Grobe Faustformel zum errechnen der Sanierungskosten?

Diskutiere Grobe Faustformel zum errechnen der Sanierungskosten? im Elektroinstallation und Elektrotechnik Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo zusammen, auch ein Moderator kann ratlos sein ;) Ich weiß, grundsätzlich kann sowas nur der Elektriker vor Ort sagen. Aber gibt es denn...
Wubbu

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Hallo zusammen,

auch ein Moderator kann ratlos sein ;) Ich weiß, grundsätzlich kann sowas nur der Elektriker vor Ort sagen. Aber gibt es denn so eine grobe Faustformel, was die Sanierung alter Elektroinstallation (Kabel, Verteiler, Sicherungskasten, etc) kostet? Haus ist noch keins vorhanden, ergo auch keine Größenangabe. Was aber sicher ist, es soll ein älteres Haus, dementsprechend auch günstiges Haus sein.

Eventuell würden mir auch Erfahrungswerte helfen, was es bei euch gekostet hat, als ihr es habt machen lassen.


Grüße
 
Maggy

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Ne 4er und 5er Kombi und Schlitz... er war 2x da.
Hab dann erst alles fertig tapeziert, gestrichen und anschl. Kam er und hat den elekt. Rollo angeschlossen sowie die ganzen Steckdose..

Material natürlich inkl.

Das nächste mal ruf ich dich. Denn du machst es dann günstiger....
 

Zhenwu

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Mich kannst du sicher nicht meinen ich hab nie behauptet es sei zu lange bzw zu viel :D
 
Stefanseiner

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woah sind das Preise o_O

Das hätten wir uns alles gar nicht leisten können...
Ich hatte vor der Haussanierung 5 oder 6 Elektriker angefragt bis ich einen gefunden hatte, der soviel Eigenleistung "zugelassen" hat wie wir wollten / konnten.
Nach Absprache mit ihm (Vorgabe der Leitungsquerschnitte z.B.)

haben wir erledigt:
  • Schlitze klopfen / fräsen
  • altes Zeugs raus
  • Kabelstrippen und Schalterprogramm haben wir besorgt (rund 250 Steckdosen verteilt auf 2 Etagen + Keller)
  • neue Kabelstrippen ziehen bis zu den Unterverteilungen bzw. zum Zählerschrank
  • neues Hauptkabel vom Dachstuhl bis zum Zählerschrank im Keller durch den alten Kamin wurschteln
  • Unterverteilung einbauen (aber leer, ohne Inhalt)
  • Steckdosen + Schalter setzen und anschließen
  • Deckenkabel + Lampen
phoca_thumb_l_05.01._Untervert_OG_Badwand_20.jpg


der Eli hat dann:
  • den neuen Zählerschrank installiert
  • Zählerschrank und 3x Unterverteilung bestück mit seinen Materialien
  • Zählerschrank und 3x Unterverteilung angeklemmt
  • alles durchgetestet
  • neue Zähler eingebaut und den Krempel beim Netzbetreiber angemeldet

Kostenpunkt für den Eli: rund 3.800€ inkl. dessen Material

Ist halt bissel Arbeit und man macht sich die Hände schmutzig, aber wenn ich hier alleine die 250 Steckdosen mit 20€ / Dose ansetze bin ich da ja schon weit drüber, und da wurde noch kein Meter Kabel gezogen und keine Dose gesetzt...
 
Stefanseiner

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Abgesehen davon ist die Verteilung auf dem bild zu klein, auch schon vor 10 Jahren..
wieso zu klein? Das ist eine Unterverteilung für 4 Zimmer + Flur

Der sucht keine Infos, der will versteckte Werbung für seine Webseite machen. Er hat seine Sanierung ja schon hinter sich, was soll er im Nachhinein mit Infos?
1. sind wir noch nicht fertig, DG fehlt noch zur Hälfte
2. versuche ich hier auch Erfahrung an andere zurück zu geben, dafür ist ein Forum idR da
3. wo habe ich denn in diesem Thread versteckte Werbung gemacht?

Ich habe versucht auf zu zeigen, dass man auch vieles selbst machen kann anstatt teuer von Firmen machen zu lassen. Ich dachte, in einem Heimwerkerforum sei das ein passendes Thema.
 
eli

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wieso zu klein? Das ist eine Unterverteilung für 4 Zimmer + Flur
Ich sehe 9 Leitungen, orakelt 9 Stomkreise oder noch Tasterschaltungen dabei

Macht in etwa 4te für den RCD und Max 8TE für Sicherungen und Relais

Also voll

Die Normen reden von 30% Reserve, das vermeiden eines kompl ausfallen was mit nur 1 RCD schwer wird usw...

Ne Menge Gründe ohne weiter in die Normen einzutauchen

Sicher kann man auch die Sicherungen doppelt belegen usw und damit Platz sparen aber dann muss ich auch kein geschätzte 10mm² legen
 
Stefanseiner

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ah, gutes Auge 🤓

richtig, die UV ist ziemlich voll, aber ich mache bei 4 Räumen keine zwei RCDs. Das sind ja keine 4 Wohneinheiten / Mietswohnungen / whatever sondern Kinderzimmer + Arbeitszimmer + Bad
Steckdosen je Raum einzeln = 4x B16
Licht "über kreuz" je zwei Räume zusammen = 2x B16
Taster Flurlicht + Sicherung = 2 TE
RCD = 4TE
passt
 
Stefanseiner

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Das Prinzip ist mir schon klar, aber dann ist es eben so. Dann geht man eben drei Treppenstufen runter und dort ist dann hell. In Zeiten, wo jeder Mensch permanent ein Smartphone am Körper trägt erübrigt sich im Grunde sogar die obligatorische LED-Taschenlampe am / im Sicherungskasten, da brauche ich keine zwei FIs für vier Zimmer.

Und seit ganz ewigen Zeiten scheint das mit zwei FIs pro Etage auch noch nicht zu sein, mein Elternhaus ist von 2007 und dort wurde noch 1x FI für das kpl. Haus verbaut. Vom Elektriker. Soweit ich weiß war "damals" auch nur vorgeschrieben den FI fürs Bad zu verbauen. Das restliche Haus damit abzusichern war schon "Zugabe".

Hilfreich für eine praktische Umsetzung der VDE wäre auch, wären diese Normen öffentlich einsehbar. Sind sie aber leider nicht, kosten viel Geld und ändern sich zudem noch permanent.
Deswegen sind sie wohl auch nicht rechtlich bindend sondern - nur Normen.
Die meisten davon werden erst relevant im Schadensfall um vor Gericht ein fachlich fundiertes Urteil zu ermöglichen, es geht hier also um Sachmängelhaftung und Versicherungsfragen.
Bei 1x FI pro Etage + 1x für Keller + 1x für den Außenbereich sehe ich jetzt nicht so das Gefahrenpotential.
 
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