Korrekte Auswahl Fugenmörtel Natursteinmauer

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Kaffenbe

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Wir haben eine Natursteinmauer im Haus freigelegt, deren Fugen (ca. 200 Jahre alt, davon die letzten 50 hinter sperrender Plastikschicht) stark sanden. Sie soll frei bleiben, wegen Optik aber auch um nicht wieder Schimmelkammern zu erzeugen (Badezimmer). Ich habe schon das lose Material raus, tiefer kratzen will ich nicht, bevor ich nicht den Mörtel bereit habe. Die Fugen sind jetzt an sich fest und verlieren nur Matzerial, wenn man daran kratzt.

Kurz als Meinungsbild: was für Mörtel kommt hier in Frage? Ich würde in Richtung hydraulischer Kalk Mörtel gehen - aber ist das für einen Anfänger gut anzumischen/ zu verarbeiten? Wo kaufe ich ggf. guten fertig gemischten? Wenn ich es richtig verstehe auf keinen Fall Zement. Zement-Trass liest man immer mal wieder für Naturstein, aber dann ist der Feuchtigkeitsausgleich, den diese Mauern sicher brauchen, auch nicht mehr das Wahre...
Könnte man solchen Mörtel dann auch wie einen Haftputz auf der rechten Wand verwenden um Löcher im (noch originalen) Putz auszubessern? Der ist bis auf ein paar Stellen ingesamt noch stabil an der Wand, hat in sich aber Risse und eben Löcher, wo spätere Gipsbrocken abgemacht werden mussten.

Bonusfrage: Grundierung oder nicht? Ich habe Testweise auf einige der weniger sichtbaren Fugen Festiger gestrichen, damit das Absanden besser wird, aber dort klebte es dann blöd auch auf dem Stein. Vielleicht eine Grundierung die in die vorhandenen vom Gröbsten befreiten Fugen einziehtt, Haftbasis schafft, aber die Steine optisch in Ruhe lässt?
 

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pinne

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HISTORISCH ? Das wurde damals mit Lehm/Sand Gemisch " gefugt" , wie es jetzt noch gute Kaminbauer nehmen ?
 
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