Multimediawand in der Küche

Diskutiere Multimediawand in der Küche im Trockenbau Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, ich renoviere gerade unsere Küche, d.h. momentan ist da nur ein leerer Raum, in dem noch viel Arbeit zu tun ist. Jetzt haben wir uns...

  1. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich renoviere gerade unsere Küche, d.h. momentan ist da nur ein leerer Raum, in dem noch viel Arbeit zu tun ist.

    Jetzt haben wir uns gedacht, dass wir in der Küche gern etwas Beschallung hätten. Also hab ich mir Folgendes überlegt:

    Vor der Wand mit dem Schornstein hab ich noch 8,5cm Platz. Da würde ich eine Rigipswand einziehen. In die Wand soll dann ein Touch-Monitor (liyama ProLite T2252MSC-B1) rein. And die Wand würde ich dann noch einen Raspberry Pi, einen Miniverstärker und eine Netzwerkdose+Stromanschluss ranschrauben. Über der Tür würde ich gern 2 Regalboxen oder eine Soundbar anbringen. Eine Soundbar wäre vermutlich sogar sinnvoller, da die wenigstens halbwegs zentral angeordnet werden könnte.

    Jetzt ist das Ganze bisher noch nicht über die Ideenfindungsphase hinausgekommen. Daher gibt es noch jede Menge Unklarheiten. Fest steht bisher nur der Monitor mit Touchunterstützung und mehr oder weniger der Raspberry Pi.

    Die baulichen Unklarheiten:
    Die Rigips-Wand muss zumindest teilweise aufklappbar sein, falls irgendwas an der Technik mal gebastelt werden muss. Ein Metallgerüst jetzt da hinzuzimmern und die Platten ranzuschrauben, trau ich mir durchaus zu. Aber wie setz ich das jetzt mit dem aufklappbaren Teil um?

    Für den Monitor bräuchte ich noch einen Rahmen in der Rigipswand. Das Ding per Vesa-Halterung an der dahinterliegenden Wand anzuschließen, wird vermutlich blöd aussehen. Auch wüsste ich nicht, wie ich den Abstand dann millimetergenau hinbekommen würde, damit der Monitor mit der Rigipswand auf einer Ebene liegt, d.h. eine plane Fläche ergibt.

    Die geplante Ansicht später mal:
    Kueche_3D_Ansicht.png

    Der Grundriss:
    Kueche_Grundriss.png
     
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  3. #2 woodworker, 02.12.2019
    woodworker

    woodworker Erfahrener Benutzer

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    In meiner Küche habe ich auch eine Soundbar. Allerdings ohne Kabelgedöns, diese kannste mit dein Smartphone oder Rechner koppeln. Fals du Interesse hast, kann ich dir gerne ein Link senden.
     
  4. Future

    Future Erfahrener Benutzer

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    Klappbarer Rigips stell ich mit erstens schwierig vor aber vor allem nicht schön. Das tolle an Rigips ist ja grade, dass man ihn fugenlos verputzen kann. Kabel fix verlegen. Den Monitor würde ich mit einem VESA-Schwenkarm einbauen, dann ist das ja klappbar. Alle Elektronik, die Wartung braucht kommt dann in das Loch hinterm Monitor. Und von aussen dann z.B. mit einem Rahmen aus Aluprofilen den Übergang von Monitor auf Rigips verkleiden.
     
  5. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Danke für die Antworten. Ich hab mal etwas weiter gesucht. Es gibt bei Amazon Serviceklappen für Rigipsplatten mit Alu-Rahmen. Ist allerdings nicht das, was ich will.

    An den Schwenkarm hab ich auch schon mal gedacht. Da müsste ich dann aber einen Zwischenboden unterhalb des Monitors einfügen. Ansonsten würde alles, was in Richtung Boden fliegt, unerreichbar bleiben.

    Eine andere Variante wäre noch, die Plattentrennung beizubehalten und eine Platte "irgendwie" mit Magneten am Gerüst befestigen, so dass man die ganze Platte abnehmen könnte. Ist allerdings auch nicht so das Wahre.

