Kabel-Verlängerung 400 Volt

Diskutiere Kabel-Verlängerung 400 Volt im Elektroinstallation und Elektrotechnik Forum im Bereich Der Innenausbau; Liebe Leute! Möchte eine Brennholzkreissäge betreiben. Leistung P1: 4,7 kW Die Kraftstromleitung im Haus ist eine 3 Fasen Leitung mit 1,5 mm²...

Jorja

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Liebe Leute!

Möchte eine Brennholzkreissäge betreiben.
Leistung P1: 4,7 kW

Die Kraftstromleitung im Haus ist eine 3 Fasen Leitung mit 1,5 mm² dm.
Diese soll um ca 120 Meter (von der letzten Steckdose bis zum Arbeitsplatz)
verlängert werden.

Welches Verlängerungskabel ist ratsam,
bzw.
reicht ein Kabel in dieser Länge mit ebenso 1,5 mm² Querschnitt
oder befolge ich den Rat des Baumarkt-Angestellten,
der mir rät,
ein 2,5mm² Kabel zu nehmen
(das ja ein Vielfaches des 1,5ers kostet!)?

Vielen Dank für Euren Rat!

Liebe Grüße

Jorja
 

Schnulli

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Hallo,

vorab, ich bin kein Elektrikfachmann! ggf. bitte einen Elektriker holen, der die Sache für dich anschließt!

Original von Jorja
Die Kraftstromleitung im Haus ist eine 3 Fasen Leitung mit 1,5 mm² dm.
Diese soll um ca 120 Meter (von der letzten Steckdose bis zum Arbeitsplatz)
verlängert werden.

Original von Jorja
Welches Verlängerungskabel ist ratsam,

m.e. keines.

Original von Jorja
bzw.
reicht ein Kabel in dieser Länge mit ebenso 1,5 mm² Querschnitt

Auf keinen Fall

Original von Jorja
oder befolge ich den Rat des Baumarkt-Angestellten,
der mir rät,
ein 2,5mm² Kabel zu nehmen

denke mal auch nicht.


Beitrag gelöscht und EDIT:

Manchmal ist es glaube ich besser, als Laie nix dazu zu sagen...

es geht vielleicht auch mit einer Verlängerungsschnur, aber befrage bitte mal dazu nicht den Baumarktmitarbeiter sondern den Elektriker deines Vertrauens!
Ggf. lässt sich die vorhandene Absicherung ausreichend anpassen und das vorhande Kabel austauschen. Dennoch denke ich fast, die 2,5mm² werden auch nicht ausreichen auf diese Länge.....
 

sep

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Hallo!
Zunächst mal wie schon gesagt, Fachman fragen.
120 m ist ja einiges an Kabellänge, da solltest Du dir Überlegen ob man nicht am besten einen Festanschluss da macht wo die Säge zum stehen kommt z.B. indem man bis dort ein Erdkabel verlegt.
Was den Querschnitt angeht, wenn das erste Stück Leitung 1,5mm²hat macht es wenig Sinn dann in 2,5 weiter zu machen, das wäge das Gleiche als wenn Du eine Wasserleitung in 15mm Kupfer legst und gehst dann mit 22mm weiter und erwartest dann das da mehr Wasser raus kommt wegen dem Großen Querschnitt von 22mm, also das wären unnötige Kosten.
Gehe wie schon gesagt zu einem Elektrofachmann und las dich beraten, gegebenfalls muß etwas in der Verteilung geändert werden und von da ein Kabel mit ausreichendem Querschnitt neu verlegt werden.
Heute wir so was auch noch über einen FI Schalter abgesichert.
 

Schnulli

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Hallo,
wenn es auf ein fest verlegtes Kabel hinaus laufen sollte, dann bist du bei der Länge ganz schnell bei einem 5x6mm2 Kabel (oder mehr) gem. dieser Tabelle hier. Daher auch mein Hinweis, den Fachmann zu befragen, inwieweit es dort Möglichkeiten gibt, eine Verlängerungsschnur, welche nicht unbedingt dauerhaft belastet ist, zu verwenden.
Alternative wäre z.B. eine neue CEE-Dose mit einem Kabel geeigneten Querschnitts (u.U dann auch weniger als 6mm²) an andere Stelle als die bisher vorhandene zu legen und von dort aus mit einem Verlängerungskabel geringerer Länge dann weiter zu machen. Sofern das aus baulichen Gegebenheiten heraus überhaupt möglich ist.
Der FI für Steckdosen im Aussenbereich ist bei Neuinstallationen allerdings vorschrift (sofern nicht schon vorhanden).

MfG
Thomas
 

Charlie

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Interessant, intressant.

6² mindestens, Egal, ob die Steckdose mit 1,5² angefahren ist oder nicht.
Je länger die Leitung umso größer muß der Querschnitt gewählt werden.
Ein 120m H07RN-F 5G6² kann aber zu einem ziemlich unhandlichen Gesellen werden. Wäre also tatsächlich zu überlegen an den Ort des Geschehens eine Steckodenkombination fest zu installieren. Also mit NYY 5x6² dann aber direkt vom Sicherungskasten weg. Tief genug eingraben, am Besten mit Schutzrohr, auf jeden Fall einsanden)(Frosttiefe, ich meine 80cm) und ne vernünftige Steckdosenkombination anschließen.

Mit 5x1,5² hast Du bei 4kW einen unzulässig hohen Spannungabfall, leicht möglich, daß die Säge dann keine Kraft mehr hat.

