Fußbodenheizung selber verlegen

Diskutiere Fußbodenheizung selber verlegen im Heizung und Klima Forum im Bereich Der Innenausbau; Hallo, wir haben vor unser Erdgeschoss zu renovieren. Dafür soll neben einem Wanddurchbruch zwischen Wohnzimmer und Küche auch eine neue...

  1. #1 veloce, 25.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 25.01.2018
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    Hallo,

    wir haben vor unser Erdgeschoss zu renovieren.
    Dafür soll neben einem Wanddurchbruch zwischen Wohnzimmer und Küche auch eine neue Fußbodenheizung und einer neuer Boden verlegt werden.

    Momentan ist noch ein alter Dielenboden und normale Konvektionsheizkörper verbaut. Der alte Boden (Fichte) war mit Wasserlack lackiert. Leider sind einige Macken so tief, dass diese beim abschleifen nicht weggeschliffen werden konnten. Außerdem wünschen wir uns eine Fußbodenheizung.

    Unter den alten Dielen befinden sich Holzbalken, deren Zwischenräume mit "Schutt" o.ä. aufgefüllt ist. Die Kellerdecke ist aus Beton. Man sieht zumindest die Abdrücke der Schalbretter im Keller. Im ersten OG werden wohl die Heizkörper bleiben müssen, da die Decke nicht betoniert ist.

    Ich hatte an eine Nassestrichsystem gedacht welches mittels Klammern auf Styropor-Platten befestigt wird.

    Als größtes Problem sehe ich den gleichzeitigen Betrieb unterschiedlicher Heizungssystem mit entsprechend unterschiedlicher Vorlauftemperatur und Fördermengen.

    Außerdem hatte ich gedacht, dass der Heizkreisverteiler in die ehemalige Tür zur Küche kommt. Dadurch ist der Heizkreis Küche später viel kürzer als z.b. der Heizkreis Arbeitszimmer. Wie kann ich das verhindern, um das System später abgleichen zu können?

    Ich hätte bei meinem Vorhaben sogar Hilfe von jmd. der den Heizungs- und Sanitärberuf erlernt hat. Trotzdem möchte ich soviel wie möglich Informationen selber sammeln.

    Denkt ihr das der Einbau einer FBH gelingen kann so dass es nachher er auch Sinn ergibt?

    EDIT: Im angehängten Grundriss ist das EG zu sehen. Die FBH soll in Zimmer 2, Zimmer 1 und in die Küche verlegt werden. Das rote Viereck markiert den Versorgungsschacht der in den Keller zum Pufferspeicher führt.
    Die grün markierte Tür soll verschlossen werden. Ich dachte, dass hier der Heizkreisverteiler installiert werden könnte. Der orangene Bereich soll geöffnet werden, wobei ein Durchgang und eine große Durchreiche entstehen soll. Die Wand ist nur 12 cm stark. Könnte es trotzdem eine tragenden Wand sein?
     

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  3. #2 Roland.P, 25.01.2018
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    Das sehe ich auch so. Fußbodenheizungen sind das Angenehmste was ich mir heizungstechnisch vorstellen kann. Keine andere Heizung vermittelt so eine angenehme Wärme. Sind die Füße nicht kalt, fühlt sich der Körper wohlig warm. Klingt wie ein billiger Werbespruch, ist aber zumindest unsere gute Erfahrung.

    Ich empfehle einen Heizungsinstallateur zu suchen, der die Planung übernimmt und nicht einfache Anpassung der Anlage. Die einfachen Installationsarbeiten übernimmst du selber. So könnte die Absprache lauten. Ganz alleine würde ich dieses Projekt nicht stemmen wollen.
     
  4. #3 Schnulli, 25.01.2018
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    Naja, gross angepasst werden muss da eigentlich nichts. Vor den Heizkreisverteiler kommt eine separate Vorlaufpumpe mit Mischer, dann ist das unabhängig vom Heizungsstrang in das Obergeschoss. Voraussetzung ist, deine Heizungssteuerung kann einen zweiten Heizkreis regeln.
     
  5. veloce

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    Was meinen Sie mit Heizungssteuerung?
     
