Schacht, ist das schon mal nicht schlecht. Die Frage wäre, wie tief geht das Ganze und gibt es einen Vorfluter, wo Du das Wasser hinpumpen könntest, einen Graben oder eine Oberflächenentwässerung. Wenn man pumpt, nimmt man den Druck vom Mauerwerk. Wenn Du eine Pumpe kaufst, achte darauf, das der Schwimmerschalter möglichst eng an der Pumpe anliegt oder sogar im Gehäuse integriert ist. Die Pumpe nützt Dir nichts, wenn der Schalter sich im Schacht aufhängt.
     
  12. #11 Ostfriese90, 21.02.2021
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    Moin,
    also von der Ecke bis zum Schlot sind es ca 4meter. Der Schlot hat ein Gefälle und endet im Gulli.
    Der Vorgarten hat ein leichtes Gefälle von der Hauswand zur Straße, ebenso ein Gefälle in Richtung Schlot. Das gesamte Haus sitzt also etwas erhöht dem Flurstück.
    Am einfachsten wäre es also eine Drainage zu setzen die dann (in diesem Fall) im Schlot endet sofern es sich tatsächlich um Oberflächenwasser handelt. Hab ich das richtig verstanden?
     
  13. #12 Spaxoderwas, 21.02.2021
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    Hallo,
    ich glaube nicht. Wenn es in Höhe des Kellerbodens reindrückt, musst Du Druck außen in dieser Höhe wegbekommen. Mal angenommen, es gäbe einen Schacht außen in der Nähe der Kellerwand, der runterreicht bis zur Kellersohle, und Du pumpst Wasser aus diesem Schacht, dann nimmst Du Druck von der Kellerwand. Das Wasser wird eher in den Schacht drücken, als in den Keller.
     
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