Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich

Diskutiere Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich im Elektroinstallation und Elektrotechnik Forum im Bereich Der Innenausbau; Noch öfter wurde aber nur das Bad neu gemacht und der RCD dann nur dafür, weil beim Rest noch klassische Nullung war. Stimmt! Wird es auch, ja!
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #21

dirk11

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  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #22

dirk11

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Ich Frage mich wirklich, ob du das auch so sehen würdest, wenn jemand an deinem Eigentum rumbastelt.
Das kann man so pauschal ja wohl kaum beantworten. Wenn mein Mieter das vorher mit mir abspräche -> kein Problem. Hätte er das vorher nicht gemacht, wäre es eine sach- und fachgerecht ausgeführte Arbeit, welche das Objekt nicht verschlechtert -> auch kein Problem.
Hätte er es nicht fachgerecht ausgeführt, muss und wird man eine Lösung finden. Die lautet aber garantiert nicht "Rückbau", weil 100%ig sicher ist, dass er das einen Monat später nochmal probiert. Wenn er auf dem Balkon eine Steckdose installiert, ist ja wohl unzweifelhaft Bedarf da.
Ich bohre ja auch nicht an einem gemieteten Wagen den Endtopf an, weil ich geileren Sound will.
Nicht jeder schwachsinnige "Vergleich" ist ein ebensolcher.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #23

OldMan

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Wenn du was gegen die Steckdose, das Vorgehen des Mieters hast und angepisst bist das kein Ton vorab gesagt wird
bzw. darüber gesprochen wird den Fach- und sachgerechten Rückbau fordern.

Oder Abnahmeprotokoll der ausführenden Elektrofirma anfordern.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #24

dirk11

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also es geht hier übrigens ursprünglich um Feuchte bzw. Nässe.
Nein. Es ging um eine Sorge. Die kann Dir hier vermutlich jeder nehmen, der einigermaßen normal bei Sinnen ist. Das Loch, was dort gebohrt wurde, wird ja wohl offensichtlich (anhand des Fotos) von der Steckdose abgedeckt. Da wird es also schonmal nicht direkt hinein regnen. Des weiteren wird es ziemlich sicher an der Balkon-Innenwand, zum dahinter liegenden Zimmer, sein. Wenn es nicht gerade quer regnet und der Balkon nicht auch nach oben offen ist, gehe ich folglich davon aus, dass es dort auch nicht wirklich "nass" wird, sondern höchstens etwas feucht. Das macht der Wand ebensowenig etwas aus. Und wenn Du diesbezüglich Sorge hast -> wie geschrieben, vernünftige Feuchtraum-Steckdose montieren, von oben (und nur von oben und von den Seiten, nicht von unten!) mit Silikon abdichten, fertig.
Ach ja: wenn das Wasser so hoch steht, dass es durch das Loch in die Wohnung läuft, ist das dein geringstes Problem.

Ganz genau!!! Gebäudehülle beschädigen, obwohl Mieter. Und dann Wasserschaden oder Schimmel reklamieren, sauber.
Geht für mich in dieselbe Richtung, wie Fensterrahmen anbohren. Gehört mir der Kram: bittesehr. Wenn nicht: Schaden ersetzen.
Bla bla bla. Schon wieder ein Vergleich, der kein Vergleich ist. Bohrungen in Wänden sind von Vermietern hinzunehmen. Dazu gibt es so viele Gerichtsurteile, dass der Bart gar nicht lang genug sein kann. "Beschädigung der Gebäudehülle" ist lächerliches Geschwätz. Mal ganz davon abgesehen: wärest Du mein Vermieter, wäre das sach- und fachgerecht ausgeführt (mit einer UP-Dose und wetterdichter, von innen abschaltbarer Steckdose), aber Du würdest es nie zu Gesicht bekommen, weil Du nicht ohne triftigen Grund in die Wohnung kämest.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #25