    Und zum Thema Boxen vs. Soundbar:
    Eigentlich würde eine Soundbar vermutlich besser passen, da der Raum für die Boxen sowieso nicht vorhanden ist. Die linke Box würde dann auch direkt gegen einen Hochschrank strahlen, während die rechte Box direkt in den Raum spielt. Allerdings sollte die Soundbar schon eine richtig gute Qualität bringen. Per Funk will/muss ich das nicht unbedingt machen. Ich hab da meine Vorurteile. Wäre trotzdem gut, wenn du mir den Link schickst. Bisher bin ich auf die Canton DM-5 gestoßen (ich darf leider noch keine Links posten). Ob das Ding was taugt, weiß ich nicht. Mein Vater hat eine DM-90.1 (schon ziemlich alt). Das Ding ist eigentlich richtig klasse. Aber dazu werd ich noch mal das Hifi-Forum kontaktieren. Bin auch noch am Grübeln, ob ich irgendwo in der kleinen Küche einen Subwoofer unterbringen könnte (vermutlich eher nicht), oder ob die Soundbar allein soviel Bumms haben soll.
     
  6. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Guten Abend. Ich bin jetzt wieder etwas weiter in der Überlegung. Anstatt eine gesamte Wand hinzustellen, bin ich jetzt eher an dem Punkt angelangt, nur eine Art Apothekerschrank zu konstruieren und dort alles reinzubasteln.

    Die Aufgabe für den DAC und Verstärker wird wohl ein Hifiberry Amp2 zum Einsatz kommen. Das Teil leistet 60 Watt. Jetzt muss ich nur noch die Lautsprecherproblematik lösen. Ein Arbeitskollege hatte mir empfohlen, den Lautsprecher selbst zu bauen als Kasten über der Tür, der auch in der Küchenfarbe gestrichen werden kann. Das muss ich mir aber auch noch durch den Kopf gehen lassen.
     
  7. Future

    Future Erfahrener Benutzer

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    Ich hab irgendwie das Gefühl, dass das Konzept nicht ganz durchdacht ist. Abgesehen davon, dass die Lage der Lautsprecher nicht wirklich ideal aussieht ist der Faktor "Multimedia" nicht wirklich vorhanden. Nur um Musik abzuspielen kann man sich schöner ein paar WLan/BT- Boxen aufhängen und das übers Handy steuern. Und wenn man einen Monitor in der Küche hat braucht man eigentlich was wo man schnell auf Wetterdaten, Kochrezepte, Kochvideos und soziale Netzwerke zugreifen kann. Das wird mit dem Raspi eine ganz nette Programmieraufgabe.
     
  8. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Die Anordnung der Lautsprecher gefällt mir hier auch noch nicht so recht. Da liegst du vollkommen richtig. Allerdings hab ich durch den Absatz (Schornstein) leider eher weniger Gestaltungsspielraum. Es wird darauf hinauslaufen, die Lautsprecher bevorzugt in der Mitte der Wand anzuordnen, auch wenn da der Stereoeffekt nicht zum Tragen kommt. Durch die Küchenzeilen links und rechts, hat es halt auch wenig Sinn, die Lautsprecher ganz außen anzuordnen. Ich bin auch noch immer am Grübel, ob ich fertige Lautsprecher oder eine Selbstbaulösung verwende. Dazu hab ich im Hifi-Forum schon einen Thread aufgemacht.

    Der Faktor Multimedia ist allerdings durchaus vorhanden. Auf den Raspberry PI wird ein Kodi installiert. Ein Netzwerkkabel kommt auch mit rein. Damit kann das Ding von der NAS und vom HTPC Filme abspielen, Youtube, Tune In, usw. gibt's für Kodi. Kodi kann ebenfalls von meinem HTPC die TV-Programme streamen. Das alles funktioniert schon jetzt auf meinen anderen Rechnern. Wetter ist in Kodi auch vorhanden, DLNA - Streaming vom Smartphone klappt ebenfalls. Btw. ich bin beruflich Linux-Admin und nutze auf meinem HTPC Linux+Kodi schon seit 9 Jahren. D.h. die Installation und Konfiguration stellt für mich die weitaus geringste Herausforderung dar. Nur mit der Anzeige der Kochrezepte hab ich mich noch nicht beschäftigt.
     
