Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus

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  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #1

Epsilon

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Liebe Community,

da ich gestern hier schon Hilfe zu einer Frage bekam, möchte ich gerne eine zweite hinterherschieben. Es geht um Wasserleitungen in einem Fertig-Teil-Bungalow aus DDR-Zeiten. Hier liegen Kupferleitungen offen und ich würde diese gerne mit PE-Rohrisolierung dämmen. Reicht das für einen Winter aus oder ist das zu dünn für so einen Bungalow und es wäre nötig, die Bungalow-Wände zu verstärken? Wasser kommt im Keller an, dürfte also frostsicher anliegen. Problem sind die oberen Leitungen im Wohnraum.

Alternativ wäre eine Rohrbegleitheizung oder die Dämmung der dünnen Bungalowwände mit dem Aufbau einer Trockenwand im Inneren.

Vielen Dank für Tipps und Hinweise.
Christoph
 
  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #2

sep

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Hallo,
diese Isolierungen sind ja normalerweise dazu da, bei Heizungsrohre den Wärmeverlust zu verhindern, so wie ich das verstehe möchtest Du wohl die nutzen, um gegen Frieren der Wasserrohre zu schützen, wenn die Räumlichkeiten aber nicht beheizt werden dürfte das bei starkem Frost wohl wenig nutzen.

Gruß,
 
  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #3

MrHans

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wenn raum unter 0 frieren leitungen zu . wasser ablassen oder wärmeres wasser durchleiten oder raum heizen
Isolierung verzögert (Zeit) ausfrieren, verhindert es aber nicht
 
  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #4

Epsilon

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Ach so, also dürfte grundsätzlich der Raum niemals unter 0 Grad kommen, damit Leitungen nicht zufrieren, ja?
Ja, mein Gedanke war, dass mit einer Isolierung die Leitungen auch genutzt werden können, wenn es mal - Grade gibt. Dann würde auch eine stärkere Mauer nichts nützen, wenn nicht geheizt wird, ist irgendwann alles auf unter 0.

Ging darum, von der ursprünglichen Idee her, das Gartenhäuschen so herzurichten, dass man im Winter es länger stehen lassen kann, ohne Wasser abstellen zu müssen.
Würde man sich dort dauerhaft aufhalten und heizen, gäbe es ja das Problem mit zufrierenden Leitungen nicht. Selbst wenn es eine dünne Außenwand wäre.
 
  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #5

dirk11

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Ach so, also dürfte grundsätzlich der Raum niemals unter 0 Grad kommen, damit Leitungen nicht zufrieren, ja?
Na ja. Das ist doch irgendwie logisch. Eine Isolierung verhindert eine Temperatur-Angleichung nicht, sie verzögert sie nur. Sprich: die Hysterese wird modifiziert.
wenn nicht geheizt wird, ist irgendwann alles auf unter 0.
Ebend.
Ging darum, von der ursprünglichen Idee her, das Gartenhäuschen so herzurichten, dass man im Winter es länger stehen lassen kann, ohne Wasser abstellen zu müssen.
Ach was. Paar Jahre warten, dann ist es dort sowieso dauerhaft frostfrei. Wahlweise, weil FFF Recht hatte, oder aber, weil wir den Eintritt in eine Warm-Phase erleben, je nach politischer Präferenz ;)
 
  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #6

xeno

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Ging darum, von der ursprünglichen Idee her, das Gartenhäuschen so herzurichten, dass man im Winter es länger stehen lassen kann, ohne Wasser abstellen zu müssen.
Würde man sich dort dauerhaft aufhalten und heizen, gäbe es ja das Problem mit zufrierenden Leitungen nicht. Selbst wenn es eine dünne Außenwand wäre.
Das geht nicht, entweder heizen oder die Leitungen rechtzeitig entleeren.
Ungenutzte Wasserleitungen mit länger stehendem Wasser sind generell nach Möglichkeit zu vermeiden (Verkeimung).
Also entweder regelmäßig nutzen oder entleeren bis zur nächsten Hauptleitung.
 
  • Isolierung Kupferrohre im Gartenhaus Beitrag #7
MK.Matthias

MK.Matthias

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Es gäbe für sowas noch die Möglichkeit, einen Heizdraht um das Rohr zu legen und dann eine Isolierung drüber. Das haben wir im Garten, weil wir einen Außenwasseranschluss ganzjährig benötigen. Man muss sich aber bewusst sein, dass da in einem ganzen Winter einiges an Strom durch fließt und somit nicht ganz unerhebliche Kosten entstehen.
 
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