  6. #5 Schnulli, 28.01.2018
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    Die Steuerung, die an deiner Heizungsanlage im Keller montiert ist.
     
  7. #6 Elektrofuzzi, 28.01.2018
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    Und ich würde einen Tragwerksplaner beauftragen, damit der die Kellerdecke prüft, ob sie die Mehrbelastung durch den Estrich auch aushält.
     
  8. #7 veloce, 08.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 08.03.2018
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    Der Statiker war letzte Woche da. Er konnte uns zwar sagen, dass wir die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer wegnehmen dürfen aber nicht, ob die Betondecke die Mehrbelastung aushält. Hierfür müsste wohl eine bzw mehrere Betonkernbohrungen durchgeführt und sich die Bewehrung angeschaut werden.
    Bei Nassestrichverlegung käme pro qm eine Mehrbelastung von knapp 100 kg. Klingt jetzt nicht so wahnsinnig viel finde ich. Die Räume sind relativ klein (der größte 23 qm).

    EDIT: Wobei ich gerade nochmal gegoogelt habe. Problematisch ist hier wohl die Dauerbelastung. Sonst dürften sich ja auch keine 4 Personen gleichzeitig im Raum aufhalten. Dann muss ich jetzt erst mal rausfinden wie stark die Betondecke ist. Ansosnte bleibt als Alternative nur die Trockenestrichvariante.
     
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    So das war nicht schwierig. Der Versorgungsschacht ist ja vom Keller aus offen. Betonstärke ist ca 14cm. Allerdings konnte ich an der Ecke keine Bewehrung sehen. Die wird vmtl auch nicht direkt vom Rand aus verlegt oder?
     
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    Wie müsste denn die Bewehrung beschaffen sein in einer Decke? Sprich wie tief sitzt diese im Beton? Sind bzw. waren das in den 50er Jahre das mehrere Matten?

    Kann es auch sein, dass die Decke gar keine Bewehrung hat?
     
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    Hallo,

    hätte noch ne Frage zum Estrich. Unter den jetzt verlegten Dielen ist eine Art Dämmwolle (siehe Bild). Was genau ist das? Außerdem noch 5-6 cm Sand. Der Wiegt fast soviel wie der Estrich wiegen würde. Wenn jetzt die Betondecke nicht 100% eben ist muss ich dann zunächst eine Ausgleichsmasse aufbringen oder kann das durch den Nassestrich ausgeglichen werden?
    Außerdem habe ich gehört, dass es durch den Nassestrich zu Feuchteproblemen im ganzen Haus kommen kann, so dass z.B. es dann zu Schimmelbildung kommen kann. Wieviel Wahres ist da dran? Wenn ich die Räume gut belüfte und den Estrich ordentlich austrocknen lasse bevor ich den Belag aufbringe (voher Messfähnchen setzen) kann ich mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen. Oder ist eine zusätzlich Trocknung hilfreich/erforderlich?
     

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  12. #11 Sulzknie, 23.04.2018
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    Wichtig für die weitere Planung ,wie hoch darf der Aufbau insgesamt werden ?
    Wenn da nicht entsprechende Isolierung verwendet werden kann,hast dann wenigstens einen schönen warmen Keller.
    Es gibt wohl spezielle Systeme für extra niederigen Aufbau,ist dann aber auch eine Kostenfrage.
     
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    Also der jetzige Aufbau beträgt 10 cm incl. Dielen.
    Soviel hab ich auch für den neuen Aufbau eingerechnet. 3 cm Dämmung, 16 mm FBH, 4 cm Überdeckung und ~ 1,8 cm Parkett mit Kleber.
     
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  15. #13 Sulzknie, 24.04.2018
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    Dann dürfte ja deinem Projekt nix mehr im Wege sein.Die Feinplannung fängt dann an wenn der alte Fußboden raus ist.
    Dann kann geklärt werden ,wie gerade der Betonboden ist .Bei der Rohrauswahl ,sollte es Kunststoffrohr sein ,ob es diffusionssicher ist ?Sonst muß noch ein Wärmetauscher eingebaut werden, oder dann lieber doch Verbundrohr mit kleinerem Durchmesser?
    Aber mit deinem Löti zusammen ist es zu schaffen. Viel Spaß!
     
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