dirk11

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angepisst bist das kein Ton vorab gesagt wird
bzw. darüber gesprochen wird den Fach- und sachgerechten Rückbau fordern.
Ich bezweifle, dass er das einfach so kann. Die Wohnung ist nunmal vermietet, darauf hat man dann als Vermieter nur noch sehr beschränkten Einfluss. Ich würde mich glatt zu der Behauptung hinreißen lassen, dass ein Gericht das, so lange der Mieter dort wohnt und nicht im Verzug ist, kippen würde. Und rauskündigen ist schwer.
Oder Abnahmeprotokoll der ausführenden Elektrofirma anfordern.
Auch das kann er nicht. Es gibt dazu keinerlei Verpflichtung. Gut, es ist hier ziemlich offensichtlich, dass das nicht sach- und fachgerecht ausgeführt wurde, aber das ist die einzige Bedingung, welche erfüllt werden muss. Ein "Protokoll", egal ob von einem Elektriker oder dem Prinz von Zamunda, ist dafür nicht notwendig. Würdest Du mich nach einem Protokoll fragen, würde ich Dir aber jederzeit eines ausstellen. Mit Kartoffelstempel!
Du musst eine Behauptung beweisen - nicht der Beschuldigte, dass die Behauptung nicht korrekt ist. Und das ist auch gut und richtig so.
Im Zweifel würde ein Gericht eine unabhängige Überprüfung anordnen, welche der Verursacher im Schadenfall zu bezahlen hätte. Aber eben auch nur dann!

So rein für den eigenen Gesundheitszustand wäre es sehr wahrscheinlich besser und günstiger, dort einen Elektriker hinzuschicken, der den "Problemfall" korrigiert, als sich so wie hier einige aufzuplustern und einen auf dicke Hose zu machen. Das geht nämlich meistens in selbige.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #26

recon

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Ich bezweifle, dass er das einfach so kann. Die Wohnung ist nunmal vermietet, darauf hat man dann als Vermieter nur noch sehr beschränkten Einfluss. Ich würde mich glatt zu der Behauptung hinreißen lassen, dass ein Gericht das, so lange der Mieter dort wohnt und nicht im Verzug ist, kippen würde. Und rauskündigen ist schwer.
Auch das kann er nicht. Es gibt dazu keinerlei Verpflichtung. Gut, es ist hier ziemlich offensichtlich, dass das nicht sach- und fachgerecht ausgeführt wurde, aber das ist die einzige Bedingung, welche erfüllt werden muss. Ein "Protokoll", egal ob von einem Elektriker oder dem Prinz von Zamunda, ist dafür nicht notwendig. Würdest Du mich nach einem Protokoll fragen, würde ich Dir aber jederzeit eines ausstellen. Mit Kartoffelstempel!
Du musst eine Behauptung beweisen - nicht der Beschuldigte, dass die Behauptung nicht korrekt ist. Und das ist auch gut und richtig so.
Im Zweifel würde ein Gericht eine unabhängige Überprüfung anordnen, welche der Verursacher im Schadenfall zu bezahlen hätte. Aber eben auch nur dann!

So rein für den eigenen Gesundheitszustand wäre es sehr wahrscheinlich besser und günstiger, dort einen Elektriker hinzuschicken, der den "Problemfall" korrigiert, als sich so wie hier einige aufzuplustern und einen auf dicke Hose zu machen. Das geht nämlich meistens in selbige.
die Mieterin zieht allerdings gerade aus
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #27
eli

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Ein "Protokoll", egal ob von einem Elektriker oder dem Prinz von Zamunda, ist dafür nicht notwendig. Würdest Du mich nach einem Protokoll fragen, würde ich Dir aber jederzeit eines ausstellen. Mit Kartoffelstempel!

Jede Neuinstalltion, Erweiterung, rep. bedarf einer Prüfung nach VDE XYZ und die ist verpflichtend. Auch ist die Übergabe des Protokolls usw verpflichtend und zwar an den Eigentümer
Wiederholungsprüfungen im Eigenheim sind hingegen nur angeraten
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #28
JörgFischer

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Dirk, ich schätze deine direkte Art nur ist nicht immer der lauteste im Recht.

