Kondenswasser an der Aussendämmung

Dieses Thema im Forum "Fassade" wurde erstellt von Immo, 22.01.2015.

  1. Immo

    Immo Neuer Benutzer

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    Hallo,

    im August 2014 wurde bei uns (Altbau) eine Aussendämmung mit Styropor gemacht.
    Seit ca. zwei Wochen (ca. Beginn 2015) stelle ich massive Feuchtigkeit, oben an der Dämmund (Dachrinnenbereich) fest. m ussenbereich bildes sich dort auch schon leicht der Schimmel.
    Es hat nun länger nicht geregnet und trotzdem ist es richtig nass (siehe Bilder, Stand: 22.01.15)
    Dämmung wurde von einem Fachmann angebracht, leider habe ich diesen noch nicht erreicht.

    Freue mich über eure Hilfe.
     

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  3. #2 ichwardasnich, 22.01.2015
    ichwardasnich

    ichwardasnich Guest

    Moin,
    ich würde mir in dem Fall sofort den Rat eines Bausachverständigen einholen. Auf keinen Fall ignorieren und hoffen, das es von allein wieder weg geht. Und nicht abwimmeln lassen vom Handwerksbetrieb.
    Da stimmt was nicht!
    Sieht irgendwie so aus, als würde da von oben was reinlaufen???


    Gruß
     
  4. #3 Mr.Ditschy, 22.01.2015
    Mr.Ditschy

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    ... bin gespannt was da beim Fachmann raus kommt.

    Hätte auch mal gedacht, dass da Wasser wo eindringt ... sonst müsste da ja vom Fachmann eine enorme Wärmebrücke eingebaut worden sein.

    Ist das Dach isoliert?
    Ist das Dach auch dicht, warst du da schon oben?
     
  5. #4 Markus78, 23.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2015
    Markus78

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    Optisch würde ich auch sagen das da eine Wärmebrücke ist und warme luft aus deinem Wohnbereich dort kondensiert...
    wenns länger keinen Niederschlag gab-was soll das sonst sein?
    Was sind denn für Räumlichkeiten hinter dem feuchten Putz?



    *edit*

    So-hab mir die Bilder nochmal genauer angeschaut...Das Holz zwischen Dachrinne und Putz sieht aus wie eine Blende.Sind dahinter gleich die Dachsparren?
    Schraub doch mal (sofern möglich) so eine blende ab (oder lass das den Dämmbetrieb machen) und schau wie sich dann die feuchte Wand verhält...Ich tippe mal das die Verblendung klitschnass dahinter ist!
    Meiner Meinung nach kommt von irgendwoher hinter den Dachsparren wärmere Luft,erwärmt die holzblende,kondensiert bei diesen Aussentemperaturen und läuft dann dann an ihr herunter und nässt den Aussenputz durch...Das bißchen Acryl/Silikon hält die Feuchtigkeit auch nicht zurück...
    Hat der Betrieb der die Dämmung gemacht hat auch die Holzblende montiert?
     
  6. #5 Mr.Ditschy, 23.01.2015
    Mr.Ditschy

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    ... das aber nicht immer heißen soll, dass er es auch richtig gemacht hat. ;)
     
  7. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Hallo,
    und was soll er Falsch gemacht haben, die Platten werden bis oben Verklebt und Fertig auf alles andere hat der Ausführende keinen Einfluß, wenn da oben etwas nicht dicht ist oder sich da irgendwo Schwitzwasser (z.B. Unterspannbahn Dach) bildet kann er doch nichts machen.......

    sep
     
  8. Immo

    Immo Neuer Benutzer

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    Hallo,

    also das Dach selbst wurde 2012 komplett neu gedeckt und darunter befindet sich Pavatex Isolair 52mm.
    Das Dachgeschoss wurde 2013 ausgebaut. Es wurde Isover Itrega 140mm Klemmfilz für die Zwischensparrendämmung und Isover Vario Klimamembran als Dampfsperrfolie verarbeitet.
    Da müsste wirklich alles zu sein, habe die Arbeiten verfolgt und alles sah zu dem Zeitpunkt gut und dicht aus.

    Kann diese Feuchtigkeit evtl. auch an folgendem liegen:

    Die Aussendämmung fängt ca. 30 cm oberhalb des Erdbodens an (geht also nicht bis in den Boden). Oben wurde dann beim Abschluss zwischen Dämmung und Holzverschalung Silikon zur Abdichtung eingesetzt.
    Ist es nun möglich, dass Feuchtigkeit von unten hinter die Dämmung zieht und dadurch das oben Silikon ist sich die Feuchtigkeit oben sammelt?

    Habe ein zwei Dachpfannen hoch genommen, da sieht alles trocken aus. Der Handwerker kommt am Montag und schaut sich das mal an.
     
  9. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    "Die Aussendämmung fängt ca. 30 cm oberhalb des Erdbodens an (geht also nicht bis in den Boden)."
    Ja das ist Normal, wenn man nicht bis ins Erdreich Dämmt fängt man so an das die ersten Platten etwas unterhalb der Kellerdecke anfängt, wenn der Kleber richtig aufgetragen wird kann da keine Feuchtigkeit nach oben ziehen was ich eh für unwahrscheinlich halte.
     
  10. Immo

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    Also kann es daran nicht liegen und die Feuchtigkeit muss irgendwo von oben kommen?
     
  11. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Ich Denke ja.
     
  12. pinne

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    Betr.: # 7 , münden die Unterspannbahnen in die Rinne ? Jetzt ist es unter den angehobenen Pfannen trocken , weil Regennässe vorher abgeleitet wird ???
     
  13. #12 Markus78, 29.01.2015
    Markus78

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    Stand der Dinge?

    gibts jetzt schon was neues zu dem Problemfall?
     
  14. #13 Mr.Ditschy, 29.01.2015
    Mr.Ditschy

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    Wenn da unten/dahinter wirklich offen ist könnte dies schon sein ... ist da unten aber nicht normalerweise zu ... auch oben, genügt da wirklich nur eine Silikonfuge?!

    Bin aber auch neugierig ...
     
  15. #14 HolyHell, 29.01.2015
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    @ Ditschy
    Bei richtiger Verarbeitung ist das aufsteigen hinter den Platten nicht möglich. Da die Platten im Rand-Wulst-Verfahren geklebt werden müssen hat das Wasser da keine Chance.

    Silikon ist die Pfuscher Lösung!
    Das hätte man recht einfach -aber technisch deutlich besser - lösen können. Entweder mit einer Abschlußschiene arbeiten, oder mit Komprieband, oder mit Beidem.


    Ich tippe drauf das die Db der Fußpfette nicht richtig angeschlossen wurde. Das ist eh immer eine heikle Stelle und viele wissen halt nicht wie es geht.
    Grade bei den jetzigen Temperaturen sagen sich dann da kalt und warm Guten Tag. Und nun tritt das halt an dem Punkt aus.
     
Thema: Kondenswasser an der Aussendämmung
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