Fußbodenaufbau bei Fußbodenheizung auf unebenem Betonboden

Dieses Thema im Forum "Estrich, Mauer und Putz" wurde erstellt von Amba, 25.08.2016.

  1. Amba

    Amba Neuer Benutzer

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    Hi,
    Wir wollen unsere unebene Betondecke für eine Fußbodenheizung vorbereiten.
    Die Noppenplatte, Heizrohre, Estrich und Bodenbelag wollen wir von Fachfirmen ausführen lassen.
    Bis hin oder bis zur Isolierung würde ich den Aufbau allerdings gerne selbst machen.

    Soweit ich mich informiert hab muss unser unebener Boden ausgeglichen werden.
    Ich favorisiere hier eine feste Lösung statt einer Schüttung.
    Laut diversen Foreneinträgen kann man wohl auch Mauermörtel statt Ausgleichsmasse verwenden, da ich mir aber nicht zutraue das auf der kompletten Fläche ganz glatt zu bekommen hier meine Frage I.
    Frage I) kann man um Ausgleichsmasse(9) zu sparen, weil diese teuer ist, größere tiefe Stellen zuvor mit Mauer-/Putzmörtel füllen?

    Laut Internet-Infos sollte vor der Ausgleichsmasse der Randdämmstreifen gesetzt werden.
    Frage II.) Ist es denn kein Problem dass man dadurch dass der Folienflansch(12) unter der Ausgleichsmasse(9) liegt diesen nicht mehr an die Folie gegen Feuchtigkeit(7) anschließen kann

    Frage III) stimmt der Aufbau ansonsten? Fussbodenaufbau.png
     
  2. AdMan

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  3. #2 Schnulli, 25.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2016
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    Hallo,

    bevor du da blind loslegst würde ich mit deinem Heizungsbauer sprechen, wie dick die Dämmung überhaupt seien sollte. Dann auch mit diesem gleich durchsprechen, ob man nicht einfach die alukaschierten Dämmplatten verwenden kann, denn auf diese kann das Heizungsrohr direkt draufgetackert werden. Dann also den Randdämmstreifen draufkleben, Rohre drauf, 5 cm Heizestrich drüber und fertig.
    Aber inwieweit dein zerklüfteter Boden nun ausgeglichen werden sollte? Prinzipiell ginge hier auch einfach das grobe Verfüllen mit druckfester Trockenschüttung, je nach Lochtiefe. Oder eben so belassen. Ist ohne Foto schwer zu sagen.

    Und als EDIT, weil vergessen: Den Randdämmstreifen mit Folienlasche auf die Dämmplatte kleben. Sonst läuft dir der Estrich zwischen Dämmstreifen und Dämmplatte unter die selbige drunter und alles wäre für die Katz.

    Gruß
    Thomas
     
  4. Amba

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    Also wir hatten schon Heizungsbauer da, der/die meinten ja das man den Bodenausgleich und die Isolierung eigentlich selbst machen kann.
    Also generell haben wir ca 14cm zur Verfügung, ist wegen den unebenheiten schwer genau zu messen.
    - Ausgleich ca 0-1cm
    - Isolierung ca 2cm
    - Noppenplatte ca 3-5cm
    - Estrich ca 5-6cm
    - Bodenbelag ca 1cm

    Wieso die alukaschierten Dämmplatten? bisher wollten alle solche Noppenplatten verwenden.

    Foto kann ich heute Abend mal hochladen
     
  5. #4 Schnulli, 25.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 25.08.2016
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    "enn die Dämmplatten einigermaßen plan und stabil aufliegen würde ich mir wegen einer möglichen Verfüllung wahrscheinlich keine Gedanken machen. 2cm Isolierung hört sich eher nach "nichts" an. Ich unterstelle mal, das ist zu wenig. Was ist unten drunter? Ein weiteres Geschoss? Oder ist der Betonboden bereits darunter gedämmt?
    Wenn der Heizungsbauer das Gerät zum Tackern der Rohre nicht hat dann natürlich die zu seinem Heizungsrohr zugehörige Noppenbahn.... Ansichtssache an dieser Stelle. Ich finde halt die "alukaschierte Tackerlösung" etwas einfacher und preisgünstiger. Die Alukaschierung übernimmt an dieser Stelle auch gleichzeitig noch die Funktion "Wärmereflexion /-verteilung" und Dampfsperre.
     