Überdenk doch nochmal die Tatsachen und die daraus resultierenden antworten.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #29

dirk11

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Ich muss das nicht überdenken. Ein Elektriker mag im Beruf dazu verpflichtet sein, wie eli schreibt. Auch wenn die das auch nicht immer machen.
Aber da die VDE kein Gesetz ist (was gut und richtig ist!), und zum Glück in Deutschland auch niemand gezwungen werden kann, Arbeiten nicht selbst auszuführen, ist auch niemand verpflichtet, eine Prüfung und/oder ein Protokoll abzuliefern.
Wohl gemerkt, wir sprechen hier vom Privatbereich. Im Gewerblichen bzw. Öffentlichen kann und wird das völlig anders geregelt sein, dort gelten dann entsprechende Verordnungen.

Und, wie heißt es so schön: Papier ist geduldig und auch Elektriker sind nur Menschen. In Deutschland werden täglich Erweiterungen&Änderungen von Altanlagen gemacht, die "eigentlich" gemäß VDE böööse wären. Ja und?
Jetzt mal ganz ehrlich: wer macht denn eine komplette Wohnungssanierung, wenn an einer Stelle statt einer Steckdose eine Zweier-Kombination benötigt wird? Genau: niemand! Dort wird dann fein ausgebohrt und mit dem Meißel ausgepickt, eine zusätzliche Dose gesetzt, mit angeschlossen und fertig.

Ich gebe zu, gerade weil ich sach- und fachkundig bin, bin ich da ein wenig zwiegespalten. Dass das, was hier gezeigt wurde, nicht geht, ist jedem, der auch nur ansatzweise Ahnung hat, sofort klar. Ich rede hier auch in gewisser Weise und in Teilen etwas "schön", was ich sonst nicht tue (kann man hier im Forum auch nachlesen), denn dieselben Leute, die sonst "das bißchen Elektrik" labern, kriegen das große Heulen und Zähneklappern, wenn es um Gas geht - dabei ist es dort ganz genauso, man muß die Arbeit halt nur sach- und fachgerecht ausführen.

Nichtsdestotrotz wurde und wird es ja dennoch gemacht. Hier ist das Problem recht einfach zu "heilen": korrekte Steckdose installieren, korrekte Leitung legen, fertig. Das "Loch" in der Wand ist nunmal da, schlägt die Vermieterin halt 10ct auf die neue Miete hierfür auf und hat den Wohnwert angehoben.

Man muss sowas mit entsprechendem Augenmaß betrachten - die große Redekeule "Gebäudehülle beschädigt! Rückbau! Das Gebäude wird in Feuchtigkeit versinken! Blablabla" ist jedenfalls vollkommen unangebracht. Darum geht es mir eigentlich.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #30

OldMan

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Nichtsdestotrotz wurde und wird es ja dennoch gemacht. Hier ist das Problem recht einfach zu "heilen": korrekte Steckdose installieren, korrekte Leitung legen, fertig. Das "Loch" in der Wand ist nunmal da, schlägt die Vermieterin halt 10ct auf die neue Miete hierfür auf und hat den Wohnwert angehoben.

Und wer soll das bezahlen?
Der jetzt ausziehende Mieter oder der Vermieter der das gar nicht wollte?
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #31
MK.Matthias

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Und wer soll das bezahlen?
Wäre es meine Wohnung, würde ich entweder den ausziehenden Mieter damit beauftragen oder aber einfach für einen 10er eine geeignete Dose kaufen und die nach dem Auszug selber montieren. Eventuell von der Kaution abziehen. Aber ob ich (falls der Rest der Wohnung ordnungsgemäß übergeben wurde) wegen 10 Euro einen Streit um die Kaution beginnen würde, ist fraglich.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #32

