Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation

Diskutiere Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation im Hausautomatisierung und Smarthome Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo miteinander, ich habe nun den Auftrag zur Kompletterneuerung der Elektrik in meinem Haus vergeben, darin enthalten ist auch die...
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DocMarten

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Hallo miteinander,

ich habe nun den Auftrag zur Kompletterneuerung der Elektrik in meinem Haus vergeben, darin enthalten ist auch die Installation von Ethernet-LAN in fast allen Zimmern des Hauses. Mit dem Elektriker ist vereinbart, dass er die gesamten Kabel im Haus legt und die Netzwerkdosen anschließt, der Serverschrank von mir besorgt und bestückt wird. Mein Vorhaben ist folgendes:

  • Internet kommt über Vodafone Kabel, der Router wird dann die FritzBox 6660
  • Die FritzBox soll über einen Uplink mit meinem Netzwerk-Switch (Netgear GS116LP, 16-Port-Gigabit unmanaged mit PoE, da daran auch meine Türsprechanlage angeschlossen wird, die hierüber ihren Saft bekommt) verbunden werden, das Ganze in meinem Serverschrank (19" mit 4 HE)
  • Serverschrank soll lediglich ein Patchfeld (ist das überhaupt sinnvoll bei nur 10 Verbindungen?), den Switch und ein Steckdosenfeld beinhalten
  • In den jeweiligen Zimmern sollen dann PC's oder andere Endgeräte mit den Netzwerkdosen angeschlossen werden - in dem Fall ohne PoE
Soweit so gut, das sollte funktionieren, was meint ihr? Endgeräte ohne PoE-Bedarf lassen sich ja trotzdem an einen PoE-Switch anschließen, ohne Schaden zu nehmen, korrekt?

Jetzt kommt aber noch die zweite Anforderung: Da ich Heizkörper-Thermostate von Tado verbauen möchte, benötige ich zusätzlich noch zwingend WLAN im Haus. Da die FritzBox 6660 ja schon WLAN mit Mesh-Funktion hat, wäre meine Idee hier, einfach in jedem der Stockwerke einen Fritz WLAN Mesh Repeater 300 in eine Steckdose zu stecken. Somit hätten alle mobilen Endgeräte inkl. der Heizkörper die benötigte WLAN-Verbindung. 600 MBit wären bei 500 MBit Internetanbindung denke ich mehr als ausreichend.

Hab ich hier noch was übersehen oder würde das so funktionieren?

Vielen Dank für euer Feedback!

Grüße, Tobias
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #2
MK.Matthias

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Sollte alles so funktionieren. Allerdings kommen mir 10 Anschlüsse für das ganze Haus sehr wenig vor. Allein unser Arbeitszimmer hat 3 doppelte Dosen, also 6 Anschlüsse. Die gehen auch schnell weg. 2 PCs, Netzwerkdrucker, NAS..... Dazu noch Telefon.
Eine doppelte Dose haben wir in der Essecke eingeplant (und natürlich auch verbaut) um z.B. mal Urlaubsbilder die auf dem NAS liegen am Laptop zu bearbeiten. Das dauert über W-Lan einfach deutlich länger.
TV würde ich auch eine doppelte Dose vorsehen. IPTV-Receiver, Smart-TV, Internetradio etc. - ist schon ein Gerät zu viel.
Falls du vorhast, irgendwo Netzwerkkameras einzusetzen, würde ich wenn möglich auch auf Ethernet setzen. Das ist zuverlässiger. Sind bei mir auch nochmal zwei Anschlüsse für die beiden Gartenhütten.

Gerade für letzteres wäre PoE sehr praktisch gewesen, war aber natürlich auch so lösbar.

Beim Patchpanel würde ich dir daher auf jeden Fall zu etwas größerem raten. ich habe 24 Anschlüsse als 19"-Feld. Das sah am Anfang auch ziemlich mickerig aus, mittlerweile ist schon vieles belegt.
Bei mir steht ein anderer Hersteller drauf, ist aber mehr oder weniger baugleich:
Patchpanel

Die Mesh-Funktion der Fritzboxen funktioniert bei uns super. Anstelle eines Repeaters habe ich zwei Boxen verknüpft. Eine im Wohnzimmer um auch im Garten bis zur Grundstücksgrenze W-Lan zu haben. Hat den Grund, dass wir im hinteren Teil des Gartens noch eine Terrasse haben, die ich gerne mal zum Homeoffice nutze. Die zweite Box ist im Dachgeschoss (Reihenendhaus) im Arbeitszimmer. Alles zwischen Erdgeschoss und Dachgeschoss wird durch das Mesh abgedeckt, am Handy merkt man keinen Übergang oder Verbindungsabbrüche wenn man z.B. gerade Musik streamt und nach oben geht.
Solange man keine immensen Datenmengen über das W-Lan schiebt, reicht die Verbindung allemal. Urlaubsbilder von der Spiegelreflex sind wie gesagt grenzwertig, das mache ich über Ethernet. Und unser IPTV-Receiver ist auch per Kabel eingebunden. Für alles andere reicht aber W-Lan. Auch Videos am Handy sind darüber kein Problem.
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #3

dirk11

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Willst Du wirklich ehrliches feedback?

