Kellerwand Nitrat belastet und dämmen?

Dieses Thema im Forum "Isolierung und Dämmung" wurde erstellt von tribun30, 06.11.2007.

  1. #1 tribun30, 06.11.2007
    tribun30

    tribun30 Neuer Benutzer

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    Hallo,
    eine Untersuchung hat ergeben das mein Keller mit Nitrat, Cloride und Sulfate belastet ist. Da wohl Sanierputz nach ein paar Jahren wieder abfällt bzw. die Schadstoffe eh wieder durch kommen dachte ich mir die Wand mit Styroporplatten zu verkleiden.
    Also die Platten mit etwa 1 cm Abstand von der Wand andübeln, so das noch Luft dahinter zirkulieren kann und dies dann Verputzen.
    Ständerwerk geht leider nicht da der Kellergang ziemlich eng ist.

    Wäre dies möglich zu machen oder hat jemand eine andere Idee?

    Grüße
    tribun
     
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  3. #2 Batida444, 06.11.2007
    Batida444

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    Möglich ist das bestimmt.

    Ich würde allerdings wohl eher dünne Holzleisten an die Wände dübeln und darauf dann die Platten, evtl. sogar noch vorher eine Lage Rigips.
    Weiß ja nicht, wie breit der Kellergang ist bei Dir, aber wenn Du schreibst, du willst eh 1cm Platz lassen und dann noch Styroporplatten (ca. 4 cm), dann sollte eine dünne Lage Rigips auch nicht mehr schlimm sein :D

    Und du hast mehr Stabilität in der Wand.

    Greetz
    Günni
     
  4. #3 TschiesesKreist, 19.08.2008
    TschiesesKreist

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    Huhu,
    so sieht das bei mir auch aus. Der Keller is von 1901 und in Hanglage.
    Das mit dem Vorlegen der Wand is grundsätzlich ne gute Idee. Nur würde ich dafür kein Holz verwenden. Hatte an der Wand einfach nur ein Holzregal stehen. Nach 3 Jahren war es für die Tonne. Wenn das ganze dann noch mehr oder weniger luftdicht is sind Deine Holzlatten wohl eher Geschichte.
    Ich hab mir überlegt, dass man doch auch Metallprofile für Gipskartonplatten vorsetzt. Die gibt´s ja auch relativ schmal. Und Styropor is meiner Meinung nach auch die schlechtere Lösung. Nimm lieber Styrodur. Dass is richtig knallhart das Zeug, weil´s mit hohen Druck verpresst wurde. Ich hab mal auf stupiden Styropor verputzt, ähm, nicht nochmal. Kostet aber dem entsprechend mehr.

    Das Problem bei mir is jedoch, das diese Wand dauerfeucht is, obwohl wir ne extra Drainage gelegt haben. Haben sie auch schon mal vom Profi mit so nem Entfeuchter trochnen lassen. Nach 5 Wochen war die echt furztrocken. Nur es hat nicht lang gedauert, bis sie wieder feucht war. Das nächste Problem is, dass die Wand von außen nicht zugänglich is, da in den 70ern ein Anbau statt gefunden hat, natürlich ohne Keller. Somit kann ich die auch nicht freibuddeln und mit Teerfarbe oder was auch immer dicht machen.
    Is etwas sehr delikat, aber sollte irgendjemand hier ne Lösung parat haben wär´s toll wenn diese hier gepostet wird. Bin echt am verzweifeln.

    Danke schon mal im Vorraus.

    lg
    TschiesesKreist
     
  5. #4 Schnulli, 19.08.2008
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    Hallo,

    Wo kommt die Feuchte her? Aufsteigend von unten oder drückend überall durch die Wand?

    Habs bei mit im Keller mit aufsteigender Feuchte zu tun gehabt. Im Baumarkt dann von Ultrament das hier gekauft. Schweineteuer aber es funktioniert. Nun stellt sich mir die Frage, ob dieses oder ein vergleichbares Produkt auch gegen drückendes Wasser vollflächig auf einer Wand helfen würde..... Keine Ahnung. Was sagt dein professioneller Kellertrockenleger zur Sanierung? Denn nur mit dem Mauer entfeuchten ists ja nicht getan. Wenn die Ursache nicht beseitigt wird oder eben verhindert wird, dass wieder Wasser in die Mauer eindrigen kann, wirds natürlich wieder Nass. Dann hast du nix gewonnen.
    Wie groß ist die Mauer? Zur Not: Riskier nen paar Euro und kauf dir mal ein paar Liter von dem o.g. Zeug (oder vergleichbare Produkte) und die passenden Trichter dazu. Probiers an einer Mauerstelle aus und schau mal nach 2 Wochen, wie die Ecke aussieht.

    MfG
    Thomas
     
  6. #5 TschiesesKreist, 19.08.2008
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    Das is Feuchte von Hang. Also drückt die seitlich gegen. Hm, wie groß wrd die sein? Sind nur 2x 5qm. Mehr auf keinen Fall.
    Der Trockenmeister hat gesagt, dass er das schon hatte und die Leute danach keinen Ärger mehr hatten. Naja, dass es auch anders sein kann weiß ich jetzt. :D
    P.S. Danke für den Link. Ich denke mal, dass das was werden könnte. Zumindest geb ich die Hoffung net auf hahaha.....
     
  7. #6 Schnulli, 19.08.2008
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    Hallo,

    nur mal so als Hausnummer: Für nen 30l-Kanister habe ich ungefähr 120 € bezahlt. Ich habe für den laufenden Meter Bohrlochreihe 5 Liter (je nach Saugfähigkeit und Dicke der Wand) benötigt. 8er Bohrlöcher in 10 cm Abstand, die Reihen drüber entsprechend zur Hälfte versetzt. Ich stelle mir gerade einen Schweizer Käse vor.... Das dürfte bei dir einiges an Löchern geben. Alles in Allem ein sehr zeitaufwändiges Verfahren, da du Trichter brauchst, welche dann ein paar Tage im Bohrloch bleiben müssen. Und die Trichter sind auch nicht billig.....

    MfG
    Thomas
     
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