  9. Future

    Future Erfahrener Benutzer

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    Es gibt heute so schöne Multiroom-Lösungen - einfach die gewünschte Anzahl Lautsprecher übers ganze Haus verteilen und die Musik ist immer da wo man sie grade braucht. Und den Touchscreen kann man ja auch zusätzlich verwenden. Dabei muss da nicht zwingend der RasPi dran sein, da kann auch prima Android, Linux oder Windows drauf laufen, je nachdem welche Apps einem wichtig sind. Und wenn du statt des Monitors ein (altes) Android-Tablet hinhängst sparst du auch noch einiges an Strom.

    Ich mag die RasPi-Basteleien ja auch gerne, aber es hört sich halt so an, als wolltest du mit mehr Aufwand eine Lösung realisieren, die garnicht mehr auf der Höhe der Zeit ist.

    PS: Soll garnicht so eine harte Kritik sein wie es sich vielleicht anhört, ich wollte nur mal einen anderen Blickwinkel dazu anbieten.
     
  10. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Du könntest durchaus Recht haben mit "nicht mehr auf der Höhe der Zeit". Man nimmt halt das, was man gewohnt ist. Ein neuer Blickwinkel ist immer gut. Da bin ich auch sehr dankbar dafür. Deswegen hab ich hier ja auch die Anfrage gestellt.

    Multiroom wäre hier aber auch nicht der tatsächliche Wunsch gewesen. Die Lösung soll wirklich nur als Beschallung beim Backen/Kochen in der Küche da sein. Bisher stand ich immer mit dem Smartphone da, wenn ich mal die Heute-Sendung ansehen wollte. Und meine Frau hat halt die Tür zum Arbeitszimmer geöffnet und dort den Rechner zur Musikbeschallung verwendet.

    Ich hab gesten Nach noch ein paar Bestellungen gemacht:
    • liyama Prolite T2453MTS-B1
    • Raspberry PI 4B mit 4G + HDMI-Kabel
    • Hifiberry AMP2 (Verstärker + DAC)
    • Netzteil mit 90Watt und 24V
    Jetzt fehlen halt noch die Lautsprecher. Und dann muss ich mich noch um den Rahmen/Kasten/Apothekerschrank kümmern, dass das irgendwie hübsch wird. Ich hab mir auch schon überlegt, ein paar Visaton-Lautsprecher direkt in den Kasten über den Monitor zu verbauen. Würde das Verlegen der Kabel sparen. Allerdings muss ich da erst mal nachforschen, mit welcher Akustik ich dann zu rechnen hab und welche Einbautiefe die Teile benötigen.
     
  11. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Gestern kamen die Päckchen (Liste oben). Gegen 23:50 Uhr hab ich mich dann entschlossen, das mal auszuprobieren. Optimalfall wäre gewesen, den Pi erst mal zum Laufen zu kriegen. Mit "Erschrecken" musste ich feststellen, dass gegen 00:10 Uhr der PI schon den ersten Film auf dem Monitor per UPnP abspielte.

    Bisher hatte ich noch keinen PI. Ich hätte nie erwartet, dass das so problemlos geht. Sogar das Streaming vom Smartphone aus hat schon out of the box geklappt.
     
  12. Sven76

    Sven76 Neuer Benutzer

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    Hmpf, ich darf irgendwie noch immer nichts verlinken. Es entwickelt sich langsam:

    Boxen
    Den Eigenbau hab ich erst mal beerdigt. Zu groß ist das Risiko, dass das Mist rauskommt. Glücklicherweise bin ich jetzt auf On-Wall-Boxen gestoßen. U.a.
    • Canton GLE 410.2
    • Dali Oberon On-Wall
    Welche es schließlich wird, werd ich noch entscheiden müssen. Leider dürfte Probehören aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit in Technik-/Hifi-Läden eher ausfallen.

    Kasten/Wand
    Da hat mir ein Arbeitskollege jetzt empfohlen, das Ganze aus OSB-Platten zu bauen, anschließend mit Malervlies zu tapezieren und zu überstreichen.

    Unsicherheitspotential besteht jetzt noch etwas im Verlegen der Steckdosen und Audiokabel.
    • Gibt's bauliche Beschränkungen, wenn man in einer Schornsteinwand eine Steckdose legen will, wie tief man maximal reinbohren darf, bzw. ob man das überhaupt darf?
    • Wenn der Kabelkanal für die Audiokabel über ein Stromkabel läuft, kann's da Störungen geben?

    Bin für Hinweise, Verbesserungsvorschläge und neue Ideen immer dankbar.
     
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