Also: ich bin positiv überrascht, dass sich jemand traut, so eine laienhafte Idee umzusetzen. Den Elektriker würde ich an Deiner Stelle auf der Stelle feuern, wenn er Dir nicht davon abgeraten hat. Ich würde auch Wetten darauf abschließen, daß das nichts wird und die Netzwerk-Verkabelung hinterher nur unzureichend funktionieren wird, weil er es nicht richtig machen wird, weder strukturell noch technisch. Es gibt nur sehr, sehr wenige Elektriker, die das KnowHow und die Fähigkeiten haben, eine strukturierte Netzwerk-Verkabelung korrekt umzusetzen (und zwar auf vielen Ebenen, sowohl mechanisch (=Leitungen in die Wand und in die Unterputz-Dosen), als auch elektrisch (=Anschluß an die LAN-Dosen) und logisch (=wohin)). Und bei der Betrachtung lasse ich den mehrere tausend Euro teuren Netzwerk-Tester, den er für das Abschlußprotokoll zwingend braucht, schon aus.
In Deiner Idee sind so viele Fehler/Defizite enthalten, daß ich gar nicht weiß, wo man anfangen und wo aufhören soll. Ich schreibe mal kurz was:
Du musst strukturiert vorgehen und Dir vorher erstmal ernsthafte Gedanken machen, welcher Raum wie genutzt wird, was für Endgeräte Du potentiell nutzen willst (auch in die Zukunft betrachtet) und wo Endgeräte stehen sollen und vor allem, wie viele davon. Dabei musst Du immer von folgenden Voraussetzungen ausgehen:
1. Es gibt keine bessere Verbindung als eine leitungsgebundene Verbindung. Besser als Kupfer ist da zur Zeit Glasfaser, aber das legt sich niemand durch's ganze Haus.
2. Der Bedarf ist hinterher sowieso immer anders, als man sich vorgestellt hat, in den meisten Fällen wird er größer.
3. Der Bandbreite-Bedarf steigt kontinuierlich. Mit WLAN ist das nur sehr schwer zu befriedigen, weil sich die mögliche Bandbreite unter allen im WLAN befindlichen Geräten aufteilt.
4. Man vergisst immer was. Beispiel: Es wird zwar eine Netzwerkleitung für eine Türsprechstelle gelegt, dabei aber vergessen, daß man auch einen Türöffner bedienen muss, wofür dann die Leitung fehlt. Deshalb immer mit anderen austauschen und fragen, was die sich vorstellen könnten. Ob man das umsetzt, ist ja davon unabhängig.

Zunächst:
Es sind viel zu wenig Anschlüsse! Absolutes Minimum ist eine Doppeldose pro Anschlußstelle, und selbst die ist je nach Raumverwendung viel zu wenig. Dazu hat mein Vorschreiber ja schon Einiges geschrieben.
Aber da sind die Menschen meiner Erfahrung nach sowieso lernresistent und weigern sich, mehr Leitungen zu legen und mehr Dosen zu setzen, deshalb lasse ich mich da nicht weiter drauf ein. Was ist z.B., wenn Du mal eine Gartenhütte versorgen willst? Oder ein E-Auto bekommst? Die Versorger erwarten heutzutage teilweise einen LAN-Anschluß an der Wallbox, und das ist auch richtig so.