Haidi

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Jetzt mal ganz ehrlich: wer macht denn eine komplette Wohnungssanierung, wenn an einer Stelle statt einer Steckdose eine Zweier-Kombination benötigt wird? Genau: niemand! Dort wird dann fein ausgebohrt und mit dem Meißel ausgepickt, eine zusätzliche Dose gesetzt, mit angeschlossen und fertig.
Ich mach mir da keine Arbeit mit zusätzlicher Dose, ich hab da immer eine Doppelsteckdose für ein Loch genommen.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #33

dirk11

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  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #34

dirk11

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Und wer soll das bezahlen?
Siehe z.B. die Antwort von MK.Matthias. Da gibt es 'zig Lösungswege, nicht alle müssen verbohrt und ärgerlich sein. Kostet nur Deine Nerven.
Der jetzt ausziehende Mieter oder der Vermieter der das gar nicht wollte?
Vermieter wollen Vieles nicht. Müssen sie aber dennoch akzeptieren. Ob der Mieter Löcher für Vorhänge bohrt (und aus Unfähigkeit stattdessen Krater produziert), im Bad einen Spiegelschrank haben will, der dem Vermieter nicht gefällt, oder oder oder. All' das muss der Vermieter sich gefallen lassen und kann auch keine neuen Fliesen im Bad verlangen - selbst dazu gibt es schon Urteile.

Mein Rat:
Wen so ein Pipifax wie diese Außensteckdose schon so nervt, daß er hier Blödsinn wie "Gebäudehülle beschädigt" oder "Schimmel" heult, der sollte der eigenen Gesundheit halber einfach gar nicht vermieten.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #35

paddylg

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Bla bla bla. Schon wieder ein Vergleich, der kein Vergleich ist. Bohrungen in Wänden sind von Vermietern hinzunehmen. Dazu gibt es so viele Gerichtsurteile, dass der Bart gar nicht lang genug sein kann. "Beschädigung der Gebäudehülle" ist lächerliches Geschwätz. Mal ganz davon abgesehen: wärest Du mein Vermieter, wäre das sach- und fachgerecht ausgeführt (mit einer UP-Dose und wetterdichter, von innen abschaltbarer Steckdose), aber Du würdest es nie zu Gesicht bekommen, weil Du nicht ohne triftigen Grund in die Wohnung kämest.
Sekunde, ich bestreite nicht, dass Bohrungen in Wände hinzunehmen sind. Das hast du recht, die sind hinzunehmen.
Das hier ist eine Durchbohrung, und die ist es nun mal nicht, auch wenn das deine Ansicht ist.

Mieter dürfen auf dem Balkon eine Steckdose anbringen, sogar ohne den Vermieter vorab um Erlaubnis zu fragen. So entschied das Amtsgericht Hamburg (Az.: 39a C 93/05). Allerdings: Die Außensteckdose muss fachgerecht installiert werden. Das bedeutet, dass alles ordnungsgemäß gegen Feuchtigkeit abgesichert werden muss. Und da liegt der erste Haken. Denn mit Feuchtigkeit muss man draußen jederzeit rechnen.
Der zweite Haken: Um eine Außensteckdose zu installieren, muss man in der Regel in die Hausfassade bohren. Und das wiederum braucht die Genehmigung des Vermieters. Sonst könnte die Kündigung drohen. Mieter sollten sich also immer das Okay vom Hausbesitzer einholen.


oder:

"Der Mieter hat mir an einer 36 cm Außenwand Löcher durchgebohrt ohne mein Einverständnisw einzuholen (...)"

Hierbei handelt es sich um bauliche Veränderungen durch den Mieter.
Die Veränderungen bedürfe Ihrer Zustimmung, wenn sie sich nicht im Rahmen des vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache halten.
Im Rahmen des vertragsgemäßen Gebrauchs der Mietsache liegen solche Maßnahmen,die rückgängig gemacht werden können,
keinen Eingriff in die bauliche Substanz darstellen,die Einheitlichkeit der Wohnanlage nicht beeinträchtigen und
keine nachteiligen Folgewirkungen z. B. auf die Mitbewohner des Anwesens haben.
Mit dem Bohren von Löchern haben wir einen Eingriff in die bauliche Substanz, der nicht mit dem Setzen von Dübeln (=vertragsgemäßer Gebrauch der Mietsache) verglichen werden kann (...) Insoweit hat der Mieter nicht das Recht in die Fenster Löcher zu bohren.


