Fischerhütte dämmen?

Dieses Thema im Forum "Isolierung und Dämmung" wurde erstellt von _fabi, 13.08.2012.

  1. _fabi

    _fabi Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen!

    Hab jetzt schon einiges über Dämmen/Isolieren gelesen, aber nie so das gefunden was ich brauche, deshalb hier mal eine kleine Beschreibung meines Vorhabens, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen:
    Ich würde gerne unsere Fischerhütte "bewohnbar" machen, im Moment ist es nur eine Abstellkammer für Gerümpel und Spinnen. Dazu würd ich gern die Hütte innen mit Nut- und Federbrettern verkleiden und eine Zwischendecke einziehen auf der zwei Matratzen Platz haben sollen. Jetzt ist nur die Frage, ob es Sinn macht, die Hütte auch zu isolieren, oder nicht.
    Vll. beschreibe ich erst mal die Hütte:
    Die Hütte steht auf Stützen die in Betonfundamenten im Wasser befestigt sind. Die ungefähren Maße sind 4m breit, 3m tief und 3m hoch. Das Gerüst sind 15cm Balken, auf die außen 1cm starke Bretter aufgenagelt sind. Das Dach ist spitz zulaufend, dicht und steht leicht über. Das einzige Fenster ist ein ganz normales Doppelglasfenster, also auch dicht. Der Boden besteht aus 3cm starken Brettern mit kleinen Abständen dazwischen (1-2mm), so dass man das Wasser plätschern hört
    Mir ist schon klar, dass man die Hütte daher nicht 100% dämmen kann, aber das ist auch nicht gewollt. Ich dachte mir nur (als Laie), dass man in den Zwischenraum zwischen Außenbrettern und den neuen innen vielleicht etwas "reinstopfen" sollte, wenn sichs schon so anbietet.
    Das Ziel wäre, dann sich dort auch im Spätherbst und vll. im Winter sogar aufhalten zu können, wenn man über so einen kleinen Schwedenofen einheizt.

    Meine Fragen wären jetzt folgende:

    Ist eine Dämmung überhaupt sinnvoll?
    Soll ich dann die Decke auch dämmen?
    Da die Hütte ja über Wasser steht ist es sicherlich sehr feucht, was für Dämmmaterialien eignen sich da?
    Was mache ich am besten mit dem Fußboden?



    Ich muss auch sagen, dass ich das ungern von einer Firma machen lassen will, weil ichs gern selber machen will. Die Kosten sind aber kein Hauptkriterium, wichtiger ist mir, dass ich was gscheids mach, das dann auch a Zeitl hält.
    Ein Freund hat mir geraten die Wände ned zu dämmen, da ansonsten das Holz vll. verfault, sondern nur einen Windschutzfilz einzuspannen, da die Holzbretter außen ja nicht dicht sind und deshalb Wasser in den Zwischenraum kommt und nicht mehr trocknet. Aber ein Profi ist der auch nicht, deshalb dachte ich ich frag euch mal.

    Vielen Dank schon mal dafür, dass ihr das alles gelesen habt,
    würde mich über ein paar Antworten freuen, da ich eigentlich am Donnerstag loslegen will...

    vielen Dank nochmal und liebe Grüße,

    fabi

    PS: Hab diesen Beitrag auch in einem anderen Forum gepostet aber keine Antwort erhalten, deshalb probier ichs jetzt hier...
    PPS: Wo kauft man denn am besten Dämmmaterial?
     
  2. AdMan

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  3. #2 selfmademan, 13.08.2012
    selfmademan

    selfmademan Erfahrener Benutzer

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    Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht ganzjährig darin wohnen willst. Eher ein verlängertes Wochenende und das nicht grade im Winter.

    Grundsätzlich würde ich kein Dämmstoff wählen der saugend ist. Mir fällt dann sofort Styrodur Polystyrol ein, ein festes 20mm dickes mit Cuttermesser schneidbares grünes Material. Dies gibt es in handlichen Platten. Die sollten knatscheng, passgenau verbaut werden.

    Dieses Material sollte man an Wänden, Dach wie Boden einsetzen können. Ich gehe jetzt nicht auf Maße ein. Die müssen nach Bestimmung der Materialien ermittelt werden.
    Um nun eine Hinterlüftung der Wände und Boden zu gewährleisten , denn da sind ja wohl Spalte wo man die Blötzeitung durch lesen kann, würde ich als erstes eine Lattengerüst (druckimprägniert) innen aufs Holz bringen.
    Darauf eine OSB-Platte Grobspanplatte . Dann wieder ein Lattengerüst (druckimprägniert) mit passgenauen Abständen für die Styrodurplatten. Nun läßt sich eine Vertäfelung mit Nut und Feder aufbringen. Die Anschlüsse an Tür und Fenster sind natürlich anzupassen. Die Schwachstellen der Dämmung werden immer das Holz ein. Aber du willst ja wohl auch keinen K-Wert von 0,5 erreichen.

    Das alles gilt nur für den Fall, dass es nicht ziehen soll, die Wärme einigermaßen im Raum bleibt, wobei du die Höhe von 3m verringern solltest.
    Und sorge dafür, dass du eine Zwangsbelüftung für dein Öfchen hast. Wenn Du nämlich alles dideldudeldicht machst, erstickst Du nachts weil Dir der sauerstoff geklaut wird und das will ja keiner.

    Diese Möglichkeit nenne ich ohne Gewähr und Haftung. :D
    Meine Nachfolger kennen vielleicht auch noch eine schlichte Möglichkeit.
    Ein Zelt mit Schlafsack und Isomatte wird Dir nicht reichen, oder? :eek:
     
  4. #3 MacFrog, 13.08.2012
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    MacFrog
    Moderator

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    ehrlich? ICH würde die Hütte nicht dämmen,sie ist eh recht klein und wenn dann noch jede seite etwa 5-10 cm (je nach Dämmdicke) fehlen.. da macht sich jeder cm bemerkbar! ICH würde eher den Ofen laufen lassen, Übergangszeiten soll es wohl reichen und ev. DIE DECKE Dämmen (Wärme steigt nach oben) UND den Boden duchtmachen (wie beschrieben) , aber UNbEDINGT an deinen Ofen denken! (oder anderen nehmen mit AUßenluftzufuhr)
     
Thema: Fischerhütte dämmen?
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