Was mir aber aufgefallen ist:
Wie kommt man auf die Idee, wenn man schon die seltene Möglichkeit zur Neu-Verkabelung hat, WLAN mit "Repeatern" aufzubauen? Das ist wirklich das Allerletzte, was mir einfallen würde. Unzuverlässig ohne Ende und eine Quell' steten Ärgers. Wenn es schon unbedingt AVM sein muss mit deren Marketing-"Mesh", dann nimmt man die Mesh-Geräte mindestens eine Nummer größer und verbindet sie via LAN, also Kabel, mit dem Router! Und deshalb setzt man dort, wo WLAN-Accesspoints (=die Mesh-"Repeater") strategisch am besten hin sollen, auch eine LAN-Dose und dazu eine Steckdose.
Und wo die WLAN-AP hin kommen, kann man erst abschätzen, wenn man die örtlichen Gegebenheiten genau kennt. Die Tendenz bei WLAN ist, immer höhere Frequenzen zu nutzen, um immer höhere Datenraten zu bekommen. Das bedeutet gleichzeitig, daß WLAN in die Zukunft geschaut auch immer weniger Reichweite haben wird. Wo Du jetzt mit 2,4GHz mit Glück noch eine ganze Etage abdecken kannst (wenn Du anspruchslos bist), geht in Zukunft (=6GHz) kaum noch die Abdeckung über mehrere Räume.
 
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Haidi

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Wenn man den Türöffner per PoE versorgt, sollten noch 2 Drähte übrig bleiben, um den Türöffner bedienen zu können oder geht PoE über alle 4 nicht fürs Netzwerk verwendeten Kabel?
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #5
MK.Matthias

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und verbindet sie via LAN, also Kabel, mit dem Router! Und deshalb setzt man dort, wo WLAN-Accesspoints (=die Mesh-"Repeater") strategisch am besten hin sollen, auch eine LAN-Dose und dazu eine Steckdose.
Das stimmt natürlich, das war mir im Eingangspost gar nicht aufgefallen. Meine beiden Fritzboxen sind natürlich per Ethernet verbunden, nicht per W-Lan.

Zusammenfassend zur Menge der Anschlüsse:
- Wohnzimmer eine doppelte Dose beim TV / Receiver (mittlerweile festgestellt, das ist zu wenig)
- Wohnzimmer eine doppelte Dose neben der Terrassentür für die Fritzbox die Garten und Erdgeschoss mit W-Lan versorgt
- Essecke eine doppelte Dose
- Küche hatten wir überlegt, uns aufgrund der sehr guten Hifi-Anlage und einem offenen Wohn-Essbereich mit offener Küche dagegen entschieden. Bei einer geschlossenen Küche hätte ich hier auch Ethernet gelegt für Internetradio
- (ehemaliges) Arbeitszimmer je eine doppelte Dose an den drei möglichen Standorten für Schreibtische
- Schlafzimmer eine doppelte Dose (für TV, Internetradio, etc, derzeit ungenutzt)
- Kinderzimmer eine doppelte Dose (für TV, Internetradio, etc, derzeit ungenutzt)
- aktuelles Arbeitszimmer vier doppelte Dosen
- Hobbyraum (Modellbahn) eine doppelte Dose
- Gartenhütten jeweils eine Leitung, in der einen Hütte hängt nur eine Kamera dran, in der anderen ein Splitter mit 3 Kameras um unsere Kaninchen zu überwachen
- Kamera auf der Terrasse ist noch per W-Lan eingebunden, bis sich die Möglichkeit ergibt, ein Kabel zu verlegen
- Garage wird auch Ethernet bekommen, aber erst, wenn irgendwann der Zuweg vor dem Haus neu gemacht wird. Sonst bekomme ich da kein Kabel hin.

Wer mitgezählt hat wird merken, dass die letzten beiden Dinge schon gar nicht mehr auf mein 24-fach-Patchfeld passen. Auch mein Netzwerkswitch ist "nur" ein 24-fach. Das halte ich aber eher für verschmerzbar, da man notfalls dauerhaft ungenutzte Leitungen ausstecken kann. So z.B. bei unserem alten Arbeitszimmer, was heute ein Kinderzimmer ist.

Alles in allem muss ich rückblickend betrachtet sagen, dass meine Auflistung für mich das Minimum darstellt. Bei einem Neubau oder einer erneuten Kernsanierung würde ich eher mehr Leitungen legen.

Bei mir sind auch so Dinge wie Türöffner, Klingel mit Kamera, Smart-Kühlschrank oder Smart-Waschmaschine (will ich nicht haben) gar nicht drin. Auch Leitungen in den späteren Party- / Heimkinokeller sind noch nicht geplant oder Installiert, werden aber definitiv irgendwann kommen.


Wenn es schon unbedingt AVM sein muss mit deren Marketing-"Mesh",
Hab ich übrigens ganz bewusst wegen der einfachen Benutzung durch Laien gewählt. Die Fritzboxen können zwar alles, aber dafür alles nur ein bisschen, haben dafür aber eine Idiotensichere Benutzeroberfläche.
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #6

dirk11

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Wenn man den Türöffner per PoE versorgt, sollten noch 2 Drähte übrig bleiben, um den Türöffner bedienen zu können oder geht PoE über alle 4 nicht fürs Netzwerk verwendeten Kabel?
Richtiges PoE, also nicht diese billigen China-fake-Adapter, funktioniert wie Gigabit nur mit allen acht Adern, weil die Spannungsversorgung als Phantomspeisung ausgeführt wird.
 
