Isolierung im Treppenhaus

Diskutiere Isolierung im Treppenhaus im Isolierung und Dämmung Forum im Bereich Der Innenausbau; Liebe Forummitglieder, wir haben nur im Winter regelmäßig nur im Kellerbereich und nur in unserem nicht beheizten Treppenhaus einen...

  1. #1 Heim-Werk, 14.08.2020
    Heim-Werk

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    Liebe Forummitglieder,
    wir haben nur im Winter regelmäßig nur im Kellerbereich und nur in unserem nicht beheizten Treppenhaus einen Feuchtigkeitsniederschlag der dort die Rauhfasertapete aufweicht und löst.

    Es ist nicht sehr stark, trocknet wieder ab, gibt auch keinen Schimmel aber ich würde es gern verhindern.

    Das 1985 errichtet Gebäude besteht aus Beton 15 cm und außen einer 5 cm Styroporisolierung.
    Der Keller besteht aus 20 cm Beton und ragt ca. 60 cm unisoliert aus der Erde.

    Dieser Feuchtigkeitsniederschlag nur im Treppenhaus betrifft nur diesen Bereich oberhalb der Erde und er endet da wo die Außenisolierung der Wände beginnt. Es betrifft natürlich überwiegend die kalte Ecke und 2 Schenkel von 1/2 bis 2 m.

    Die normale Raumluftfeuchtigkeit schlägt sich logischerweise an an der kältesten Stelle nieder.

    Eine eigendlich sinnvolle Isolierung dieses Bereiches im Außenbereich ist hier leider nicht praktikabel,
    Es würde ein unschöner Absatz entstehen da nur 1,5 -2 cm Tiefe bzw. Dicke zur Verfügung stehen, mehr steht die
    Hauswand nicht über den Keller über.

    Deswegen die Überlegung im Innenbereich ein wenig zu dämmen. Ich kenne diese mit Pappe kaschierte Styroporuntertapete mit ca. 6mm, die wird ja häufiger als sinnlos kritisiert. Gibt es vielleicht noch andere Materialien.

    Welche Erfahrungen bzw. Ratschläge habt Ihr denn für mich ? Es ist ja wirklich hier keine große Sache, aber ich würde sie gern erfolgreich angehen und ausschalten, mit Eurer Hilfe.

    Vielen Dank!

    Schlaubi
     
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  3. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Hallo,
    da muss es aber schon sehr feucht in eurem Treppenhaus sein.
    hast du mal die Raumluftfeuchtigkeit gemessen?
    Man muss nur fest daran Glauben habe da schon Biotope hinter gesehen, wenn man das Material mal entfernt.
    Ich würde eher mal darüber nachdenken wie man etwas Temperatur in das Treppenhaus bekommt, wie sieht es mit Belüftungsmöglichkeit aus?

    Gruß,
     
  4. Maggy

    Maggy Erfahrener Benutzer

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    Ich hab im Februar ein kleines Zimmer mit 2 Außenwänden mit solcher Styrophortapete von innen isoliert. Das Zimmer war und ist trocken. Aber ich dachte im Winter bliebe es länger warm bzw im Sommer länger kühl. Tja, falsch gedacht.

    Im Keller unter dem Eingangsbereich hatten wir auch solch eine feuchte Stelle. Feucht. Nicht nass. Die haben wir grossflächig mit Dichtschlämme versehen. Seit dem ist bei uns da nie wieder was gewesen.

    Aber, man sagt auch Wasser sucht sich einen neuen Weg. Wir haben einige Jahre da ganz genau aufgepasst. Vermutlich war es so wenig das es nicht ausreichte um höher in der Wand zu steigen.
     
  5. pinne

    pinne Erfahrener Benutzer

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    - - - oft hilft schon ein paar Meter Rohr vom Heizungsrücklauf - und draußen eine Styrodurisolierung mit Sockelkante bis ~ 100 cm tiefe . Sockel stehen schon immer etwas vor den Mauern !
     
  6. #5 Heim-Werk, 16.08.2020
    Heim-Werk

    Heim-Werk Neuer Benutzer

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    Danke für Eure ersten Tips....
    Zu den Fragen:
    Die Feuchtigkeit beträgt im Winter im festerlosen Treppenhauskeller 70- 80%, kein Biotop, Schimmel und Co,
    nächste Belüftung ist im Erdgeschoss über die dort nur vorhandene Haustür (Diebe bitte weghören) möglich,
    erst im OG gibt es Fenster im Treppenhaus...
    Leider ist das nächste Heizungsrohr (Heizkörper) im EG Treppenhaus neben der Haustür.
    Die Kellerräume sind im Winter leicht beheizt 18-20 oC und wenn die Türen zum Treppenhaus offengelassen
    werden verschwindet der Raumfeuchtigkeit-Niederschlag im Treppenhaus natürlich.
    Da das Treppenhaus über Keller, EG, OG (Dachgeschoss mit offenem Flur) geht heize ich dann aber über 3 Etagen...
    Auch bei offener Haustür sinkt natürlich die Luftfeuchtigkeit.

    Ein Styrodurisolierung außen ist sicherlich das sinnvollste aber hat auch das aufwendigste. Wenn wir richtig
    deftige Problem hätten würde ich sofort sagen rundum aufgraben und "richtig machen".
    Vielleicht versuche ich es auch einmal mit der Styroportapete über die 3 qm um die Außenecke.
    Dies wäre ein geringer Auswand. Vielleicht kann Maggy mir das Thema "Dichtschlämme" einmal näher erläutern
    (Anwendung) !?

    Danke und VG Heim-Werk
     
  7. Maggy

    Maggy Erfahrener Benutzer

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    Also von dieser Tapete würde ich dir auch abraten. Es wird dahinter feucht, dann merkst du es nicht mal.

    Dichtschlämme würde uns seinerzeit empfohlen. Wir haben es gemacht damit, aber ich weiß da nicht viel drüber. Hier mal ein Beispiel.

    Google einfach mal Dichtschlämme. Da gibt's zig von und sicher auch Videos. Wir haben tatsächlich seit dem Ruhe

    https://www.norax.de/baustoffe/mem-...62ijosH41w2xhmYJV0mltcDjT3QD5RqBoCJcQQAvD_BwE
     
  8. sep

    sep Erfahrener Benutzer

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    Das sagt der Name doch schon, die soll gegen von Außen Endringende Feuchtigkeit schützen aber bei dir liegt ja die Vermutung,
    das sich auf der kalten Wand Luftfeuchtigkeit niederschlägt da würde Dichtschlämme nichts dran ändern, die Wandfläche wird ja nicht "wärmer".
     
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