Gartenhausboden pflastern

Dieses Thema im Forum "Gartenhäuser, Carports, Garagen" wurde erstellt von Klingone, 01.05.2015.

  1. #1 Klingone, 01.05.2015
    Klingone

    Klingone Neuer Benutzer

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    Hallo Forum,

    ich will einen Hüttenboden pflastern. Es stehen dort später nur Mülltonnen drin und der Raum ist ungeheizt. Der Wandsockel steht auf einem 1 m tiefen und 20 cm breiten Streifenfundatment aus Beton. Ist gegen den Aufbau

    - alte Ziegelsteine als Pflaster
    - darunter 5 cm Sand
    - darunter 10 cm grober Kies

    etwas einzuwenden? Brauche ich den Kies überhaupt im Innenraum? Wie grob soll er denn sein?
    Danke für Eure Antworten.
     
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  3. #2 harekrishnaharerama, 01.05.2015
    harekrishnaharerama

    harekrishnaharerama Erfahrener Benutzer

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    Hallo und Willkommen im Forum :)

    Kommt drauf an, wieviel Wasser durch den Boden fließt oder steht. Eventuell könnte man auch mit einer Rohrdrainage um das Haus mehr Trockenheit schaffen, als mit einer Kiesschicht, die voll Wasser laufen, aber das Wasser nirgendwohin kann ;)
     
  4. #3 Bankknecht, 01.05.2015
    Bankknecht

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    Hallo Klingone,
    in welchen Feuchtgebieten sich der Guru rumtreibt weiß ich nicht aber ich vermute Du hast die Hütte nicht in ein Flussbett gebaut dann ist eine Drainage überflüssig.

    Eine Kiesschicht ist wichtig (Frostschutzschicht) Eis hat ein größeres Volumen als Wasser. Dringt Feuchtigkeit in das Pflaster ein und gefriert dort, dehnt es sich aus, wodurch die Pflastersteine verdrängt werden. Nach ein paar Jahren heben und senken der Pflastersteine wird es eine Hügellandschaft.

    Die Kies oder Schotterschicht sollte 20 bis 30 cm dick sein.
     
  5. #4 Mr.Ditschy, 01.05.2015
    Mr.Ditschy

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    Schotter / Split für alte Ziegel-Backsteine

    Da es sich um einen eher überdachten Innenraum handelt und hoffe mal ohne ständiges Wasser trocken sein wird, würde ich antsatt Sand = 3-5cm Split und statt Kies = 10-15cm Schotter nehmen.

    Schotter / Split verkantet sich gut und hält ungebetene Gäste eher fern ... z. B. Ratten, Ameisen usw. ...


    P.S.: Hab bei mir die Erfahrung gemacht, dass nicht alle alten Ziegel-Backsteine die gleiche Branddauer wohl gehabt haben, ab und an sind welche dabei, die selbst Luftfeuchtigkeit wie ein Schwamm aufnehmen und somit Frostschäden / zersetzten die Folge sind, andere von derselben Abbruchmauer halten aber wunderbar.
     
  6. #5 Bankknecht, 01.05.2015
    Bankknecht

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    Die unterschiedlich harten Ziegel sind Feldbranntsteine und werden in Europa schon lange nicht mehr produziert.

    Feldbranntofen

    Ton wurde zu Brei zerstampft, dieser Brei in Holzrahmen zum Rohling geformt und dann ein paar Tage lang getrocknet. Sind genügend Rohlinge fertiggestellt sind werden sie zu meterhohen Meilern aufgetürmt, dem Feldbrandofen. Die Rohlinge wurden so gesetzt, dass Kanäle frei blieben, die mit Holz, Torf, Reisig oder Kohlen als Brennmaterial gefüllt wurden. Zwischen den einzelnen Formlingen wurden etwa fingerbreite Abstände gelassen, damit beim Brennen die heiße Luft gut zirkulieren konnte.
    Die Luftzufuhr konnte nur schlecht geregelt werden, die Verbrennung und damit die Hitzeentwicklung innerhalb des Meilers war deshalb sehr unterschiedlich. Darum sind die Ziegel nicht gleichmäßig gebrannt und unterschiedlich hart oder weich.
    Außen wurde der Ofen mit einer dichten Lehmschicht versehen. Dann brannte er ungefähr vier Wochen, wobei dauernd weiteres Brennmaterial nachgefüllt wurde.
     
  7. #6 Mr.Ditschy, 01.05.2015
    Mr.Ditschy

    Mr.Ditschy Erfahrener Benutzer

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    Danke für die Erklärung. :cool:

    Ist es dann eventuell so, dass man bei einer Klopfprobe z.B. die dumpfklingenden Steine gleich zur Seite legen könnte?
     
Thema: Gartenhausboden pflastern
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