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  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #7

Schlobbel

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Ich wüsste keinen Grund warum man Thermostate ins WLAN packen sollte. Dann muss die Gegenseite ja auch wieder im WLAN sein.
Man hat also etliche Geräte denen man bei Bedarf mal ein neues Netzwerk und Passwort verpassen muss. Warum will man das?
Sind das Thermostat und Aktor in einem? Selbst dann ist das überdimensioniert. Wie oft stellt man denn daran rum?

Ebenso wüsste ich auch nicht (wie bereits gepostet wurde) warum man sich direkt nach Neuinstallation mit allen denkbaren Möglichkeiten dauerhaft Steckdosen mit Repeatern belegen möchte.
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #8

Klotzkopf

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Cat Kabel nicht Knicken!
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #9

dirk11

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Ich wüsste keinen Grund warum man Thermostate ins WLAN packen sollte.
Na ja. Heim-Automatisierung ist so ganz an Dir vorbeigegangen? Es gibt diverse Gründe, das zu machen. Die muss man nicht teilen, aber nachvollziehbar ist es allemal.
Dann muss die Gegenseite ja auch wieder im WLAN sein.
Nein, warum? Die Gegenseite muss im eigenen LAN (Local Area Network) sein. Ob das via Kabel, WLAN (was korrekt WiFi heißt) oder per VPN geschieht, ist vollkommen irrelevant.
Man hat also etliche Geräte denen man bei Bedarf mal ein neues Netzwerk und Passwort verpassen muss. Warum will man das?
Das Passwort? Aus Sicherheitsgründen. Und wieso "bei Bedarf"? Mein WiFi-Passwort ist ca. 60-stellig. Das gebe ich an den Geräten genau einmal ein.
Sind das Thermostat und Aktor in einem? Selbst dann ist das überdimensioniert. Wie oft stellt man denn daran rum?
Unverständliche Frage. Die Thermostate sind Aktoren. Immer. Wie sonst sollen sie die Heizung regeln können?
Und "man" stellt gar, außer man will, gar nicht dran rum. Installieren, in's Netzwerk integrieren, Parametrierung erfolgt über eine wie auch immer geartete Basistation/Server im Heim-Netzwerk. Und wenn man dann hinterher was ändern will, macht man das bequem über eine App auf dem Smartphone, Tablet oder was auch immer. Warum? Z.B., weil man es nach einem ausgiebigen Sonntagsspaziergang muckelig warm im Turm-Zimmer haben will. Deshalb stellt man schon auf der Heimreise dort die Temperatur auf 24°, und wenn man zu Hause angekommen ist, ist es dort entsprechend warm - ohne daß die "normale" Heizkurve beeinflusst wird, bei der nächsten Umstellzeit wird wieder auf die voreingestellte Temperatur (z.B. 19°) zurückgestellt.
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #11

DocMarten

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So, endlich Feierabend. Da haben sich ja allerdings schon einige Antworten gestapelt - erst einmal herzlichen Dank an euch alle für eure Hilfe! Es ist unglaublich interessant, was ich hier als Input bekomme...

Allerdings kommen mir 10 Anschlüsse für das ganze Haus sehr wenig vor.
Hmhm... meine Planung ging dahingehend, da ich eigentlich nur ein einziges Gerät bei mir habe, das einen entsprechend hohen Datendurchsatz benötigt (nämlich mein eigener PC), im Zweifelsfall in den entsprechenden Zimmern bei Bedarf für weitere Ports weitere Switches mit Uplink zum "großen Switch" zu installieren. Wenn dort beispielsweise lediglich ein Drucker dranhängt, brauche ich sicher nicht so viel Netzwerk-Performance wie mit meinem PC. Oder liege ich da falsch?

TV würde ich auch eine doppelte Dose vorsehen. IPTV-Receiver, Smart-TV, Internetradio etc. - ist schon ein Gerät zu viel.
Da ich seit Jahren kein "normales" Fernsehen mehr schaue sondern lediglich über Amazons FireTV ein Abo für Prime, Netflix und Disney+ habe, ist das aktuell tatsächlich nicht weiter relevant. Internetradio spielt bei mir keine wirkliche Rolle, da ich zuhause ausschließlich Musik von Datenträgern spiele, die ich selbst besitze.

