Heizung einbauen?Welche?Eigenleistung?Kosten?HILFE!!!

Dieses Thema im Forum "Heizung und Klima" wurde erstellt von Unregistriert, 27.04.2011.

  1. #1 Unregistriert, 27.04.2011
    Unregistriert

    Unregistriert Guest

    Hallo alle zusammen,

    wir haben eine gebrauchte Immobilie gekauft (bzw. noch nicht ganz,Notartermin ist nächste Woche)
    Immobilie:freistehendes Einfamilienhaus,BJ 1967,voll unterkellert,Wohnfläche EG ca 115 m²,DG lediglich 2 Zimmer ausgebaut,Dach 2010 erneuert mit Isolierung,Fenster 1998 Isolierglasfenster (2fach verglast),momentane Heizung:Nachtspeicher(muss raus),2 kamine vorhanden,einer im Wohnzimmer(super für Kachelofen oder Ähnliches),Außenwandstärke schätzungsweise 36cm,möglicherweise auch weniger.

    Wir haben ein wahnsinnig kleines Budget,mit welchem wir Heizung,Böden,Wände,Bad und Küche aus dem nichts erscheinen lassen müssen.
    Ich habe heute ein persönliches Tief und verzweifle langsam weil ich einfach nicht weiß wo anfangen.
    Mich würde einfach interessieren welche Möglichkeiten für welche Heizung es gibt,wie hoch die jeweiligen Kosten sind und ob man bei einem Heizungseinbau auch eventuell Eigenleistung erbringen kann?Mein Mann hat sich irgendwie auf eine Öl-heizung eingeschossen,ich weiß aber ehrlich nicht ob das die beste oder auch günstigste Möglichkeit ist.

    Ich würde mich wahnsinnig über Tipps,Links,Ideen,Ratschläge usw freuen.

    Viele liebe Grüße Evelyn
     
  2. AdMan

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  3. #2 Reiseleiter, 29.04.2011
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    Gas oder Öl ist meines Erachtens eine Bauchgeschichte. Da Ihr bisher mit Strom geheizt habt, wird vermutlich noch kein Gasanschluß im Haus sein. Es gäbe dann noch die Möglichkeit sich einen Flüssiggas Tank in den Garten zu stellen. Wenn Euch das gefallen würde, guck mal nach Faber Gas oder ProGas etc. Die bieten auch Leasingverträge für komplette Heizungsanlagen an.
    Die Heizung für Euer Haus kommt m.E. mit ca. 6000 Euro, dann kommt dazu alle Rohre, Heizkörper und Ventile.
    Wenn Ihr mit dem Klempner Eures Vertauen sprecht, könnt Ihr die Rohre sicherlich in Eigenleistung verlegen.
    Schau auch mal auf der Homepage Eurer Stadtwerke, die haben ab und zu auch Angebote.
    KfW Förderung liegt bei ca. 5%, oder Ihr finaziert es über die KfW, dann sieht es schon viel besser mit der Förderung aus. KfW Bankengruppe | Startseite
     
  4. #3 MacFrog, 29.04.2011
    Zuletzt bearbeitet: 29.04.2011
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    Hi , nimm gas ! Wartungsfreundlicher (und dadurch bei reperaturen später auch günstiger) als Ölgeräte , vor allem da heut alles auf Brenwerttechnologie läuft und die Geräte ihre Leistung regulieren können (und nicht wie früher nur an/aus). Dies ist bei Öl technisch aufwendiger ! Öltankanlage ist auch nicht umsonst + Stellfläche!
    Gasanschluß müsst ihr legen lassen , wenn der in der Straße schon liegt und ihr den Graben selber buddelt auf euren Grundstück , sollte der um 1500 € liegen , Brennwertgerät mit Abgassystem (entweder im keller/eg an einem der beiden Schornsteine , oder da eh alles neu gelegt werden muss , Gerät auf den Dachboden und Dachdurchführung) Rohre verlegen selber ist so eine sache , heut wird alles mit einem Verbundrohr verlegt welches mit Presse gepresst wird. Wenn ihr die schlitze selber stemmt , liegt so eine Rohrlegeaktion bei etwa 2 tage,liegt aber auch daran ob ihr den strich raushaut oder alles Aufputz verlegt wird!

    EDIT : Achja , Nachtspeicheröfen sind oft Asbesthaltig! Teure Entsorgung
     
  5. henni

    henni Benutzer

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    Ich hab auch ein gebrauchtes Haus gekauft. Kein Heizungssystem, nur alte E-Öfen.

