Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten

Diskutiere Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten im Elektrisches Werkzeug und dessen Zubehör Forum im Bereich Werkzeug; Hallo, hätte da eine Frage an die Spezialisten unter euch :) Da ein Dauerauftrag in Aussicht ist, gibt es die Überlegung an einem neuen...
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Worker

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Hallo, hätte da eine Frage an die Spezialisten unter euch :)

Da ein Dauerauftrag in Aussicht ist, gibt es die Überlegung an einem neuen Standort eine Anschaffung einer Hobelmaschine durchzuführen. Bislang waren immer gewisse Anforderungen berücksichtig worden, die typisch sind bei solchen Investitionen. Aber gerade an diesem Standort, der sehr klein ist und sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Anrainern befindet, spielt etwas anderes eine große Rolle, nämlich dass dort nicht unbedingt eine Klage wegen Lärmbelästigung einfliegt :) Die Kostenkalkulation hat gezeigt, dass es sich lohnen würde, nur um den Dauerauftrag zu bewerkstelligen, diese neue Lage zu mieten. Das einzige Problem ist, dass unsere Maschinen eindeutig zu laut sind, während man diese Tätigkeiten durchführt. Ich bin hier eigentlich nur peripher an den Überlegungen beteiligt, möchte aber ebenfalls Informationen mitliefern können ;)

Hat hier jemand Tips hierzu oder sager mal einen ähnlichen Fall gehabt?
 
  • Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten Beitrag #2
123harry

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Hallo,du kannst nur versuchen das Gebäute wo die Werkstatt ist so zudämmen das kein bzw wenig Lärm raus kommt.Anfangen würde ich mit dem Dach.Vieleicht auch die lauten Maschinen mit einer Trennwand ein wenig zu dämmen.Ich habe auch so einen Raum wo ein Notstromaggregat steht,Denn habe ringsherun mit 10cm Styropor abgedämmt,Es hat sehr viel gebracht
 
  • Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten Beitrag #3
harekrishnaharerama

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Es gibt immer mehr leisere Maschinen, darauf kann man beim Kauf achten.
Wie steht es denn mit der Lärmschutzverordnung in dem Viertel? Ist das Gewerbegebiet, gemischt oder reines Wohngebiet :confused:
 
  • Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten Beitrag #4
selfmademan

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Ohne zu wissen welchen Arbeitsraum du um diese einzelne Maschine brauchst, könnte ich mir vorstellen einen Schallschutzkäfig darum zu bauen. Das haben wir mal im Werkzeugbau bei einer Nibbelstanze gemacht. Vorher wurdest du verrückt bei dem nagelnden Geräusch.
Also ein Ständerwerk aus 10-12 er Holzbalken mit Flachdach. Das nun ausfachen mit Dämmaterial, wobei ich gerade nicht weiß welches am besten Schall schluckt. Fachwerk so bauen, dass zB Styroporplatten im Ganzen formschlüssig reinpassen. Innen dünn auskleiden (Presspappe). Wenn der Raum nur klein sein kann, bau eine Pendeltür ein um mit den Werkstücken schnell rein und raus zu kommen. An Gehörschutz und Luftzufuhr denkst du ja sicher.
Die verwendeten Materialien lassen sich nach dem Abbauen sicher irgendwo wiederverwenden.
Eine kleine Auswahl beim Suchbegriff Maschinenschallschutz findest du hier.
http://www.schaumstofflager.de/?gclid=CLTqyv7RrbQCFdHDzAodETgAfQ
http://www.gf-schallschutztechnik.de/index.php?rub=lsg1
http://www.cellofoam.de/
http://www.igusta.de/index.php?c=1&i=home&l=ger
 
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Kaffeetrinker

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wichtig ist erstmal zu wissen um was für ein gebiet es geht (wie schon gefragt wurde) wenn es wohngebiet sein sollte wo firmen nur geduldet sind, kann der ärger schnell kommen. gerade wo eine hobelmaschiene schon sehr laut ist und es sich bestimmt um eine halle handeln wird.
möglichkeit wäre vieleicht den boden unter der maschine zu dämmen und zu versuchen schwachpunkte des gebäudes irgendwie besser zu dämmen, wobei das problem schon oft mit den fenstern und türen und deren schallisolierung los geht. also würde es in einem wohngebiet oder mischgebiet schon schnell zu unstimmigkeiten kommen können wenn die maschiene viel und lange benutzt wird.
 
  • Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten Beitrag #6

tombo

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"Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne".
Ganz leise wird das ganze nunmal nicht vonstatten gehen. Es ist einfach die Frage wie groß der jeweilige Raum/die Werkstatt ist und wie viele, welche Maschinen dort aufgebaut werden. Dazu: Wie nah sind die Nachbarn? Hat die Werkstatt Fenster oder liegt die Räumlichkeit im Keller. Sind darüber Nachbarn etc. pp?
Tatsache ist: Mit Holz arbeiten ist nicht wirklich leise. Sägen, Hobeln, Fräsen. Die Maschine hat ein Betriebsgeräuch, was noch zu vernachlässigen ist und dann eben die Bearbeitung an sich. In einer Räumlichkeit, bei der unten drunter niemand wohnt glaube ich dass man zu den normalen geschäftszeiten keinerlei probleme bekommt.
ansonsten gibt es immer wieder noise-reduction sachen von den Herstellern. wir hatten glaube ich hier im forum schon mal die rede von den silent power messern von Felder, für die hobelwelle. ist für euch mit sehr sehr hoher wahrscheinlichkeit ein interessantes Produkt. ich hab die dinger mal live gesehen und der pegel wird schon stark reduziert, aber wie gesagt: es kommt halt drauf an was noch so in der werkstatt am brummen ist :)
 
  • Lärmreduktion bei Tischlertätigkeiten Beitrag #7
Worker

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Danke!

