Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus li-ion

Diskutiere Gefahr durch Lithium-Ionen-Akkus li-ion im Off-Topic Forum im Bereich Sonstiges; Anscheinend gibt es immer mehr Brände durch Lithium Ionen Akkus. Gestern gab's nochmal eine Warnung von Produktrückruf. Die haben versucht, einen...
harekrishnaharerama

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Anscheinend gibt es immer mehr Brände durch Lithium Ionen Akkus. Gestern gab's nochmal eine Warnung von Produktrückruf. Die haben versucht, einen Informationsfilm zu drehen, der die Gefahren im Umgang beschreibt, die jedoch (fast) kaum beherrschbar sind. Das kann jedem passieren, der Akkus nutzt:

 

xeno

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Da ich Flugmodellbau als Hobby habe, kenne ich die Gefahren ziemlich genau und betreibe auch einen gewissen Aufwand um die Gefahren zu minimieren.
Die LiPo-Akkus sind immer in diesen Munitionskisten und im Haus immer entladen (so tief wie geht ohne sie zu schädigen). Laden tu ich dann nicht zuhause sondern am Modellflugplatz. Dafür verwende ich einen 60Ah 4 Zelligen Winston LiFe-Akku. Zuhause lade ich dann nur diesen immer wieder auf.
LiFe-Akkus sind eine Form von Lithium-Akkus, die sicher sind. Die kann man immer voll geladen aufbewahren ohne Angst haben zu müssen, dass was passiert.

Den ganzen Aufwand betreibe ich bei den LiPos, weil diese Akkus keine Schutzschaltungen, kein Schutzgehäuse usw. haben und im Betrieb extrem belastet werden. Ich hab z.B. einen schnellen Flieger der zieht den Akku in 1,5min leer bei 63A Dauerstrom und das ist noch harmlos. Wenn einem so ein Akku mal ungünstig runter fällt, dann kann er in Flammen aufgehen. Das ist eine andere Welt als die Werkzeugakkus und Laptop usw.

Theoretisch besteht bei jedem Handy/Laptop/Akkuschrauber eine reale Gefahr und man müsste diese Akkus immer feuersicher aufbewahren. Das ist aber ja total unrealistisch und daher kann man nur entweder solche Geräte nicht nutzen (ebenfalls unrealistisch) oder hoffen dass nie was passiert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass bei Geräteakkus was passiert ist ja zum Glück erfahrungsgemäß recht gering.
 

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Mr.Ditschy

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Finde die Flugsakkus nicht so schlimm (war zu Anfang auch vorsichtig, doch nun liegen die nur so rum) .... kenne noch die Lipos von Robbe, da kannste angeblich mit nem Bohrer durchbohren.
 

xeno

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Die Gefahr ist aber Fakt ;)
Irgendwo rum liegen lassen würde ich die Akkus nicht. Sind schon z.B. einige Modellbaugeschäfte abgefackelt wegen den Akkus die bei den Modellen dabei sind und einfach in den Styroporverpackungen liegen.

 
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Mr.Ditschy

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Man kann da aber nicht alle Lipo-Hersteller gleich verurteilen, solltest du aber Wissen! ;)

Meine nicht gerade günstigen 3S und 4S Lipos vor über 10 Jahren werden wie alle anderen Akkus gelagert und hab da noch keine Probleme damit ... und die über 60A zogen meine Anfangslipos vor über 10 Jahren schon, selbst da ist nichts passiert.

Weiter entstehen Brandprobleme doch nur durch den falschen Umgang (siehe Video), weiter sind in diesen brennenden Packs sicher keine Einzelzellenüberwachungen oder Balancer usw.. verbaut, da braucht man sich dann auch nicht wundern, dass die Dinger mal das Brennen anfangen > wenn dessen Einzelzellen im Pack immer gleich gerichtet sind und korrekt geladen und entladen werden, passiert auch nichts!

Klar sind wir durch den Modellbau dessen Lipo-Umgang gewohnt und eher gewarnnt, aber dennoch sage ich mal, bei korrektem Umgang passiert da nichts.

