Gartenhaus + Feuchtigkeit von unter. Fehlendes Fundament?

Diskutiere Gartenhaus + Feuchtigkeit von unter. Fehlendes Fundament? im Gartenhäuser, Carports, Garagen Forum im Bereich Der Aussenbereich; Guten Tag. Ich bin ganz neu, sowohl hier im forum sowie auch als heimwerker. Ich habe seit kurzem ein neues Eigenheim plus Garten, darin steht so...

  1. #1 Sir_bohne, 25.04.2019
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    Guten Tag. Ich bin ganz neu, sowohl hier im forum sowie auch als heimwerker. Ich habe seit kurzem ein neues Eigenheim plus Garten, darin steht so ein grüner geräteschuppen der Marke Biohort Europa. Das metall Häuschen steht auf der terasse, welche mit waschbetonplatten ausgelegt ist. Und hier das problem:

    Die Hütte hat keinen Boden, steht mit dem Rahmen auf den waschbetonplatten, welche uneben sind. Direkt in der Hütte sammelt sich Wasser, eisen rostet und alles andere schimmelt.
    Leider habe ich keinen Plan wie ich diesesie Problem beheben kann. Biohort bietet verschiedene Fundament Arten, Bodenplatten usw an, jedoch kostet alles 200€ aufwärts.

    Gibt es eine günstigere Lösung? Meine Idee war als fundament nochmal waschbetonplatten auf die terasse, dann die Hütte drauf und alles mit silikon o.ä. abdichten. Ist das so möglich?

    Danke schon mal fürs durchlesen und hoffentlich weiter helfen :)
     
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  3. #2 Schnulli, 25.04.2019
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    Mit Silikon wirst du da nichts dauerhaftes erreichen können. Sammelt sich das Wasser im inneren, weil die Terrasse dahinein abfällt oder wo ist da Wasser?
     
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  4. #3 Sir_bohne, 25.04.2019
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    Ja genau, die terasse/Platten sind bei der Hütte ca 1 cm tiefer als außerhalb, deswegen steht da immer eine kleine pfütze drinnen. Und durch die fugen zwischen den Platten dringt das Wasser ein, deswegen war mein Gedanke eben silikon.
     
  5. #4 Schnulli, 25.04.2019
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    Das bekommst du meiner Meinung nach niemals richtig dicht. Anderen Standort für die Hütte wählen? Platten aufnehmen und Gefälle aus der Hütte heraus nach Außen verlegen möglich?
     
  6. #5 Sir_bohne, 25.04.2019
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    Ein anderer Platz ist leider keine Möglichkeit, der Garten ist sehr klein.
    Platten mit anderem Gefälle neu verlegen wäre meine Notlösung gewesen.
    Was wäre mit einem Stahl Rahmen zwischen terasse und Hütte, paar cm hoch. Und innen dann einen Boden auf den Rahmen? Kann die Feuchtigkeit unter dem Boden zu Schäden führen?
     
  7. #6 Schnulli, 25.04.2019
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    Mein Gedanke wäre, einfach unter die Ecken der Hütte ein paar Lärchen- oder Douglasienbretter zu legen, damit die Hütte höher steht und Luft besser zirkulieren kann. Kann man evtl. oben herum ein Fenster o.ä. noch öffnen oder eine Lüftung einfügen? Nur ob das auch was dauerhaftes ist... ? Mit einem Zwischenboden hast du zumindest "etwas" Feuchtigkeit abgehalten. aber es steht halt dauerhaft etwas Wasser darunter. Inwieweit das Auswirkungen auf das Innere hat weiß ich nicht.
     
  8. #7 Niedersachse, 25.04.2019
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    Wie wäre es damit, für die Hütte einen (WU-)Betonsockel zu gießen?
     
  9. #8 Sir_bohne, 25.04.2019
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    Was heisst denn WU? Ja mein Schwiegervater meinte auch dass ein beton Sockel mit 3 bis 5 cm am einfachsten wäre. Kann ich einfach über die terasse Platten drüber betonieren? Und irgendeine FeuchtigkeitsIsolierung sollte da dazwischen meinte er, er ist jedoch auch kein Profi in Sachen heimwerken :D
     
  10. #9 Niedersachse, 25.04.2019
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    WU bedeutet wasserundurchlässig. WU-Beton erhält man, indem man dem Beton z. B. Ceresit CC 92 nach Vorschrift zusetzt.