Hallo und vielen Dank für die vielen wertvollen Tips!

Hallo,du kannst nur versuchen das Gebäute wo die Werkstatt ist so zudämmen das kein bzw wenig Lärm raus kommt.Anfangen würde ich mit dem Dach.Vieleicht auch die lauten Maschinen mit einer Trennwand ein wenig zu dämmen.Ich habe auch so einen Raum wo ein Notstromaggregat steht,Denn habe ringsherun mit 10cm Styropor abgedämmt,Es hat sehr viel gebracht

Dämmung ist natürlich vorgesehen bzw. ein Muss, wobei Styropor nur einen Teil davon darstellt.

Es gibt immer mehr leisere Maschinen, darauf kann man beim Kauf achten.
Wie steht es denn mit der Lärmschutzverordnung in dem Viertel? Ist das Gewerbegebiet, gemischt oder reines Wohngebiet :confused:

eher reines Wohngebiet, deshalb spielt die Lärmreduktion eine so große Rolle.

Ohne zu wissen welchen Arbeitsraum du um diese einzelne Maschine brauchst, könnte ich mir vorstellen einen Schallschutzkäfig darum zu bauen. Das haben wir mal im Werkzeugbau bei einer Nibbelstanze gemacht. Vorher wurdest du verrückt bei dem nagelnden Geräusch.
Also ein Ständerwerk aus 10-12 er Holzbalken mit Flachdach. Das nun ausfachen mit Dämmaterial, wobei ich gerade nicht weiß welches am besten Schall schluckt. Fachwerk so bauen, dass zB Styroporplatten im Ganzen formschlüssig reinpassen. Innen dünn auskleiden (Presspappe). Wenn der Raum nur klein sein kann, bau eine Pendeltür ein um mit den Werkstücken schnell rein und raus zu kommen. An Gehörschutz und Luftzufuhr denkst du ja sicher.
Die verwendeten Materialien lassen sich nach dem Abbauen sicher irgendwo wiederverwenden.
Eine kleine Auswahl beim Suchbegriff Maschinenschallschutz findest du hier.
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Vielen vielen Dank, ein Schallschutzkäfig war, falls die (verstärkte) Dämmung der Wände auch überlegt worden, allerdings würde das den Raum zu sehr verkleinern. Trotzdem lässt sich, glaube ich, die eine oder andere Verstärkung auch für den Raum selbst nutzen.

wichtig ist erstmal zu wissen um was für ein gebiet es geht (wie schon gefragt wurde) wenn es wohngebiet sein sollte wo firmen nur geduldet sind, kann der ärger schnell kommen. gerade wo eine hobelmaschiene schon sehr laut ist und es sich bestimmt um eine halle handeln wird.
möglichkeit wäre vieleicht den boden unter der maschine zu dämmen und zu versuchen schwachpunkte des gebäudes irgendwie besser zu dämmen, wobei das problem schon oft mit den fenstern und türen und deren schallisolierung los geht. also würde es in einem wohngebiet oder mischgebiet schon schnell zu unstimmigkeiten kommen können wenn die maschiene viel und lange benutzt wird.

Fenster sind kein Problem, allerdings die Türe, die wird vielleicht komplett ausgewechselt. Die Maschine wird im Grunde nicht ständig verwendet aber wenn, dann bis die Arbeit fertig ist, eh klar ;) Die Sache ist aber die, dass dort bereits ein oder zwei Firmen tätig sind und man mit denen einiges zusammen arbeiten muss und der Weg sich durch diese Überlegung verkürzen lässt, sodass man viel kostengünstiger arbeiten kann.

"Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne".
Ganz leise wird das ganze nunmal nicht vonstatten gehen. Es ist einfach die Frage wie groß der jeweilige Raum/die Werkstatt ist und wie viele, welche Maschinen dort aufgebaut werden. Dazu: Wie nah sind die Nachbarn? Hat die Werkstatt Fenster oder liegt die Räumlichkeit im Keller. Sind darüber Nachbarn etc. pp?
Tatsache ist: Mit Holz arbeiten ist nicht wirklich leise. Sägen, Hobeln, Fräsen. Die Maschine hat ein Betriebsgeräuch, was noch zu vernachlässigen ist und dann eben die Bearbeitung an sich. In einer Räumlichkeit, bei der unten drunter niemand wohnt glaube ich dass man zu den normalen geschäftszeiten keinerlei probleme bekommt.
ansonsten gibt es immer wieder noise-reduction sachen von den Herstellern. wir hatten glaube ich hier im forum schon mal die rede von den silent power messern von Felder, für die hobelwelle. ist für euch mit sehr sehr hoher wahrscheinlichkeit ein interessantes Produkt. ich hab die dinger mal live gesehen und der pegel wird schon stark reduziert, aber wie gesagt: es kommt halt drauf an was noch so in der werkstatt am brummen ist :)

Diese Silent Power Maschinen von Felder sind auch uns zu Ohren gekommen. Habe einige positive Sachen darüber gelesen und muss sagen, dass es genau das ist was wir suchen. Die Schalldämmung ist die eine Seite, aber wenn die Maschine selbst leise ist, dann wäre das natürlich perfekt. Also ich weis natürlich nicht genau, wie leise es in Wirklichkeit ist, aber im Moment übertönt nichts die Hobelwelle. Wenn die also sehr viel leiser wird, müssten wir uns über die anderen Maschinen Sorgen machen :) Danke für den Tip!
 
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