Aber schon richtig, informieren und vor evtl. Gefahren warnen ist nicht verkehrt ... dennoch ist dies mit den Lipo-Akkusy doch ein alter Hut.
 

xeno

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Sorry aber was du da schreibst, zeugt davon, dass du absolut keine Ahnung von LiPos hast und ich finde es gefährlich wenn das so als Aussage in einem Forum unkommentiert stehen bleibt ;)

- Es hat mit dem Hersteller so gut wie nichts zu tun, die Chemie ist überall mehr oder weniger die gleiche.
- "Robbe-Lipos" gibt es nicht, die kommen wie alle Anderen aus den ca. 3-4 großen LiPo-Fabriken in China, wo alle LiPos her kommen und werden gelabelt
- 10 Jahre alte LiPos sind nur noch für die Tonne zu gebrauchen und ein Risikofaktor, würde mich nicht wundern wenn sie allein des Alters wegen schon aufgebläht sind

Weiter entstehen Brandprobleme doch nur durch den falschen Umgang (siehe Video), weiter sind in diesen brennenden Packs sicher keine Einzelzellenüberwachungen oder Balancer usw.. verbaut, da braucht man sich dann auch nicht wundern, dass die Dinger mal das Brennen anfangen > wenn dessen Einzelzellen im Pack immer gleich gerichtet sind und korrekt geladen und entladen werden, passiert auch nichts!
Diese Aussage ist leider falsch. Es kann immer was passieren, auch bei korrekter Verwendung.
Nur weil du seit Jahren irgendwelche alten Lipos bei dir rum fliegen hast und dein Haus noch steht, kannst du doch nicht Pauschal die davon ausgehenden Gefahren verharmlosen...
Das Video mit dem Nagel hab ich nur verlinkt, weil du was gesagt hast von wegen die wären sicher und man könnte da durch Bohren ohne dass was passiert.

Klar passiert bei bestimmungsgemäßer Verwendung normalerweise nichts, aber das ist beim Autofahren und Anschnallen ja auch so.

Betreibst du noch aktiv Modellbau? Welche Art bzw. was hast du so an Modellen? :)
 
MacFrog

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Lipos sind ja auch noch anders zu behandeln wie Li-ionen . Ich fahre auch Lipos im 1:10Buggy , zum Laden und transport kommen die in extra Bags. Die werden gerne mal Dick , oder explodieren bei falscher Handhabung , Beschädigung oder dem versuch , die ohne ordentliches Ladegerät zu laden........ (Darum hab ich nur 1 Lipo und die anderen sind alles noch nimh ;) )
 

xeno

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Li-Ion ist der Überbegriff für alle Lithium-Akkus, also auch LiPo-Akkus :)
 

xeno

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Ja, die NiMh sind zwar ungefährlicher als Lipos aber auch die können platzen und brennen wenns dumm läuft ;)
 

xeno

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Wikipedia schrieb:
Ein Lithium-Ionen-Akkumulator (auch Lithiumionenakku, Lithiumionen-Akku, Lithiumionen-Sekundärbatterie oder kurz Lithium-Akkumulator; fachsprachlich [ˈliːtiʊm] ausgesprochen, auch [ˈliːtsiʊm] (mit s-Laut))[1] ist der Oberbegriff für Akkumulatoren auf der Basis von Lithium-Verbindungen in allen drei Phasen der elektrochemischen Zelle. Die reaktiven Materialien sowohl in der negativen als auch in der positiven Elektrode sowie der Elektrolyt enthalten Lithiumionen.

Aber ich weiß, umgangssprachlich werden die Zellen mit flüssigem Elektrolyt und einer Zellspannung von 3,6V eben als Li-Ion bezeichnet, ich kenne auch keinen anderen Begriff für diese Li-Akkuvariante.
Da gibt es viele verschiedene Typen von der Zusammensetzung, gängig ist z.B. LiMn2O4
 
Schnubbi

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Wow die Videos sind ja wahnsinnig imposant. da sieht ma wirklich mal deutlich wie viel Energie dahinter steckt.
 
Mr.Ditschy

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Schon, beschreibt aber nicht den Akku, was ich meinte (dem machte dies genau nichts aus).
 
Fredi49

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Meine Güte! Wusste garnicht, dass es bei den Akkus so ein hohes Sicherheitsrisiko gibt. Danke für die Aufklärung
 
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