Mal wiiieder ein Kelle =)

Diskutiere Mal wiiieder ein Kelle =) im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, Hallo, im Spätsommer werde ich meine Ausbildung beginnen, ich bin 19 Jahre alt und kurzgefasst wird es mir zu eng "hier oben". Ausziehen...

Cr0ss

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Hallo, Hallo,

im Spätsommer werde ich meine Ausbildung beginnen, ich bin 19 Jahre alt und kurzgefasst wird es mir zu eng "hier oben".
Ausziehen kommt aus finanzieller Sicht nicht in Frage.
Wir haben einen großen Keller, der weitestgehend als überdimensionierte Abstellkammer genutzt wird, hätte ich das nötige Kleingeld, könnte man daraus eine vollwertige, sehr geräumige Wohnung machen. Ich beschränke mich aber erstmal auf einen Raum =P
Ich würde das Ganze gern selbst machen, zum einen, weil es wahrscheinlich kostengünstiger ist, zum anderen aber auch, weil mich die herausforderung reizt.

Momentan wird dieser Raum als Partyraum (un)genutzt. Problematisch ist nur, dass er eben nicht isoliert ist.
Hinzu kommt, dass eine Wand feucht ist.

Ratsam wäre natürlich, das von den AUßenwändenr her anzugehen. Leider Gottes ist genau diese Wand unter einer in Beton eingelassenen bzw, unter der Terasse, also keine chacne füpr "mal ein bisschen buddeln und sehen, was sich machen lässt".

Gibt es eine Möglichkeit, die Sache von Innen her anzugehen? Auf irgedneienr Seite habe ich von der Idee gehört, man könne einfach nicht durchgehend latten an die Wand schraiben und darauf dann Platten befestigen, oben und unten 1-2cm luft lassen und somit eine belüftung der Wand schaffen. Momentan wird der raum nicht besonders oft gelüftet, das würde sich dann selbstverständlich ändern, eventuell wäre das Feuchtigkeitsproblem also wirklcih gelöst.
Fraglich ist aber, ob mein Vater mit den zu Erwartenden Heizkosten bei dieser Methode besonders glücklich wäre.

Das ich die Wand von innen nicht wirklich trockenlegen kann, ist mir durchaus bewusst. Gibt es aber trotzdem irgendeine Möglichkeit, diesen kellerraum zu isolieren bzw. Trockenzulegen, ohne die gesamte Terasse und die Treppe abreißen zu müssen?

Grüße und im voraus schonmal vielen Dank =)
 

Schnulli

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Hallo,

feuchte Wände sind leider nicht so ganz trivial. Ist es aufsteigende Feuchte? Kondensfeuchte? Ist Erde vor der Wand, so dass eventuell das Wasser waagerecht reindrückt? Kann es ein kaputtes Wasserrohr sein, welches den Kellerboden schön feucht hält (war bei mir der Fall, grrrrr....)? Wenn du Glück hast verschwindet die Feuchte schon dann, wenn du normal heizt und lüftest, also den Raum regelmässig nutzt. Und wenn es aufsteigende Feuchte ist und je nachdem wie groß die feuchte Fläche ist könntest du zum Beispiel alle 10 cm in 2 Reihen ein Loch bohren, überall dort einen Trichter reinhängen und Verkieselungsflüssigkeit reinlaufen lassen, so dass eine "neue Horizontalsperre entsteht". Eine relativ teure Lösung, die Flüssigkeit ist nicht ganz billig, aber ich habe es bei mir auch durch. Es funktioniert (fragt sich nur wie lange :rolleyes:). Aber auf keinen Fall würde ich irgendetwas vor die Wand nageln, ehe die Feuchtigkeit beseitigt ist.

MfG
Thomas
 

AallRounder

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RE: feuchte Wand

Moin,

ich würd erstmal die Wand komplett freiräumen, alle davorstehenden Möbel weg, Regale leerräumen usw. Falls schon irgendeine (teilweise) Verkleidung davor sein sollte, die auch weg. Gut wäre es m.E. auch, den Fußboden besonders am Wandanschluß genauso zu "befreien". Dann könntest Du versuchen, die Feuchte besser zu orten. Hebst Du den Fußbodenbelag hoch und kommt Dir Schimmel und Gestank entgegen, dann weißt Du, daß auch Feuchte von unten kommt. Auf jeden Fall sollten Mauer und ggf. Boden davor ohne Behinderung trocknen können (z.B. Durchzuglüftung).