Geh zum Elektriker und laß es Dir was kosten - Sicherheit geht vor...

Da sieht man mal wieder - die Baumarkt-Fachleute.

Charlie
 

Schnulli

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Hallo,

Original von Charlie
Geh zum Elektriker und laß es Dir was kosten - Sicherheit geht vor...

Und das wird wohl das Problem seien ;)
Wenn man spasshalber mal bei Helukabel im Katalog blättert dann kriegt man bei den Preisen schnell Kreise in die Augen. Das wird ein richtiges Kupfer- und Geldgrab. Da müssen dann schon ein paar Meter Brennholz gesägt werden, damit sich die Investition wieder rentiert. Nun stellt sich mir die Frage, ob die Säge überhaupt soweit weg stehen muss.....

MfG
Thomas
 

Jorja

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Grüß Gott, oder soll ich sagen: Säg' frei!

Erstmal vielen Dank Euch allen für Eure Hinweise und Ratschläge.

Zu den Einzelnen:
Der Elektro-Fachbetrieb rät natürlich, überhaupt die Hausinstallation auf 6mm² umzurüsten,
und von der letzten Steckdose mit 5x2,5 weiter zu leiten.

120 m sind verdammt weit, ich weiß.

Aber da wird 1 mal im Jahr geschnitten,
rund zehn Kubikmeter, kleinerer Querschnitt,
dadurch relativ viele Stunden und allerdings hartes Holz.

Die Zivilisation ist relativ weit weg und eine fix installierte Zuleitung
wird mir die Gemeinde nicht genehmigen, da über öffentliche Flächen geführt werden müßte
und zudem das Grundstück dadurch in der Abgaben-Bewertung verändert würde.


Klar, man kann's schon professionell machen,
aber wie Thomas richtig erkennt,
kann ich im Zuge all dieser Investitionen
gleich die Kosten einer Fossil- oder Stromheizung gegenüberstellen!

Das Zuführen des Holzes zu einem stromversorgten Platz ist halt auch so eine Aufwands-Sache;
da wo es jetzt liegt, wär's am besten arbeiten....

So gesehen,
und eigentlich auch der eigentliche Sinn,
ist meine ursprüngliche Frage gemeint,
als:
kann ich das wagen,
mit eher nicht hundertprozentig dimmensionierten Strippen
gefahrlos ans Werk zu gehen,
in der Annahme,
die 4,7 kW auf P1
(und 2,3 kW auf P3 ! was bedeutet das eigentlich?)
würden ohnehin nur zu Momenten der Maximal-Leistungsforderung (z. B. sehr dickes und hartes Stück Holz)
in Anspruch genommen,
und unter "normaler" Belastung würden die Kabel auch so reichen?


Erst nochmal vielen Dank für Euer Interesse


und...

gut Holz! ;)


Jorja
 

Schnulli

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Hallo,


und nun die Frage, die dir hier keiner direkt beantworten wird (ausser die Antwort lautet aus des Beantworters Sicht: NEIN, NICHT!!! oder er hat ne gute Versicherung)

Original von Jorja
kann ich das wagen,
mit eher nicht hundertprozentig dimmensionierten Strippen

probieren kann man viel es, das ist einem immer selber überlassen....

Original von Jorja
gefahrlos ans Werk zu gehen,

Berechnungen, Tabellen und Papier sind geduldig.... Aber ich zähle mal auf:
Deine Sicherung wird sich vielleicht öfters mal melden, du wirst ggf. keinen Spass am Arbeiten haben, Steckverbindungen und Leitungen können warm werden, vielleicht riecht es auch an manchen Ecken etwas brenzlig nach Strom, die Maschine könnte Startschwierigkeiten haben....

Von mir ein kurzes und knappes: keine Ahnung, aber m.e. bitte nicht mit 1,5²!

Wenns nicht klappt: hast du nicht nen kleinen Stromgenerator parat? Kostet aber in der Dimension wohl das gleiche wie die 120 Meter Kabel....

MfG
Thomas
 

Charlie

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Gefahrlos ? NEIN !

Gehen wir mal davon aus, Du legst ein 120m langes 1,5². Dann kommt aus irgendwelchen Gründen an der Kreissäge ein Kurzschluß zu Stande. Eins ist sicher, die Sicherungen werden nicht auslösen, das einzige ist, daß die Leitung mehr oder weniger schnell sich erhitzen wird, bis sie schmilzt, weil durch die lange Leitung der Strom, welcher nötig ist um die Sicherung auszulösen gar nicht zustande kommt. Dein langes Verlängerungskabel hat einen so hohen Widerstand, daß dieser als Heizung funktioniert.

Davon mal abgesehen wird es so sein, daß die Säge im Endeffekt keine Leistung mehr hat. Im Leerlauf wird sie noch funktionieren, da aber bei größerer Leistungsanforderung, also beim Sägen, der Spannungsabfall so hoch wird, daß Dir die Säge in die Knie gehen wird.

@Schnulli: Die Sicherung wird sich u.U. nicht melden, zumidest nicht wegen dem dünnen Leitungsquerschnitt, weil wie schon erwähnt der Auslösestrom nicht erreicht wird.

Charlie
 

sep

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Vielleicht könnte man die Sache auch mit einer Kettensäge
bewerkstelligen, da bleibt dann noch die Wahl zwischen Elektrisch oder Benzin.
 
Thema:

Kabel-Verlängerung 400 Volt

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