    Sone Heizung kann man sich selber bauen. Hab Kanäle gebaut und geschlagen. Leitungen hindurch gelegt. Wie man die Rohre legt. Da kann man enorm viel nachlesen im Internet. Google. Und in Foren nachfragen (hier). Ist zwar aufwändig aber längst nicht dermaßen schwierig wie einem oft erzählt wird. (Nicht immer verunsichern lassen)

    Übrigens auch sehr praktisch, wenn du schon dein Haus durchöcherst, gleich parallel neue Verkabelungen hindurch zu ziehen. Was 2011 so modern ist. TV, Telefon, Netzwerk, Strom auch. Bau dir Serviceklappen. Dann kannste soger noch hinterher mit wenig Aufwand weitere Kabel durchziehen. Irgendwas vergisst man immer und die Technik schreitet voran.

    Zurück zu den Rohren.
    Gas ist übrigens wirklich praktisch. Musst du dir von deinem Gasversorger ins Haus legen lassen. Die bauen dir den Anschluß in den Keller. Ab dort übernimmt der Heizungsbauer.

    Die Leitungen lässt du am Aufstellort münden. Nun suchst du dir'n Heizungsbauer der dir ne Heizung aufstellt und installiert. Du kannst das Ding vom Heizungsbauer kaufen. Ansonsten holste dir das Ding auf dem freien Markt. Welche Heizung geeignet ist kann dir der Heizungsbauer sagen. Aber auch die Herstellerservices sind da sehr auskunfstfreudig.

    Wenn du das Gerät auf dem freien Markt kaufst brauchst du den Heizungsbauer nur zur Installation. Über sowas sind die Heizungsbauer meist ziemlich sauer. Die hassen eBay und Internethandel. Egal. Dann kriegt eben ein anderer den Auftrag. Und wenn alles nichts nützt gibts immer noch MyHammer. Natürlich musst du die Gewährleistung dann vom Händler einfordern falls das Gerät ne Panne hat und die Fehlerermittlung durch den Heizungsbauer extra bezahlen. Einen 1-Familenhaus-Gas-Brennwertheizer mit integriertem Wasserspeicher gibts schon so ab 3000 eur. Da würd' ich dann aber schon ein Markengerät nehmen von einer anständigen Firma. Kein Billigangebot. Zu großes Risiko.

    Gruß
    Hen
     
  6. #5 MacFrog, 11.10.2011
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    Hi , wenn der HAusbesitzer die ganzen Stemmarbeiten selber macht , ist der Heizungsbauer auch in 1,5-2 tagen durch mit Leitungen legen und du hast wenigstens Gewährleistung. Wenn man selber installieren möchte , brauchst ja auch entweder Flaschen zum löten (Bei Kupfer) oder PRessgeräte. Diese musst du dann auch leihen. Und wer zahlt wenn sich nen LEck einschleicht? die kommen auch mal erst paar Wochen später , der Inst. ist versichert , der selbstbauende Hausbesitzer......

    Erfahrungsgemäß ist das Auktionshaus nicht billiger als dein Heizungsbauer mit dem Material! (Ich habs ja selbst probiert in meinem Häuschen! Sparen lässt sich nur durch gebrauchtkauf von Heizkörpern oder Postenware)
     
  7. #6 Unregistriert, 11.10.2011
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    Unregistriert Guest

    Da hab ich aber andere Erfahrung. Habe mir Angebote geholt, Kompletteinbau mit allem: 23 - 25.000.

    Nun hab ich ne Lötausrüstung gekauft, Material, ca. 2500-3000. Heizkörper neu ungefähr 1200-1300.

    Neues Angebot eingeholt. Heizkessel, Gasrohr legen (innerhalb Haus), Inbetriebnahme: 6500,- ungefähr.
    (Schornsteinfeger und Legung Gasanschluß kommen extra)

    Bei mir lohnt sich das selberbauen finanziell. Und wenn ein Rohr leckt. Was ich selbst zusammengebaut hab, kann ich auch reparieren.
    Bei der Preisschere. Wie sagt man so schön. No Risk No Fun. Muss jeder für sich entscheiden wovor er sich mehr fürchtet. Vor nem tropfenden Rohr oder ner Handwerkerrechnung.

    Gruß
    Hen
     
  8. #7 MacFrog, 11.10.2011
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    25000€? aber happig viel. (Ich hab für alles incl. Brennwerter (Buderus) keine 3000 bezahlt, ist ja nicht so das ich Geld zuviel habe. Offiuoeller Kostenvoranschlag war mit KEssel , 9 Heizkörper , 600m Fußbodenheizungsrohr und Montage unter 10000.Mit Montage.
     
  9. #8 tlvn1001, 01.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 01.08.2013
    tlvn1001

    tlvn1001 Neuer Benutzer

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    Meine Erfahrung zu Heizungsbau: die manchen Heizungsbauer wollen zu viel verdienen!!!