Wie sieht der Putz aus ? Ausblühungen, Ablösungen, stinkts nach Schwefel oder sind große Flecken drauf ? Ich hatte mal ein Souterrain saniert, wo auch alle Wände feucht waren. Nach ein paar Tagen rumdoktorn hab ich den ganzen Putz komplett abgeschlagen. Der war durch jahrzehntelange Durchfeuchtung völlig fertig. Falls bei Dir auch ein durchfeuchteter Putz vorliegt, m.E. runter damit. Der bindet soviel Keim und Nässe, daß beim Lüften die darunterliegende Mauer gar nicht erreicht wird. Außerdem siehst Du u.U. in den Fugen, ob eine horizontale Sperrschicht (Pappe) vorhanden ist.

Hat die Terrasse eine horizontale Abdichtung ? Kann z.B. Regenwasser durch die Terrasse ins Erdreich vor der Wand sickern ? Gibt es genügend Gefälle oder steht das Wasser auf der Terrasse ?

Wie schon geschrieben wurde, muß auf jeden Fall die Ursache gefunden werden. Ein Rohrbruch wäre m.E. noch "besser" als aufsteigende oder vom Boden unter der Terrasse durch die Wand dringende Feuchte. Ist das Rohr wieder dicht, muß "nur" noch die Mauer trocknen und das Problem könnte gelöst sein. Alles andere wären Dauerbrenner, die eine kompliziertere Lösung erfordern. Das kann ein Injektionsverfahren mit Verkieselung sein oder eine Sanierputzlösung. Beide Systeme haben bei ständig neuer Feuchte den Nachteil, daß sie nicht ewig halten. Irgendwann ist die Chemie darin am Ende.

Ist die Ursache behoben, dann würde ich diese Wand möglichst freilassen, keine Möbel bis obenhin usw. Gipskarton, Holzlatten oder Pappplatten haben m.E. vor Wänden nichts zu suchen, erst recht nicht im Keller. Ein schöner zweilagiger hydraulischer oder carbonatisierender Kalkputz kann Feuchte speichern und wieder abgeben, dazu ist er pilzhemmend. Außerdem kann die Wand immer im Auge behalten werden. Bei Gipskartonwundern davor merkt man das Unglück erst, wenn wirklich alles zu spät ist .. In Kellerräumen mit ständig erhöhter Luftfeuchtigkeit haben m.E. Gipsbaustoffe und Pappen nichts verloren.

Gruß
 
MacFrog

MacFrog

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na du machst mir ja hoffnung das die verkieselung niocht ewig hält :/ hab meine außenwände auch alle mit so einem mittel bearbeitet (einschaliges mauerwerk , keine sperrschicht , bj 1903...) die letzten 2 jahre ist der bau nun trocken... (vorher aufsteigende feuchtigkeit bis in den Giebel!!)

Gruß
 

Schnulli

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Hallo,

das Verkieselungsgeraffel kann chemiebedingt nicht ewig halten ;) Aber es beruhigt, dass es für den "Moment" funktioniert. Und ich habe bisher noch keine Berichte gefunden (OK, ich habe auch noch nicht tiefergehend gesucht) die belegen, dass die Verkieselung z.B. nach 10 Jahren wieder neu gemacht werden muss. Also lassen wir uns überraschen und halten die Trichter schön sauber für späteren Einsatz....

Gruß
Thomas
 

AallRounder

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Hallo Thomas,

ja leider müssen wir alle irgendwo Kompromisse eingehen. Ich hatte an 2 Innenwänden , in denen Schornsteinzüge entlanggehen, Feuchteprobleme. Obwohl die Schornsteinköppe bis unters Dach abgerissen sind und oben vollkommen offen, entsteht immer wieder mal Feuchte und auch die bösen Schwefelverbindungen haben Salzschleier an der Wand hervorgerufen.

Da bin ich ausnahmsweise auch mal mit nem Sanierputzsystem rangegangen; erst Sperrsputz, dann Vorspritz und Sanierputz. Seitdem hab ich keine Probleme mehr. Aber dieser Aufbau ist halt auch irgendwann "voll" mit Salzen und dann gehts vielleicht wieder los. Lt. Hersteller soll es natürlich ewig halten, für mich trotzdem nur ein Kompromiß. Eine andere Lösung hatte ich nicht.

Vor Injektion schrecke ich immer zurück: so große Bohrlöcher in so kurzem Abstand (Statik ?), keiner weiß, wo das Zeug hinfließt (Hohlschichtmauerwerk !) und hohe Kosten. Aber prima, daß Du gewagt und gewonnen hast. Wird schon weiterhin halten. Einige Hersteller geben immerhin 20 Jahre Garantie auf das Zeug, aber natürlich nur, wenn man's nicht selber reingekippt hat :)

Gruß
 
MacFrog

MacFrog

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naja ging noch , hab auch etwas gemogelt ^^ sollten alle 10cm löcher in die wände (10mm) . ich habs alle 15 gemacht.... Hohlschicht war 1903 ein Fremdwort...gg aber das ist ja nicht mein thread hier .D
 
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