Also: ich bin positiv überrascht, dass sich jemand traut, so eine laienhafte Idee umzusetzen.
Das ist allerdings ein vernichtendes Urteil.

Es sind viel zu wenig Anschlüsse! Absolutes Minimum ist eine Doppeldose pro Anschlußstelle, und selbst die ist je nach Raumverwendung viel zu wenig. Dazu hat mein Vorschreiber ja schon Einiges geschrieben.
Hier beziehe ich mich im Prinzip auf das oben geschriebene: Bis auf meinen PC erzeugt kaum ein Gerät nennenswerten Traffic. Nichtsdestotrotz gebe ich dir Recht, dass es ggf. Sinn macht, in den Räumen, in denen absehbar mehr Geräte ans LAN angeschlossen werden sollen, je eine Doppeldose zu legen.

Die Versorger erwarten heutzutage teilweise einen LAN-Anschluß an der Wallbox, und das ist auch richtig so.
Guter Punkt, wird so übernommen, danke!

dann nimmt man die Mesh-Geräte mindestens eine Nummer größer und verbindet sie via LAN, also Kabel, mit dem Router!
Okay - aber wo ist der tatsächliche Vorteil in diesem Fall? Das erschließt sich mir nicht wirklich. Vielleicht kannst du das nochmal genauer erläutern?

Abgesehen davon erkenne ich eine gewisse Abneigung - nicht nur von dir - gegenüber den Fritz-Geräten. Woran liegt das? Ich bin sicher recht Computer-affin, habe aber definitiv nicht die Zeit, mich nebenher noch mit einer tiefgehenden Netzwerk-Konfiguration zu beschäftigen. Da scheinen mir die Modelle von Fritz im Bezug auf Plug&Play doch Vorteile zu haben, oder?

- aktuelles Arbeitszimmer vier doppelte Dosen
Das würde mich jetzt tatsächlich brennend interessieren: Womit sind die belegt? Ich komme bei meinem Arbeitszimmer auf exakt zwei LAN-Komponenten: Meinen PC und den Netzwerkdrucker.

Richtiges PoE, also nicht diese billigen China-fake-Adapter, funktioniert wie Gigabit nur mit allen acht Adern, weil die Spannungsversorgung als Phantomspeisung ausgeführt wird.
Der Klingeldraht für den Türöffner ist mit eingeplant, das hatte ich schon zu Beginn so gemacht.

Man muss sogar Biegeradien einhalten. Ich schrieb ja schon, daß der Elektriker das unter Garantie nicht kann.
Alternative: Selbst machen? Überwachen? Oder dich dafür engagieren?

Herzlichen Dank ein weiteres Mal für eure Antworten :)
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #12

dirk11

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Ich habe eigentlich wenig Lust, das mal wieder durchzukauen. Die Infos findet man allüberall.
Deshalb nur die Kurzfassung:
Eine Datenverbindung besteht nicht nur aus Geschwindigkeit. Latenz, Bandbreite, Sicherheit, Güte und noch ein paar andere Dinge gehören dazu. Inkompatibilitäten sind auch heutzutage noch häufig der Fall und oftmals unlösbar, außer durch Geräte-Wechsel. Eine WiFi-Verbindung kostet immer Energie.
Wenn zu wenig Leitungen vorhanden sind, kostet ein dann notwendigerweise anzuschaffender Switch auch Energie und somit Geld. Und zwar die ganze Zeit. Eine LAN-Leitung verlegen kostet nur einmal Geld, und die Investition ist überschaubar.

Zum Repeater: ein Repeater macht das, was das Wort sagt. Er repeatet. Sprich, dir ruft jemand etwas zu, du merkst es dir, drehst dich um und rufst es dem nächsten zu. Das kostet Zeit, Latenz (weil die Frequenzen hin- und her geschaltet werden müssen) und u.U. auch Wiederholung und damit noch mehr Zeit, weil dabei Fehler passieren. Und es kostet mehr Energie als eine kabelgebundene Verbindung. Und es ist anfälliger gegen Störungen.

Grundsätzlich gilt: *alles*, was einen LAN-Anschluß hat, gehört am besten auch damit in's Netz eingebunden. WLAN ist für die Geräte, bei denen es nicht anders geht.

Für Türöffner plant man keinen "Klingeldraht" ein, sondern eben auch eine LAN-Leitung. Wenn dann "nur" ein oller Summer verwendet wird, kann man immer noch zwei Drähte zusammenfassen, falls aufgrund des leicht geringeren Querschnitt von LAN-Leitungen Bedenken bzgl. der Stromfestigkeit bestehen.

