Innenwand im Keller feucht - woher?

Diskutiere Innenwand im Keller feucht - woher? im Schimmel und Feuchtigkeitsprobleme Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo zusammen, wir haben vor rund 2 Jahren unser Haus gekauft (Baujahr 1967) und nun ein Feuchtigskeitsproblem in unserem Keller festgestellt:...

  1. #1 Christine, 06.12.2017
    Christine

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    Hallo zusammen,

    wir haben vor rund 2 Jahren unser Haus gekauft (Baujahr 1967) und nun ein Feuchtigskeitsproblem in unserem Keller festgestellt:
    Diesen Sommer haben wir - eher prophylaktisch - die Außenwand abgedichtet -> 2 Schichten Bitumen plus MEM-Panzervlies (plus Dämmung und Noppenfolie). Von außen sollte also keine Feuchtigkeit mehr eindringen.
    Trotzdem haben wir festgestellt, dass sich am unteren Ende der Wand hinter den Abschlussleisten Schimmel gebildet hatte, der auch den unteren Rand der Tapete betroffen hat. Zusätzlich gab es Schimmelbildung im linken Eck unter der Fensterbank, weshalb wir jetzt erst einmal die Tapete entfernt haben.
    Unter der Fensterbank ist die Wand jedoch ansonsten trocken, im Bereich der Leisten lag die Feuchtigkeit meist so bei 15-20%. Nun haben wir gestern festgestellt, dass ein Bereich richtig nass ist (etwa 50 cm, in den Bildern blau umrandet) -> Feuchtigkeitsmessgerät zeigt 33% und man sieht auch, dass es nass ist.
    Vor 4-5 Tagen waren es hier noch ~20% Feuchtigkeit.

    Wand.jpg

    Wandausschnitt.jpg

    Wasserrohre verlaufen dort nicht.
    Ist es möglich, dass evtl. außen Wasser unter die Fensterbank gelangt und in der Wand nach unten läuft? (Wir haben es uns noch nicht von außen angeschaut)
    Oder ist die Bodenplatte undicht? Wobei es ja dann immer so feucht sein müsste, oder?

    Hat jemand vielleicht noch andere Ideen, woher die Nässe kommen könnte?

    Schon einmal vielen Dank im Voraus und viele Grüße,
    Christine
     
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  3. #2 Mr.Ditschy, 06.12.2017
    Mr.Ditschy

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    Ferndiagnosen sind immer schwierig, alles was du ansprichstt kann möglich sein, und auch weiteres ... doch wie ist es mit dem Grundwasserspeigel, oder Fallrohr undicht ...
     
  4. #3 123harry, 07.12.2017
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    Was ist Aussen,ist da das Erdreich bis zum Fenster oder wie siet es aus.Habt ihr schon mal die Heizung kontroliert,müsst ihr viel Wasser nachfüllen
     
  5. xeno

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    Das sieht doch so aus als wäre der Stopfen unten am Heizkörper undicht und da würde Wasser raus laufen. Passt doch von der Position auch recht genau...

    Vielleicht tritt es nur auf, wenn der HK richtig heiß ist.
     
  6. pinne

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    War dort vorher auch schon das luftdichte Laminat auf dem Boden ?
     
  7. #6 Christine, 16.12.2017
    Christine

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    Ein Fallrohr ist da nicht in der Nähe, das undicht sein könnte.
    Grundwasser ist bei uns generell ein Thema, sollte aber an der Stelle eigentlich durch Abdichtung (siehe unten) ok sein.

    Ja, außen ist "Erdreich" fast bis zum Fenster. Allerdings haben wir das im Sommer abgedichtet: Bitumen plus Panzervlies, Dämmung, Noppenfolie. Davor etwa 30 cm breit mit Kieselsteinen aufgefüllt.
    Eine Besonderheit ist bei uns, dass die Bodenplatte rund ums Haus etwa 1 m überragt. Grund: Das Haus wurde auf einem ehemaligen Feuchtgebiet gebaut und "schwimmt" auf dem Untergrund. Auf die Bodenplatte haben wir vor dem Abdichten noch einen Betonkeil darufgesetzt (mit Gefälle vom Haus weg), damit bei höherem Grundwasserspiegel das Wasser nicht an die Wand läuft. Der Keil wurde ebenfalls mit Bitumen abgedichtet. (Ist das verständlich?). Darauf befindet sich nun eine etwa 30 cm dicke Sandschicht und an der Wand entlang die oben erwähnten Kieselsteine. Damit sollte ja das Wasser relativ schnell von der Wand weglaufen.

    Ja, komischerweise verliert die Heizung Druck, was wir uns nicht erklären können. In diesem Zimmer verlaufen die Rohre allerdings frei unter der Decke (mit Rigips verkleidet) und nicht in der Wand.
    Ich stelle einfach mal ein Schälchen unter die möglicherweise undichte Stelle. Bisher sah es aber nicht so aus, dass da Wasser rauskommt, aber wir sind auch nicht so oft drin ;-)

    Laminat hatten die Vorbesitzer dort auch schon. Darunter sind Fliesen. Weil der Boden uneben war, haben wir Ausgleichsmasse draufgekippt. Das war jedoch ausgetrocknet, bevor wir unser Laminat gelegt haben.

    An der Wand hatten die Erbauer eine Innendämmung in Form dünner Styroporplatten aufgebracht. Die haben wir entfernt. Sollte aber nichts mit dem aktuellen Problem zu tun haben.

    Viele Grüße,
    Christine
     
  8. #7 123harry, 17.12.2017
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    Wenn die Heizung Druck verliert,also Wasser wird es schon die Ursache sein.Nehm doch einfach mal eine Küchenrolle und wische die Heizung da wo Anschlüße sind ab,auch zwischen den einzelnen Rippen.Wenn ihr ständig Wasser nachfüllt muss das Wasser irgendwo sein.
     
  9. #8 Christine, 17.12.2017
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    Ja, das Wasser muss tatsächlich irgendwo sein - allerdings haben wir noch nicht die Austrittsstelle gefunden.
    Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass das nicht die Ursache für unser Wasserproblem in dem Zimmer ist. Der Heizkörper ist überall knochentrocken und der Punkt mit der höchsten Feuchtigkeit ist etwa 20-30 cm vom Heizkörper weg.
    Es muss also einen anderen Grund geben :-(

    Viele Grüße,
    Christine
     
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  11. #9 Studi-Reiniger, 19.12.2017
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    Tritt das Problem jetzt erst auf seit Ihr die Abdichtung von außen gemacht habt? Hängt es dann vlt damit zusammen?
     
  12. #10 Christine, 19.12.2017
    Christine

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    Generell war das betroffene Stück Mauer schon immer feuchter als der Rest. In den rund 2 Jahren, in denen wir die Besitzer sind, haben wir da natürlich nicht ständig geschaut und gemessen - außerdem waren da Tapete und Abschlussleiste davor.
    Dass es jetzt plötzlich viel nasser ist, haben wir durch Zufall bemerkt.
    Unsere Theorie ist auch, dass das Wasser, wo auch immer es herkommt, evtl. durch die Abdichtung nicht mehr nach außen kommt, sich also vorher einfach mehr in der Wand verteilt hat.
    Bleibt trotzdem die Frage, wo das Wasser herkommt :-(

    VG,
    Christine
     
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