Klarlack gegen "Nachkleben"?

Diskutiere Klarlack gegen "Nachkleben"? im Zimmertüren Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, ich habe das klassische Problem, dass nach dem Lackieren der Zimmertüren die Tür bei längerem Schliessen am Gummi klebt. Habe dazu auch...

ebisebio

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Hallo,

ich habe das klassische Problem, dass nach dem Lackieren der Zimmertüren die Tür bei längerem Schliessen am Gummi klebt.
Habe dazu auch schon ein bisschen gelesen, aber Vorschläge wie Talkum oder ähnliches überzeugen mich nicht wirklich.

Nachdem ich bei der ursprünglichen Lackwahl nicht darauf geachtet hatte, überlege ich jetzt, dass es ja wohl auch Lacke geben muss, bei denen das Problem nicht besteht?
Ist es vielleicht eine Option, die Auflagefläche der Gummis an der Tür ( oder die ganze Tür) mit einem speziellen Klarlack zu überziehen und das Problem damit dauerhaft zu lösen?

Danke für Eure Hilfe !
 

sep

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Hallo!
Hast wahrscheinlich mit einem Acryllack (Wasserbasis) gestrichen, bei einem Lack auf Lösungsmittelbasis sollte sich das mit der Zeit geben wenn der Lack richtig durch getrocknet ist ansonsten könnte man es mal mit einem Stift versuchen womit man auch Autotürdichtungen behandelt, damit diese im Winter nicht fest kleben.

sep
 

ebisebio

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Vielen Dank!

Danke für die Tipps!

Da es am einfachsten zu besorgen war, hab ich erstmal mit einem Stift für Autotürgummis probiert. Scheint tatsächlich etwas zu helfen, mal schauen wie lange der Effekt anhält.

Ich hatte mit einem Lack auf Wasserbasis gestrichen und stelle jetzt auch fest, dass die Türen (weiss!) doch sehr empfindlich sind.
Macht es Sinn das ganze nochmal mit Klarlack zu überstreichen und dabei auch das Problem mit den Gummis loszuwerden?
Was müsste das für ein Lack sein, ich habe irgendwo mal was von Blockdichte gelesen?
 
harekrishnaharerama

harekrishnaharerama

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Klarlack müsste dann auch mit dem darunter liegenden chemisch harmonieren, darf ihn nicht anlösen oder ähnliches. Am besten der selbe Hersteller.

Blockdichte meint Deckkraft?

Deckkraft ist sicherlich mit eine der wichtigsten Kriterien für eine gute Farbe, aber bestimmt nicht die Einzige. Die Deckkraft, im Normen-Deutsch als Kontrastvermögen bezeichnet, bestimmt, ob Sie eine Farbe einmalig oder mehrfach auftragen müssen.

Die neue Europäische Norm EN 13 300 teilt die Deckkraft in 4 Klassen ein, wobei wiederum die Klasse 1 das beste Qualitätsniveau darstellt (Schulnotensystem).

Zur Bestimmung der Deckkraft wird eine ganz bestimmte Schichtstärke an
Farbe auf eine sogenannte Kontrastkarte (schwarz-weiß Karte) aufgetragen.
Nach definierter Trocknungszeit wird dann das Kontrastverhältnis gemessen
(wie gut deckt die weisse Farbe die schwarz-weiss Karte ab).
Die genaue Einteilung nach der EN 13 300 lautet:

Klasse 1 : Deckkraft besser oder gleich 99,5%
Klasse 2 : Deckkraft besser oder gleich 98,0%
Klasse 3 : Deckkraft besser oder gleich 95,0%
Klasse 4 : Deckkraft weniger als 95,0%


Auch wenn es erscheint, dass die Prozentzahlen der Klassen 1 bis 4 alle recht eng zusammenliegen, so kann man doch recht einfach mit
bloßem Auge die Unterschiede in der Deckkraft erkennen.

Neu bei der Norm EN 13 300 ist, dass nunmehr die Deckkraft bei der vom Hersteller angegebenen Reichweite erreicht werden muß. Es ist einfach eine gute Deckkraft zu erzielen, indem man die Farbe doppelt so dick aufträgt wie vorgeschrieben. Dann jedoch erzielt man nicht mehr die empfohlene Reichweite (Quadratmeter Fläche zu streichen) und benötigt deutlich mehr Farbe, als ursprünglich angenommen.

Wichtig: Die Deckkraft muß bei der vom Hersteller empfohlenen Reichweite erreicht werden. Man kann also nach der neuen Europäischen Norm EN 13300 davon ausgehen, dass sowohl die Deckkraft Klassifizierung als auch die angegebene Reichweite eingehalten wird. Dies ist ein deutlicher Vorteil für den
Endverbraucher, um seine Entscheidung zu erleichtern.
 

sep

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@harekrishnaharerama
Mal wieder so ein Sinnfreie Antwort die mit der Fragestellung nichts zu Tun hat.

ich habe irgendwo mal was von Blockdichte gelesen?
"Blockfest" das ist das Problem bei Wässerigen Acryllack es gibt zwar auch PU Lacke (Wasserbasis) da soll es das auch nicht so geben ansonsten zählen Kunstharzlack (Lösungsmittelhaltig) dazu und das ist wichtig wenn zwei Lackflächen aufeinander Treffen wie z.B. bei Fenster wenn sie Lackiert werden, da sollte man auch drauf achten das die Farbe Blockfest ist.
Mit Klarlack jetzt überlackieren würde ich nicht, warte mal ab normalerweise sollte sich das geben mit dem Kleben.
 

ebisebio

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Geschafft!

Hallo,

vielen Dank für eure Erklärungen und Tipps!
Nachdem sich das Kleben nicht gebessert hatte und ich nicht jede Woche mit dem Türgummizeugs rummachen wollte, hab ich doch mal einen Test gewagt.
Ich hab eine transparente Holzschutzlasur drübergepinselt und darauf geachtet, dass sie "blockfest" ist. Und wirklich, dass hat das Problem gelöst!

Kann ich nur weiterempfehlen!
Gruss
Ebisebio
 
Thema:

Klarlack gegen "Nachkleben"?

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