Ich nutze zur Zeit selbst Produkte von AVM. Aber, wie schon erwähnt wurde, sie können vieles, aber leider nur wenig richtig. Und vielleicht steigen ja mal die Ansprüche und man will was von Ubiquiti oder ähnlichen Anbietern nutzen.

Und die Alternative zum Elektriker: jemanden suchen, der das kann. Hier einlesen (z.B. der angepinnte Thread "wir bauen uns ein festverkabeltes Netzwerk").
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #13

argu

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Hallo ich habe bei mir im Huas mittelweile auch 36 Netzwerkanschlüsse, lass dir Luft nach oben, mit mir ist ein Router von Unify da ich auf Glasfaser ungestiegen bin. Im Haus habe ich nur Cat7 meine Leutungen schaffen auch 100MB liegt nur mehr an das Entgeräte
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #14

Schlobbel

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Antwort auf @dirk11 #9
Ich bin instinktiv davon ausgegangen dass reine Temperaturerfassung gemeint war, die per WLAN die aktuellen Temperaturen an ein anderes Gerät sendet (siehe Edit "oder sind das Aktoren"). D.h. ein ganzes Heizungssystem das im WLAN ist.
Zum nur parametrieren bietet sich WLAN natürlich eher an.
Auch hier würde ich mir allerdings überlegen ob ich wirklich so oft verreise dass ich das aus der Ferne steuern will. Oder oder ob mich nur irgendwann das Batteriewechseln nervt und ich merke dass ich 10 mal schneller einen manuellen Thermostat ein Stück gedreht hätte als ich brauche um im Smartphone die richtige App zu finden.

Vielleicht hab ich auch schon zu viele irre Ideen gesehen die mit Heizung und Smartphone und angeblicher Verbesserung zu tun haben :)
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #15

xeno

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Abgesehen davon erkenne ich eine gewisse Abneigung - nicht nur von dir - gegenüber den Fritz-Geräten. Woran liegt das? Ich bin sicher recht Computer-affin, habe aber definitiv nicht die Zeit, mich nebenher noch mit einer tiefgehenden Netzwerk-Konfiguration zu beschäftigen. Da scheinen mir die Modelle von Fritz im Bezug auf Plug&Play doch Vorteile zu haben, oder?
Das AVM Zeugs ist (meiner Meinung nach) absolut tauglich und benutzerfreundlich, damit machst du im Heimnetz nichts falsch.
WLAN Repeater sollten aber nur verbaut werden, wenn es gar nicht anders geht (also nachträglich) und nicht schon mit eingeplant werden. Die AVM Repeater können auch als Accesspoint (LAN-Brücke) arbeiten und auch im Mesh mit der Fritzbox.

Das WLAN ist das Wichtigste im ganzen Netzwerk. Am Ende (in der Praxis) wird das doch oft am meisten genutzt von allen Verbindungen. Du kannst aber auch erstmal die günstigen kleinen Repeater als APs verbauen und später bei Bedarf upgraden wenn die Leistung in einem Raum nicht reicht.
Ich habe zwei 2400 Repeater als WLAN Brücke im Einsatz und bin damit sehr zufrieden. Stabile 300Mbit/s (real gemessen, up und down) über ein Stockwerk, seit mehreren Jahren.
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #16
MK.Matthias

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Bei mir ist es auch so, dass ich meist Musik von Vinyl höre. Trotzdem halte ich mir die Option offen, irgendwann mal ein Internetradio zu nutzen.
Vor 10 Jahren als wir unser Wohnzimmer renoviert haben, ging ich auch nicht davon aus, irgendwann mal Filme über Ethernet zu streamen, geschweige denn das "normale" TV-Programm. Mittlerweile läuft wie bei dir regelmäßig Disney+ und Amazon bei uns. Da bin ich froh, den Anschluss gelegt zu haben.

Das würde mich jetzt tatsächlich brennend interessieren: Womit sind die belegt? Ich komme bei meinem Arbeitszimmer auf exakt zwei LAN-Komponenten: Meinen PC und den Netzwerkdrucker.
Zwei PCs, Drucker, NAS. Vier Doppeldosen habe ich deshalb verbaut, weil ich jetzt noch nicht sagen kann, wie in 10 Jahren mal unsere Schreibtische stehen. Dann ist unsere Tochter fast volljährig und braucht für die Schule einen richtigen Schreibtisch. Dann stellen wir eventuell alle Möbel anders. Und wenn dann die Anschlüsse nicht da liegen wo ich sie brauche, bin ich doch wieder mit Leitungen in der Fußleiste oder sonst einem Mist dabei. Also gab es in jeder Ecke des Raumes eine doppelte Dose. Vielleicht brauche ich sie ja auch nie. Ist auch okay. Aber haben ist besser als brauchen. Und ob ich jetzt die Leitungen für 2 oder für 4 Dosen verlegen, das macht kaum einen Unterschied.
Auch unser altes Arbeitszimmer hatte entsprechend viele Dosen. Dort waren es nur deshalb keine vier, weil in einer Ecke die Tür ist.