  6. Amba

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    Die ca 2cm dienen eher der Höhenüberbrückung und dem planen abdecken von auf dem Boden verlegten Kabeln.
    Eine Wärme- und Trittschalldämmung ist ja in den Noppenplatten normalerweise schon mit drin.
    Als Alternative hätten glaub 2cm mehr Estrich weniger Vorteile oder?
    Unten drunter ist der Keller, dessen Decke bis jetzt ungedämmt ist(dämmen ist da auch nicht so einfach da and er Decke alle möglichen Rohre und Leitungen verlaufen)
     
  7. #6 Schnulli, 25.08.2016
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    Sorry, mein Fehler. Ich hatte gedanklich als nur die NoppenBAHN vor mir - also das ohne die angebrachte Dämmplatte....
     
  8. #7 Amba, 26.08.2016
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2016
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    Also hier mal ein paar Ansichten des Bodens,(verlegte Kabel sieht man da jetzt keine weil das in einem anderen Raum ist)

    Flächenansicht 1.jpg Flächenansicht 2.jpg Vertiefung 1.jpg Vertiefung 2.jpg Vertiefung 3.jpg
     
  9. #8 Schnulli, 26.08.2016
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    Wenn er Boden insgesamt gerade ist dann würde ich einmal grob mit einem langen Richtscheit eine mineralische Trockenschüttung drüberziehen.
     
  10. Amba

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    Ausgleichsschüttung find ich nicht so gut weil die evtl verrutscht bis der Heizungsbauer und Estrichleger dann wirklich da sind

    Also wenn ich das richtig verstehe würde es evtl ohne Ausgleich des Bodens gehen die Dämmung zu verlegen, aber ich glaub das wird dann schon recht wackelig.
    Daher nochmal die Frage
    1.) kann ich tiefere Stellen mit normalem günstigen Putz- und Mauermörtel verfüllen und dann nur ne dünne Schicht Ausgleichsmasse verteilen?
    2.) Randdämmstreifen brauch ich also auf dem Rohboden nicht?(hat für mich auch nur dann Sinn gemacht wenn die Ausgleichsmasse Platz zum ausdehnen braucht als Schallentkoplung brächte das glaub nichts weil der Betonboden eh fest mit den Wänden verbunden ist
     
  11. #10 Schnulli, 26.08.2016
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    Da liegen dann doch die Dämmplatten drüber.

    Kannst du gerne tun, dann nimm aber besser einfachen Zementmörtel, der ist nicht so grob. Aber wenn du da noch großflächig mit Ausgleichsmasse ran willst dann brauchst du wohl einen großen Geldbeutel. Ich finde die immer unverschämt teuer.

    Nein. Erst auf der Dämmplatte.
     
  12. #11 HolyHell, 26.08.2016
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    Eine gebundene Trockenschüttung. Die kann man dann direkt waage und glatt ziehen und spart sich die Ausgleichsmasse.
     
  13. Amba

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    Danke für die Antworten.

    Eine Trockenschüttung will ich nicht verwenden, zumindest nicht so großflächig.
    Ich hab nun die ganze Fläche gründlich abgesaugt und mit Tiefengrund behandelt.
    Jetzt hab ich damit begonnen die Fläche mit Zementmörtel etwas ebener zu machen damit eben die Isolierplatten flächig aufliegen.
    Wir haben bis jetzt Angebote von 2 Heizungsbauern, Heizungsbauer A will eben diese Noppenplatten verwenden, Heizungsbauer B will ein System verwenden bei dem die Rohre festgetackert werden.
    Bei Heizungsbauer A steht die Dicke der Noppenplatten und der weiteren Isolierung nicht dabei.
    Bei Heizungsbauer B ist zustzlich zu den Tackermatten(eine Höhe steht da nicht dabei) eine 3cm Isolierung aufgeführt.
    Sollte Heizungsbauer B die Arbeiten ausführen würde ich diesen aber fragen ob er nicht statt 1 mal 3cm besser 2mal 2cm Isolierung verwenden kann um eine bessere Überdeckung zu erreichen.

    Das mit den verschiedenen Temeraturen hab ich noch nicht so ganz verstanden ich hab schon öter was gelesen von 35Grad Vorlauftemeratur oder 45Grad vorlauftemeratur.
    Daraf angesprochen meine der eine Heizungsbauer dass es je nach Lage in Deutschland irgendwelche Richtlinien gibt wie die Fußbodenheizung ausgelegt ist.
    Ich dachte davor dass eine Auslegung für 35Grad bedeutet dass mehr Heizschleifen, also mehr Rohre) verlegt werden damit man trotz nidigerer Vorlauftemeratur gleich schnell die selbe Raumtemperatur bekommt.
    Also falls da jemand aufklären kann dann gerne :)

    Ah und da wir noch nicht genau wissen welche Fließen es werden wieviel Höhe sollte für den späteren Bodenbelag übrig gelassen werden 1cm?, 1,5cm? oder 2cm?
     
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Fußbodenaufbau bei Fußbodenheizung auf unebenem Betonboden

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