    Wenn Du es ganz ordentlich machen willst, entferne die Waschbetonplatten von der Stelle, auf der das Haus steht. Dann ca 30 Zentimeter tief ausschachten (umlaufend ca. 10 Zentimeter Rand lassen). Die Grube mit 40 Zentimeter breiten Brettern verschalen, so, daß sie noch ca. 5 Zentimeter aus dem Boden ragen. Dann 15 Zentimeter hoch mit Kies auffüllen und darauf eine stabile PE-Folie legen. Nun handelsüblichen Estrichbeton (40-kg-Säcke) mit Ceresit CC 92 nach Vorschrift anmachen und die Grube damit füllen; dabei eine Baustahlmatte auf halber Höhe einziehen. Dann Beton verdichten und abziehen. Nach ca. einem Monat kannst Du die Hütte dann auf ihren neuen Thron stellen.

    Die Menge an Estrichbetonsäcken kannst Du vorher hier errechnen.
     
  11. swara

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    Könnte er nicht einfach nur 10cm auskoffern, mit Kies auffüllen, die Platten wieder drauflegen und die Blechhütte stellen? Das Wasser würde wohl ablaufen, und der Schuppen steht auch ohne Beton.
     
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  12. #11 Niedersachse, 25.04.2019
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    Dabei bestünde die Gefahr, daß die ganze Konstruktion verrutscht und gegen aufsteigende Feuchte ist die Hütte damit auch nicht geschützt. Da die Hütte ja sicherlich noch einige Jahre stehen soll, bin ich ein Freund davon, es gleich so solide wie möglich zu machen – zumal ein paar Säcke Estrichbeton plus Bewehrung nicht die Welt kosten.
     
  13. #12 Sir_bohne, 25.04.2019
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    Wow, ich denke besser kann man das nicht erklären, vielen Dank.
    Das hört sich nach einem Plan an, nur das eine Monat trocknungszeit stört in dem Plan etwas. Ich habe leider kaum Platz die Hütte 1 Monat wo anders hin zu stellen, zumindest derzeit noch nicht (Grundstück wird vielleicht in 1 bis 2 Jahren vergrößert)

    Würde folgendes etwas bringen, wenn auch nur für 1 bis 2 jahre: die terasse eben machen, so 1-2 cm beton drauf, sollte denke ich schneller trocknen. Dann statt betonieren das fundament mit Platten auslegen, Folie drauf, eventuell nochmal Platten oder Blech als boden und dann Hütte drauf?

    Ich bin da bissl im Zwiespalt, wenn ich es richtig machen möchte, dann alles, sprich neue fliesen usw. Das wäre aber optimaler weise erst geplant wenn wir den 2ten Grund dazu bekommen. Und dann hätten wir eventuell auch einen anderen Platz für
     
  14. #13 Holzwurm50189, 28.04.2019
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    Luftzirkulation für die Hütte ist richtig. Bretter drunter falsch. Die dort entstehende Staunässe lässt die Bretter nach kürzester Zeit verrotten. Bau die Hütte ab, verleg die Platten neu mit nem vernünftigen Gefälle im Aussenbereich und gut is. Alles andere ist Murks
     
  15. #14 Niedersachse, 29.04.2019
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    Gern geschehen.

    Natürlich würde das übergangsweise etwas bringen, wenn Du ein leichtes Gefälle anlegst, damit die Nässe abfließen kann. Allerdings würde ich kein weiteres Blech einsetzen. Was die von Dir geplante dünne Betonplatte angeht, sei gesagt, daß Zement, anders als Luftkalk, der durch CO2-Aufnahme aus der Lust aushärtet, hydraulisch abbindet; ein Austrocknen muß sogar – z. B. durch Abdeckung – verhindert werden. Ob die Platte nun zwei Zentimeter oder drei Meter dick ist, spielt keine Rolle – die Aushärtung beträgt nach Norm 28 Tage. Zudem nützt Dir eine derart dünne Platte auch nichts; dann lieber die Terrasse mit ganz leichtem Gefälle anlegen und die Hütte auf eine weitere Lage Platten – idealerweise als Streifen mit Abständen – stellen, um dann nach Grundstücksvergrößerung am endgültigen Platz ein ordentliches Fundament zu erstellen.
     
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Gartenhaus + Feuchtigkeit von unter. Fehlendes Fundament?

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