Kellerdecke dämmen

Diskutiere Kellerdecke dämmen im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Hi, ich habe ein altes Haus aus den 50er Jahren, was unterkellert ist. Wobei es sich bei 50% um einen normalen Keller und bei den restlichen 50%...

  1. boeder

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    Hi, ich habe ein altes Haus aus den 50er Jahren, was unterkellert ist. Wobei es sich bei 50% um einen normalen Keller und bei den restlichen 50% um einen Kriechkeller handelt.

    Nun ist es so, dass es ein altes Haus und die Wände etwas feuchter sind als es modern Hauser sind. Gemäß Vertrag sind wir verpflichtet die Kellerdecke zu dämmen. Hierbei stellen sich mir aber folgende Fragen.

    1. Bringt es idR überhaupt etwas, die Kellerdecke zu dämmen, d.h. spare ich Heizkosten bzw. wird der Boden im EG spürbar warmer? Mir ist klar, dass es abhängig vom Haus bzw. Einzelfall ist und ihr keine konkrete Angabe in meinem Fall machen könnt. Trotzdem ware es wünschenswert, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilen könnt.

    2. Laufe ich Gefahr, dass sich durch diese Veränderung ein neues Problem habe, z.B. mit Schimmel?

    3. Ich habe ziemliche viele Leitungen (Strom, Wasser, Heizungsrohre) an der Decke, wodurch doch der Effekt an diesen Stellen verpufft?

    Vielen Dank für eure HIlfe!!!
     
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  3. pinne

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    wer verpflichtet da wen ?
    Mit mineralischer Dämmung stören die auf Putz Leitungen nicht , man sollte nur festhalten wo sie verlaufen ! Es wird der Boden des EG im Laufe der Jahre trocknen und eine angenehme Lauffläche entstehen .
    Der immer so Presse-gelobte Schimmel braucht Feuchtigkeit !
     
  4. #3 boeder, 31.10.2018
    Zuletzt bearbeitet: 31.10.2018
    boeder

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    Ein Bauträger hat ein altes amerikanisches Kasernengelände von der Stadt gekauft und sich anscheinend verpflichtet, das Haus energetisch zu sanieren. Dies hat der Bauträger grundsätzlich auch getan aber eben nicht die Kellerdecke. Daher steht im Vertrag drin, dass wir das machen müssen.

    Zw. Decke und Rohren ist an den meisten Stellen eine Lücke von ca. 15cm. Lediglich Stromkabel verlaufen direct an der Decke.
    Es eine minarlische Dämmung auch in älteren Häusern geeignet, die grundsätzlich ETWAS feuchter sind als Neubauten? Aufgrund eines Planfehlers seitens des Bauträgers hatten wir Schimmelprobleme im Dach, die nun behoben sind. Dadurch bin ich nun sehr vorsichtig:)
    Welche Dämmung (Hersteller und Modell) ist konkret zu empfehlen?

    Vorab vielen Dank für euren SUPER Support!!!
     
  5. #4 omega2031, 31.10.2018
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    Also ich würde es lieber lassen. Denn mit Deckendämmung nimmt man der Luftfeuchtigkeit zusätzlich Spielraum, und wenn es da unten schon feucht ist, ist das nicht unbedingt ideal auf Dauer.
    Bei älteren Bauten, die meist noch mit klinkerformatigen Ziegeln hergestellt wurden, gibt es scheinbar häufiger Probleme mit Luftfeuchtigkeit, trotz horizontaler Mauerabdichtung. Ich wäre da vorsichtig und würde es bleiben lassen.
     
  6. eli

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    Bei E-Leitungen sei anzumerken das sich bei der Dämmung/Isolierung dann die Verlegearten (VDE 0298-4) ändern.. Eine Leitung die vorher mit ~24A belastet werden konnte hat dann auf einmal nur noch ~15A nach Norm.
    Dies muss nicht zutreffen, kann aber u.u zu weiteren Problemen führen die man beseitigen muss.
     
  7. pinne

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    Die Tiefebene elektrisch zu belüften/zu trocknen , wird preiswert ,da oben weiniger geheizt werden muß !
     
  8. boeder

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    "Die Tiefebene elektrisch zu belüften/zu trocknen , wird preiswert ,da oben weiniger geheizt werden muß"

    Was meinst du mit Tiefebene?

    Ich habe das Internet intensiv durchforstet und bisher keinen Anhaltspunt gefunden, dass eine Kellerdeckendämmung zu Schimmelproblemen geführt hat (keine Fragen in Foren zu diesem Thema). Ist keine Sicherheit aber ein guter Indiz:)

    Was haltet ihr von folgendem Aufbau?
    1. Topdec Universal - Tiefgaragen- und Kellerdeckendämmung an die Decke kleben (falls es nicht halt; wird gedübelt)
    2. Kabel verlegen (freiiegend; hängend)
    3. Deckenpaneele (feuchtraum geeignet)

    Somit wäre zw. 1. und 2. ca. 2-3cm Luft. Ist das eurer Meinung nach ein Problem?
     