    Hi

    Meine Erfahrung zu diesem Thema: Die vielen Heizungsbauer wollten 10.000 bis 14.000 Euro für das gesamte Paket haben (Bei mir ist nur die komplette neue Anlage einzubauen: Kessel, Warmwasserspeicher mit Abgasanlage, Ausdehnungsgefäß, Zirkulationspumpe, hydraulischer Abgleich, Erstbefüllung mit entsalztem Wasser. Heizkörper und Rohren sind durch das alte, installierte Brennwert-Gerät bereits vorhanden). Mir wurde sowohl Viessmann Vitodens 300W oder Buderus GB162 25kW vorgeschlagen. Einfach zu teuer, fand ich, nach dem ich im Internet recherchiert habe.

    Sofort gegen solche Angebote habe ich mich entschieden da ich jemand gefunden habe, der die komplette Anlage für mich einbaute, und zwar auf Stundenlohn-Basis. By the way: es gibt ne Menge Installateuren, die bereit sind, sowas zu machen. Das habe ich nach zwei Tagen Telefonieren + Vorort-Terminen festgestellt. Für Kontaktdaten wäre z.B. My-hammer.de nützlich. Ich musste nur die Anlage und die Materialien für 4.300€ online kaufen. Dabei habe ich die Best-Preis-Garantie von manchen Online-Shops genutzt, um den besten Preis zu bekommen.

    Am Ende hat die ganze Geschichte mich nur 5.500€ gekostet, und fünf Jahre Garantie von Buderus habe ich noch. Ich kann nur sagen dass die manchen Installateuren wirklich sehr viel verdienen wollen, wie oben beschrieben. Dazu kommt noch dass sie schon die Arbeitsstunden auf der Rechnung separat von Materialien und Anlagen abgerechnet haben. Eine 100% bis 200% Gewinnmarge kriegt man sehr selten in anderen Branchen, wo hohe Qualifikation erforderlich ist.

    Die übliche Argumentation der Installateuren ist, dass sie die Garantie für das System übernommen müssen. Ich kann nicht für die anderen Hersteller reden, aber bei Buderus ist es so, dass wenn man das komplette System von ihnen kauft, kriegt man automatisch die Garantie von ihnen, und zwar fünf Jahre. D.h. wenn irgendwas mit der Anlage schief geht, wird Buderus die Fachleute zu Kunden schicken oder der Installateur, der dem Kunden die Anlage einbaute, repariert die Anlage und schickt Buderus die Rechnung zu. Somit muss der Installateur nie in das Garantie-Risiko der Anlage eingehen. Und wenn er die Arbeit ordentlich macht, muss er sich auch keine Gedanken über die Sicherheit des Systems machen. Mit einem Bruttostundenlohn in der Höhe von mind. 53€/Stunde kann man schon erwarten, dass der Installateur ordentliche Arbeit leistet. Ich meine hier was Rohren-Löten oder sowas ähnliches angeht, über die der Hersteller keine Garantie übernehmen würde.

    Die andere Argumentation ist: Wir bieten aber bessere Garantie-Services an, wenn es um eine Störung geht. Ich halte dies für nicht plausibel. Denn Buderus als ein großer Hersteller hat beispielsweise bestimmt mehr Handwerker als ein kleiner Fachbetrieb (andere namhafte Hersteller vermutlich aber auch so, sonst können sie nicht konkurrieren). Ich gehe davon aus dass mit einer höheren Anzahl von Mitarbeitern der Garantie-Service dementsprechend auch besser ist, zumindest was die Kundendienst-Bereitschaft angeht. Oft erlebt man z.B. in Ferien dass die Leute von einem kleinen Betrieb in Urlaub fahren, ohne eine Urlaubsvertretung zu haben. Sowas würde nie bei so einem großen Unternehmen vorkommen. Und selbst wenn man einen Tag abwarten muss, ist auch nicht schlimm, denke ich. Besonders wenn man dran denkt, wie viel er sparen kann/gespart hat. Zwar kann man nie sagen, dass die Heizungsanlage nie Probleme hat, aber wie oft passiert das in den ersten zwei Jahren, wo die gesetzliche Garantie noch gültig ist? Mit ordentlicher, jährlicher Wartung denke ich nicht so oft, da das komplette System noch frisch ist.

    Fazit: Wer Geld hat und will sich keine Gedanken über dieses Thema machen, kann sich gerne das komplette Paket bei einem Heizungsbauer bestellen. (Der würde diesen Text sowieso nicht lesen). Wer Zeit hat und weiß wie er im Internet recherchiert, kann sich bis zu fast 200% an Kosten für eine neue Heizungsanlage sparen. Natürlich braucht man für die Planung schon etwa Zeit. Bei mir persönlich hat sich aber gelohnt.
     
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