Kamin als Zentralheizung

Diskutiere Kamin als Zentralheizung im Heizung und Klima Forum im Bereich Der Innenausbau; Kamine können bis zu 15 KW an Wärme produzieren. Das ist eine Menge - für einen Raum sogar viel zu viel. Es gibt schon seit einiger Zeit Kamine,...

  1. #1 harekrishnaharerama, 15.11.2015
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    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

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    Kamine können bis zu 15 KW an Wärme produzieren. Das ist eine Menge - für einen Raum sogar viel zu viel. Es gibt schon seit einiger Zeit Kamine, die als Zusatzheizung an das zentrale Heizungssystem angeschlossen werden können und damit nicht nur Wärme, sondern auch Warmwasser produzieren helfen.

    ich habe gerade einen interessanten Artikel dazu auf Houzz gefunden
    http://www.houzz.de/ideabooks/56650259
     
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  3. #2 MacFrog, 15.11.2015
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    Das geht schon mind. 40 Jahre ;) Die älteste in meinem bestand ist von 1978 , und das ist bestimmt nicht die 1. gewesen ;) Wird heute auch viel gemacht , egal ob Neubau oder Altbau.
    Wenn eh eine neue Heizung ansteht , hält sich der aufpreis auch in Grenzen. Pufferspeicher hierfür fangen um 1000€ an , Wassergeführte öfen auch (hier sollte man aber ruhig ein paar Scheine mehr in die Hand nehmen) .
     
  4. Maggy

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    Unser Ofen OHNE Wasserführung hat im Angebot schon das 3-fache gekostet. Und man merkt den Unterschied zum vorherigen (der auch nicht schlecht war) doch ganz gehörig.
    Jetzt frag ich mich warum der Heizungsbauer bei uns von ca. 10.000 € sprach, wir wollten das vor 2-3 Jahren machen lassen.
     
  5. #4 MacFrog, 15.11.2015
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    liegt halt dran , was man ausgeben möchte ;) Arbeitslohn kommt dazu , die Installateure nehmen auch nicht selbst zusammengesuchtes aus dem Netz sondern in der Regel nur Komplettsysteme von führenden Herstellern. Grade bei dem Ofen ist nach oben keine Grenze , da sieht man schnell den unterschied zwischen 1000€ Modell und einem 4000. Ich hatte letztes Jahr mal was gerechnet, da ich bei der GAragensanierung einen Ofen mit einbauen wollte (bzw auch werde , aber erst hab ich noch 1-2 andere Baustellen) , da kam ich (Nur für die Ofengeschichte , ohne neue Zentralheizung) nur mit Material auf knapp 3000€ (BAuen kann ich selber , bin Heizungsbauer). Darin war ein einfacher Wassergeführter Ofen , 1000l Pufferspeicher mit Wassertasche für WW , Regelung (OEG Universalregelung) , 1 Heizkreispumpe (um das Wasser vom Ofen zum Puffer zu bekommen , eine 2. für Puffer-->Wohnhaus ist vorhanden) Sicherheitseinrichtungen (Zwangskühlung bei überhitzung! Das Teil kann EXPLODIEREN wenn man das nicht macht!) und bissl kleinzeug. Allerdings fehlen in der Rechnung Dämmung für den Puffer , da diese hier so nicht passt (Deckenhöhe) und ich dort eh improvisieren muss)
    10000€ mit Arbeitslohn , Mehrkosten durch Paketverkauf der Hersteller, Rohr und bissl kleinzeug kommt wohl hin.

    und Maggi , das kommt wohl hin mit 3000 ohne WaFü , es liegt ja auch immer dran , was man möchte! ;) Wie mit einem Auto. Einen Dacia für 7000 oder nen Audi A8 für 80000 ;)
     
    Maggy und harekrishnaharerama gefällt das.
  6. pinne

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    Schon in den Fünfzigern brauchten Bastler - Schweißer- nur eine Brennstelle . Von dort erwärmte man mit Kanälen aus Abfallblech -der Nissenhütten- die anderen Räume mit Warmluft.
     
  7. Maggy

    Maggy Erfahrener Benutzer

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    Fällt mir grad was ein *grins* Bevor wir hier gebaut haben, haben wir uns ein Haus angesehen. Da stand im Keller ein wirklich riesiger Ofen und von da aus gingen Luftschächte? in alle Räume. Als mein Mann noch sagt "da paßt Du locker rein" war das Haus für mich gestorben.... der Ofen war echt so groß, der hat mich schon gegruselt bevor der das sagte.

    Meine Eltern hatten bereits Anfang der 1960er Jahre einen Buderus Allesbrenner in der Küche stehen. Mit Warmwasserheizschlage darin. Auf dem Ofen wurde gekocht, da stand immer ein Kessel mit Wasser drauf, gleichzeitig wurde das ganze Haus damit geheizt. Wobei wir dafür immer eine Pumpe extra einschalten mußten, damit das Wasser auch in den 1. Stock ging. Damals war ja von Holz sparen usw. noch keine Rede. Soweit ich mich erinnere hat der ganz schön geschluckt. Während ich jetzt auf unseren Dänischen Ofen alle 1-2 Stunden 1 Stück Holz auflege gingen da 6-7 Stück Holz auf einmal rein. Gut, daß hat dann auch mal 3-4 Stunden gehalten, aber dazu mußte "alles zu" gemacht werden und wirklich mollig warm war es dann nicht.
     
  8. #7 Müller85, 22.11.2015
    Müller85

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    Also bei stark gedämmten Räumen würde ich aufpassen. Gerade bei offenen Kaminöfen ist die Heizleistung enorm und es kommt oft zur Überheizung. Dann muss man im kalten Winter wieder das Fenster öffnen, was nicht gerade angenehm ist. Auch der Schornstein ist relativ teuer, genauso wie der Ofen und die Schornsteinfegerkosten. Nur so als Hinweis ...
     
  9. Maggy

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    Verstehe ich jetzt nicht. OFFENE KAMINÖFEN? Wir haben einen Kaminofen, der ist geschlossen. Ich möchte ihn nicht mehr missen. Klar hat der Kamin gekostet, auch der Schornsteinfeger kommt nicht umsonst. Ist es mir Wert.
     
  10. #9 DerHeimHandWerker, 05.11.2016
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    Also das allein als Heizung zu nutzen wäre mir zu riskant..
    Es gibt mittlerweile ja auch so Schächte, durch die die Wärme in andere Räume weitergeleitet wird, das finde ich ganz interessant. Aber dennoch würde ich als absicherung immer noch eine moderne Heizung, auch wenn man sie nicht nutzt, behalten :D
     
Thema: Kamin als Zentralheizung
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