  9. pinne

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    andere nennen das Kellerräume !
     
  10. #9 omega2031, 12.11.2018
    omega2031

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    Wären dann also die Kabel unter den Dämmplatten sichtbar? Es wäre hilfreich zu wissen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit in besagtem Keller ist. Aber wird schon funktionieren, würde ich meinen.
     
  11. boeder

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    Die Kabel sind zw. Dämmung und Deckenpaneele, d.h. ohne Deckenpaneele wären sie sichtbar.
     
  12. #11 RoHä, 04.01.2019
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 04.01.2019
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    Auch wenn dieser Beitrag etwas älter ist - hochinteressant! Ich selber hab auch noch einen kleinen Tipp - um das richtige Produkt für eine der unzähligen Kellerdeckendämmplatten zu finden, fand ich diese Seite sehr hilfreich:

    Link entfernt
     
  13. #12 Selbst-ist-der-Mann, 06.01.2019
    Selbst-ist-der-Mann

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    Bei einer derart kniffeligen Situation würde ich einen Fachmann beauftragen, denn wenn durch die Isolierung ein Schaden entstehen würde, steht man als ausführender Laie ganz schön dumm da. Im Extremfall steht man dann ohne Haus da, weil es unbewohnbar geworden ist.
    In unserem Haus ist die Kellerdecke mit Mineralwollplatten isoliert worden.
    Bei der Isolierung müssen die elektrischen Leitungen ausgespart werden, oder auf die Isolierung verlegt werden. Wie eli es schon treffend bemerkt hat.
    Die elektrischen Leitungen sind für die Verlegung unter der Isolierung nicht gedacht und könnten durch Überhitzung einen Brand verursachen.
    Bei nicht fachgerechter Isolierung kann durchaus ein Schimmelschaden entstehen.
    Beide Fälle, Brand und Schimmel verhinern dann ein weiteres Wohnen in diesem Haus.
    Wenn Ihr einen Fachmann in Eurer Ecke sucht, dann solltet Ihr Euch an die Handwerkskammer wenden. Die wissen wer Euch da fachlich weiterhelfen kann.
     
  14. Odon

    Odon Erfahrener Benutzer

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    Ich klink' mich da mal ein, weil bei mir auch noch eine Kellerdeckendämmung ansteht und meine Leitungen aP sind, die bei einer Dämmung unter derselbigen verschwinden würden:
    Besteht auch dann die Gefahr der Überhitzung, wenn die Leitungen nur zu Lampen (mit LED-Glühbirne, also geringe Leistung) und Steckdosen führen, an die evtl. mal ein Staub- bzw. Industriesauger angeschlossen wird (mehr nicht)? Eine Leitung habe ich außerdem durch den ganzen Keller an der Decke für meinen Durchlauferhitzer im Bad. Wollte die Leitungen bei der Dämmung aussparen, also rechteckige Ausschnitte in die Dämmung schneiden.
     
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  16. eli

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    Wie will man dies sicherstellen ?
    Geht nicht, also muss man entsprechende Maßnahmen ergreifen wie z.B u.u eine Reduzierung der Absicherung aufgrund der Änderung der Verlegearten und anschließender Überprüfung nach VDE. In der Praxis selten anzutreffen, ein Elektriker mit einem VDE Messgerät

    Sicherlich kann man die Leitungen auch aussparen was letztlich aber den Braten net fett macht
    Pauschal gesprochen. Dämmung und 16A Sicherung geht nicht

    Genauer kann man nur werden wenn Leitungsquerschnitte, Leitungslängen uvm bekannt sind
     
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  17. Odon

    Odon Erfahrener Benutzer

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    Ein Teil der Leitungen hängt an einem Stromkreis vom EG mit dran. Und der ist mit 16 A abgesichert. Soll heißen, da kann ich nicht einfach einen 10A-Automaten einbauen lassen.
    Ein anderer Teil der Leitungen hängt keine-Ahnung-wo dran. Als ich die beiden FIs und alle Sicherungen im Verteiler ausgeschaltet hatte, brannte das Licht im Keller immer noch. :cool:

    Ursprünglich wollte der Elektriker zwischen Weihnachten und Neujahr kommen, weil ich die Elektrik im Keller reduziert und auf dem neuesten Stand gebracht haben möchte, hat mich aber versetzt. Ich schau mich jetzt nach einem anderen um. Das mit Dämmung und der "inkompatiblen 16A-Sicherung" wusste ich nicht. Hatte nicht erwartet, dass das bei mir relevant sei, eben weil ich halt nur ein paar LED-Glühbirnen leuchten lasse und mal einen Staubsauger anschließe.

    Aber danke, @eli , für den Hinweis. Ich werde drauf achten, denn wenn eh schon alles aktualisiert werden soll, dann richtig.
     
Thema: Kellerdecke dämmen
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