Grundsätzlich gilt: *alles*, was einen LAN-Anschluß hat, gehört am besten auch damit in's Netz eingebunden. WLAN ist für die Geräte, bei denen es nicht anders geht.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. 👍
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #17

DocMarten

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Für Türöffner plant man keinen "Klingeldraht" ein, sondern eben auch eine LAN-Leitung. Wenn dann "nur" ein oller Summer verwendet wird, kann man immer noch zwei Drähte zusammenfassen, falls aufgrund des leicht geringeren Querschnitt von LAN-Leitungen Bedenken bzgl. der Stromfestigkeit bestehen.
Das verstehe ich nun nicht - ich benötige lediglich einen Doppeldraht, um den Türsummer schalten zu können. Wozu sollte ich in die Türe ein LAN-Kabel verlegen? Etwas anderes als die Türe damit zu öffnen kann man nicht machen.

Und die Alternative zum Elektriker: jemanden suchen, der das kann. Hier einlesen (z.B. der angepinnte Thread "wir bauen uns ein festverkabeltes Netzwerk").
Das ist ein hervorragender Input, vielen Dank!

WLAN Repeater sollten aber nur verbaut werden, wenn es gar nicht anders geht (also nachträglich) und nicht schon mit eingeplant werden. Die AVM Repeater können auch als Accesspoint (LAN-Brücke) arbeiten und auch im Mesh mit der Fritzbox.
Auch bei meiner geplanten Verwendung? Die Heizkörper-Thermostate lassen sich ausschließlich per WLAN verbinden. Allerdings kaum Datendurchsatz, von Latenz oder sonstigen Dingen ganz zu schweigen. Ansonsten sind nur noch die Mobiltelefone für das WLAN vorgesehen. Und auch da: Zwar etwas mehr Datendurchsatz, aber Latenz etc. nicht wirklich relevant. Die kleinen Mesh-Repeater für die Steckdose gibts für 'n Appel und 'n Ei, während die Repeater, mit denen ich LAN-Brücken betreiben kann, mindestens 120 Euro je Stück kosten. Inwieweit ich damit besser gestellt wäre, erschließt sich mir aus dem geplanten Verwendungszweck tatsächlich nicht.

Da bin ich froh, den Anschluss gelegt zu haben.
Yes, und genau deshalb kommt ja auch eine Doppeldose rein. Aber im Wohnzimmer noch mehr? Ich weiß nicht... Im Büro habe ich nun auf jeder Wand eine Doppeldose, in den Schlaf- und Kinderzimmern jeweils eine einzelne Doppeldose. Hier hätte ich persönlich dann auch keinen Schmerz damit, etwas in die Sockelleiste zu verlegen.
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #18
MK.Matthias

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Wozu sollte ich in die Türe ein LAN-Kabel verlegen?
Weil es der selbe Aufwand ist. Denk in die Zukunft und an Fälle, an die du gar nicht denken willst. 😄

Unsere Haustür ist von Roto, das ist fast schon der Hersteller mit der kürzesten Vorhaltezeit von Ersatzteilen. Deshalb habe ich jetzt ein automatisch schließendes System, weil das zum Glück noch bei einem Händler lagernd war. Ein mechanisches System war nicht mehr zu bekommen.
Mein Glück, dass ein Cat7 Kabel vom Keller bis zur Tür lag. Das war vorher nicht angeschlossen, aber es war da und ich konnte es nutzen ohne die Tapete runter zu reißen.