Natürlich würde ich hier keinen anzeigen oder abmahnen odern was auch immer, wäre ich der Vermieter.
Als Mieter allerdings käme ich nicht im Leben auf die Idee, ohne zu Fragen Löcher durch die Wand zu bohren oder auch durch Fensterrahmen. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.

Ich bin noch nicht so lange hier im Forum und daher mit einigen Dingen noch nicht so vertraut, daher meine Frage:
Wirst du immer auf so unangenehme Weise persönlich zu anderen?
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #36

dirk11

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Natürlich würde ich hier keinen anzeigen
Da würdest Du dich auch lächerlich machen. Was Du hier ansprichst, ist Zivilrecht.
Als Mieter allerdings käme ich nicht im Leben auf die Idee, ohne zu Fragen Löcher durch die Wand zu bohren
Warum nicht? Das ist kein großer Akt, und problemlos reversibel, wenn es unbedingt sein muss.
oder auch durch Fensterrahmen.
Das wieder würde ich auch nicht machen.
Wirst du immer auf so unangenehme Weise persönlich zu anderen?
Ich bin nicht persönlicher als andere hier, die der Meinung sind, ihre Meinung sei die allein seligmachende.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #37

paddylg

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Okay, danke dir.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #38
JörgFischer

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Dirks Art ist erfrischend direkt.
Sorgt für klare Aussprache ohne heititei.

Ändert nichts an der Tatsache, dass ich im Rahmen der Möglichkeiten und mit Augenmaß den Mieter entweder nachbessern oder auf seine Kosten ordentlich machen lassen würde.
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #39

macyanni

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Auf einem Balkon? Unwahrscheinlich.
Hahaha, wohl noch nie vermietet. Das wäre eher unwahrscheinlich, wenn da tatsächlich ordentlich abgedichtet worden wäre. Wer so eine Steckdose auf dem Balkon benutzt, dürfte auch alles andere falsch machen.
weil bei einer dauerhaft betriebsbereiten Außensteckdose eine Versicherung bei Einbruchdiebstahl nicht zahlt
Stammtischwissen. Ich (versicherungsgutachter) sehe eher das Problem eines Brandschadens. Solange der Vermieter von der Dose nichts weiß, kann man ihm auch keine Fahrlässigkeit anlasten.
Ich Frage mich wirklich, ob du das auch so sehen würdest, wenn jemand an deinem Eigentum rumbastelt.
Richtig! Außerdem hat der Eigentümer auch eine Fürsorgepflicht gegenüber seinen Mietern. Entweder muss rückgebaut werden oder ein Elektriker macht es richtig. Das hat gar nichts mit "Keule" zu tun, sondern mit der Haftung eines Vermieters, wenn er sich nicht kümmert. Genau dieser Mieter würde im Schadenfall laut schreien, dass er nichts dafür kann und der Vermieter doch informiert war..
wie Fensterrahmen anbohren
Auch so ein beliebtes Spiel bei Mietern. Bei der Rückgabe genau aufpassen. Den Schaden ersetzen ist so eine Sache, weil auf unseren Gerichten mieterfreundliche Staatsdiener sitzen, die ihr soziales Gewissen ausleben. Außerdem gibt es nur den Zeitwertschaden. Vom Ärger für den Vermieter ganz zu schweigen.
Wenn der Mieter sich weigert, was zu tun, dann hilft nur (ordentliche) Abmahnung und ordentliche Kündigung. :) Mac
 
  • Mieter installiert Steckdose im Außen-Balkonbereich Beitrag #40

macyanni

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.......ups, merkwürdigerweise wurden mir nicht alle Kommentare angezeigt. Der Mieter zieht aus? Dann Elektriker holen und einen fachgerechten Zustand herstellen und den Rechnungsbetrag von der Kaution abziehen. :) Mac
 
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