Mauer auf der Terrasse setzen... welches Material ???

Diskutiere Mauer auf der Terrasse setzen... welches Material ??? im Fassade Forum im Bereich Der Aussenbereich; Hallo! Ich möchte auf der Südseite unserer Terrasse (bereits überdacht) eine Mauer erstellen, die in drei Höhen (2m, 1,60m und 1,20m) von der...

  1. #1 leybuchtnest, 31.03.2020
    leybuchtnest

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    Hallo!
    Ich möchte auf der Südseite unserer Terrasse (bereits überdacht) eine Mauer erstellen, die in drei Höhen (2m, 1,60m und 1,20m) von der Hauswand zum Garten hin gesetzt werden soll.
    Auf der vorhandenen Betonplatte habe ich zwei Schichten (Höhe 15cm/Breite 24cm) Sockelverblender gesetzt.
    Darauf wollte ich eigentlich ytong-Steine setzen und diese mit Polygonal-Platten verkleiden. Nun hab ich schon gehört, dass der ytong-Stein sich sehr viel Feuchtigkeit zieht und nicht so sehr geeignet wäre. Man könnte ihn zwar mit Dichtschlämme schließen, aber das wäre für mich nicht die Ideallösung. Bei den Polygonal-Platten (auf beiden Seiten) soll es eigentlich bleiben. Meine Frage nun: Welchen Tipp habt ihr für die eigentliche Mauer ? Was wäre besser geeignet als ytong und ein sicherer Unterbau für die Polygonal-Platten ?
    Vielen Dank für eure Tipps !
     
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  3. Future

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    Du brauchst auf dem Ytong zumindest mal einen Grundputz/Armierungsmörtel mit Gewebeeinlage. Das macht das Ganze einfach vel stabiler und reduziert gleichzeitig die Saugfähigkeit der Oberfläche. Die Abdichtung gegen Nässe übernehmen dann aber die verfugten Polygonalplatten. Wichtig ist dann vor allem die Abdichtung der Ober- und Unterseite der Mauer. Oben kommen ja vermutlich auch verfügte Polygonalplatten drauf oder eine andere Art von "Dach". Von unten muss man dafür sorgen, dass keine Bodenfeuchtigkeit in die Mauer zieht -> Sperrschcht.

    Das Problem hättest du aber auch bei anderen Baumaterialien Kalksandsteion, Ziegel ...). Lediglich Beton wäre da eine Variante, die recht unempfindlich gegen Nässe ist. Vielleicht wären dann Beton-Hohlblocksteine eine gute und preiswerte Alternative.
     
  4. #3 leybuchtnest, 02.04.2020
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    Vielen Dank für die ausführliche Antwort...sehr schön. Tendiere jetzt zu dem Vorschlag mit dem ytong. Die Alternative mit den Betonsteinen hatte ich auch schon aufm Schirm...dazu hätte ich nochmal die Frage, ob jemand Wissen oder Erfahrungen dazu hat, wie die Haftung der Polygonal-Platten am Beton wäre im Gegensatz zum verputzten Ytong ? Und wenn man sich doch für den Betonstein entscheidet....muss der auch vor dem Bekleben mit den Platten vorbehandelt werden ?
    Vielen Dank für eure Tipps !
     
  5. Future

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    Be den Betonsteinen kommt nur etwas Haftgrund drauf und dann kann man direkt mit dem passenden Natursteinkleber die Polyplatten draufkleben. Ytong muss halt erst verputzt und am besten auch armiert werden. Ich bin da kein so großer Fan von Ytong. Wenn der mal Risse kriegt oder irgendwo was abplatzt, dann saugt der sich mit Wasser voll wie ein Schwamm und geht kaputt. Beton nimmt durch Wasser eigentlich gar keinen Schaden.
     
  6. #5 leybuchtnest, 13.04.2020
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    Vielen Dank Future für deinen schnellen und aussagekräftigen Antworten.
    Ich habe mich jetzt für die Betonhohlblocksteine entschieden. Abschließende Frage meinerseits wäre dann, ob 17,5 für so eine Mauer an Breite ausreichend ist oder es besser wäre, auf 24cm zu gehen ?
    Vielen Dank
     
  7. Future

    Future Erfahrener Benutzer

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    Die Hohlblocksteine werden ja mit Beton gefüllt und krigen nach Geaschmack auch noch Armierungsstahl mit rein. Das ist dann annäher so stabil wie ein massiv gegossener Betonblock.

    Die "Sollbruchstelle" dürfte dann eher die Verbindung zu der Betonbodenplatte sein. Da dann besonderen Wert drauf legen und durchaus alle 30cm eine dicke Stahlstange als Armierung in die Bodenplatte packen - Loch bohren, Stange mit Verbundmörtel einkleben, eúnd natürlcih oben mindestens 50cm rausgucken lassen. Zusätzlich vorher die Betonplatte an der Stelle mit der Flex aufrauen und mit Betonkontakt streichen.
     
  8. #7 leybuchtnest, 05.05.2020
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    So...die Hohlblocksteine wurden gesetzt...zwei Reihen in Beton...zwei Reihen mit Splitt befüllt. Unten würde Torstahl zur Befestigung mit in den Beton eingebaut.
    Nun die nächste (wahrscheinlich blöde) Frage...Thema Ausblühungen der zu verkleben den Polyplatten. Wie von Future beschrieben werde ich die Betonmauer mit Haftgrund bestreichen und dann mit dem passenden Natursteinkleber die Polyplatten anbringen. Nun gibt es in der Mitte der Mauer einen Ausschnitt für ein Gusseisenfenster. Das bedeutet, dass ich die Hohlblocksteine seitlich angeflext habe und den Sturz für das Fenster selber (aus Beton) herstellen wollte. Nun die eigentliche (blöde) Frage: Kann ich einfachen Zement für den Sturz nehmen oder muss es z.B. Trasszement sein ? Die Frage stellt sich mir, dass die Polyplatten dann rund ums Fenster mit meinem "Beton" in Berührung kommen und ich Ausblühungen unbedingt vermeiden möchte. Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen erklären
    Vielen Dank fur Eure Hilfe
     
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