Aus dem selben Grund legen sich Bauherren Erdleitungen vom Haus in die Garage und schließen sie nicht an. Die brauchen sie nicht. Aber sie planen voraus für den Fall, dass sie sie eventuell mal brauchen könnten. 😉
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #19

dirk11

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Die AVM Repeater können auch als Accesspoint (LAN-Brücke) arbeiten und auch im Mesh mit der Fritzbox.
Das ist so pauschal falsch. Erstens haben nicht alle Fritz-Repeater einen LAN-Anschluss (der anfangs verbaute beispielsweise nicht), zweitens müssen die Geräte für "Mesh" auf einem bestimmten technischen Stand sein (eine 7390 kann man zum Beispiel nicht mehr nutzen) und drittens macht es keinen Sinn, so einen billigen Repeater zu nehmen, selbst wenn er LAN könnte, weil sein Wifi einfach schlecht ist. Die Komponenten sollten schon aufeinander abgestimmt sein. Man macht ja auch keine Allwetterreifen auf den Porsche 911...
 
  • Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation Beitrag #20

dirk11

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Das verstehe ich nun nicht - ich benötige lediglich einen Doppeldraht, um den Türsummer schalten zu können. Wozu sollte ich in die Türe ein LAN-Kabel verlegen? Etwas anderes als die Türe damit zu öffnen kann man nicht machen.
Anderes Beispiel: es gibt mittlerweile Türen mit Fingerabdruck-Sensor, elektronischem Türspion oder oder oder. Nimm' einfach mal an, wenn andere Dir sagen, dass es keinen Sinn macht, einen einfachen Klingeldraht zu legen.
Das ist ein hervorragender Input, vielen Dank!
Setze ihn auch um und lese!
Auch bei meiner geplanten Verwendung? Die Heizkörper-Thermostate lassen sich ausschließlich per WLAN verbinden. Allerdings kaum Datendurchsatz, von Latenz oder sonstigen Dingen ganz zu schweigen. Ansonsten sind nur noch die Mobiltelefone für das WLAN vorgesehen. Und auch da: Zwar etwas mehr Datendurchsatz, aber Latenz etc. nicht wirklich relevant. Die kleinen Mesh-Repeater für die Steckdose gibts für 'n Appel und 'n Ei, während die Repeater, mit denen ich LAN-Brücken betreiben kann, mindestens 120 Euro je Stück kosten. Inwieweit ich damit besser gestellt wäre, erschließt sich mir aus dem geplanten Verwendungszweck tatsächlich nicht.
Weil Du es nicht verstehst. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Ich führe das mal etwas aus:
Den HK-Thermostaten ist es egal, ja. Je nach System werden die aber auch gar nicht per WLAN eingebunden, sondern mit einer eigenen Basisstation (EQ3 oder wie das heisst) oder auch DECT (AVM) oder noch andere Systeme. Aber egal. Dein WLAN wird für alle anderen Geräte zum Problem, weil es der Flaschenhals wird, wenn Du nur die Billo-Komponenten nutzt. Was hast Du (irgendwann mal) von einer 150MBit-Leitung, wenn dein WLAN ständig "hängt"?! Oder wenn nichtmal das Streaming vom Home-NAS auf ein Tablet funktioniert, weil Latenz, Empfangsgüte und Geschwindigkeit da enorm wichtig sind? Alle Faktoren sind wichtig, nicht "nur" einer.
Ich bin wirklich nicht dafür da, Dir jetzt eine Privatstunde in Übertragungstechnik zu geben, aber das Thema ist sehr viel komplexer, als Du es dir vorstellst. Eine Billo-Komponente, wie dein Schrott-Repeater, kann alles andere ausbremsen. Heutzutage ist das ein abgestimmtes System, da ist es sinnlos, einfach irgendwelche Komponenten einzubringen.
Wenn Du AVM-Fritz willst, dann bleib dabei. Kaufe LAN-gebundene "Repeater" (das sind dann eigentlich AP, also Access-Points) von AVM, die technisch allerhöchstens eine Stufe schlechter als das WLAN der Fritzbox sind. Wenn Du also eine Fritzbox kaufst, die WifI-6 kann, dann geh keinesfalls unter Repeater, die Wifi-5 können. Und auch das würde ich nicht machen, sondern Repeater kaufen, die funktechnisch auch Wifi-6 beherrschen. Das ganze System läuft einfach problemloser, z.B. deshalb, weil der Handover, also der Wechsel von einem Repeater zum anderen oder zur Fritzbox, sprich zur jeweils best empfangenen "Basis", besser funktioniert, denn das handelt das System, also die Fritzbox, aus. Sonst kann es dir z.B. passieren, das Geräte (zu) lange auf dem schlechteren Repeater "rumhängen", oder umgekehrt, das sie den nie zugewiesen bekommen, sondern immer auf der funktechnisch eigentlich gerade schlechteren Fritzbox "hängenbleiben".

Ich hab schon wieder viel zu viel geschrieben...
 
Thema:

Heimnetzwerk LAN und WLAN - Neuinstallation

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